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Habe diese Frage für mich selbst beantwortet und war zu gegeben etwas enttäuscht das man diese doch durchaus wichtige Frage im Film sooo abgewatscht hat (wäre tatsächliche auch ein kleiner Krtikpunkt bei mir gewesen). doppelte Resourcen würde doppelte Anbauflächen bedeuten ergo noch weniger Platz für zuviele Lebewesen ergo Blib oder... doppelte Ressourcen bedeuten doppelte Anbauflächen ergo Lebensraum müsste für Ressourcen UND Lebewesen vergrößert werden ergo Eingriff in die Struktur des Universums ergo Vernichtung ALLEN Lebens ergo, Blib.
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Am Ende ändert es nichts und finde es erstaunlich wie man noch immer darüber nachdenkt. Die 5 Jahre Zeitsprung hat man auch nie mehr genutzt, und daraus etwas gemacht.
Das war ansich ein richtig starker Punkt von Infinity War, der leider in Endgame kaum ausgespielt wurde. Zwar wurde dort mal beiläufig erklärt, dass in irgendeinem Gewässer wieder Wale (?) zu sehen waren, weil die Menschheit nicht mehr so krass bevölkert ist, aber das wird auch schnell außer Acht gelassen.
Hier hätten die Marvel-Filme mal bei einem Thema in die Tiefe gehen können. Für Inifinity War hats jedenfalls gereicht, um mit Thanos den vermutlich ersten Antagonisten im MCU ein solides Motiv zu geben. Hat man direkt im Film gemerkt. Daher war es auch schade, dass man in Endgame dieses Thanos nicht mehr hatte, er wurde ja gleich am Anfang von Thor geköpft. Anschließend gabs nur ein Thanos, der alles platt machen wollte. Dieser war längst nicht mehr zu spannend und nahbar, wie der vorherige.
Zu der eigentlichen Frage:
Lässt sich meiner Meinung nach ganz einfach beantworten. Es gibt ein natürliches Gleichgewicht, Lebewesen können nur das verzehren und verarbeiten, was angebaut und geerntet werden konnte. Würde man noch mehr Ressourcen herbeiwünschen, wäre das Gleichgewicht nicht hergestellt sondern würde langfristig noch mehr aus dem Ruder. Ein paar Jahre wirkt das zunächst wie eine Lösung, aber dann werden die Probleme richtig heftig.
Daher waren Thanos (Ininifty War) Ziele schon ganz spannend gewesen.
Selten eine dümmere Theorie wie Ressourcen verdoppeln gehört.
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Genaubdarum empfinde ich nach wie vor Thanos Motiv in der Comicvorlage besser:
Er machtves aus Liebe. Weil er sich wirklich und wahrhaftig in den Tod - Lady Death - verliebt hat, will er ihr imponieren.
Er sammelt also alle Infinity Steine und löscht die Hälfte allen Lebens im Universum aus.
Das ist so herrlich wahnsinnig, dass mir die "geerdetere" Version im MCU dagegen fast lahm vorkommt.
Und in einer Filmreihe um Wesen mit Superkräften, Magie und Dergleichen nach Logik zu suchen kommt mir eh nicht in den Sinn.
Wobei auch Thanos Strategie kaum durchdacht war:
Heute leben 8,3 Milliarden Menschen auf der Erde. Halb so viel waren es vor ziemlich genau 50 Jahren (1974/75 wurde die 4-Mrd.-Grenze überschritten). Sein kleiner Völkermord hätte den Menschen also gerade ein halbes Jahrhundert Ruhe gebracht, bis sie wieder vor dem exakt gleichen Problem stünden. Eine langfristige Lösung sieht anders aus.
Das gilt freilich nur für die Erde und lässt sich kaum verallgemeinern. Umgekehrt könnte eine Halbierung der Bevölkerung dünnbesiedelte Welten an den Rand der Ausrottung bringen: z.B. gab es vor 60-70.000 Jahren, zur Zeit der Out-of-Africa-Auswanderungswellen, eine höchstens vierstellige Anzahl Homo sapiens, obwohl die Art da schon eine Viertelmillion Jahre existierte. Die 50%-Regel ist da viel zu pauschal.
"Hulk smash!": "Spider-Man - Brand New Day" macht sich über Thanos lustig
Moviejones | 16.08.2026