Linda (Rose Byrne) ist Ehefrau, Mutter und Therapeutin – und fühlt sich dennoch permanent am Rand der Überforderung. Zwischen Beruf, Familie und eigenen Bedürfnissen wächst in ihr vor allem ein Wunsch: einfach abschalten, kiffen, Wein trinken. Doch ihr Ehemann (Christian Slater) ist fast nur auf Geschäftsreisen, in ihrer Praxis verliert sie zunehmend den Zugang zu ihren Patient*innen, und selbst ihr Kollege und eigener Therapeut (Conan O’Brien) hat kaum noch Geduld mit ihr.
Als wäre das emotionale Chaos nicht genug, leidet Lindas Tochter an einer rätselhaften Krankheit, die mit konsequenter Nahrungsverweigerung einhergeht. Der Alltag gerät endgültig aus den Fugen, als ein riesiges Loch in der Wohnung sie zwingt, in ein heruntergekommenes Motel zu ziehen. Dort trifft Linda auf eine unangenehme Empfangsdame (Ivy Wolk) – und auf den entspannten Kiffer James (A$AP Rocky), der ihr inmitten all des Durcheinanders überraschend Halt gibt.
Zwischen Überforderung, Selbstzweifeln und absurden Alltagssituationen beginnt für Linda eine unerwartete Reise zu sich selbst.
Ich habe mir den Film am 03. Juni 2026 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Nervenaufreibende Gratwanderung vor dem psychischen Abgrund, der dank Rose Byrnes Performance ideal funktioniert, auch wenn sich die Kameraeinstellungen öfters wiederholen.
Meine Bewertung
"One movie a day, keeps the doctor away."