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Marvels Daredevil gesehen am  
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Marvels Daredevil (2015 - 2018)

Eine Serie von: Drew Goddard mit Charlie Cox und Vincent D’Onofrio

USA3 StaffelnAction, Crime, Drama, Fantasy

Marvels Daredevil Inhalt

Tagsüber ist Marvel-Comicheld Matt Murdock (Charlie Cox) Anwalt, nachts aber kämpft er gegen böse Buben, um die Ermordung seines Vaters zu rächen. Was Matt von den meisten Superhelden unterscheidet, ist nicht seine Hintergrundgeschichte, sondern sein Handicap: Seit einem Unfall in seiner Kindheit, bei dem er sein Augenlicht verloren hat, ist er blind. Dafür sind seine anderen Sinne aber umso besser ausgeprägt.

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Marvels Daredevil
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Cast & Crew

Wer ist der Erfinder von Marvels Daredevil und wer spielt mit?

Originaltitel
Marvel’s Daredevil
Genre
Action, Crime, Drama, Fantasy
Staffeln
3 (39 Episoden)
Erfinder
Land
USA
TV-Sender
Netflix
Premiere
10.04.2015
Start-DE
10.04.2015
Die Serie ist beendet oder eingestellt worden.

Staffeln & Episoden

FolgeEpisodentitelErstausstrahlung
S01E01 Im Ring / Into the Ring 10.04.2015

Im Moment liegt noch keine Inhaltsangabe für die Episode Im Ring vor.

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S01E02 Cutman / Cut Man 10.04.2015

Im Moment liegt noch keine Inhaltsangabe für die Episode Cutman vor.

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S01E03 Hase im Schneesturm / Rabbit in a Snow Storm 10.04.2015

Im Moment liegt noch keine Inhaltsangabe für die Episode Hase im Schneesturm vor.

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S01E04 Im Blut / In the Blood 10.04.2015

Im Moment liegt noch keine Inhaltsangabe für die Episode Im Blut vor.

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S01E05 Eine Welt in Flammen / World on Fire 10.04.2015

Im Moment liegt noch keine Inhaltsangabe für die Episode Eine Welt in Flammen vor.

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S01E06 Reingelegt / Condemned 10.04.2015

Im Moment liegt noch keine Inhaltsangabe für die Episode Reingelegt vor.

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S01E07 Stick 10.04.2015

Im Moment liegt noch keine Inhaltsangabe für die Episode Stick vor.

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S01E08 Schatten im Glas / Shadows in the Glass 10.04.2015

Im Moment liegt noch keine Inhaltsangabe für die Episode Schatten im Glas vor.

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S01E09 Wenn man vom Teufel spricht / Speak of the Devil 10.04.2015

Im Moment liegt noch keine Inhaltsangabe für die Episode Wenn man vom Teufel spricht vor.

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S01E10 Nelson und Murdock / Nelson v. Murdock 10.04.2015

Im Moment liegt noch keine Inhaltsangabe für die Episode Nelson und Murdock vor.

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S01E11 Der rechte Pfad / The Path of the Righteous 10.04.2015

Im Moment liegt noch keine Inhaltsangabe für die Episode Der rechte Pfad vor.

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S01E12 Blut ist dicker / The Ones We Leave Behind 10.04.2015

Im Moment liegt noch keine Inhaltsangabe für die Episode Blut ist dicker vor.

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S01E13 Daredevil 10.04.2015

Im Moment liegt noch keine Inhaltsangabe für die Episode Daredevil vor.

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10 Kommentare
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MobyDick : : Moviejones-Fan
19.11.2018 10:25 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 3.234 | Reviews: 32 | Hüte: 191

Besprechung der Staffel 3:

Ich nehme das für mich Wichtigste mal Vorweg: Nach dieser Staffel ist die Tür für die Storyline Born Again geschlossen. Es gibt einfach keine Möglichkeit mehr, dass sie diese Story hier noch irgendwie einbauen könnten. Aber die Macher haben im Rahmen ihrer Möglichkeiten das Beste aus ihren Möglichkeiten gemacht uind elementare Elemente jener Story bestmöglich in diese Staffel verwoben.

Im Grunde genommen ist die vorliegende Staffel ein einziger Fan-Service: Kingpin kehrt zurück, mächtiger und furchteinflößender denn je, Bullseye wird überragend eingeführt, es gibt diverse Kampfszenen zum mit der Zunge schnalzen (inkl. einem fulimnanten finalen Dreier-Kampf), wo man nur noch grinsend vor der Mattscheibe sitzt, und Daredevil durchläuft eine Handlung, die sehr nah an Born Again ran kommt.

Zu keinem Zeitpunkt macht sich Langeweile breit, immer bleibt die Staffel kurzweilig und spannend (etwas was JJ und LC nie von sich behaupten konnten) und man ist immer gewillt durchzuhalten (etwas was man bei IF nicht immer behaupten konnte) und auch wenn daredevil in seiner eigenen Serie teilweise richtig ins Hintertreffen gerät (ähnlich IF in IF S2) hat man nie das Gefühl, dass er aus seiner eigenene Serie herausgedrängt werden würde (etwas was viele IF vorwarfen). Insofern die Staffel ist rund und richtig gut.

Gibt es nichts zu kritisieren?

Doch, aber auf ziemlich hohem Niveau. Fangen wir mal bei den Kleinigkeiten an, die Comicserien und TV-Action-Serien auszeichnen:

1. Eine Superhelden-Comic-Serie zeichnet sich im Grunde genommen dadurch aus, dass sich niemals etwas ändern darf, so dass der Kreislauf der Figur eigentlich unendlich weiterlaufen muss. Ein Peter Parker muss immer ein jugendlicher Versager sein. Wenn es mal eine dauerhafte Änderung geben sollte, wird dies zum Ende einer jeden Autorentätigkeit wieder revidiert, oder spätestens in ein paar jahren (wie zB die Heirat mit MJ). Im Falle von Daredevil haben wir genau dieses Problem jetzt am ende der Staffel auch. Auch wenn der Sieg davon getragen wurde, so ändert sich gar nichts im Vergleich zum Ende von Staffel 1.

2. Die hysterischen Nebenplots, die eigentlich zu jeder Action-Serie gehören mit den hysterischen Nebendarstellern (in diesem Fall besonders hysterisch Karen Page). Bei den anderen Netflix Serien sind das dann solche "Perlen" wie Trish oder diese einamrige Komissarin. Das kennt man auch aus diversen anderen Action-Serien und obwohl die Figur ganz anders ist als in den Comics und deutlich eigenständiger, so ist der Nervfaktor fast schon penetranter als das, was sie der Serie Gutes leistet. Aber anscheinend gehört das ja zum guten Ton, um Zeit für die Staffel zu füllen.

Nun zu den etwas Gravierenderen Faktoren:

Die dritte Staffel ist sehr düster und orientiert sich an großen Stories, der Kingpin wird zu etwas überragendem aufgebaut, dabei verheddert sich die Handlung aber immer wieder in platten Situationen oder Handlungssträngen, die mehr oder weniger nur deshalb eingebaut werden, nur um zu zeigen, wie mächtig der Mann mittlerweile doch ist. Dafür wird dann auf eine stimmigere Geschichtenerzählung gepfiffen. In Born Again hast du die Ohnmacht von Foggy, der gar nicht weiss, dass er geschlagen ist oder die pure Verzweiflung von Karen, ohne in hysterischen Firlefanz zu münden. Du hast knackige Oneliner, die das Verlorensein Matts demonstrieren und auch seine Wiederkehr/-geburt. In dieser Staffel werden viele ikonische Einstellungen übernommen, jedoch ohne den nötigen dramatischen Unterbau. Ein wirklich einfaches und nicht großartig spoilerndes Beispiel: Matt wird mit dem Taxi in den Fluß gefahren. In den Comics ist Matt geschlagen und nur sein purer Überlebenswille treibt ihn an sich freizukämpfen, in der Serie entkommt Matt einfach.

A propos Matt: Möglicherweise ist Charly Cox der beste Daredevil den es je geben wird, aber seine darstellung ist ein bißchen zu bubihaft und nicht so ein erwachsener Mistkerl, wie Miller Matt definiert. Immer wieder wird von Seiten der Serie versucht, ihn so darzustellen, aber dann trauen sie sich nicht, die Figur komplexer und kompromissloser zu machen, wofür Cox nun wirklich nichts kann.

Matt Murdock ist irgendwo vom Charakter her bei Steve McQueen mit deutlich größerem Antiheldmacken (der auch gerne mal unnötig arschig den Frauen gegenüber ist) anzusiedeln, die Serienversion macht aus ihm eine weniger komplexe Figur, die sich fast nur noch durch seinen Katholizismus und Gerechtigkeitssinn definiert.

Wie gesagt, das alles ist Jammern auf recht hohem Niveau. Der fehlende Nihilismus der Comicvorlage wird durch cineastisch wirksameren Pessimismus mit reichlich Action ersetzt und wie gesagt Bullseye wird sehr gut aufgebaut, bis auf den doch sehr abrupten einen Schritt, den er ins Kostüm macht. Da hätte man durchaus noch eine Folge für verpulvern können.

Andererseits ist die Staffel auch so zum bersten mit handlung voll.

Noch was zur Altersfreigabe: Ab 18 ist völlig gerechtfertigt, vor allem wie brutal und düster sie sich entwickelt.

Von mir gibt es saustarke 8 Punkte.

Und nur jetzt zum Vergleich: ich glaube ich hatte den anderen Netflix Marvel Serien etwas niedrigere aber ähnlich hohe Wertungen gegeben. Das würde ich jetzt revidieren:

JJ S2: 5 Punkte

LC S2: 5,5 Punkte (das überragende Ende hatte ich anfangs besser bewertet, aber im Nachhinein bin ich doch der Meinung, dass das alleine nicht ausreicht,. um wirklich gut bewertet zu werden)

IF S2: 6 Punkte

Dünyayi Kurtaran Adam
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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
13.03.2018 09:19 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 5.925 | Reviews: 28 | Hüte: 337

Daredevil Staffel 1
Spoiler-Warnung:
Nachdem eine Alien-Invasion New York heimsuchte, welche anschließend von Menschen mit besonderen Fähigkeiten aufgehalten wurde, versinkt die Stadt im Chaos. Die Avengers haben sich globalen Problemen zugewand und retten den Präsidenten, die 9 Welten oder die Menschheit vor Hydra. Ungesehen steigt jedoch die Kriminalität in der Stadt, betroffen ist besonders der Stadtteil Hells Kitchen. Womöglich inspiriert von den Taten der Helden, entschließt sich der blinde Anwalt Matt Murdock das Gesetz in die eigene Hand zu nehmen und als Daredevil die Stadt zu säubern. Dabei gerät er jedoch in verstrickte Machenschaften zwischen Clans, Gangs und Mafia - alle irgendwie verbunden mit dem mysteriösen Wilson Fisk.
Man erkennt es schon an meiner kleinen Einführung: die Serie ist Teil des MCU und doch komplett unabhängig. Zwar werden immer wieder Easter Eggs genutzt (Thor, Cpt. America, Iron Man) und die Attacke auf NY ist sogar der Aufhänger, welche die gesamte Storyline in Gang bringt, doch eigentlich fragt man sich nie: wieso kommt Tony nicht mal zur Hilfe und wo ist Shield. Dies liegt freilich am Ton der Serie, welche sich deutlich vom Ton der Filme unterscheidet - und gerade deshalb eine perfekte Ergänzung für alle ist, welche das MCU bisher als zu Disney-artig empfanden. Blut, gebrochene Knochen und verstümmelte Glieder gehören zum Alltag und zeigen somit, dass es im MCU abseits der Avengers einen geerdeten dreckigen Ton gibt.
Zwar erinnert die Storyline phasenweise an Arrow 1 oder an Batman Begins, durch die Verbindung zum Wiederaufbau Hell Kitchens und dem Puppenspieler hinter der gesamten kriminellen Aktivität ändert sich dies jedoch, desto länger die Serie läuft.
Die Schauspieler spielen alle solide. Matt Murdock nimmt man den blinden Anwalt ab, obwohl es mit der Zeit etwas seltsam erscheint, dass er wegen seiner nächtlichen Aktivitäten öfters zuhause ist als in der Kanzlei. Genial sind die Kampfszenen, welche allesamt genialer wirken als die von Arrow. Zudem wird auf dieses ständige "Gestöhne" beim Kampf verzichtet. Zwar trägt er anfangs noch nicht sein typisches Kostüm, trotzdem ist gerade dies ein wichtiger Aspekt für die Entwicklung des Daredevils. Foggy Nelson ist der typische Sidekick, welcher auch alle typischen Merkmale eines solchen hat: gefangen in der Friendzone, unscheinbar und zuständig für die Sprüche, wird er jedoch gerade deshalb in er Handlung immer wichtiger - vor allem da neben dem Zuschauer, scheinbar auch seine Kontrahenten ihn nicht ernst nehmen. Karen Page anfänglich die Maid in Nöten und arbeitet aus Dank später für die beiden Anwälte. Sie ist das sympathische Gesicht hinter der Kanzlei und wird ebenfalls immer wichtiger für die Handlung, da ihre Taten nicht ungeschehen bleiben. Kommen wir dann zum Bösewicht: Wilson Fisk. Anders wie bei sonstigen typischen MCU-Gegnern, hatte man hier die Chance einen mehrdimensionalen Schurken aufzubauen, welcher nach und nach immer zentraler für die Handlung wird. Dabei ist es erschreckend, wie schnell er von einem ruhigen, besonnenen "Mafia-Boss" zu einer wütenden Dampflokomitive werden kann. Auch wenn er (genauso wie Daredevil) im Endkampf scheinbar unverwundbar anmutet (die Typen in der Serie können viel einstecken^^), so ist sein Charakter sehr geerdet. Phasenweise glaubt man tatsächlich, dass er durch den Neuaufbau des zerstörten Hells Kitchen nur Gutes tun will und nur die falschen Methoden wählt - bis er wieder ausrastet. Schade ist, dass der Name Kingpin nie fällt, obwohl oft mit der Metapher der Karten und dem König gespielt wird - vielleicht ist es im Original auch anders. Schade ist auch, dass Fisk gegen Mitte der Handlung zu einem "Soap-Darsteller" verkommt - es wirkt fast so als würde sein gesamter Plan nicht funktionieren, da er sich verliebt hat. Auf diese Charaktereigenschaft hätte man ruhig verzichten können.
Trotz einer Längen in der Mitte der Handlung (10 Folgen hätten gereicht, man wartet am Ende nur noch auf die Auflösung und den Endkampf), so gehört Daredevil zu dem Besten, was man so auf dem kleinen Bildschirm sehen kann. Spannend wird sein, wie es weiter geht, denn auch Arrow war damals ein überragendes Produkt, welches sich immer mehr in der Soap und dem Wunsch nach einem DCEU verirrte. Dass man aber wie bei Marvel typisch einen Plan hat, zeigte schon Staffel 1: die gesamte Asien-Storyline mit Madame Gao, den Japanern und dem ebenfalls blinden Stick wurde nur kurz angerissen und verspricht sehr spannend zu werden.

Daredevil Staffel 2
Spoilerwarnung:
Auch Staffel 2 kann beeindrucken und hat nicht enttäuscht. Klar war es spannend zu sehen, ob das hohe Niveau aus Staffel 1 gehalten werden konnte, doch 2 Namen sorgten schon für Vorfreude: Frank Castle a.k.a. Punisher und Elektra. Die Story setzt direkt nach Staffel 1 an und wir erleben wie Daredevil versucht die Stadt besser zu machen. Denn nach der Verhaftung des Kingpins wollen andere Gangs an die Macht von Hells Kitchen. Doch Daredevil bekommt unfreiwillig Hilfe und zwar vom Punisher, welcher alle Verbrecher, Vergewaltiger und Gangmitglieder der Reihe nach abschlachtet - etwas das gegen Daredevils Moral geht. Und so kommt es nach Batman v Superman und dem Civil War zu Daredevil v Punisher. Gerade die Punisher-Storyline ist sehr prägend und passt sich hervorragend in die übergeordnete Geschichte ein, auch wenn man den "Turnaround" hätte noch anders gestalten können - überraschend war es schon. Zudem bekommen wir endlich auch Matt Murdock als Anwalt zu sehen, etwas das in Staffel 1 noch zu kurz kam. Durch die Unberechenbarkeit des Angeklagten ist es zudem dann einfach unberechenbar - gerade die Szenen vor Gericht sind sehr stark gespielt und die ständige Frage nach Recht/Unrecht und Held/Mörder sind gerade im Hinblick auf das reale Leben eigentlich Fragen mit sehr viel Tiefe. Dabei bringt der Punisher dem MCU eine nicht gekannte Tiefe - und dies passend im Hinblick auch auf den Civil War. Vor Gericht geht es also drüber und drunter und vieles läuft schief - nicht zuletzt wegen Murdocks Jugendliebe Elektra. In etwa der Hälfte der Staffel beginnt ein zweiter Handlungsstrang mit Elektra, ihrer Vergangenheit und das was Hells Kitchen bevorsteht. Denn die Japaner (extrem wirkungslos in Staffel 1) sind zurück und diesmal mit ihrer wahren Identität: der Hand. Dabei werden Fragen aus Staffel 1 um Stick und den Black-Sky gekonnt weitergestrickt - schon in Staffel1 hatte man die Handlung der zweiten Staffel angeteasert. Daredevil muss sich mit Elektra und Stick verbünden, obwohl er nicht mit ihren Taten einverstanden ist. Was die Hand vorhat, bleibt im Dunkeln und gerade der "gruselige" und mystische Aspekt ist dabei sehr spannend- dies vor allem im Hinblick auf Iron Fist, Defenders und auch Doctor Strange. Am Ende der Staffel verliert die Serie etwas den roten Faden und es wirkt als könnte Daredevil sich nicht zwischen Hand, Punisher und dem normalen Leben entscheiden. Ein deutlicher Kritikpunkt an der Serie und man muss sich fragen, ob nur eine abgeschlossene Handlung mit dem Punisher/Hand besser gewesen wäre. Trotzdem überzeugt die Serie, auch dank de Schauspieler. Aus Staffel 1 macht Karen Page einen weiteren Entwicklungsspung und ihr Einsatz für das vermeintliche Opfer Castle ist bemerkenswert - man kann erahnen, dass in ihren Handlungen und Recherchen auch noch persönliches dahintersteckt...etwas für Staffel 3. Der Punisher ist natürlich beeindruckend und gerade der Konflikt mit Daredevil genial. Elektra ist auf der einen Seite so unglaublich sexy, gefährlich und verletzlich - bin gespannt ob wir noch mehr von ihr zu sehen bekommen. Und auch ein weiterer interessanter Typ darf natürlich nicht fehlen...
Die Verbindungen zum MCU sind diesmal deutlich geringer. Wurden in Staffel 1 Thor, Iron Man oder Captain America noch erwähnt und baute der gesamte Handlungsstrang noch auf den Alienzwischenfall in NY auf, so hält man sich diesmal zurück. Zwar sehen wir wieder Zeitungsausschnitte zum besagten Angriff und dem "Terror in Harlem", ansonsten sind es eher kleine Anspielungen welche genutzt werden. Wenn man davon spricht, dass man in NY bereits alles gesehen hat, weiß man was gemeint ist. Und wenn die Idee bei der Staatsanwältin existiert, Helden verbieten zu lassen, dann wissen wir: die Sokovia-Protokolle sind auch hier ein Thema. Zudem kamen die Dogs of Hell auch in AoS vor und Roxxon ist scheinbar nicht nur mit Hydra in Kontakt, sondern auch mit der Hand.
Die offenen Handlungsstränge mit der Hand werden wohl in Iron Fist und dann schlussendlich in Defenders aufgelöst. Für Staffel 3 wird wohl noch mehr aus Murdocks und Pages Vergangenheit eine Rolle spielen, auch Elektra könnte, wenn sie anders wie der Punisher kein Spin-off bekommt, noch von großer Wichtigkeit sein. Ansonsten gibt es immer noch interessante Charaktere wie der Kingpin oder Bullseye.

Staffel 1: 4 Hüte
Staffel 2: 4,5 Hüte

Meine Bewertung
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Kothoga : : Moviejones-Fan
25.11.2017 22:20 Uhr
0
Dabei seit: 05.03.17 | Posts: 491 | Reviews: 0 | Hüte: 12

Die Netflix/Marvel-Vorzeigeserie - spannend,actionlastig mit starken Charakteren und einem Kingpin, der Daredevil alles abverlangt und bisweilen die Show stiehlt. Die Serie ist aus meiner Sicht der geistige Nachfahre der Dark Knight-Trilogie! Auch die Einführung des Punishers in der zweiten Staffel ist einfach nur grandios - so darf es gerne weitergehen!

Meine Bewertung
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ferdyf : : Alienator
22.11.2017 19:10 Uhr
0
Dabei seit: 04.02.13 | Posts: 2.261 | Reviews: 5 | Hüte: 76

Definitiv die beste Marvel Serie und besser als viele Marvel FIlme. Hier haut Netflix richtig einen raus

Meine Bewertung
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Kothoga : : Moviejones-Fan
16.11.2017 17:01 Uhr
0
Dabei seit: 05.03.17 | Posts: 491 | Reviews: 0 | Hüte: 12

Also ich häng jetzt gerade bei Staffel 1 Folge 11 und muß sagen: Wouw, was für eine geile Serie bisher! Charakterausarbeitung und Action vom Allerfeinsten mit einem alles überragenden Vincent D´Onofrio als Wilson Fisk. Kann mir ned helfen, aber er stiehlt halt mal allen anderen die Show bisher in der ersten Staffel. Da ich nach Netflix-Start ersmal "Iron Fist" mir einverleibt hab, muß ich sagen: Da ist schon ein Qualitäts-Unterschied feststellbar. Alleine der Kampf gegen Nobu war eine Augenweide und härter als alles von "Iron Fist" zusammen. Kein Wunder das da so ein Showrunner wie Steven S. DeKnight für Höheres (auch wenn in die falsche Richtung) berufen wurde, wenn er sowas abliefert! Bin ja mal gespannt, ob wir sowas auf nen Disney-Streaming-Dienst auch in der Härte und ohne Micky-Maus-Brille zu sehen bekommen! Bisher jedenfalls alle Achtung!

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Hanjockel79 : : Moviejones-Fan
07.04.2017 00:19 Uhr
0
Dabei seit: 05.09.13 | Posts: 4.750 | Reviews: 36 | Hüte: 236

Meine Meinung zu DareDevil Staffel 1:

Ohne große Erwartungen bin ich an die erste Staffel rangegangen, nachdem ich mir endlich mal relativ günstig die Blu Ray besorgen konnte und ich bin schwer angetan vom Beginn des netflix MCU, was natürlich umgehend wieder ein heftigen Dämpfer erhalten sollte mit der Sichtung der anderen Serie Jessica Jones aber dazu später mehr im entsprechenden Kommentar auf deren Seite.

Die Mischung aus Story, brutaler Kampfsportaction und sogar ersten Mystery Elementen passt einfach perfekt! Naja... zumindest die ersten 7 Folgen lang! In dieser Zeit ist die Serie ein Genuss und das beste an Marvel Fernsehserie, was ich je gesehen habe. Da müssen sich alle anderen Marvel und DC TV Serien vor verstecken! Selbst die neueren MCU Kinofilme wirken im Vergleich wie totaler Disney Kindergarten dagegen, so das man fast gar keinen Bock mehr hat fürs MCU ins Kino zu rennen. Aber dann..., tja..., dann lässt die Serie 5 Folgen lang stark nach, mit mehr und mehr Lückenfüller Dialogen und uninteressanter Handlung (mit Ausnahme von Fisks Vergangenheit), bevor es in Folge 13 nochmal richtig abgeht.

Dann aber geht alles viel zu schnell wie Fisks Verbrecher Imperium fällt, so das die 5 Folgen vorher vollkommen überflüssig erschneinen und deren Handlung vielleicht auch in maximal einer Folge zusammengefasst auch gereicht hätte. So hat man extrem viel Potenzial in die Tonne gekloppt. Schade drum. DareDevil Staffel 1 ist fast die perfekte Marvel Serie mit sehr herrlich düsterer Stimmung und brutalen Kämpfen. Leider ist aber wie gesagt nach 7 Folgen erstmal das Feuer erlöschen und darum kann ich nur

4 von 5 ausgeschlagenenen Zähnen geben! Gerne hätte ich mehr gegeben, freue auch schon auf Staffel 2 auf Blu Ray. Die muss bei, aber natürlich erst wieder wenn der Preis fällt.

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Hanjockel79 : : Moviejones-Fan
11.09.2016 20:32 Uhr
0
Dabei seit: 05.09.13 | Posts: 4.750 | Reviews: 36 | Hüte: 236

Ab Donnerstag, den 27. Oktober 2016 kommt DareDevil Staffel 1 endlich auf DVD und Blu Ray raus. Allerdings ist die Blu Ray mit 36,99 Euro noch extrem schweineteuer für nur 13 Folgen. Das Steelbook kostet sogar noch mehr mit 45 Euro. Am "günstigsten" ist die DVD Version mit satten 28,99 Euro...

Ich warte dann halt bis die Serie ca. nen Zwanni kostet oder endlich mal ins Free TV kommt...

Du wolle Verpackungsartworks sehe?^^

Bild
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ferdyf : : Alienator
26.07.2016 13:06 Uhr
0
Dabei seit: 04.02.13 | Posts: 2.261 | Reviews: 5 | Hüte: 76

Ich habe aus jux angefangen und bin überhaupt kein Fan von Marvel/DC Serien, aber diese SERIE ist ja mal der Oberfuckingwahnsinn

Kein Kinderkram

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Thomas2301 : : Unbestimmter
27.05.2015 11:06 Uhr
0
Dabei seit: 26.09.12 | Posts: 617 | Reviews: 0 | Hüte: 6
So,habe jetzt auch angefangen die Serie zu schauen und bin regelrecht geflasht.
Kurz und knapp,super geniale Serie.
Bin ein großer Fan vom MCU in seiner Bunten und Humor vollen Art.Versuche aber dennoch mir gerade vorzustellen wie es in der Art von Daredevil ausgesehen hätte.
Wenn sich das Gerücht bewahrheitet das die Defenders um Daredevil in Infinity War Part 2 dazukommen sehe ich das mit einem lachenden und weinenden Auge.Den in der Serienform werde sie sicher nicht auftreten.

i’ll be back
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ProfessorX : : Moviejones-Fan
10.12.2014 18:39 Uhr
0
Dabei seit: 17.05.14 | Posts: 405 | Reviews: 0 | Hüte: 9
Werden die Netflixserien eigentlich auch auf deutsch veröffentlicht oder nicht ?
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