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Star Wars - The Acolyte

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Das sind die großen Enthüllungen?

Unsere Review zu "Star Wars - The Acolyte" Episode 7 - Uns fehlen die Worte (Update)

Unsere Review zu "Star Wars - The Acolyte" Episode 7 - Uns fehlen die Worte (Update)
23 Kommentare - Sa, 13.07.2024 von F. Bastuck
Große Enthüllungen wurden versprochen, eine große Enttäuschung ist es (erneut) geworden. Unsere Review zu Episode 7 von "Star Wars - The Acolyte".
Achtung, diese Meldung enthält Spoiler!
Unsere Review zu "Star Wars - The Acolyte" Episode 7 - Uns fehlen die Worte

Bewertung: 2/5

Heute musstet ihr leider etwas länger auf unsere wöchentliche Review zu Star Wars - The Acolyte warten, den Grund dafür könnt ihr unten in der Originalmeldung nachlesen. Mittlerweile haben wir uns die neueste und insgesamt siebte Episode angesehen und sind ein vorletztes Mal bereit dazu, in die Details zu gehen.

Vergangene Woche wurden uns, zum wiederholten Male, Antworten versprochen. Und in der Tat, in dieser Woche bekommen wir endlich gezeigt, was vor 16 Jahren geschehen ist. Also erneut, nachdem wir es bereits in der dritten Episode gezeigt bekommen haben. Und nachdem es uns in den ersten beiden Episoden bereits erzählt wurde. Aber hey, aller guten Dinge sind drei, oder?

Review zu Star Wars - The Acolyte Episode 7

Wir fühlen uns ehrlich gesagt ein bisschen merkwürdig dabei, eine Review zu einer Episode zu schreiben, die wir zum großen Teil so bereits hatten. Den im großen Ganzen bekommen wir schlicht erneut das gezeigt, was wir bereits in der dritten Episode gesehen haben. Die komplette Folge ist ein Rückblick auf die Ereignisse, wie sie sich vor 16 Jahren auf dem Planeten Brendok zugetragen haben. Einzig hier und da werden einige Elemente hinzugefügt, die das große Geheimnis enthüllen sollen. Doch dafür eine ganze Episode opfern?

Wir sparen uns eine detaillierte Nacherzählung, denn wie gesagt, ähnelt vieles von dem dessen, was wir in der dritten Episode bereits gesehen haben. Der große Unterschied diesmal ist jedoch, dass wir es aus der Perspektive der Jedi sehen, vor allem aus Sols. Die Jedi-Gruppe befindet sich auf dem Planeten, um herauszufinden, wie dort erneut Leben entstehen konnte, was aufgrund einer nahen Hyperraum-Katastrophe für unmöglich gehalten wurde. Sie vermuten eine Vergenz vor Ort, etwas von der Macht selbst geschaffenes, das so mächtig ist, um Leben selbst zu erschaffen.

Bekanntlich findet Sol im Wald die beiden Zwillinge. Er verspürt sofort eine Bindung zu Osha und möchte die beiden Kinder zu den Jedi bringen. Vieles, was jetzt folgt, ist wie bereits erwähnt schon bekannt. Meisterin Indara kontaktiert den Rat der Jedi, doch Sol erhält nicht die Erlaubnis, Osha als seine Padawan aufzunehmen. Etwas später erhält die Gruppe die Resultate der Blutuntersuchungen und es kommt heraus, dass sowohl Osha als auch Mae einen sehr hohen M-Wert besitzen und dass beide künstlich erschaffen wurden. Sol macht sich noch mehr Sorgen um Osha und glaubt sie bei den Hexen in Gefahr.

Torbin, angetrieben von dem Wunsch, endlich wieder nach Coruscant zu kommen, macht sich eigenmächtig auf den Weg zu den Hexen, um die Zwillinge mitzunehmen. Sol verfolgt ihn, um ihn aufzuhalten, damit es zu keinem Konflikt kommt. Und jetzt endlich kommen wir auch zu dem Punkt, der uns zeigen soll, was damals wirklich passierte.

Ja, Mae legt das Feuer, doch irgendwie wollte sie das gar nicht. Sie hat nur versehentlich Oshas Buch an das Feuer gehalten, konnte ja keiner ahnen, dass es in Flammen aufgeht. Oder, dass Stein und Metall so verdammt gut brennen können. Ja, wer hier noch auf eine logische Erklärung gehofft hat, bekommt keine.

Mae tut es leid und sie sucht um Hilfe. Mutter Koril könnte helfen, sucht aber lieber den Konflikt mit den Jedi und versucht, Mae wütend zu machen, was auch gelingt. Anders als Mutter Aniseya, die bereit gewesen wäre, Osha den Jedi zu überlassen, will Koril die Zwillinge nicht hergeben und um sie kämpfen. Wie das mit der Tatsache zusammenpasst, Osha nicht zu Hilfe zu eilen und in den Flammen sterben zu lassen, können uns nur die Macher der Serie beantworten.

Es kommt schließlich zum Konflikt, als Torbin und Sol eintreffen. Koril will kämpfen, genauso wie die anderen Hexen. Auch Torbin scheint es kaum erwarten zu können. Aniseya will dies noch vermeiden, genau wie Sol. Aus irgendeinem Grund nutzt Aniseya dann ihre Kräfte, um sich in einen Nebel aufzulösen. Und aus irgendeinem Grund tötet Sol sie daraufhin einfach. Wir meinen dies hier nicht sarkastisch oder so, wir haben dies tatsächlich überhaupt nicht verstanden.

Daraufhin kommt es zum Kampf. Sol will jedoch nicht gegen Koril kämpfen und weicht ihr nur aus. Koril nutzt daraufhin ihre Hexen-Fähigkeiten und wird ebenfalls zu Nebel (aus irgendeinem Grund wesentlich schneller als Aniseya). Auch die anderen Hexen sind auf einmal alle verschwunden. Sie nutzen ihre Kraft, um den Verstand von Kelnacca zu kontrollieren, der daraufhin Sol und Torbin angreift. Torbin erhält hier die Verletzung an seinem Auge.

Meisterin Indara kann im letzten Moment in den Kampf eingreifen und mit der Macht die Kontrolle der Hexen über Kelnacca beenden, woraufhin alle Hexen in Ohnmacht fallen/Tod sind? Ehrlich, auch das haben wir nicht so wirklich verstanden. So sind alle Hexen gestorben?

Sol sucht die beiden Mädchen und findet sie, er schafft es aber nur, eine, nämlich Osha, zu retten, während Mae in den Abgrund stürzt. Zurück auf dem Schiff und auf dem Weg nach Coruscant entscheiden die Jedi sich, dem Rat nicht die Wahrheit über die Ereignisse zu berichten. Indara will so sicherstellen, dass Osha nach allem nicht auch noch ihren Traum verliert, eine Jedi zu werden. Es folgt der Abspann, Zeit für einen coolen Hip Hop-Song. Wait, what?

Fazit

Wo fangen wir nur an? Vielleicht erstmal bei dem Rückblick selbst, denn hier gibt es ein Problem, was erneut unsere Kritik am kreativen Team hinter Star Wars - The Acolyte bestärkt. Denn wie wir bereits mehrfach erwähnt haben, ist dies der zweite Rückblick. Jetzt wurde diesmal zumindest ein wenig durch das Ende der Episode vergangene Woche angedeutet, dass wir das Ganze aus dem Blickwinkel und den Eindrücken von Sol gezeigt bekommen. Das erklärt, warum manche Szenen ein wenig anders dargestellt wurden. Doch hier jetzt die Frage: Aus welcher Sicht sehen wir denn den Rückblick in der dritten Episode? Es muss ja eine andere sein, doch die Serie macht dies nicht wirklich klar. Man könnte vermuten, dass es Oshas war. Doch die Serie hätte hier definitiv einen besseren Job machen müssen.

Auch sonst haben wir nur wenig Lob übrig. Was Dean-Charles Chapman als Torbin hier mit dem Lichtschwert demonstriert, sah schon ziemlich gut aus. Auch sonst gab es einige schöne Einstellungen. Aber das war es dann leider auch schon wieder. Uns fehlen ehrlich gesagt fast ein wenig die Worte. Wir fanden den Rückblick in der dritten Episode schon unnötig, da dort nur das gezeigt wurde, was in den ersten beiden Episoden bereits erzählt wurde. Und auch jetzt erfahren wir nicht allzu viel Neues. Die "Enthüllungen" hätte man in wenigen Minuten in einer Montage offenbaren können. Zumal diese Enthüllungen jetzt auch nicht so spektakulär waren. Dass Mae und Osha künstlich erschaffen wurden, wussten wir schon längst. Einzig, was den Konflikt und die toten Hexen angeht, gab es Antworten. Jedoch führen diese viel eher zu neuen Fragen. Warum sind die Hexen jetzt alle gestorben? Weil Indara deren Verbindung zu Kelnacca gelöst hat? Das soll ernsthaft der Grund sein? Und warum hat Sol einfach so zugestochen? Völlig ohne Grund. Fühlte er sich bedroht? Hatte er Angst? Dachte er, es wäre ein Angriff? Es gäbe sicherlich einige mögliche Anhaltspunkte für eine Erklärung, aber eigentlich macht es schlicht keinen Sinn. So wie wir Sol kennengelernt haben, so wie er auch anschließend gegen Koril kämpft, ist er eher passiv, wartet ab und sollte es zum Kampf kommen, will er seinem Gegner nicht wehtun. Hier jedoch tötet er ganz direkt. Es ergibt absolut keinen Sinn!

Nicht ganz so krass, aber auch merkwürdig hat sich Torbin verhalten. Wie alt soll er sein? Emotional ist er offensichtlich erst sechs. Ein Jedi mit Heimweh, so groß, dass er mit gezücktem Lichtschwert in eine Festung eindringt und den Kampf sucht. Wir wissen nicht einmal, wie wir das noch kritisieren sollen. Wir verstehen einfach nicht, was die Autoren sich hier gedacht haben.

Da gerät es schon fast in Vergessenheit, dass die Jedi auf einem Planeten sind, um diesen eingehend zu erforschen, ohne offensichtlich zu wissen, dass dort eine Enklave vom Macht-Nutzern lebt. Haben die den Planeten etwa nicht gescannt? Und warum spüren sie es in der Macht nicht? Und davon ausgehend, dass der Planet größer als eine Kleinstadt ist: Sol läuft dann einfach so zufällig den anderen Menschen auf diesem Planeten über dem Weg?

Da wir nicht nur meckern wollen: Wie hätte man diesen letzten Kritikpunkt ganz leicht umgehen können? Mit einem kurzen Dialog:

Torbin: Warum haben die Sensoren sie nicht entdeckt?

Indara: Womöglich nutzen sie eine Art von Tarnfeld, um ihre Anwesenheit vor anderen zu verschleiern.

Mehr braucht es nicht! Das sind vielleicht zehn Sekunden. Es würde zudem die Motive der Hexen weiter ausbauen, deutlich machen, dass sie sich dort verstecken, von anderen nicht gefunden werden wollen. Es führt zu fragen: Warum verstecken sie sich dort? Warum wollen sie nicht gefunden werden? Die Neugier der Zuschauer wirkt geweckt. Zehn Sekunden an Dialog kann so viel ausmachen.

Es gibt noch weitere Punkte, die uns gestört haben. Zu Beginn wird klargemacht, dass die Jedi eine Vergenz suchen und dass dies sehr wichtig ist. Dennoch entscheidet man sich am Ende, den Rat der Jedi über alles im Unklaren zu lassen, ihn zu belügen. Das Verhalten dieser Jedi gleicht einer kriminellen Verschwörung. So sehr manche Fans dies damit erklären wollen, dass dies Jedi im Zeitalter der hohen Republik sind, dass sie deswegen anders sind, dass die Jedi aus dieser Ära arrogant waren: So verhalten sich Jedi einfach nicht, egal welches Zeitalter. Die Erklärung ist leider wesentlich einfacher und führt uns wieder zu unserer generellen Kritik: Star Wars - The Acolyte ist einfach nicht gut durchdacht und nicht gut geschrieben.

Das zeigt sich leider auch am Feuer. Hier hatten sicher einige nach der Kritik an der dritten Episode gedacht, dies würde man in einem weiteren Rückblick erklären. Dass das Feuer vielleicht irgendwie von der Macht gesteuert wurde oder etwas ähnlich. Doch es gibt keine Erklärung, es macht auch in dieser Episode schlicht keinen Sinn. Stein und Metall brennt halt einfach nicht.

Viele gingen davon aus oder hatten gehofft, dass diese Episode, die endlich klarmacht, was wirklich vor 16 Jahren geschehen ist, der ganzen Serie und so vielen Dingen mehr Sinn verleiht. Eingetreten ist eher das Gegenteil. Beispiel Torbin: Dieser Rückblick sollte eigentlich zeigen, warum er zu dem schweigsamen Jedi wurde, wie wir ihn in Episode 2 angetroffen haben. Doch so traumatisch waren die Ereignisse jetzt nicht, um einen Padawan so grundlegend zu verändern. Das ist das schreckliche Geheimnis, dass so tiefe Narben in ihm hinterlassen hat, dass er am Ende sogar den Freitod wählt? Das können die Autoren doch nicht ernst meinen?!

Und über diesen Song im Abspann haben wir noch gar nicht gesprochen. Wollen wir das überhaupt? Vielleicht ist es Geschmacksache und jeder darf hier natürlich eine andere Meinung haben. Aber wir finden: Das geht gar nicht! Das hier ist immer noch Star Wars und dies sollte gewissen Regeln unterliegen.

Uns fehlt jegliche Fantasie, wie das alles kommende Woche im großen Finale noch zu einem zufriedenstellenden Abschluss gebracht werden kann. Wir wissen nicht einmal sicher, was überhaupt zum Abschluss gebracht werden soll. Worum soll es in dieser Serie eigentlich gehen? Auch nach sieben von acht Episoden fehlt uns das Gefühl für das, worum es hier eigentlich genau geht. Es ist dabei interessant wie besorgniserregend zugleich, dass die bisher beiden längsten Episoden dieser Serie, die beiden zum großen Teil unnötigen Rückblicke waren. Beide gingen, zieht man Vor- und Abspann ab, gerade einmal circa. 36 Minuten. Wie gesagt, wir reden hier von den beiden längsten Episoden. Gehen wir davon aus, dass das Finale ähnlich lang wird, hat Star Wars - The Acolyte am Ende eine Gesamtlaufzeit von um die vier Stunden. In dieser Zeit wurde kaum etwas erzählt noch wurden uns die Charaktere wirklich näher gebracht. Und wo das immens hohe Budget hingeflossen sein soll, ist uns auch noch ein Rätsel.

Ja, natürlich verstehen wir, dass Star Wars - The Acolyte einigen gefällt. Die Ansätze sind definitiv vielversprechend. Eine Serie endlich mal weg von der Skywalker-Saga, angesiedelt in einer für viele völlig neuen Zeitepoche. Ein interessanter Cast, den wir gerade wegen seiner Diversität mögen mit Figuren, die durchaus Potenzial haben. Hinzu ein neuer Ansatz, eine Mystery-Geschichte, die so in diesem Universum noch nicht erzählt wurde. Wir verstehen, wenn man das mögen möchte, aber die Defizite sind einfach überdeutlich an allen Ecken zu sehen. Hier wurde leider (und das meinen wir ausdrücklich so) keine gute Arbeit geleistet. Man muss sich für diese Erkenntnis nur Star Wars - Andor angucken, eine Serie, die qualitativ in allen belangen deutlich überleben ist. Natürlich muss nicht alles so verdammt gut geschrieben sein wie dort, da reden wir wirklich über allerhöchstes Niveau, was auch nicht viele erreichen, sonst würde es ja von Serien wie Andor oder Breaking Bad nur so wimmeln. Aber besser als bei Star Wars - The Acolyte darf es dennoch gerne sein.

####

Originalmeldung von heute Morgen: Hier sollte sich jetzt eigentlich die Review zur neuen und insgesamt siebten Episode von Star Wars - The Acolyte befinden. Nein, wir haben das Handtuch nicht geschmissen, diese letzten zwei Episoden schaffen wir auch noch. Jedoch kommt uns heute ein stürmischer Pressetermin in die Quere, sodass wir es erst heute Abend schaffen, die heute veröffentlichte Folge zu sichten und anschließend die Review zu verfassen.

Zum einen wollten wir euch wissen lassen, dass ihr heute etwas länger auf die Review warten müsst, zum anderen wollen wir euch dennoch vorab ein Forum bieten, falls ihr die siebte Folge bereits gesehen habt und euch mitzuteilen wünscht. Haut eure Kommentare also ruhig schon mal raus. Aber bitte respektiert dabei die Meinung anderer, zuletzt wurde es doch etwas hitziger in den Kommentaren. Jeder hat das Recht, etwas zu mögen oder nicht zu mögen.

Möge die Macht mit euch sein.

Quelle: Disney+
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23 Kommentare
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jerichocane : : Advocatus Diaboli
16.07.2024 20:34 Uhr
0
Dabei seit: 08.08.09 | Posts: 6.727 | Reviews: 28 | Hüte: 301

leider hat das einbinden nicht funktioniert.

Das Filmchen seht ihr hier

https://www.reddit.com/r/StarWarsLeaks/comments/1e3a1m3/updated_episodes_8_finale_all_remaining_footage/

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jerichocane : : Advocatus Diaboli
16.07.2024 20:31 Uhr
0
Dabei seit: 08.08.09 | Posts: 6.727 | Reviews: 28 | Hüte: 301

Morgen ist ja Schluss mit Acolyte und ich dachte mir einmal ich überlege wie die Serie wohl zu Ende geht und ich denke es wird wie folgt.

Es wird auf jeden Fall zu Beginn eine Raumschiffverfolgung geben und ich denke Sol wird von Venestra verfolgt auf dem Weg zu dem unbekannten Planeten.

Hmm, interessant. Ich denke Venestra ist Qumirs Meisterin, sie tötet Mog (der Padawan, welcher in Teil 6 ihre Hyperraumübelkeit erwähnt). Dann sieht sie zu wie Sol im Kampf Quimir tötet. Venestra tötet daraufhin Sol und den Rest der Jedi die mit ihr unterwegs waren. Mae und Osha müssen gegeneinander kämpfen bis am Ende eine von Beiden übrig bleibt und Venestras Schülerin wird.

Es wurde ja gesagt, dass für das Ritual ein Teil geopfert werden muss und da die Zwillinge ja eine Person sind ist der Tod einer von ihnen das Opfer.

Am Ende tritt Venestra vor den Jedirat, um zu sagen, dass Sol als abtrünniger Jedi alle getötet hat und es keine Siths gibt. Der Rat glaubt ihr und Venestra mit Mosha als Schülering bleiben als Sith versteckt.

Ich meine wenn dies wirklich so passiert, wäre vielleicht wenigstens die letzte Folge interessant.

Hier nocht ein kleiner Zusammenschnitt aller bisher nicht in der Serie aufgetauchten Szenen, die man in Trailern oder Behind the Scenes sah

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Bonsai : : Moviejones-Fan
14.07.2024 17:46 Uhr
0
Dabei seit: 08.12.12 | Posts: 515 | Reviews: 2 | Hüte: 36

@Duck-Anch-Amun

ohne das wir uns jetzt gegenseitig auf die Schulter klopfen gebe ich den Hut direkt mal retour weil Dein Kommentar auf etwas verweist, was meiner vermissen lässt, mir aber sehr wichtig ist:

Wenn wir die Personen, Motivationen und ähnliches bei der Kritik in den Vordergrund stellen dann wir die Kritik in erster Linie verwässert und angreifbar ja sogar unsachlich und damit unproduktiv. Wenn ein Produkt irgendwie so zwischen gut und schlecht ist, dann kann man damit vielleicht noch seinem persönlichen Frust Luft machen, dass es nicht besser ist oder nicht in die Richtung geht die man persönlich bevorzugt aber hier ist das Produkt nunmal einfach schlecht und genau das muss man den Produzenten vorhalten. Das ist schlussendlich viel effektiver als jede Diskussion über diese Randthemen.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
14.07.2024 14:51 Uhr
1
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 11.595 | Reviews: 45 | Hüte: 781

@Bonsai
Passender Kommentar, seh ich auch so und Hut dafür.
Dazu kommt, dass mir Aussagen der Showrunner recht egal sind und mir auch oft zuviel Wert auf das Drumherum und Beweggründe von wem auch immer gelegt wird. (...) Egal ob Jedi sich so oder so verhalten müssten oder der Kanon dies oder jenes sagt oder die Männer dümmer dargestellt werden das ist reichlich subjektiv und Geschmackssache - nein das ist mir alles egal
Ich finde ja zahlreiche Kommentare mehr als seltsam. Es gibt SO VIEL zu kritisieren, aber bei der Kritik selbst wird sich immer auf gewisse Dinge festgelegt, so dass die eigentlichen negativen Punkte in den Hintergrund rücken.

z.B. der Kommentar von jerichocane (sorry, dass ich dich nun rauspicke):
Und was bitte schön sollte zu Beginn der Folge das Einsammeln von Dreck, Moos und vor allem Steine? Waren das machtbegabte Steine?
Wir leben in einer Zeit wo es unzählige Jedis gibt und Frieden herrscht. Nun könnten die Jedis wohl als Polizisten auftreten und Diebe einsperren und Fahrzeugpapiere kontrollieren. Ich finde es (gerade im Gegensatz zu den Jedis ab den Prequels) aber interessant, dass sie auch als Forscher, Wissenschaftler und Missionare unterwegs sind. Durch die Kenntnis zur Macht liegt dies mMn ziemlich nahe, vor allem da die Einfühung der Midichlorianer ja eine Wissenschaft für sich ist.
Zudem wird dann in der Serie erklärt, warum die Jedis dort sind, Untersuchungen durchführen und deshalb auch Material einsammeln! Und tatsächlich hat es in dem Fall sogar was mit der Macht zu tun.

Dies ist einfach kein valabler Kritikpunkt (ähnlich wie die Sache mit dem Feuer), man kann es nicht mögen, doof finden oder schlecht erklärt oder erzählt finden (da man sich halt doch was zusammenreimen muss), aber dies ist sicherlich kein Problem der Serie. Es ist eher so, dass vieles schlecht oder unzureichend erklärt wird, die Summe macht es dann und wenn dann das Drehbuch, die Charaktere und die gesamte Handlung wirr sind, haben wir ein Fiasko wie The Acolyte. Wäre das Drehbuch toll und die Serie interessant und spannend, dann könnte man über Steine diskutieren, so sind dies mMn auch wenigstens Details, die der Serie immerhin eine Daseinsberechtigung geben.

Ähnlich verhält es sich mit der Kritik an den Aussagen der Regisseurin. Die faselt etwas von Queren-Geschichten im Star Wars-Universum und schon seint man überall was hinein zu interpretieren. Ich sehe aber in der gesamten Geschichte null Anzeichen für solche Vorwürfe. Ähnlich damals bei Obi-Wan. Da wurde über Diversität gelästert, aber die Inquisitorin war ne schlecht geschriebene Figur, egal ob queer, schwarz oder weiblich.

Leider wird sich aber immer nur an solchen "Kleinigkeiten" aufgerieben und irgendwie hab ich dadurch das Gefühl, dass es auch nicht besser wird. Wäre die Serie gut geschrieben, dann könnte sie so queer und weiblich sind wie manche es scheinbar sehen - aber leider haben wir dies hier nicht. Stattdessen wir aber nur über diese Dinge gesprochen, statt über die Qualität.

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Lordoss : : Moviejones-Fan
14.07.2024 08:49 Uhr
0
Dabei seit: 12.07.23 | Posts: 106 | Reviews: 1 | Hüte: 4

@Kothoga: Auch Hut von mir. Besser kann man es fast nicht schreiben. Als SW-Fan wird man hier in den allerwertesten getreten. Man hat hier eine unverbrauchte Zeit im SW-Universum und man weiß nicht was man erzählen soll bzw. versucht hier seine Agenda durchzudrücken und übermalt das mit guter Optik, mehr Schein als sein. Ein User der alles hier von SW schön redet und nie Kritik zu den SW-Serien als Fazit schreibt , schrieb mal, es muss doch eine gute Story sein, es sind ja schließlich Autoren von Serien xy dabei. So kann man es sich auch schön reden. Am Ende entscheidet der Showrunner, Regisseur, Produzent was am Ende raus kommt. Ist ja wie beim Fussball, kannst ein Weltklasse Mannschaft haben, aber wenn der Trainer eine Taktik hat die nicht zur Mannschaft passt, kommt ein schlechtes Spiel raus.

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Kothoga : : Moviejones-Fan
13.07.2024 22:50 Uhr
3
Dabei seit: 05.03.17 | Posts: 835 | Reviews: 0 | Hüte: 26

@jerichocane: danke für den Hut, hat mich sehr gefreut, da ich selten einen bekomme

@Rotschi and all

Das ist ja gerade das Schlimme, viele sind mit Star Wars groß geworden und es ist mal mehr mal weniger Teil ihres Lebens geworden und dann tauchen Leute wie Leslye Headland, die vollkommen talentfrei, stümperhaft ohne jegliches Gefühl für die Materie sowas abgesegnet bekommen und inszenieren dürfen frei nach dem Motto, die Star Wars-Fans schluckens schon, die haben auch The Last Jedi von Rian Johnson heruntergewürgt und auch bei den bisherigen Serien alle groben Schnitzer akzeptiert, da nehmen die auch The Acolyte hin, die finden das schon toll, ist ja Star Wars. Die die keinen Anspruch an die Qualität von dem was da übern Bildschirm flimmert, haben, werden bestimmt gut bedient mit der Serie. Sind ja Jedi und Sith, bunte Lichtschwerter und boah, ein Wookie-Jedi, ein Cortosis-Helm und eine Lichtschwertpeitsche, cool, mit dabei. Da hat man schon was zu gucken. Ja, und dann gibts die Leute, die auch gerne Star Wars gucken, aber auch ein Mindestmaß an Anspruch an dem Gezeigten haben und denen einfach der Kragen platzt, wenn sie sehen, wie mit ihrer Leidenschaft da mit umgegangen wird und was die ihnen da für ne gammlige und billige Marmelade aufs Butterbrot schmieren wollen. Das ist ein 180 Millionen $-Produkt und trägt den Namen Star Wars und hat nix mit dem Thema Film zu tun, während HBO mal wieder mit einem Game of Thrones-Produkt zeigt, wie man es einfach richtig macht und emotional seine Zuschauer abholt! Da sind Leute am Werk, die sich selber Fan schimpfen, aber auf einen Großteil der Fans einfach mal gehörig kacken und die für dumm verkaufen wollen! Wtf! Man hätte aus der zugrundeliegenden Idee soviel mehr rausholen können, wenn man halt was von dem versteht, was man da tut! Aber wenn Agenda über Wertschöpfung steht und die Macher sich für viel gescheiter halten als die Konsumenten, dann kommt eben sowas dabei raus. Da gibt es dann halt nur noch die Abo kündigen-Keule bei Disney+, wenn sie zigtausende Kunden verlieren durch den Müll, stampfen sie vielleicht die Serie ein und hinterfragen sich, aber ich fürchte das Gegenteil!

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Rotschi : : M. Myers
13.07.2024 11:04 Uhr
0
Dabei seit: 17.12.09 | Posts: 1.540 | Reviews: 6 | Hüte: 53

Ich bin was The Acolyte angeht hier ein stiller Mitleser. Aber @Bonsai spricht mir aus der Seele.

Die 7. Episode ist ein Schlag in die Fresse der Fans. Alle hierfür verantwortlichen sollen sich schämen und auf der dunkeln Seite Kekse essen gehen.

Ich habe auch mit jeder Folge gehofft, da kommt noch was, da kommt noch was. Ich habe mir natürlich wieder mal einige Theorien auf einigen YT Kanälen angeschaut und Reactions gesehen. Man könnte sagen, selbst schuld. Aber bei jedem bisherigen Star Wars seit Disney gab es immer auch Lichtblicke. Egal bei welcher Serie. Selbst Boba Fett ist hiergegen großes Kino.

Die Kritik @moviejones könnte treffender nicht sein. 2/5 Punkten sind mehr als gerechtfertigt. Ein Folge zu einer Folge nur aus anderem Blickwinkel ohne wirklich viel zu erzählen.

Das ist grundsätzlich ja ein cooles Stilmittel und kann auch echt tolle Erzahlstrukturen und neue Erkenntnisse mit sich bringen. Aber hier wurde einfach nichts daraus gemacht. Nur Screentime für die Episode vor dem Finale verschwendet. Mit so ziemlich den dümmsten Mediaktionen die ich jemals gesehen habe.

Ich mag beileibe keine Filme die einem alles auf die Nase binden und Exposition um Exposition um Exposition mit sich bringen. Aber hier hätten wirklich einige mehrere Dialoge und Erklärungen sehr sehr geholfen.

Kurz um. Bei jedem anderen Produk, nicht Franchise ich bezeichne es als Produkt, denn mehr ist das hier nicht. Hätte ich spätestens nach der 3. Folge ausgemacht.

Nein bei Star Wars natürlich nicht. Umso mehr ärgert es mich, mit der nächste Woche folgenden Episode 4h meiner Lebenszeit verschwendet zu haben.

Selbst schuld, könnte man meinen...

Möge die Macht mit uns sein.

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Bonsai : : Moviejones-Fan
13.07.2024 10:49 Uhr
2
Dabei seit: 08.12.12 | Posts: 515 | Reviews: 2 | Hüte: 36

So... ich hatte ja aufrichtig gedacht, da käme zum Schluss der Staffel oder Serie etwas, dass die Ungereimtheiten sinnvoll füllt und ein paar Überraschungen und interessante Wendungen bietet. Und ich fand es recht früh über die Serie ab der zweiten oder dritten Folge schon den Stab zu brechen und ich habe mich auf diesen Payoff auch wirklich gefreut. Dazu kommt, dass mir Aussagen der Showrunner recht egal sind und mir auch oft zuviel Wert auf das Drumherum und Beweggründe von wem auch immer gelegt wird.

Nach der Sichtung der vorletzten Folge muss ich aber ganz offen anerkennen, dass diese Serie verschwendete Lebenszeit ist. Das Design ist weiter auf gutem Niveau aber die Beweggründe und Verhaltensweisen aller Figuren sind zu keiner Zeit konsistent oder nachvollziehbar. Egal ob Jedi sich so oder so verhalten müssten oder der Kanon dies oder jenes sagt oder die Männer dümmer dargestellt werden das ist reichlich subjektiv und Geschmackssache - nein das ist mir alles egal - aber wenn man nicht versteht warum irgendwer irgendwas tut und sich das auch nicht nachträglich erklärt dann ist das Produkt schlecht.

Allen die es vorher geahnt haben: ja, stimmt. Das da ist das schlechteste was von Star Wars je über die Bildschirme geflimmert ist inklusive der Holiday-Specials und der Ewok-Filme... selbst die Lego Star Wars Filmchen sind besser als das.

MJ-Pat
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zodiwil : : Moviejones-Fan
12.07.2024 20:23 Uhr
0
Dabei seit: 11.12.10 | Posts: 201 | Reviews: 0 | Hüte: 14

@jerichocane

Danke für den Link. Nach dem Interview fragt man sich eigentlich nur noch, warum Lucasfilm und Disney die Ausstrahlung der Serie zugelassen haben?
Im Interview erzählt Leslie Headland (ehemals persönliche Assistentin von Harvey Weinstein) ja unter anderem:
- dass sie die Brüche mit dem SW-Kanon bewusst eingebaut hat
- dass es ihr bei der Entwicklung der Serie am wichtigsten war, einen gut gebauten, muskulösen Schauspieler für den Sith zu finden
- dass die Sith eine faszinierende, freiheitsliebende Gegenkultur zu den Jedi sind, die sie den Zuschauern näher bringen möchte (während der Sith in der Serie eigentlich nur die Freiheit anstrebt, nach Belieben zu töten)
- dass sie es toll findet, dass so viele Jedi in der Serie sterben

"Ich z.B. bin seit knapp 40 Jahren Star Wars Fan, und die Serie lässt mich gerade daran
zweifeln, ob ich zukünftig noch neue SW-Produktionen sehen will."

Zumindest wenn Dave Filoni und/oder Jon Favreau für Regie oder Drehbuch verantwortlich waren, hat das Zuschauen auch bei den neueren Disney-SW-Produktionen nach wie vor Spaß gemacht...

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jerichocane : : Advocatus Diaboli
11.07.2024 16:13 Uhr | Editiert am 11.07.2024 - 16:28 Uhr
0
Dabei seit: 08.08.09 | Posts: 6.727 | Reviews: 28 | Hüte: 301

Hier wurden mal ein paar Auszüge aus einem Interview zwischen Headland und einer "Gleichgesinnten" veröffentlicht. Wenn man sich das anschaut, denkt man nur noch, was ist das für eine...

Ganz im Ernst seht euch die Auszüge des Interviews an, dann wird jeder merken ihr ist SW sche.ß egal, so wie sie redet, findet sie selber Ihre Serie schei..e

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Manisch : : Moviejones-Fan
11.07.2024 13:56 Uhr
0
Dabei seit: 19.10.18 | Posts: 1.411 | Reviews: 27 | Hüte: 62

@Kothoga

Zum kompletten Skippen ist der Voyeurismus am Ende vermutlich doch zu groß. Und am Ende hat Disney+ für mich auch zu selten hat, da muss ich sowas dann ausnutzen, wenn ich mal 1 Monat hole :´)

Aber wie schon bei diversen anderen Disney-Serien (auch Marvel) habe ich oft die Kritik gehört, dass es eigentlich ein Film wäre, der auf 8 Episoden gestreckt wurde. Vielleicht findet sich ja irgendwann irgendwo ein Torrent von jemandem, der sich dem angenommen hat und einen Movie-Cut draus macht = 8 Folgen auf ~2h gekürzt.

AfD-Verbot (:

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jerichocane : : Advocatus Diaboli
11.07.2024 10:51 Uhr
0
Dabei seit: 08.08.09 | Posts: 6.727 | Reviews: 28 | Hüte: 301

Die letzte Folge kommt wohl bei manchen, welche die Serie ganz gut fanden auch nicht so toll an

https://www.youtube.com/watch?v=guRqupo1rQM vorallem die letzten 5 Minuten sind total Lustig

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DrGonzo : : Drachenzähmer
11.07.2024 07:52 Uhr
0
Dabei seit: 02.12.10 | Posts: 3.078 | Reviews: 0 | Hüte: 132

Disney zerstört seine größten Franchises selbst (Star Wars, MCU)

"Fuck the kingsguard, fuck the city, fuck the king."

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jerichocane : : Advocatus Diaboli
11.07.2024 01:13 Uhr
0
Dabei seit: 08.08.09 | Posts: 6.727 | Reviews: 28 | Hüte: 301

@Simitec

Erst mal Willkommen.

Ich finde schon das wir hier diskutieren, auch wenn es bei bestimmten Franchise wie Star
Wars, DC und Marvel immer ein wenig hitzig zu geht. Ich habe auf anderen Seiten schon
schlimmeres gelesen.

"Finde ich traurig und die Reviews finde ich auch mehr als unglücklich..."

Schreib doch eine eigene Kritik zu der Serie, bin gespannt, was du an der Serie gut findest,
vielleicht hast du ja Punkte, bei denen wir diskutieren können.

Ich z.B. bin seit knapp 40 Jahren Star Wars Fan, und die Serie lässt mich gerade daran
zweifeln, ob ich zukünftig noch neue SW-Produktionen sehen will.

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Simitec : : Moviejones-Fan
11.07.2024 00:28 Uhr
0
Dabei seit: 10.07.24 | Posts: 1 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Hi erstmal. Schön hier zu sein. Ich war hier immer nur begeisterter Mitleser und habe auch immer gerne die Kommentare gelesen. Jetzt bin ich aber sehr erschreckt, in welche Richtung sich das hier bewegt und damit meine ich nicht unbedingt diese Kommentar-Sektion. Aber hier findet ja gar keine Diskussionskultur mehr statt. Diskussionen werden sogar im ersten eigenen Post abgeschmettert mit: "Ich bin dann ja eh nur ein hater." Finde ich traurig und die Reviews finde ich auch mehr als unglücklich...

Zur Serie selbst. Ich finde sie gut, aber sie haben sich mit dem Pacing überhaupt keinen Gefallen getan. Das bemängel ich sehr. Ich denke, wenn alle Folgen raus sind und ich es in einem Rutsch schaue wird es besser funktionieren.

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