Robert Pattinson schlüpft im Spielfilmfilm-Debüt von Regisseur Lance Oppenheim in die Rolle des "To Catch a Predator"-Moderators Chris Hansen, der 2006 mit einer investigativen Recherche TV-Geschichte schreiben will.
Schwieriger Film, schwieriges Thema. Mir persönlich hat der Film nicht so sehr gefallen, aber wenn es überhaupt jemanden gibt, dem dieser Film "gefällt", dann stimmt etwas nicht. Das ist definitiv kein Film, der gefallen oder unterhalten will.
Stark finde ich das Schauspiel, und das Thema regt auch zum Nachdenken an. Leider jedoch bleibt der Film beim Thema Pädophilie sehr oberflächlich, da der Fokus nicht auf das Thema, sondern auf die Show "Hunt for the Predator" und Chris Hanson liegt. Da wird aus einem solchen Thema nur an Kommerz und an Erfolg gedacht. Spätestens, als Chris seinen beiden kleinen Kindern seine neuste Show vorspielt, und das mitten in der Nacht, wird klar, dass er eigentlich nur an sich und sein Ego denkt. Immerhin scheint er am Ende des Films doch noch erkannt zu haben, was er für ein Mensch ist.
Bewertung: 7/10 Punkte
Wiederschauwert: Keiner
Nachhaltiger Eindruck: Mittel
Emotionale Tiefe: Mittel
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.