31
31.01.2025
Ronin
Warum habe ich den Filme so lange nicht beachtet. Gefiel mir als großer Liebhaber von so Filme wie Heat oder The Town sehr gut. Insgesamt als Film gesehen stinkt der gegen die anderen beiden schon ziemlich ab. Die Story ist absolutes Mittel zum Zweck und hier und da ziemlich Banane, aber der Film schafft es die meiste Zeit durch seine Art der Inszenierung so gut davon abzulenken, das man durchgehend super unterhalten wird. Die Action ist abolut irre und ich bin wirklich schwer begeistert, dass Frankenheimer 1998 wo kurz darauf CGImäßig so einige schlimme Dinge verbrochen wurden, einen so DowntoEarth Actionfilm abgeiefert hat, Hier kracht und scheppert es an allen Ecken und jeder Blech- und Personenschaden wird hier körperlich spürbar gemacht. Das geht so weit, das ich bei einer Autoverfolgunsjagd nach einer gefühlten Viertelstunde fast das Gefühl hatte, der Film bewegt sich hier schon fast auf der Grenze zwischen TopNotch seine Genres und gleichzeitiger Parodie seiner selbst. Da fehlte zwischendurch nicht viel zu einem plötzlich auftauchenden Frank Drabbin während im Hintergrund das 73. Auto in das nächste kracht, während dieses wiederum in das ballert, das von der Explosion noch weiterhinten gerade in Bild gerollt kam. Die Figuren sind allesamt stereotype und sie versuchen sich in den Dialogen fast selbst davor zu schützen allzu tiefsinnige Gespräche zu führen als wüssten sie, dass ihre Figur keine wirkliche Backtory beizutragen hat aus der man etwas inhaltlich brauchbares schöpfen könnte. Robert De Niro und Jean Reno funktionieren allerdings wunderbar als Duo und die Action ist hier der alleinige Star. Die Musik wird fast durchgehend von den den Soundeffekten übertüncht, aber wenn sie mal zu hören ist fügt sie sich ganz stimmig ein. Sehr unterhaltsamer, brachialer, handgemachter Actionfilm! Hoher Unterhaltungswert! Hoher Wiederschauwert!
Warum habe ich den Filme so lange nicht beachtet. Gefiel mir als großer Liebhaber von so Filme wie Heat oder The Town sehr gut. Insgesamt als Film gesehen stinkt der gegen die anderen beiden schon ziemlich ab. Die Story ist absolutes Mittel zum Zweck und hier und da ziemlich Banane, aber der Film schafft es die meiste Zeit durch seine Art der Inszenierung so gut davon abzulenken, das man durchgehend super unterhalten wird. Die Action ist abolut irre und ich bin wirklich schwer begeistert, dass Frankenheimer 1998 wo kurz darauf CGImäßig so einige schlimme Dinge verbrochen wurden, einen so DowntoEarth Actionfilm abgeiefert hat, Hier kracht und scheppert es an allen Ecken und jeder Blech- und Personenschaden wird hier körperlich spürbar gemacht. Das geht so weit, das ich bei einer Autoverfolgunsjagd nach einer gefühlten Viertelstunde fast das Gefühl hatte, der Film bewegt sich hier schon fast auf der Grenze zwischen TopNotch seine Genres und gleichzeitiger Parodie seiner selbst. Da fehlte zwischendurch nicht viel zu einem plötzlich auftauchenden Frank Drabbin während im Hintergrund das 73. Auto in das nächste kracht, während dieses wiederum in das ballert, das von der Explosion noch weiterhinten gerade in Bild gerollt kam. Die Figuren sind allesamt stereotype und sie versuchen sich in den Dialogen fast selbst davor zu schützen allzu tiefsinnige Gespräche zu führen als wüssten sie, dass ihre Figur keine wirkliche Backtory beizutragen hat aus der man etwas inhaltlich brauchbares schöpfen könnte. Robert De Niro und Jean Reno funktionieren allerdings wunderbar als Duo und die Action ist hier der alleinige Star. Die Musik wird fast durchgehend von den den Soundeffekten übertüncht, aber wenn sie mal zu hören ist fügt sie sich ganz stimmig ein. Sehr unterhaltsamer, brachialer, handgemachter Actionfilm! Hoher Unterhaltungswert! Hoher Wiederschauwert!
30
30.01.2025
Eine Wahre Geschichte - The Straight Story
War in der ARD-Mediathek verfügbar und da ich gerade viel positives über ihn gelesen und zuletzt Mulholland Drive mal wieder geschaut habe, habe ich auch hier mal einen Blick riskiert. Ein durch und durch schöner Film. Melancholisch, ruhig und unprätentiös erzählt der Film eine zutiefst urmenschliche Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Ein Feel Good - Film, bei dem ich doch die ein oder andere Träne verdrücken musste. Der Soundtrack schafft eine wahnsinnig schöne Atmosphäre. Ein toller Film, könnte mir sofort nochmal anschauen. Hoher Unterhaltungswert! Hoher Wiederschauwert! Klare Empfehlung!
War in der ARD-Mediathek verfügbar und da ich gerade viel positives über ihn gelesen und zuletzt Mulholland Drive mal wieder geschaut habe, habe ich auch hier mal einen Blick riskiert. Ein durch und durch schöner Film. Melancholisch, ruhig und unprätentiös erzählt der Film eine zutiefst urmenschliche Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Ein Feel Good - Film, bei dem ich doch die ein oder andere Träne verdrücken musste. Der Soundtrack schafft eine wahnsinnig schöne Atmosphäre. Ein toller Film, könnte mir sofort nochmal anschauen. Hoher Unterhaltungswert! Hoher Wiederschauwert! Klare Empfehlung!
26
26.01.2025
Mulholland Drive - Straße der Finsternis
Einfach ein Wahnsinnsfilm! So viele geniale Szenen (Diner, Office, Theater...) und eine Atmosphäre die keinen kalt lassen kann. Schauspielerisch und inszenatorisch einfach ein Fest. Naomi Watts und die Kamera sind hier die großen Highlights, aber auch ein Justin Theroux oder Laura Harring machen einen super Job. Definitiv eines der absoluten Meisterwerke die man gesehen haben sollte. PS: Obwohl er alles andere als langweilig ist, fühlt er sich für mich immer viel länger an als er wirklich ist.. Hoher Unterhaltungswert! Hoher Wiederschauwert! Klare Empfehlung!
Einfach ein Wahnsinnsfilm! So viele geniale Szenen (Diner, Office, Theater...) und eine Atmosphäre die keinen kalt lassen kann. Schauspielerisch und inszenatorisch einfach ein Fest. Naomi Watts und die Kamera sind hier die großen Highlights, aber auch ein Justin Theroux oder Laura Harring machen einen super Job. Definitiv eines der absoluten Meisterwerke die man gesehen haben sollte. PS: Obwohl er alles andere als langweilig ist, fühlt er sich für mich immer viel länger an als er wirklich ist.. Hoher Unterhaltungswert! Hoher Wiederschauwert! Klare Empfehlung!
24
24.01.2025
Tully
Nach vielen Jahren wo ich den Film kostenlos hätte schauen können und eigentlich auch schauen wollte, habe ich es jetzt kostenpflichtig endlich getan. Was für eine Achterbahnfahrt der Emotionen. Erstmal lief der Film etwas anders ab als ich es erwartet hatte. Ich kannte nur eine ganz grobe Storybeschreibung, das Filmplakat und ganz gute Besprechungen das war's. Spannend war, dass der Film uns (ich habe ihn mit meiner Frau zusammen geguckt) unerwartet wechselhaft beschäftigt hat. Anfangs hat er uns als Eltern total mitgenommen und man hat unheimlich viele Situationen wiedererkannt. Dann gab es zwischendurch Szenen die soweit von der eigenen Verhaltensweise entfernt war, dass es wieder zu etwas Distanz zu den Figuren geführt hat. Zwischenzeitlich würde es dann so abstrakt, dass wir schon dachten der Film hätte uns jetzt komplett verloren und wir würden die letzten Minuten jetzt einfach noch üner uns ergehen lassen, um dann durch eine Wendung des Films noch stärker als zu Beginn mit der Thematik zu connecten. Insgesamt natürlich etwas plakativ, natürlich auch amerikanisch, ein etwas zu aufgesetztes Finale und trotzdem trifft der den Kern der ganzen Geschichte schon sehr gut. Ein dramatischer, ehrlicher Film, der den Finger in die Wunde legt und einen trotzdem mit einigen Lachern zeigt, was für eine Achterbahnfahrt der Gefühle es bedeutet, ein Kind in die Welt zu setzen. Alle Darsteller*Innen machen ihren Job hier sehr gut. Hoher Unterhaltungswert! Mittlerer Wiederschauwert!
Nach vielen Jahren wo ich den Film kostenlos hätte schauen können und eigentlich auch schauen wollte, habe ich es jetzt kostenpflichtig endlich getan. Was für eine Achterbahnfahrt der Emotionen. Erstmal lief der Film etwas anders ab als ich es erwartet hatte. Ich kannte nur eine ganz grobe Storybeschreibung, das Filmplakat und ganz gute Besprechungen das war's. Spannend war, dass der Film uns (ich habe ihn mit meiner Frau zusammen geguckt) unerwartet wechselhaft beschäftigt hat. Anfangs hat er uns als Eltern total mitgenommen und man hat unheimlich viele Situationen wiedererkannt. Dann gab es zwischendurch Szenen die soweit von der eigenen Verhaltensweise entfernt war, dass es wieder zu etwas Distanz zu den Figuren geführt hat. Zwischenzeitlich würde es dann so abstrakt, dass wir schon dachten der Film hätte uns jetzt komplett verloren und wir würden die letzten Minuten jetzt einfach noch üner uns ergehen lassen, um dann durch eine Wendung des Films noch stärker als zu Beginn mit der Thematik zu connecten. Insgesamt natürlich etwas plakativ, natürlich auch amerikanisch, ein etwas zu aufgesetztes Finale und trotzdem trifft der den Kern der ganzen Geschichte schon sehr gut. Ein dramatischer, ehrlicher Film, der den Finger in die Wunde legt und einen trotzdem mit einigen Lachern zeigt, was für eine Achterbahnfahrt der Gefühle es bedeutet, ein Kind in die Welt zu setzen. Alle Darsteller*Innen machen ihren Job hier sehr gut. Hoher Unterhaltungswert! Mittlerer Wiederschauwert!
21
21.01.2025
The Last Stop in Yuma County
Hat den irgendjemand hier schon gesehen? Wirkt auf mich jetzt schon wie ein moderner kleiner Klassiker, ein Geheimtipp ala Lucky # Slevin.. Die Geschichte ist so simpel wie effektiv. Ein einsames Diner irgendwo im Nirgendwo, eine handvoll sich unbekannter Menschen die aus einem bestimmten Grund unfreiwillig zusammenkommen und eine Misere die daraus ein einziges Spannungsfeld macht. Hört sich an wie die Ausgangslage für einen Tarantino -Streifen und wirkt auch genauso. Spielt nicht in der gleichen Liga und an ein zwei Stellen muss man ein bisschen Suspension of Disbelief mitbringen, aber in einem Maße das ich sagen würde, da haben einige bekanntere Werke sich schon mehr Freiheiten genommen und die wurden auch durchgewunken. Inszenatorisch einwandfrei, technisch grandios und mit einem wirklich guten Gespür für Spannungsaufbau und einen glaubwürdigen Plot. Ich hatte wirklich durchgehend dieses Gefühl von...boah ist das unangenehm...komm lös es auf... In so einer Situation möchte man einfach nicht stecken. Ich bin nur zufällig in der 99c Aktion über den Film gestolpert, weil das Cover (Link) stimmig aussah, der Film 7.1 bei imdb vorzuweisen hatte und er ziemlich aktuell Ende 2024 erst erscheinen ist, ohne das ich bisher irgendwas von dem Film gehört hätte. Dazu war als Hauptdarsteller Jim Cummings angegeben, der bei mir eine mysteriöse Präsenz besitzt, ohne das ich jemals was von ihm oder seinen zwei in Eigenregie verwirklichten Filmen gesehen hätte. Trotzdem habe ich hier und da schon seinen Namen gehört und das über ihn in den höchsten Tönen geschwärmt wurde. Auch seine Bio liest sich so als wenn er unter Kritikern und unter Indie-Fans schon eine gewisse Stellung besitzen würde. Trotzdem sind seine sehr gut bewerteten Filme (Der Chaos Cop/ThunderRoad, The Beta-Test) in meiner Wahrnehmung bisher nirgendwo besonders präsent vertreten gewesen, weder bei Moviejones noch bei Prime sind sie zudem gelistet (ah zumindest einer von beiden ist bei Prime). Hier spielt er zwar nur eine Rolle und stand nicht selbst hinter der Kamera, aber er hat mich mit seiner Präsenz tatsächlich direkt für sich eingenommen. Ich bin scharf drauf mir mehr von dem Mann reinzuziehen. Um den Film realisieren zu können hat ein, ihm fremder Mann, der einen seiner Kurzfilme gesehen hat (als einer von drei Zuschauern bei einem Festival), sein Haus verkauft und dem Regisseur Francis Gilluppi das Geld als Freifahrtschein für sein nächstes Projekt und damit ersten Langfilm geschenkt. Der hat daraufhin alle Hebel in Bewegung gesetzt und sich seine Traumbesetzung aus Indie-Lieblingen und alten Horror-B-Movie Stars zusammengestellt. Gilluppi ist eigentlich Musiker und hat erst 2016 angefangen Kurzfilme zu drehen. Hat sehr viel Spaß gemacht und kann ich nur jedem weiterempfehlen. Erfindet das Rad zwar nicht neu, aber einen so knackigen 90 Minuten Film mit der Qualität, der seine Geschichte so auf den Punkt, stimmig und durchgehend spannend erzählt gibt es heute einfach so gut wie nicht mehr. Wenn es Kritik gibt, dann liest man, dass es qualitativ eben kein Tarantino oder Coen-Film ist, aber ganz ehrlich, zwischen erstgenannten und einem Haufen billiger Abklatsch-Filme die bei weitem nicht an die Qualität heranreichen ,klafft nun mal eine Lücke und wenn sich da ein Streifen wie dieser reinsetzt, können wir doch ganz glücklich sein. Habe den auf Deutsch angefangen, aber relativ schnell auch OV umgestellt. PS: Die nächsten Projekte des Regisseurs sind ein Evil Dead-Film und ein Taylor Sheridan-Projekt. PPS: Keinen Trailer schauen, der verrät so ziemlich den gesamten Film! Einfach direkt den Film anmachen... Es ist wirklich unglaublich das solche Filme hier nicht mehr ins Kino kommen...das wäre mal ein astreiner Sneak Peak- Film... Hoher Unterhaltungswert! Mittlerer Wiederschauwert! Klare Empfehlung!
Hat den irgendjemand hier schon gesehen? Wirkt auf mich jetzt schon wie ein moderner kleiner Klassiker, ein Geheimtipp ala Lucky # Slevin.. Die Geschichte ist so simpel wie effektiv. Ein einsames Diner irgendwo im Nirgendwo, eine handvoll sich unbekannter Menschen die aus einem bestimmten Grund unfreiwillig zusammenkommen und eine Misere die daraus ein einziges Spannungsfeld macht. Hört sich an wie die Ausgangslage für einen Tarantino -Streifen und wirkt auch genauso. Spielt nicht in der gleichen Liga und an ein zwei Stellen muss man ein bisschen Suspension of Disbelief mitbringen, aber in einem Maße das ich sagen würde, da haben einige bekanntere Werke sich schon mehr Freiheiten genommen und die wurden auch durchgewunken. Inszenatorisch einwandfrei, technisch grandios und mit einem wirklich guten Gespür für Spannungsaufbau und einen glaubwürdigen Plot. Ich hatte wirklich durchgehend dieses Gefühl von...boah ist das unangenehm...komm lös es auf... In so einer Situation möchte man einfach nicht stecken. Ich bin nur zufällig in der 99c Aktion über den Film gestolpert, weil das Cover (Link) stimmig aussah, der Film 7.1 bei imdb vorzuweisen hatte und er ziemlich aktuell Ende 2024 erst erscheinen ist, ohne das ich bisher irgendwas von dem Film gehört hätte. Dazu war als Hauptdarsteller Jim Cummings angegeben, der bei mir eine mysteriöse Präsenz besitzt, ohne das ich jemals was von ihm oder seinen zwei in Eigenregie verwirklichten Filmen gesehen hätte. Trotzdem habe ich hier und da schon seinen Namen gehört und das über ihn in den höchsten Tönen geschwärmt wurde. Auch seine Bio liest sich so als wenn er unter Kritikern und unter Indie-Fans schon eine gewisse Stellung besitzen würde. Trotzdem sind seine sehr gut bewerteten Filme (Der Chaos Cop/ThunderRoad, The Beta-Test) in meiner Wahrnehmung bisher nirgendwo besonders präsent vertreten gewesen, weder bei Moviejones noch bei Prime sind sie zudem gelistet (ah zumindest einer von beiden ist bei Prime). Hier spielt er zwar nur eine Rolle und stand nicht selbst hinter der Kamera, aber er hat mich mit seiner Präsenz tatsächlich direkt für sich eingenommen. Ich bin scharf drauf mir mehr von dem Mann reinzuziehen. Um den Film realisieren zu können hat ein, ihm fremder Mann, der einen seiner Kurzfilme gesehen hat (als einer von drei Zuschauern bei einem Festival), sein Haus verkauft und dem Regisseur Francis Gilluppi das Geld als Freifahrtschein für sein nächstes Projekt und damit ersten Langfilm geschenkt. Der hat daraufhin alle Hebel in Bewegung gesetzt und sich seine Traumbesetzung aus Indie-Lieblingen und alten Horror-B-Movie Stars zusammengestellt. Gilluppi ist eigentlich Musiker und hat erst 2016 angefangen Kurzfilme zu drehen. Hat sehr viel Spaß gemacht und kann ich nur jedem weiterempfehlen. Erfindet das Rad zwar nicht neu, aber einen so knackigen 90 Minuten Film mit der Qualität, der seine Geschichte so auf den Punkt, stimmig und durchgehend spannend erzählt gibt es heute einfach so gut wie nicht mehr. Wenn es Kritik gibt, dann liest man, dass es qualitativ eben kein Tarantino oder Coen-Film ist, aber ganz ehrlich, zwischen erstgenannten und einem Haufen billiger Abklatsch-Filme die bei weitem nicht an die Qualität heranreichen ,klafft nun mal eine Lücke und wenn sich da ein Streifen wie dieser reinsetzt, können wir doch ganz glücklich sein. Habe den auf Deutsch angefangen, aber relativ schnell auch OV umgestellt. PS: Die nächsten Projekte des Regisseurs sind ein Evil Dead-Film und ein Taylor Sheridan-Projekt. PPS: Keinen Trailer schauen, der verrät so ziemlich den gesamten Film! Einfach direkt den Film anmachen... Es ist wirklich unglaublich das solche Filme hier nicht mehr ins Kino kommen...das wäre mal ein astreiner Sneak Peak- Film... Hoher Unterhaltungswert! Mittlerer Wiederschauwert! Klare Empfehlung!
18
18.01.2025
Nur noch ein einziges Mal
Wie schon Wo die Lüge hinfällt, habe ich auch den Film mit meiner Frau zusammen geschaut. Ich hatte im Sommer/Herbst lose von dem Hype um den Film mitbekommen und das die Bücher eine Riesenfanbase haben. Ich war hauptsächlich an Blake Lively und ihrer Leistung interessiert, die geht eigentlich immer und liefert auch beständig ab. Der Film gleitet glücklicher- und überraschenderweise nicht in die für dieser Art Film gewohnt kitschig-dramatische Gefilde ab, in die die meisten Nicholas Sparks Verfilmungen hineingleiten und behandelt dazu noch ein sehr wichtiges Thema. Natürlich wird das hier trotzdem alles nicht besonders feinfühlig behandelt, aber man kann den Film zumindest durchgehend als ernsthaftes Drama annehmen und fragt sich nicht irgendwann, wo der Film gerade falsch abgebogen ist. Hat mir einigermaßen gut gefallen und mich auch ganz gut bei der Stange gehalten, dazu angenehm unprätentiös. Eine Fortsetzung würde ich mir anschauen. Mittlerer Unterhaltungswert! Mittlerer Wiederschauwert!
Wie schon Wo die Lüge hinfällt, habe ich auch den Film mit meiner Frau zusammen geschaut. Ich hatte im Sommer/Herbst lose von dem Hype um den Film mitbekommen und das die Bücher eine Riesenfanbase haben. Ich war hauptsächlich an Blake Lively und ihrer Leistung interessiert, die geht eigentlich immer und liefert auch beständig ab. Der Film gleitet glücklicher- und überraschenderweise nicht in die für dieser Art Film gewohnt kitschig-dramatische Gefilde ab, in die die meisten Nicholas Sparks Verfilmungen hineingleiten und behandelt dazu noch ein sehr wichtiges Thema. Natürlich wird das hier trotzdem alles nicht besonders feinfühlig behandelt, aber man kann den Film zumindest durchgehend als ernsthaftes Drama annehmen und fragt sich nicht irgendwann, wo der Film gerade falsch abgebogen ist. Hat mir einigermaßen gut gefallen und mich auch ganz gut bei der Stange gehalten, dazu angenehm unprätentiös. Eine Fortsetzung würde ich mir anschauen. Mittlerer Unterhaltungswert! Mittlerer Wiederschauwert!
17
17.01.2025
Wo die Lüge hinfällt
Lange nicht so gut wie erwartet, aber Powell und Sweeney haben sich meine Sympathien ergattert und den Film dadurch bis zum Ende dann noch auf ein solides - nett - gerettet. Warum müssen RomCom manchmal in so absolut unrealistische, idiotisch-verrückte Bahnen abdriften oder mit Charakteren aufwarten die man in der realen Welt so gut wie nie antriffft. Macht doch mal RomComs für und mit ''ganz nooormale Leute''... Mittlerer Unterhaltungswert! Kein Wiederschauwert!
Lange nicht so gut wie erwartet, aber Powell und Sweeney haben sich meine Sympathien ergattert und den Film dadurch bis zum Ende dann noch auf ein solides - nett - gerettet. Warum müssen RomCom manchmal in so absolut unrealistische, idiotisch-verrückte Bahnen abdriften oder mit Charakteren aufwarten die man in der realen Welt so gut wie nie antriffft. Macht doch mal RomComs für und mit ''ganz nooormale Leute''... Mittlerer Unterhaltungswert! Kein Wiederschauwert!
14
14.01.2025
American Fiction
Das war im positiven Sinne ganz nett. Ich bin da schon gut mitgegangen, Jeffrey Wright spielt das gut und auch der restliche Cast schafft es einen direkt mit allen Figuren warm werden zu lassen. Die Atmosphäre stimmte also schon mal. Inszenatorisch ist das alles solide, vielleicht etwas zu gefällig und ohne große erinnerungswürdige Ausreißer nach oben aber das passt schon. Die Story an sich und auch die Einbettung in die Rahmenhandlung sind natürlich ganz witzig und stellenweise musste ich auch hier und da mal lachen, aber die meiste Zeit hätte ich mir an allen Ecken noch etwas mehr Biss gewünscht. Ich kann mir zwar vorstellen, dass der Film schon genau auf dem Level laufen soll, auf dem er abliefert, damit die Satire wie sie hier gedacht ist funktioniert, ich persönlich hätte es gerne mit etwas mehr Feuer gesehen. So kann man dem Film erstmal wenig ankreiden, aber er spielt die ganze Nummer auch relativ sicher runter ohne große Akzente zu setzen. Mittlerer Unterhaltungswert! Kein Wiederschauwert!
Das war im positiven Sinne ganz nett. Ich bin da schon gut mitgegangen, Jeffrey Wright spielt das gut und auch der restliche Cast schafft es einen direkt mit allen Figuren warm werden zu lassen. Die Atmosphäre stimmte also schon mal. Inszenatorisch ist das alles solide, vielleicht etwas zu gefällig und ohne große erinnerungswürdige Ausreißer nach oben aber das passt schon. Die Story an sich und auch die Einbettung in die Rahmenhandlung sind natürlich ganz witzig und stellenweise musste ich auch hier und da mal lachen, aber die meiste Zeit hätte ich mir an allen Ecken noch etwas mehr Biss gewünscht. Ich kann mir zwar vorstellen, dass der Film schon genau auf dem Level laufen soll, auf dem er abliefert, damit die Satire wie sie hier gedacht ist funktioniert, ich persönlich hätte es gerne mit etwas mehr Feuer gesehen. So kann man dem Film erstmal wenig ankreiden, aber er spielt die ganze Nummer auch relativ sicher runter ohne große Akzente zu setzen. Mittlerer Unterhaltungswert! Kein Wiederschauwert!
13
13.01.2025
Tiefe Wasser
Autoplay gibt es als auch in der ZDF-Mediathek...also Film Nummer 3 heute... Hat mir als Zweitdichtung und mit dem Wissen, dass der Film kompletter Quatsch ist, noch etwas besser gefallen. Ben Affleck macht mir Spaß in seiner Rolle. Die absurde Handlung und die vielen Spannungsveränderungen im Beziehungsleben zwischen de Armas und Affleck tragen auch ihren Teil zum Spaß- und Spannungsfaktor bei. Ein Altherrenfilm, der sich im Jahrzehnt verlaufen hat, aber trotzdem Spaß macht, wenn einem die DarsterInnen liegen. Hoher Unterhaltungswert! Mittlerer Wiederschauwert!
Autoplay gibt es als auch in der ZDF-Mediathek...also Film Nummer 3 heute... Hat mir als Zweitdichtung und mit dem Wissen, dass der Film kompletter Quatsch ist, noch etwas besser gefallen. Ben Affleck macht mir Spaß in seiner Rolle. Die absurde Handlung und die vielen Spannungsveränderungen im Beziehungsleben zwischen de Armas und Affleck tragen auch ihren Teil zum Spaß- und Spannungsfaktor bei. Ein Altherrenfilm, der sich im Jahrzehnt verlaufen hat, aber trotzdem Spaß macht, wenn einem die DarsterInnen liegen. Hoher Unterhaltungswert! Mittlerer Wiederschauwert!
12
12.01.2025
Lucky # Slevin
Nach 15 Jahren mal wieder geschaut...macht immernoch Spaß und die Empfehlung gilt auch heute noch: Wer den noch nicht gesehen hat, unbedingt anschauen. Der Film hat so viele geniale Zitate die sich bei mir eingebrannt haben und Josh Hartnett finde ich seit jeher gut und leider unterrepräsentiert, aber er ist ja gerade wieder öfter zu sehen, leider nicht in derart Filmen wo ich ihn gerne sehen würde. Hoher Unterhaltungswert! Mittlerer Wiederschauwert!
Nach 15 Jahren mal wieder geschaut...macht immernoch Spaß und die Empfehlung gilt auch heute noch: Wer den noch nicht gesehen hat, unbedingt anschauen. Der Film hat so viele geniale Zitate die sich bei mir eingebrannt haben und Josh Hartnett finde ich seit jeher gut und leider unterrepräsentiert, aber er ist ja gerade wieder öfter zu sehen, leider nicht in derart Filmen wo ich ihn gerne sehen würde. Hoher Unterhaltungswert! Mittlerer Wiederschauwert!
12
12.01.2025
Kiss the Cook - So schmeckt das Leben
Heute ging es direkt weiter...mit der ZDF-Mediathek und einem Film den ich seit 10 Jahren vor mir hergeschoben habe. Ein schöner Feel Good-Movie ohne Hänger und unnötige Dramaelemente. Genießer werden werden mit dem Film ihre Freude haben, egal ob es um das Essen, die Musik oder das Gefühl für die besonderen Dinge geht, hier kommen alle auf ihre Kosten, die nicht nur konsumieren sondern fühlen. Man sollte definitiv vorher gut gessen oder während der Sichtung ausreichend aufgetischt haben, um den Film nicht zur Qual werden zu lassen. Die DarstellerInnen machen Spaß, der Soundtrack ebenso...eine Runde Sache. Hoher Unterhaltungswert! Mittlerer Wiederschauwert!
Heute ging es direkt weiter...mit der ZDF-Mediathek und einem Film den ich seit 10 Jahren vor mir hergeschoben habe. Ein schöner Feel Good-Movie ohne Hänger und unnötige Dramaelemente. Genießer werden werden mit dem Film ihre Freude haben, egal ob es um das Essen, die Musik oder das Gefühl für die besonderen Dinge geht, hier kommen alle auf ihre Kosten, die nicht nur konsumieren sondern fühlen. Man sollte definitiv vorher gut gessen oder während der Sichtung ausreichend aufgetischt haben, um den Film nicht zur Qual werden zu lassen. Die DarstellerInnen machen Spaß, der Soundtrack ebenso...eine Runde Sache. Hoher Unterhaltungswert! Mittlerer Wiederschauwert!
11
11.01.2025
The Equalizer 3 - The Final Chapter
Heute direkt den nächsten Film geschaut, was ist das los...will da etwa jemand die mickrigen 12 geschauten Filme aus 2024 vergessen machen... Teil 1 hat mich damals ziemlich abgeholt, Teil 2 hatte seine Schwächen und war etwas zerfahren, aber immernoch ganz gut und Teil 3 setzt sich für mich irgendwo dazwischen. Denzel spielt mittlerweile zwar nur noch ein überhöhtes Best of seiner selbst, aber auch wenn sein Schauspiel häufig etwas affektiert daher kommt, kann ich ihm immer noch ganz gut bei der Arbeit zuschauen. Die Action ist mir hier persönlich etwas zu sadistisch und brutal geraten, Dakota Fanning spielt im Grunde nur in einer angeklatschten Nebenhandlung mit und das Ende wirkt auch etwas unrund, aber alles in Allem hatte ich wieder eine gute Zeit mit McCall und seinem Filmuniversum. Die italienischen Setpieces sind natürlich auch große Highlights. Hoher Unterhaltungswert! Mittlerer Wiederschauwert!
Heute direkt den nächsten Film geschaut, was ist das los...will da etwa jemand die mickrigen 12 geschauten Filme aus 2024 vergessen machen... Teil 1 hat mich damals ziemlich abgeholt, Teil 2 hatte seine Schwächen und war etwas zerfahren, aber immernoch ganz gut und Teil 3 setzt sich für mich irgendwo dazwischen. Denzel spielt mittlerweile zwar nur noch ein überhöhtes Best of seiner selbst, aber auch wenn sein Schauspiel häufig etwas affektiert daher kommt, kann ich ihm immer noch ganz gut bei der Arbeit zuschauen. Die Action ist mir hier persönlich etwas zu sadistisch und brutal geraten, Dakota Fanning spielt im Grunde nur in einer angeklatschten Nebenhandlung mit und das Ende wirkt auch etwas unrund, aber alles in Allem hatte ich wieder eine gute Zeit mit McCall und seinem Filmuniversum. Die italienischen Setpieces sind natürlich auch große Highlights. Hoher Unterhaltungswert! Mittlerer Wiederschauwert!
10
10.01.2025
Challengers - Rivalen
Das Jahr hat gerade erst begonnen und ich habe schon meinen ersten Film gesehen, na das geht doch schon mal gut los. Habe um Challengers lange einen Bogen gemacht, obwohl Guadagnino durch Call Me By Your Name bei mir einen Stein im Brett hat. Nach den Trailern habe ich eine sehr klassisch erzählte Geschichte erwartet, die aber auf diese für Erotikthriller(dramen) gewohnt überhöht-unterkühlte Figurenzeichnung setzt, wodurch die Figuren und ihr Verhalten häufig so unnahbar und unrealistisch wirken, dass ich mich sehr daran störe, dass diese Figuren im Grunde nur in diesem einen Setting mit dieser Story etc. so funktionieren und es ansonsen maximal unrealistisch ist das Leute so miteinander interagieren. Verständlich? Challengers bedient im Grunde auch Teile dieser Kritik, macht durch Art der Inszenierung aber die ganze Zeit klar, das wir es hier nicht mit einer realitätsnahen Szenerie zu tun haben, sondern dass es ihm um einzelne Aspekte der übergeordneten Geschichte geht. Habe Zendaya bisher nicht so oft gesehen und wurde hier sehr positiv von ihr überrascht, macht sie stark. Der Soundtrack ballert und erinnert bei einem Blick auf die Komponisten nicht umsonst an den treibenden Score von The Social Network. In Kombination mit den netten Kameraspielereien, die zwar sehr drüber, aber gleichzeitig auch nicht nur Mittel zum Zweck sind, sondern in den entsprechenden Szenen eine gute Dynamik reinbringen, die die Spannung der Geschichte unterstützt ergibt sich ein ganz runder Film. Er tanzt trotzdem immer irgendwie auf der Rasierklinge zwischen anspruchsvollem Drama und kitschig-alberner Überhöhung aber für mich überwog der positive Drama-Anteil. Hoher Unterhaltungswert! Mittlerer Wiederschauwert!
Das Jahr hat gerade erst begonnen und ich habe schon meinen ersten Film gesehen, na das geht doch schon mal gut los. Habe um Challengers lange einen Bogen gemacht, obwohl Guadagnino durch Call Me By Your Name bei mir einen Stein im Brett hat. Nach den Trailern habe ich eine sehr klassisch erzählte Geschichte erwartet, die aber auf diese für Erotikthriller(dramen) gewohnt überhöht-unterkühlte Figurenzeichnung setzt, wodurch die Figuren und ihr Verhalten häufig so unnahbar und unrealistisch wirken, dass ich mich sehr daran störe, dass diese Figuren im Grunde nur in diesem einen Setting mit dieser Story etc. so funktionieren und es ansonsen maximal unrealistisch ist das Leute so miteinander interagieren. Verständlich? Challengers bedient im Grunde auch Teile dieser Kritik, macht durch Art der Inszenierung aber die ganze Zeit klar, das wir es hier nicht mit einer realitätsnahen Szenerie zu tun haben, sondern dass es ihm um einzelne Aspekte der übergeordneten Geschichte geht. Habe Zendaya bisher nicht so oft gesehen und wurde hier sehr positiv von ihr überrascht, macht sie stark. Der Soundtrack ballert und erinnert bei einem Blick auf die Komponisten nicht umsonst an den treibenden Score von The Social Network. In Kombination mit den netten Kameraspielereien, die zwar sehr drüber, aber gleichzeitig auch nicht nur Mittel zum Zweck sind, sondern in den entsprechenden Szenen eine gute Dynamik reinbringen, die die Spannung der Geschichte unterstützt ergibt sich ein ganz runder Film. Er tanzt trotzdem immer irgendwie auf der Rasierklinge zwischen anspruchsvollem Drama und kitschig-alberner Überhöhung aber für mich überwog der positive Drama-Anteil. Hoher Unterhaltungswert! Mittlerer Wiederschauwert!