Ein trauernder Therapeut (Jason Segel) beginnt, seinen Klienten genau das zu sagen, was er denkt. Er ignoriert seine Ausbildung und seine ethischen Grundsätze und stellt fest, dass er das Leben der Menschen stark verändert - auch sein eigenes.
Gemeinsam mit dem allseits beliebten Mentor Dr. Phil Rhodes (Harrison Ford) führen Jimmy und seine Kollegin Gaby eine erfolgreiche Praxis. Dr. Rhodes gilt als Pionier der kognitiven Verhaltenstherapie. Sein Leben nimmt eine unerwartete Wendung, als bei ihm die Parkinson-Krankheit diagnostiziert wird. Der brillante Kopf muss neue Hindernisse überwinden, wie seine überheblichen Freunde und seine Familie, und lernen, wie er mit seinem Erbe und den neuen Veränderungen umgehen kann.
Eigentlich habe ich Staffel 1 und 2 recht gerne geschaut und mich daher auch auf 3 gefreut. Fand immer, dass die Serie eigentlich komplett woke ist - aber zeigt, dass man "trotzdem" lustig sein kann.
Aber:
Habe dann die erste Folge von Staffel 3 geschaut...und ich kann das einfach nicht mehr.
Die Figuren sind allesamt die reinsten Karikaturen. Alles ist so vorhersehbar. X sagt was und Y muss dann in einer ganz bestimmten Weise mit einer Punchline reagieren. Und es MUSS auch jeder Satz mit einer Punchline oder einem Gag enden. Wenig darf zur Entspannung auch einfach mal "nur so" sein.
Die Sprüche sind dann auch alle so...immer das Gleiche. Alle feiern sie sich gegenseitig ab, dass sie die Größten und Geilsten sind. Schön auch, dass die Serie Sexualität bei älteren Menschen thematisiert, aber in die Richtung ist auch nur noch jeder Dialog irgendwie "OMG, du bist so hot" und "Viel Spaß heute Abend *zwinker"...
Uff, und dann sind aber auch alle so extrem reflektiert. Andauernd setzen sie sich hin und sagen "Kann es sein, dass du das nur machst, um xyz zu verarbeiten?", "oh ja, du hast absolut recht, ich glaube, ich sollte stattdessen lieber soundso reagieren...". Das passiert aber nicht organisch, sondern so überperfekt.
Ich halte das echt nicht mehr aus. Als ob eine Maschine das geschrieben hätte. Und ich meine nicht mal KI. Einfach nur eine Maschine, die ein bestimmtes Schema abarbeitet...
AfD-Verbot (:
Ich habe mir die Serie am 10. April 2026 angeschaut. (Zum Serientagebuch)
Staffel 3
Meine Bewertung
"The Wheel weaves as the Wheel wills"
Staffel 3
„Shrinking“ ist auch in der dritten Staffel ein echtes Highlight aus dem Hause AppleTV und bringt weiterhin sehr emotional bewegende, wenn auch oft besonders leise Geschichten mit sich.
All diese liebgewonnenen Charaktere, die man inzwischen ins Herz geschlossen hat, sind weiter in hervorragend geschriebenen Weiterentwicklungen zu sehen, von denen man einfach nicht genug bekommen kann und man ist damit vielen Konkurrenzserien um Welten überlegen.
Natürlich bleibt Harrison Ford hier wohl das Highlight der Serie, in seiner besten Rolle seit sehr vielen Jahre, was aber nicht die Leistung der anderen Darsteller wie z.B. Jason Segel, Luke Tennie oder Christa Miller schmälern soll, die ebenfalls auf schwindelerregendem Niveau spielen.
Meine größte Überraschung und Fun-Fact der dritten Staffel war, dass bei mir endlich der Groschen gefallen ist, woher ich den Darsteller von Derek, also Ted McGinley kenne, nämlich als Nachbarn von Al Bundy, Jefferson Darcy. Das war ne wirklich lange Leitung diesmal…
Ich bin sehr froh dass, obwohl ich dachte, langsam wäre die Geschichte zu Ende erzählt und gerade wegen den Entwicklungen der dritten Staffel, Apple hier um eine vierte Staffel verlängert hat.
Von „Shrinking“ werde ich mich nicht so leicht trennen können und will ich gegenwärtig auch nicht. Wuff!
"The Wheel weaves as the Wheel wills"
"Shrinking" ist wieder eine dieser Serien, in diesem Fall eine Sitcom, bei der man wieder mal die hohe Qualität von AppleTV ersehen kann. Mit Jason Segel und Harrison Ford in den Hauptrollen, als Psychiater (Segel) und dessen Mentor (Ford). Aber auch die Nebenrollen wissen in allen Postionen ihre Charaktere glaubhaft zu interpretieren. Vor allem Christa Miller, als "aufdringliche" Nachbarin ist hervorragend. Insgesamt zum Glück kein Schenkelklopfer-Humor, sondern einfühlsam erzählt, mit vielen ruhigen Momenten und Themen wie Verlust, Angst und Krankheit. Einziges Manko... nachdem ich Ford nun als "ergreisten" Psychiater erlebt habe (in der Rolle er sich scheinbar auch wohlfühlt), kann ich ihn mir als Indy beim besten Willen nicht mehr vorstellen.
Meine Bewertung
"The Wheel weaves as the Wheel wills"