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01.02.2026
This Is Spinal Tap
It's such a fine line between stupid and uh... clever. Yeah and clever. Ich hatte wirklich keine Vorstellung was mich hier erwartet. Einerseits ist der Film von Rob Reiner und bisher gefielen mir alle seine Filme die ich gesehen habe außerordentlich gut (Stand by Me, The Princess Bride, Harry and Sally, Misery) und noch dazu hat der Film hervorragende Kritiken. Auf der anderen Seite sah der Trailer vom Look&Feel her nach tiefstem 80er Jahre-hat die Zeit nicht gut überstanden-Film aus. Da ich mir nicht sicher war, ob ich hier nur einem verwaisten 80erKlassiker auf den Leim gehe, der seine besten Jahre hinter sich hat, habe ich den Film erstmal nur beim Essen machen nebenbei geschaut... aber was soll ich sagen, nach 10 min. hatte der Film mich schon gepackt und ich habe mich hingesetzt und ihn mit voller Aufmerksamkeit geschaut. Der Film funktioniert für mich übrigens nur im Original, die Synchro kann man sich meiner Meinung nach nicht geben. Was für ein unfassbares Zitatefestival. Wer dazu noch etwas mit der 80er Jahre Rock n' Roll, Hard Rock und Heavy Metal Zeit anfangen kann, ist hier genau richtig. Ich höre zwar queerbeet so ziemlich alles, aber habe u.a. z.B. große Sympathien für die Scorpions und dieser Film könnte fast eine reine Parodie nur auf diese Band sein...wobei man darüber streiten kann, ob die meisten Bands dieser Ära nicht schon eine Parodie ihrer selbst waren, nachdem man den Film gesehen hat : D Ich fand es aufjedenfall sehr beeindruckend wie nah der Film an eine echte Doku über eine reale Band herankam: Das Pseudo-intellektuelle Geschwafel über stumpfsinnige-sexistische Songtexte, das philosophieren über den eigenen Lebenskosmos und das verklärende abhypen der eigenen Karriere, insbesondere das stetige Zurückbesinnen, auf die immer gleiche kurze erfolgreiche Phase der Karriere auf der augenscheinlich die ganze Legende aufgebaut wurde. Ich habe mit Sicherheit lange nicht alle Referenzen und Wortwitze verstanden, aber der Film hat mir sehr gut gefallen und es bleibt dabei, Rob Reiner hat für mich noch keinen mittelmäßigen oder schlechten Film gemacht und seine Art des filmischen Erzählens liegt mir sehr. PS: Obwohl die Kritiken lange nicht so gut sind, möchte ich mir die Fortsetzung aufjedenfall auch anschauen. Ich habe die Figuren schon sehr ins Herz geschlossen : D "You don’t do heavy metal in Dobly" Hoher Unterhaltungswert! Mittlerer Wiederschauwert! Klare Empfehlung!
It's such a fine line between stupid and uh... clever. Yeah and clever. Ich hatte wirklich keine Vorstellung was mich hier erwartet. Einerseits ist der Film von Rob Reiner und bisher gefielen mir alle seine Filme die ich gesehen habe außerordentlich gut (Stand by Me, The Princess Bride, Harry and Sally, Misery) und noch dazu hat der Film hervorragende Kritiken. Auf der anderen Seite sah der Trailer vom Look&Feel her nach tiefstem 80er Jahre-hat die Zeit nicht gut überstanden-Film aus. Da ich mir nicht sicher war, ob ich hier nur einem verwaisten 80erKlassiker auf den Leim gehe, der seine besten Jahre hinter sich hat, habe ich den Film erstmal nur beim Essen machen nebenbei geschaut... aber was soll ich sagen, nach 10 min. hatte der Film mich schon gepackt und ich habe mich hingesetzt und ihn mit voller Aufmerksamkeit geschaut. Der Film funktioniert für mich übrigens nur im Original, die Synchro kann man sich meiner Meinung nach nicht geben. Was für ein unfassbares Zitatefestival. Wer dazu noch etwas mit der 80er Jahre Rock n' Roll, Hard Rock und Heavy Metal Zeit anfangen kann, ist hier genau richtig. Ich höre zwar queerbeet so ziemlich alles, aber habe u.a. z.B. große Sympathien für die Scorpions und dieser Film könnte fast eine reine Parodie nur auf diese Band sein...wobei man darüber streiten kann, ob die meisten Bands dieser Ära nicht schon eine Parodie ihrer selbst waren, nachdem man den Film gesehen hat : D Ich fand es aufjedenfall sehr beeindruckend wie nah der Film an eine echte Doku über eine reale Band herankam: Das Pseudo-intellektuelle Geschwafel über stumpfsinnige-sexistische Songtexte, das philosophieren über den eigenen Lebenskosmos und das verklärende abhypen der eigenen Karriere, insbesondere das stetige Zurückbesinnen, auf die immer gleiche kurze erfolgreiche Phase der Karriere auf der augenscheinlich die ganze Legende aufgebaut wurde. Ich habe mit Sicherheit lange nicht alle Referenzen und Wortwitze verstanden, aber der Film hat mir sehr gut gefallen und es bleibt dabei, Rob Reiner hat für mich noch keinen mittelmäßigen oder schlechten Film gemacht und seine Art des filmischen Erzählens liegt mir sehr. PS: Obwohl die Kritiken lange nicht so gut sind, möchte ich mir die Fortsetzung aufjedenfall auch anschauen. Ich habe die Figuren schon sehr ins Herz geschlossen : D "You don’t do heavy metal in Dobly" Hoher Unterhaltungswert! Mittlerer Wiederschauwert! Klare Empfehlung!