Beides Adaptionen bekannter Autoren

Hui! IKEA-Horror in "Horrorstör", Bigfoot-Terror in "Devolution"

Hui! IKEA-Horror in "Horrorstör", Bigfoot-Terror in "Devolution"
1 Kommentar - Do, 18.06.2020 von R. Lukas
Nach den Zombies widmet sich "World War Z"-Autor Max Brooks den Sasquatch, Legendary steigt bei "Devolution" (wieder) ein. Derweil lässt "Horrorstör" die schlimmsten IKEA-Albträume wahr werden...

Das sind doch mal sehr... interessante Projekte. Max Brooks, der Autor der World War Z-Romanvorlage, hat wieder ein neues Buch geschrieben, vollständiger Titel: "Devolution: A Firsthand Account of the Rainier Sasquatch Massacre". Es ist seine Interpretation der Bigfoot-Legende, und Legendary Entertainment will auch gleich einen Film daraus machen.

Aber was heißt hier "gleich"? Tatsächlich ist es nicht das erste Mal, dass Legendary mit Brooks an Devolution arbeitet: 2012 sollten noch Jack Bender (Lost) und David Leslie Johnson-McGoldrick (Aquaman) das Konzept für Legendary entwickeln, doch Brooks schob dem einen Riegel vor, als er beschloss, das Medium zu wechseln und zuerst ein Buch zu schreiben. Bender und Johnson-McGoldrick sind nicht länger an Bord.

Die Geschichte spielt in einer mustergültigen Öko-Gemeinschaft, einem Städtchen im Schatten des Mount Rainier, das nach einem Vulkanausbruch von wilden Bestien verwüstet wird, bekannt als die Sasquatch. Erzählt wird sie aus der Sicht der Stadtbewohnerin Kate Holland, beschrieben als "teils Survival-Erzählung, teils blutige Horrorgeschichte, teils wissenschaftliche Reise in die Grenzen zwischen Wahrheit und Fiktion hinein".

Klingt einigermaßen schräg, aber es geht noch schräger! Roman- und gelegentlich auch Drehbuchautor (Mohawk, Satanic Panic) Grady Hendrix erfreut sich weiter großer Beliebtheit. Mit My Best Friend’s Exorcism wird "Der Exorzismus der Gretchen Lang" verfilmt, und sein neuestes Werk, "The Southern Book Club’s Guide to Slaying Vampires", wurde auf Anhieb zum New York Times-Bestseller und schon Monate vor Veröffentlichung an Amazon verkauft.

Als nächstes kommt sein Debütroman an die Reihe, Horrorstör von 2013. War zunächst eine TV-Serie geplant - erst bei Fox, dann bei AMC -, soll es nun ein Film werden, den New Republic Pictures produziert. Zum ersten Mal adaptiert Hendrix hier sein eigenes Material. Es geht ins "Orsk"-Einrichtungshaus in Cleveland, Ohio, wo die Angestellten eines Morgens zerstörte "Kjerring"-Bücherregale, zerbrochene "Glans"-Stielgläser und zertrümmerte "Liripip"-Kleiderschränke vorfinden.

Die Umsätze sind rückläufig, die Sicherheitskameras offenbaren nichts, und die Marktleiter geraten in Panik. Um das Rätsel zu lösen, melden sich drei Angestellte freiwillig dazu, in einer neunstündigen Schicht die Nacht durchzuarbeiten - sie patrouillieren die leeren Ausstellungsräume, gehen merkwürdigen Sichtungen und Geräuschen nach und begegnen Schrecken, die ihre Vorstellungskraft übersteigen. Ist es schlimm, wenn wir sagen, dass wir diesen Film am liebsten jetzt sofort sehen würden?

Quelle: Deadline
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1 Kommentar
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MisfitsFilms : : Poppy
18.06.2020 10:19 Uhr
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Witzig, HORRORSTÖR habe ich mir vor einigen Wochen gekauft für meinen Urlaub, der jetzt auf Ende Juli verschoben ist ^^

Na mal sehen wie das ist.

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