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Thor - Tag der Entscheidung

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Nur weibliche Avengers in einem Film?

Thompson zum Superheldinnenfilm, Feige über Marvels Mädels (Update)

Thompson zum Superheldinnenfilm, Feige über Marvels Mädels (Update)
8 Kommentare - So, 18.02.2018 von N. Sälzle
Bekommen die MCU-Fans ihren Superheldinnenfilm etwa doch noch? Tessa Thompson bleibt optimistisch und überbrückt die Zeit als Doris Payne mit dem Raub von Schmuckstücken.
Thompson zum Superheldinnenfilm, Feige über Marvels Mädels

Update: Black Panther könnte im Marvel Cinematic Universe neue Maßstäbe setzen, wenn es um starke weibliche Charaktere geht. Suri (Letitia Wright), Nakia (Lupita Nyong’o) und Okoye (Danai Gurira) zeigen den Herren der Schöpfung mal, wie Frau das macht, und hätten nach Meinung vieler eigene Filme verdient. Kevin Feige ist sich dessen sehr wohl bewusst: Sie haben die Qual der Wahl, meint er. Wenn man Gurira dabei zusehe, wie sie in diesem Casino herumwirbelt und Dutzende Leute ausschaltet, denke man sich, dass man daraus natürlich einen ganzen Film machen kann.

Noch gibt es für solche Solo-Superheldinnenfilm aber keine konkreten Pläne. Es sei immer die Frage nach dem Wann und Wie. Allerdings weist Feige darauf hin, dass viele dieser Mädels schon zusätzliche Szenen für kommende Filme (Avengers - Infinity War und Avengers 4) gedreht haben, einiges davon komme also früher oder später. Wir werden sie alle wiedersehen, verspricht er. Und es kommen ja auch neue hinzu. Janet Van Dyne, die originale Wasp in Ant-Man and the Wasp, gehört zwar zur älteren Generation, aber Feige hat für Michelle Pfeiffers Porträt des Charakters nichts als Lob übrig. Sie sei genauso ikonisch und fantastisch in dieser Rolle, wie man es sich vorstellt.

Dass von Marvels erster Solo-Superheldin, Brie Larson als Captain Marvel, bereits Setfotos geleakt sind, die ihr Kostüm und dessen von den Comics abweichende Farbgebung enthüllt haben, nimmt Feige sportlich. Wenn man in der Öffentlichkeit drehen will, sei das unvermeidlich. Alles werde heutzutage von Paparazzi abgefilmt, deshalb haben sie schon vor Jahren entschieden, es einfach geschehen zu lassen, erklärt Feige. Die meisten Leute seien ja schlau genug, um zu wissen, dass sie sich ein völlig aus dem Kontext gerissenes Behind-the-Scenes-Foto anschauen. Man habe Konzeptzeichnungen von ihr mit verschiedenen Farben veröffentlicht, und die Fans im Internet haben korrekt erkannt, was Sache ist.

++++

Vor geraumer Zeit machte eine Geschichte die Runde, laut derer die versammelte Marvel-Superheldinnenschaft Kevin Feige dazu überreden wollte, einen Film zu drehen, der sich einzig und allein den Damen des Marvel Cinematic Universe widmet.

Noch wartet man vergebens darauf, aber Tessa Thompson, die es in Thor - Tag der Entscheidung als Valkyrie krachen ließ, ist zuversichtlich. Sie sei nicht Marvel und könne den Film daher nicht absegnen, aber sie kann sagen, dass Marvel für gewöhnlich äußerst kooperativ ist. Selbst Thor - Tag der Entscheidung soll im Grunde genommen das Produkt von Gesprächen gewesen sein, die man mit Chris Hemsworth und Mark Ruffalo darüber geführt hatte, was sie gerne als nächstes machen würden. Thompson denkt, dass MCU-Boss Kevin Feige die Idee schon sehr spannend findet. Und wenn man sich anschaue, was mit ihr und Valkyrie bereits alles passiert ist und wie sich die Frauen in Black Panther schlagen...

Von Feige hat sie seit ihrem ersten Annäherungsversuch nichts gehört, sagt Thompson. Sei sei jedoch hoffnungsvoll. Marvel mache ja Captain Marvel und einen Black Widow-Film, woran man erkennen kann, dass Interesse daran besteht, die Frauen in den Vordergrund treten zu lassen. Der Superheldinnenfilm ist also noch nicht vom Tisch, bestätigt allerdings ebenso wenig. Aber über Phase IV schweigt sich Marvel bekanntlich aus. Wer weiß also, was kommen mag?

Doris Payne tritt auf den Plan

Bevor Valkyrie womöglich in einem Female-Avengers-Only-Film mitmischt, darf sie eine weitere Powerfrau abseits des MCU darstellen.

Thompson freut sich über die Rolle der Doris Payne in einem noch titellosen Film über die berüchtigte Diebin, die aus Geschäften weltweit luxuriöse Beute mitgehen ließ. Konzipiert wird er als Actiondrama nach Art von Catch Me If You Can und The Thomas Crown Affair. In dem Film, der bei Lionsgates Codeblack Films entsteht, spielt Thompson nicht nur die Titelrolle. Hinter der Kamera fungiert sie als Produzentin und greift damit Jeff Clanagan und Candice Wilson unter die Arme, die die Aufsicht über das Projekt haben.

Die heute 87-jährige Payne raubte über sechs Jahrzehnte hinweg Schmuckläden aus, indem sie sich als betuchte Frau ausgab, die sich für einen Diamantring interessiert und eine Auswahl zu sehen wünscht. Ihren Charme nutzte sie dafür, den einen oder anderen Verkäufer vergessen zu lassen, wie viele Ringe er ihr eigentlich gezeigt hatte, und mit ein oder zwei Stücken davonzumarschieren. Seit den 1950er Jahren war Payne aktiv, sie nutzte zwanzig verschiedene Decknamen, zehn verschiedene Sozialversicherungsnummern und neun verschiedene Geburtsdaten. Dies gestand sie, nachdem sie mehrere Male wegen ihrer Vergehen verhaftet worden war.

Wird es Zeit für den Frauen-Power-Avengers-Film?
Gesamt: 141 Stimmen
Quelle: Slashfilm
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8 Kommentare
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Deathstroke : : Moviejones-Fan
16.02.2018 23:24 Uhr
0
Dabei seit: 15.05.15 | Posts: 223 | Reviews: 0 | Hüte: 5

Weiß auch nicht, was an ihr so toll sein soll. Außer Saufen, hat die nicht viel gemacht. Dann lieber Lady Sif.

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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
16.02.2018 22:46 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 11.793 | Reviews: 1 | Hüte: 241

Ich schließe mich MobyDick v ferdyf an... ich fand sie genau so gut-schlecht wie Natalie portman. Die war nichts zu gebraucht. Wieso sie so gelobt wurde, ist mir ein Rätsel. ...

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luhp92 : : BOTman Begins
16.02.2018 16:32 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 9.878 | Reviews: 127 | Hüte: 310

@Duck

Wonder Woman in "Justice League" wollte ich auch erst noch erwähnen.
Oder Harley Quinn "Suicide Squad".

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
16.02.2018 16:28 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 5.186 | Reviews: 24 | Hüte: 294

@luhp
MMn sollte man stattdessen weiterhin bei gemischten Teams bleiben und diesmal dann Frauen als Anführerinnen etablieren, das kommt in den Filmensembles bisher in der Tat viel zu kurz!

Das stimmt in der Tat und ich denke, dass auch hier ein Wandel von statten geht. Captain Marvel halte ich für den perfekten Ersatz für Captain America bei den Avengers. Und bei Justice League wurde ja bereits eine Übernahme durch WW als Anführerin angeteast.

@ferdy
Und ich fand sie perfekt. Witzig und badass und ein absolutes Highlight im Film.

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ferdyf : : Alienator
16.02.2018 15:53 Uhr
0
Dabei seit: 04.02.13 | Posts: 2.129 | Reviews: 5 | Hüte: 76

Moby

Verstehe ich... Ich fand sie in Thor schon langweilig und bin nicht sonderlich begeistert

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luhp92 : : BOTman Begins
16.02.2018 14:21 Uhr | Editiert am 16.02.2018 - 14:23 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 9.878 | Reviews: 127 | Hüte: 310

Ich halte ein reines Superheldinnen-Team für wenig zielführend, was die Förderung der Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen in den Superhelden-Filmen betrifft. Wenn man einen Blick auf die bekanntesten der Marvel- und DC-Ensembles wirft (Avengers, Justice League, X-Men, Guardians of the Galaxy, Fantastic Four, Suicide Squad, Defenders, Revengers), wird man feststellen, dass es sich hier immer um gemischt geschlechtliche Teams handelt.

Ein reines Männerteam in den Superheldenfilmen fällt mir spontan nicht ein, warum sollte man jetzt also ein reines Frauenteam auf die Beine stellen? MMn sollte man stattdessen weiterhin bei gemischten Teams bleiben und diesmal dann Frauen als Anführerinnen etablieren, das kommt in den Filmensembles bisher in der Tat viel zu kurz!

Dann auch liebend gerne mit Tessa Thompson!

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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MobyDick : : Moviejones-Fan
16.02.2018 12:50 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 2.547 | Reviews: 24 | Hüte: 134

Duck:

Das ist genau der Dreh: Die Mädels im Avengers HQ machen einen drauf abends und erleben eine lustige Superheldinnen-Nacht, inklusive totem Stripper im Schlepptau, da hat die Johanson ja schon Erfahrung mit so einem Film. So wie MCU manchmal abgeht, können die das so gut verkaufen, dass daraus tatsächlich ein Blockbuster werden kann.

Topic:

Ich werde mit dieser Darstellerin einfach nicht warm, daher interessiert mich weder ihr Gaunerfilm, noch dieser Ensemble-Superheldinnen-Film -

Dünyayi Kurtaran Adam
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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
16.02.2018 12:03 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 5.186 | Reviews: 24 | Hüte: 294

Ich bleib dabei, für mich ergibt ein Superheldinnen-Film im MCU einfach keinen Sinn. Es ist ja toll, dass Marvel endlich kapiert hat, dass auch die Frauen einen Film tragen können und nicht nur das Loveinterest sind. Cpt. Marvel und die weiblichen Charaktere aus Black Panther sind da schon der richtige Schritt. Genauso wie der Black Widow-Film, den ich plausibler fände als einen reinen weiblichen Team-Cast. Wieso?

  • Wir befinden uns in einem Shared Universe und wie würde man erklären, dass die Männer nicht mitmischen? Ach nee Mädels, wir gehn heute in die Kneipe, ihr schafft das schon alleine. Es ergibt logisch gesehen nur Sinn, wenn die Männer irgendwie verschwunden wären oder in Bedrängnis wären. Frage die sich dann stellt? Wo waren die Mädels als die Jungs in Bedrängnis gerieten?
  • Denn im Shared Universe spielte ja auch Black Widow ne Rolle z.B in Avengers, obwohl es logisch auch locker ohne sie gegangen wäre.
  • Nach Infinity War glaube ich nicht, dass alle Charaktere zusammen bleiben. Das gab es eigentlich nur 1 mal bisher, nach Winter Soldier. Ansonsten trennten sich immer die Wege der Helden. So gesehen befinden sich die Mädels komplett verstreut durch das Universum. Gamora, Nebula, Cpt. Marvel, Thompson im All, BW auf der Erde, die Dojas in Wakanda, Scarlet Wirch vielleicht bei Strange,...

Für mich ist dies reine Wunschdenken, ich denke da wäre ein Buddy-Abenteuer im All mit Gamora oder Cpt. Marvel alleine logischer als ein kompletter Frauen-Avengers-Film.

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