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Matt Reeves schildert seine Vision

Keine Origin: "The Batman" nicht nur irgendein "Batman"-Film (Update)

Keine Origin: "The Batman" nicht nur irgendein "Batman"-Film (Update)
3 Kommentare - Di, 14.04.2020 von R. Lukas
Es klingt so, als müssten wir Thomas und Martha Wayne nicht zum x-ten Mal sterben sehen. "The Batman" soll keine Origin-Story im üblichen Sinne sein, denn Matt Reeves setzt andere Schwerpunkte.
Keine Origin: "The Batman" nicht nur irgendein "Batman"-Film

++ Update vom 14.04.2020: Matt Reeves will die zusätzliche Zeit auch noch anderweitig nutzen, unter anderem zur Planung der großen Actionszenen. Es könnte eine Gelegenheit sein, um etwas von dem unerwarteten Ton zu erforschen, den man für The Batman gefunden habe, denkt er. Bei Filmen dieser Art habe man nie genug Vorbereitungszeit, weil sie in vielerlei Hinsicht so komplex und so riesig seien. Auch könne er genauer über die größeren Sequenzen nachdenken, die noch bevorstehen, und darüber, wie er sie realisieren wolle.

++ Update vom 10.04.2020: Trotz allem arbeitet Matt Reeves weiter hart an The Batman, aber was genau macht er? Man sei gerade nicht offiziell am Schneiden, erzählte er Deadline. Tatsächlich habe man ein Viertel des Films im Kasten, und er gehe das bereits gedrehte Material durch, schaue sich Takes an und das, was noch komme. Eines macht Reeves während dieser Zwangspause nicht: das Drehbuch umschreiben. Er habe zwei Jahre gebraucht, um die Story zu erarbeiten, und es sei eine sehr spezifische Mystery-Noir-Geschichte, die von ihm und seinen Partnern sehr gründlich durchdacht worden sei.

++ News vom 09.04.2020: Drehen kann Matt Reeves zurzeit nicht, über The Batman reden aber sehr wohl. Auch mit der New York Times hat er es getan. Natürlich gehe es bei Marken wie Batman immer ums Geldverdienen, und man wisse nie, ob die Leute, die über dieses geistige Eigentum bestimmen, für die eigene Vision offen seien. Aber wenn Warner Bros. und DC Films es nicht gewesen wären, hätte er The Batman nicht gemacht, so Reeves.

Er wolle nicht einfach nur einen Batman-Film machen, sondern etwas, bei dem emotional viel auf dem Spiel stehe. Sein Ziel sei es, The Batman unglaublich persönlich zu gestalten, indem er die Metaphern dieser Welt nutze. Es fühle sich wie eine sehr seltsame Rückkehr zu den Filmen der 70er Jahre an, mit denen er aufgewachsen sei, wie Klute oder Chinatown. Damit wolle er nicht sagen, dass man etwas Derartiges erreichen werde, denn dies seien Meisterwerke. Doch das sei die Ambition.

Von den früheren Batman-Filmen findet Reeves vor allem Batmans Rückkehr und The Dark Knight "unglaublich", wie er in einem Nerdist-Interview erklärt. Über seinen eigenen sagt er, er wolle gern eine geerdete, humanistische Version von Batman machen, bei der der Charakter noch nicht vollständig ausgeformt sei, bei der es in diesem Kontext etwas zu tun gebe - damit, wer dieser Typ in der Welt von heute wäre. Denn letzten Endes tue er all das, um mit dem Trauma aus seiner Vergangenheit fertigzuwerden.

Eine geradlinige Origin-Story, wie etwa Batman Begins eine war, ist The Batman laut Reeves nicht: Er habe keine Ursprungsgeschichte erzählen wollen, aber eine Geschichte, die dennoch Bruce Waynes Ursprünge berücksichtige, insofern als sie ihn geformt und zu dem gemacht haben, der er sei. Er habe schwer zu kämpfen, und auf diese Weise - durch Batman - versuche er, sich über diesen Kampf zu erheben. Das bedeute jedoch nicht, dass er es voll und ganz verstehe.

Robert Pattinsons Version des Charakters scheint in The Batman also zuvor schon das Fledermauskostüm getragen zu haben, und durch seinen persönlichen Kampf erfahren wir, warum er damit angefangen hat. Es stecke etwas darin, das sich sehr psychologisch und sehr emotional anfühle, meint Reeves. Und er habe den Eindruck gehabt, dass es eine Möglichkeit gäbe, dies zusammen mit der Korruption in Gotham City zu erforschen.

Quelle: Nerdist
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3 Kommentare
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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
11.04.2020 11:17 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 8.153 | Reviews: 32 | Hüte: 506

@TiiN
Anstrengender wirkte es bei Spider-Man

Liegt aber nur dran, dass Sony nach 5 Jahren ein Reboot volllzog. Nach Spider-Man 3, welches ja die Szene ebenfalls als Thema hatte, war 2012 deutlich zu früh um dies neu zu erzählen. Aber so gesehen haben wir die Szene seit 2002 bis heute nur 2 mal in unterschiedlichen Versionen gehabt. Batman läuft bereits länger im Kino, aber da hatte jede Neuinterpretation die Szene. Davon abgesehen, dass sogar eine komplette Serie über diese Sache entstand.
Ich finde beide schecken sich da nichts und ich finde weiterhin, dass man dies nicht wieder durchkauen muss. Dass es ein Thema sein sollte, ist wegen der Figur ja klar. Aber das kann man so wie Marvel beim neuen Spidey machen.

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TiiN : : Pirat
10.04.2020 23:50 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 5.475 | Reviews: 126 | Hüte: 273

Dass Batman Begins sich mit der Ermordung der Waynes beschäftigt hat, das ist nachvollziehbar bei diesem Titel und seinem inhaltlichen Schwerpunkt. In Batman v Superman hat man diese Entstehung im Intro recht elegant eingebaut. Das ganze wirkt nur etwas oft erzählt, weil man die Szene kürzlich im Joker sah. Aber nüchtern betrachtet gab es das nur 1989, 2005 sowie 2019 zu sehen und das ist nicht zu viel.

Anstrengender wirkte es bei Spider-Man, weil die Raimi-Trilogie quasi von nichts anderem handelte und man es mit TASM fast 1:1 kopiert hat.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
10.04.2020 11:40 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 8.153 | Reviews: 32 | Hüte: 506

Für mich persönlich ist kann die momentane Situation diesem Film einfach nur helfen. Ich bin bisher nicht wirklich begeistert oder gar voller Vorfreude. Da kann weiteres Warten nur helfen. Aber solange Zack Snyder weiterhin großspurig über seine Versionen diskutiert und es veröffentlichen will, wird auch Wehmut vorhanden sein, dass wir schon wieder eine neue Version von Batman bekommen, wo doch Affleck endlich mal was Neues darstellte.

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