Eine brutale Pandemie sorgt dafür, dass ein Vater (Martin Freeman) in postapokalyptischen australischen Gefilden nicht nur ein neues zu Hause für seine kleine Tochter finden muss, sondern sie auch vor seiner eigenen sich wandelnden Natur beschützen muss...
Ich habe mir den Film am 22. Oktober 2026 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Hab den Film schon eine gefühlte Ewigkeit auf meiner Filmliste bei Netflix. Nun habe ich mir den Streifen angeschaut und war positiv überrascht von dem Ganzen. Hier bekommt man es mit einem eher ruhigen "Zombie-Drama" zu tun, bei dem der emotionale Part mehr Gewicht hat, als irgendwelche blutigen Splatter-Szenen. Trotzdem hat der Film seine spannenden Momente, wodurch er trotz seiner ruhigen Erzählweise auch keinerlei Längen für mich hatte. Martin Freeman mag ich auch gerne sehen, passt für mich super in die Hauptrolle. Kann den Film wirklich empfehlen.
Meine Bewertung
Ein oft deprimierender und doch zugleich ein sehr humanistischer, sozialer und lebensbejahender Film aus Südaustralien, der sich voll auf seine Charaktere fokussiert (Hauptrolle: Martin Freeman) und sich mit elterlicher Aufopferung und interkulturellem Zusammenleben - zwischen Weißen und Aborigines - beschäftigt. Das Ende ist ziemlich stark. Die Zombieapokalypse nutzt der Film lediglich als Setting und schert sich wenig um Action o.Ä., von dem Genre sollte man sich also nicht abschrecken lassen, falls man mit Zombies sonst nichts anfangen kann. Zudem erfrischend durch das australische Outback.
6,5 - 7 von 10 Punkten.
Läuft auf Netflix.
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."