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The Rising of the Shield Hero

Moviejones | 12.03.2026

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DrStrange : : Moviejones-Fan
10.01.2026 09:37 Uhr | Editiert am 10.01.2026 - 09:37 Uhr
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Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 3.690 | Reviews: 61 | Hüte: 140

Auch die vierte Staffel des „Helden des Schilds“ erweitert die Geschichte und die Welt wieder etwas mehr. Also einiges an „worldbuilding“ in der Staffel. Dazu machen auch die Charaktere weiter Fortschritte und entwickeln sich bzw. leveln weiter nach oben. Gaelion ist ja inzwischen ziemlich gewachsen, was mich doch arg überrascht hat.

Damit werden einige Fundamente gebaut und erweitert, die der gesamten Handlung wirklich gut tun.

Natürlich muss man auch sagen, das Naofumi gefühlt etwas in den Hintergrund gerät, während die Serie teils andere Figuren bedient und gerade Raphtalia wird in der zweiten Hälfte mit Sicherheit am meisten nach vorne und in den Mittelpunkt geschoben. Mehr Hintergrund zu Sadeena und ihrem Volk habe ich begrüßt, da sie zu meinen absoluten Faves in der Serie zählt.

Die erste Hälfte der Staffel handelt dann von der Gruppe und ihrer Ankunft in Siltvelt. Also endlich mal ein Blick auf die Stadt, die den Helden des Schilds verehrt. Oft erwähnt, nun endlich im Mittelpunkt des Geschehens. Eigentlich will man ja nur weiter, wird aber zwangsweise aufgehalten, eigentlich sogar an der Weiterreise gehindert.

Auch hier ist Naofumi nicht der Mittelpunkt, obwohl er ja der Held des Schilds ist, sondern durch einen Intrigenplot sind es Fohl und Atla, welche hier mehr Story und Hintergrund bekommen. Fand ich äußerst informativ und hat genügend Gewichtung um der Serie mehr Tiefgang zu verleihen.

Die zweite Staffelhälfte handelt dann den eigentlichen Grund der Reise ab, nämlich das Land im fernen und fremden Osten… Q’ten Lo. Wie schon erwähnt, hier kommt Raphtalia zum Zuge und ihre Rolle als kommende Himmelskaiserin. Insgesamt habe ich mir hier etwas mehr erwartet, war nicht ganz mein Storyarc könnte man sagen, aber alles andere als schlecht erzählt.

Mitbekommen habe ich, dass viele mit dem „pacing“ der vierten Staffel unzufrieden waren, was ich so nicht nachempfinden konnte. Ich denke man hat einen guten Flow und hängt sich nicht allzusehr an Kleinigkeiten auf. Einzig der eine oder andere Kampf hätte wegen mir etwas kürzer und kompakter ausfallen können.

Ich denke Staffel 4 mag nicht die beste der Serie sein, kann aber viel für das Gesamtwerk beisteuern und das ist doch einiges wert. Auch die Animationsqualität kann sich weiterhin sehen lassen und sind richtig schön flüssig gehalten.

Ich muss nur immer aufpassen nicht alles mit „Frieren“ zu vergleichen, wo man immer die Extrameile geht und selbst NPCs im Hintergrund animiert sind und nicht wie hier fixiert. Aber das ist bei fast allen Anime so.

Insgesamt freue ich mich natürlich bereits auf Staffel 5, da hier wohl alles etwas düsterer wird und auch die Einsätze bedeutend höher werden.

Trotzdem gehört „The Rising of the Shield Hero“ für mich weiterhin zu den derzeitigen Top-Animes da draussen.

Diesmal aber nur mit 8 von 10 Punkten.

Meine Bewertung
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"The Wheel weaves as the Wheel wills"

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