
Da sind sie endlich: die Oscar-Nominierungen 2026. One Battle After Another und Blood & Sinners gehen mit den meisten Nominierungen ins Rennen, doch es gab einige Überraschungen mit denen auch wir nicht gerechnet hatten.
Der größte und wichtigste Filmpreis der Welt steht wieder in den Startlöchern. Am 15. März 2026 werden im Dolby Theatre in Los Angeles die Oscars verliehen, bei uns erneut übertragen von ProSieben. Ein weiteres Mal führt Comedian, Schauspieler und Moderator Conan O’Brien durch die Veranstaltung, nachdem er die Verleihung bereits 2025 moderieren durfte.
Zum ersten Mal seit vielen Jahren gibt es auch einige größere Neuerungen. Dazu gehört unter anderem die neue Preiskategorie Bestes Casting (Achievement in Casting). Außerdem wurden die Regeln für die Nutzung von generativen KI-Modellen gelockert, nachdem in den vergangenen Jahren immer mehr Filme wie Emilia Pérez, The Brutalist oder Like A Complete Unknown diese Technologie eingesetzt hatten.
Nun wird es Zeit, einen Blick darauf zu werfen, welche Filme es in diesem Jahr unter die Nominierten geschafft haben. Wenig überraschend konnten One Battle after Another und Blood & Sinners die meisten Nominierungen einfahren. Blood & Sinners hat mit 16 Nominierungen sogar einen neuen Rekord aufgestellt, denn die bisherige Höchstmarke lag bei 14 Nominierungen. Insbesondere Regisseur Ryan Coogler und Hauptdarsteller Michael B. Jordan dürfen sich jeweils über ihre erste Oscar-Nominierung überhaupt freuen.
Auch Hamnet mit 8, Marty Supreme sowie Frankenstein und ganz besonders das norwegische Drama Sentimental Value mit je 9 durften sich ebenfalls über Nominierungen freuen.
Gibt es im Sport, gerade im Fußball, oft die sogenannte Todesgruppe, so dürfte die Todeskategorie in diesem Jahr wohl die für den besten Nebendarsteller sein: Benicio del Toro (One Battle after Another), Jacob Elordi (Frankenstein), Delroy Lindo (Sinners), Sean Penn (One Battle after Another) und Stellan Skarsgård (Sentimental Value) - hier gibt es weder einen klaren Favoriten noch einen klaren Außenseiter und die jeweiligen Chancen sind so gleichmäßig verteilt, dass wir wohl wirklich erst erfahren werden, wer hier den Oscar gewinnt, wenn der Name verlesen wird.
Natürlich gibt es wie in jedem Jahr auch diesmal die sogenannten Snubs, also Filme oder Leistungen, die nicht nominiert wurden. Da fällt insbesondere das Fehlen von Wicked - Teil 2 auf, nachdem der erste Teil noch ganze 10 Nominierungen erhalten konnte, inklusive Bester Film. Lasst uns in den Kommentaren gerne wissen, wer eure Favoriten sind, wo ihr überrascht wurdet und welche Nominierung eurer Meinung nach fehlt.
Hier ist für euch jetzt die Übersicht über alle Nominierungen zu den 98. Oscars.
Die Oscar-Nominierungen 2026
Bester Film
- Bugonia
- F1 - Der Film
- Frankenstein
- Hamnet
- Marty Supreme
- One Battle After Another
- The Secret Agent
- Sentimental Value
- Blood & Sinners
- Train Dreams
Beste Regie
- Chloé Zhao (Hamnet)
- Josh Safdie (Marty Supreme)
- Paul Thomas Anderson (One Battle after Another)
- Joachim Trier (Sentimental Value)
- Ryan Coogler (Blood & Sinners)
Bester Hauptdarsteller
- Timothee Chalamet (Marty Supreme)
- Leonardo DiCaprio (One Battle after Another)
- Ethan Hawke (Blue Moon)
- Michael B. Jordan (Blood & Sinners)
- Wagner Moura (The Secret Agent)
Beste Hauptdarstellerin
- Jessie Buckley (Hamnet)
- Rose Byrne (If I Had Legs I’d Kick You)
- Kate Hudson (Song Sung Blues)
- Renate Reinsve (Sentimental Value)
- Emma Stone (Bugonia)
Bester Nebendarsteller
- Benicio del Toro (One Battle after Another)
- Jacob Elordi (Frankenstein)
- Delroy Lindo (Blood & Sinners)
- Sean Penn (One Battle after Another)
- Stellan Skarsgård (Sentimental Value)
Beste Nebendarstellerin
- Elle Fanning (Sentimental Value)
- Inga Ibsdotter Lilleaas (Sentimental Value)
- Amy Madigan (Weapons - Die Stunde des Verschwindens)
- Wunmi Mosaku (Blood & Sinners)
- Teyana Taylor (One Battle after Another)
Bestes Originales Drehbuch
- Blue Moon (Robert Kaplow)
- Ein einfacher Unfall (Jafar Panahi; Script collaborators: Nader Saïvar, Shadmehr Rastin, Mehdi Mahmoudian)
- Marty Supreme (Rinald Bronstein & Josh Safdie)
- Sentimental Value (Eskil Vogt & Joachim Trier)
- Blood & Sinners (Ryan Coogler)
Bestes Adaptiertes Drehbuch
- Bugonia (Will Tracy)
- Frankenstein (Guillermo del Toro)
- Hamnet (Chloé Zhao & Maggie O’Farrell)
- One Battle After Another (Paul Thomas Anderson)
- Train Dreams (Clint Bentley & Greg Kewdar)
Bestes Casting
Bester Animationsfilm
- Arco
- Elio
- KPop Demon Hunters
- Little Amélie or the Character of Rain
- Zoomania 2
Bester Internationaler Film
- The Secret Agent (Brasilien)
- Ein einfacher Unfall (Frankreich)
- Sentimental Value (Norwegen)
- Sirât (Spanien)
- Die Stimme von Hind Rajab (Tunesien)
Bester Originale Score
- Bugonia (Jerskin Fendrix)
- Frankenstein (Alexandre Desplat)
- Hamnet (Max Richter)
- One Battle After Another (Jonny Greenwood)
- Blood & Sinners (Ludwig Goransson)
Bester Originale Song
- Dear Me (Diane Warren: Relentless)
- Golden (KPop Demon Hunters)
- I Lied to You (Blood & Sinners)
- Sweet Dreams of Joy (Viva Verdi!)
- Train Dreams (Train Dreams)
Beste Visuelle Effekte
Beste Kamera
Bester Sound
Bester Schnitt
Bestes Kostümdesign
Bestes Production Design
Bestes Make-Up und Hairstyling
Beste Dokumentarfilm
- The Alabama Solution
- Come see me in the good Light
- Cutting through Rocks
- Ein Nobody gegen Putin
- The Perfect Neighbor
Bester Kurz-Dokumentarfilm
- All the empty Rooms
- Armed only with a Camera: The Life and Death of Brent Renaud
- Children no more: "Were and are Gone"
- The Devil is Buy
- Perfectly a Strangeness
Bester Kurzfilm
- Butcher’s Stain
- A Friend of Dorothy
- Jane Austen’s Period Drama
- The Singers
- Two People exchanging Saliva
Bester animierter Kurzfilm
- Butterfly
- Forevergreen
- The Girl who cried Pearls
- Retirement Plan
- The Three Sisters
