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The Boys

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Seth Rogen über das Serienabenteuer

"The Boys": Deshalb wurde es kein Film + Ackles über seinen Supe

"The Boys": Deshalb wurde es kein Film + Ackles über seinen Supe
1 Kommentar - Fr, 21.01.2022 von N. Sälzle
"The Boys" sollte ursprünglich mal Filmmaterial werden, am Ende diente die Comic-Vorlage doch als Serienstoff. Vielleicht besser so?
Achtung, diese Meldung enthält Spoiler!

In The Boys Staffel 3 steigt Jensen Ackles als Soldier Boy in die Handlung ein. Bei Michael Rosenbaum, in dessen Podcast Inside of You zu Gast, sprach er darüber, wie sein erster Auftritt in der Serie aussehen wird.

Man werde Soldier Boy in Gefangenschaft vorfinden. Zu diesem Zeitpunkt hätte er einen gewaltigen Bart und sehe aus wie Tom Hanks in Cast Away. Doch dann würde man ihn herausputzen und ihm sein Superhelden-Outfit geben und er würde sich wieder mitten in die Action stürzen.

Das Publikum sollte allerdings nicht unbedingt damit rechnen, dass Soldier Boy einer der Guten ist, denn wie Ackles fortfährt, sei sein Supe ein wahrer Opa. Er stamme aus den 40ern, hätte im Zweiten Weltkrieg gekämpft und sei ein griesgrämiges, engstirniges Arschloch, das sich gerne mit Menschen umgibt, die aus seiner Ära stammen. Da er nicht altere, sehe er aus wie 40, sei aber 80 oder 90 Jahre alt. Es gebe jedenfalls eine ganze Menge Möglichkeiten, um den Charakter in der Serie einzusetzen.

"The Boys"-Serie statt Film

Die hätte es vielleicht nicht gegeben, wenn aus The Boys ein Film statt einer Serie geworden wäre. In einer aktuellen Ausgabe von Hot Ones von First We Feast sprach Seth Rogen über den Entstehungsprozess der The Boys-Serie.

Als große Fans von Garth Ennis hätten sich er und Evan Goldberg damals die erste Ausgabe der Comic-Vorlage geholt, als diese erschien. Sie seien davon begeistert und sich sicher gewesen, dass dies großartiges Filmmaterial gewesen sei. Nachdem sie den Vorschlag Sony und Neal Moritz unterbreitet hätten, hätten die Verantwortlichen sich die Rechte zwar gesichert und ein Team beauftragt, einen Film zu erarbeiten, doch Rogen und Goldberg seien dabei übergangen worden.

Rund ein Jahrzehnt lang hätte dieses Team den Film total verhunzt, was aber dazu geführt hätte, dass sie das Material irgendwann hätten nutzen können, um eine Serie zu erarbeiten. Am Ende sei das vermutlich besser gewesen und in Anbetracht des Timings hätte wohl alles gepasst, immerhin hätten Superhelden aktuell aufgrund der Marvel- und DC-Produktionen ein unglaublich hohes Maß an Aufmerksamkeit.

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1 Kommentar
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Dude : : Moviejones-Fan
29.04.2022 15:39 Uhr
0
Dabei seit: 17.07.17 | Posts: 118 | Reviews: 0 | Hüte: 5

War schon Fan der Vorlagen und finde bis jetzt auch die Serie weitgehend gut umgesetzt.

Es ist auch wohltuend das, dass ganze so politisch unkorrekt ist. Wenn ich so unsere heuchlerische Gesellschaft anschaue. Ich frage mich ob Seth Rogen auch den Mut hätte "Wormwood" von Garth Ennis umzusetzen. Da wird mit der Religion noch mehr abgerechnet als bei Preacher.

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