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MJ-Tagebuch

Film- und Serientagebuch

Wann hat wer was gesehen? Das Film- und Serientagebuch verrät es dir!
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06
Justified
06.08.2022
Justified
Staffel 4: jetzt endlich Dank Amazons FREEVEE ohne Zusatzkosten im Stream
Wer hat´s gesehen? Bewertung
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Staffel 4: jetzt endlich Dank Amazons FREEVEE ohne Zusatzkosten im Stream
06
The Sandman
06.08.2022
The Sandman
Da hat Netflix wieder in ein Projekt aus der Hollywood Hölle investiert und ordentlich abgeliefert. Gut, bei der Masse an Wäre die Netflix liefert ist die Quote leider wirklich schlecht. Bei 50 Eigenproduktion sind vielleicht 20 sehenswert und im besten Fall 8 unterhaltsam bzw empfehlenswert. Sandman wird nicht jedem gefallen, zu eigenwillig war bereits die Vorlage und genauso eigenwillig ist die seriale Umsetzung. Aber es lohnt, definitiv! Für mich eine klare positive Überraschung
Wer hat´s gesehen? Bewertung
Da hat Netflix wieder in ein Projekt aus der Hollywood Hölle investiert und ordentlich abgeliefert. Gut, bei der Masse an Wäre die Netflix liefert ist die Quote leider wirklich schlecht. Bei 50 Eigenproduktion sind vielleicht 20 sehenswert und im besten Fall 8 unterhaltsam bzw empfehlenswert. Sandman wird nicht jedem gefallen, zu eigenwillig war bereits die Vorlage und genauso eigenwillig ist die seriale Umsetzung. Aber es lohnt, definitiv! Für mich eine klare positive Überraschung
06
Wrong Turn - The Foundation
06.08.2022
Wrong Turn - The Foundation
Nach dem Ersten, der beste Teil der Reihe.
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Nach dem Ersten, der beste Teil der Reihe.
06
Spider-Man 3 - No Way Home
06.08.2022
Spider-Man 3 - No Way Home
HEIMKINO [BluRay]
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06
Predator - Prey
06.08.2022
Predator - Prey
Extra mit der Frau, ältesten Tochter und den Nachbarn angeschaut. Traurig das es vorhersehbar ist. Tolle Bilder machen noch keinen guten Film. Wer sich über Logiklöcher in Upgrade oder Predators aufregt und Prey feiert, kämpft auch für das Klima, aber nur wegen der scharfen Tina. Die Hauptdarstellerin wird gefeiert für ihre Schauspielkunst? Dann braucht Statham und Willis einen Oscar, oder werden Actionrollen bei Frauen anders bewertet? Wäre ja echt sexistisch. Das Prey den ersten Predator toppt? Uff, was für Worte. Allein das unglaublich schlechte CGI was man 1987 besser kaschieren könnte würde dies verhindern. Und die Rolle der Commanchen? Sie hat einen starken Willen, gibt nicht auf, aber sie hat hundertmal nur mit viel Glück überlebt. Erst am Ende konnte sie nur durch Erfahrung, übrigens genauso wie Arnold Schwarzenegger, den Predator besiegen. Es geht also wie bekannt am Ende nur um Ausdauer und Schlauheit, nicht um Kraft wie in allen Kritiken stets fast schon ejakulierend vorgebracht. Prey ist die heute typische Art von Film die alle Erwartungen der öffentlichen Wahrnehmung bestätigen. Das haben gestern vier Frauen unvoreingenommen bestätigt, welche stark für Frauenrechte kämpfen. Selbst die so hoch gelobte Agilität der Darstellerin ist lediglich ein rum rutschen, das haben bereits zig anderen Frauen in Action Rollen bessere athletische Fähigkeiten gezeigt die vor Jahren und heute nicht so gelobt wurden. Zitat Ehefrau: der Film war echt mau, und was für einen Sinn soll das ganze haben? Anbiederung an Frauen von Männern weil man denkt das jetzt Millionen Frauen sowas schauen? Zitat Ende. Der Rest des Verriss war deutlich übler, wohlgemerkt von drei starken Frauen! Mir und dem anderen Herrn hat der Film "okay" gefallen. Die Effekte haben leider ständig den Fluss unterbrochen, und wie gesagt ein paar tolle Landschaftsaufnahmen machen kein guten Film, so wie ständige Sex und Schlachtszenen keine gute Serie machen. Die Darsteller allerdings sind alle super, die Franzosen genial widerlich dargestellt. Und von den Commanchen hätte ich am Ende gerne mehr gesehen. Das hat der original Predator auch besser gemacht: bis auf eine Figur hatten alle ausreichend Screen time, bei Prey bleibt die Kamera nonstop an der kleinen heranwachsenden dran weshalb einem leider am Ende alle Charaktere auch furchtbar egal sind. Selbst der super sympathische Bruder obwohl ich dem die Daumen gedrückt hatte. Zum Glück hat der Film ein paar einprägende Szenen, sonst wäre er vollkommen Vergessens wert.
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Extra mit der Frau, ältesten Tochter und den Nachbarn angeschaut. Traurig das es vorhersehbar ist. Tolle Bilder machen noch keinen guten Film. Wer sich über Logiklöcher in Upgrade oder Predators aufregt und Prey feiert, kämpft auch für das Klima, aber nur wegen der scharfen Tina. Die Hauptdarstellerin wird gefeiert für ihre Schauspielkunst? Dann braucht Statham und Willis einen Oscar, oder werden Actionrollen bei Frauen anders bewertet? Wäre ja echt sexistisch. Das Prey den ersten Predator toppt? Uff, was für Worte. Allein das unglaublich schlechte CGI was man 1987 besser kaschieren könnte würde dies verhindern. Und die Rolle der Commanchen? Sie hat einen starken Willen, gibt nicht auf, aber sie hat hundertmal nur mit viel Glück überlebt. Erst am Ende konnte sie nur durch Erfahrung, übrigens genauso wie Arnold Schwarzenegger, den Predator besiegen. Es geht also wie bekannt am Ende nur um Ausdauer und Schlauheit, nicht um Kraft wie in allen Kritiken stets fast schon ejakulierend vorgebracht. Prey ist die heute typische Art von Film die alle Erwartungen der öffentlichen Wahrnehmung bestätigen. Das haben gestern vier Frauen unvoreingenommen bestätigt, welche stark für Frauenrechte kämpfen. Selbst die so hoch gelobte Agilität der Darstellerin ist lediglich ein rum rutschen, das haben bereits zig anderen Frauen in Action Rollen bessere athletische Fähigkeiten gezeigt die vor Jahren und heute nicht so gelobt wurden. Zitat Ehefrau: der Film war echt mau, und was für einen Sinn soll das ganze haben? Anbiederung an Frauen von Männern weil man denkt das jetzt Millionen Frauen sowas schauen? Zitat Ende. Der Rest des Verriss war deutlich übler, wohlgemerkt von drei starken Frauen! Mir und dem anderen Herrn hat der Film "okay" gefallen. Die Effekte haben leider ständig den Fluss unterbrochen, und wie gesagt ein paar tolle Landschaftsaufnahmen machen kein guten Film, so wie ständige Sex und Schlachtszenen keine gute Serie machen. Die Darsteller allerdings sind alle super, die Franzosen genial widerlich dargestellt. Und von den Commanchen hätte ich am Ende gerne mehr gesehen. Das hat der original Predator auch besser gemacht: bis auf eine Figur hatten alle ausreichend Screen time, bei Prey bleibt die Kamera nonstop an der kleinen heranwachsenden dran weshalb einem leider am Ende alle Charaktere auch furchtbar egal sind. Selbst der super sympathische Bruder obwohl ich dem die Daumen gedrückt hatte. Zum Glück hat der Film ein paar einprägende Szenen, sonst wäre er vollkommen Vergessens wert.
06
Hot Summer Nights
06.08.2022
Hot Summer Nights
IcHeute war nach Call Me By Your Name wieder ein "heißer" Sommerfilm an der Reihe...und wieder mit einem meiner liebsten Darsteller...Timothée Chalamet! Hot Summer Nights ist einer dieser Fälle wo der Trailer einen spritzigen und knackigen Film verspricht, der mit wilden Schnitten und möglichst viel Szenenmaterial von allem was Jugendliche in ihren besten Jahren beschäftigt, ins Kino locken möchte. Leider löst er, wie so viele Filme vor ihm, seine Versprechen nicht ganz ein und der Film ist dann doch nicht ganz so temporeich und unterhaltsam kurzweilig geworden, wie es der Trailer suggeriert. Spätestens nach einer Minute, wenn die allwissende Off-Stimme, die mit der Handlung absolut nichts zu tun hat, sich zu Wort gemeldet hat, weiß man genau welche Richtung dieser Film einschlägt bzw. gerne einschlagen möchte. Bei gedrosselter Erwartungshaltung hat der Film durchaus seine Momente und gerade das Look and Feel der 90er in einem Küstenort in den USA kommt hier gut zur Geltung. Leider weiß der Film nicht so richtig was er erzählen möchte bzw. auf welche der Charaktere er sich fokussieren will. Spätestens wenn dann überraschend noch zwei, durchaus kultige Schauspieler in Nebenrollen auftreten, stellt sich einem die Frage warum der Regisseur hier derartig viele Fässer aufmacht, aber in der etwas zu langen Laufzeit von 108min keines so wirklich voll bekommt. Positiv hervorstechen tun aufjedenfall die einzelnen Schauspielleistungen, die durch die Bank solide sind und den etwas ziellos durch die Genres irrenden Film etwas erden. Der Soundtrack ist für diese Art Film eine grundsolide Geschichte und spielt stakkatoartig einmal querbeet kurzweilige Klassiker zu Filmontagen und harten Szenenwechseln ab. Das hätte mit ein bisschen Feinschliff eine richtig unterhaltsame Drogen-Sommer-Coming-of-Age-Dramödie mit leiden Thrillerelementen werden können...so ist es lediglich ein netter Versuch dessen. Durchaus einmal nett anzuschauen, aber auch sehr vegessenswert. Chalamet ist hier im Grunde verschenkt, macht seine Sache dafür aber ganz gut. Mittlerer Unterhaltungswert! Kein Wiederschauwert!
Wer hat´s gesehen? Bewertung
IcHeute war nach Call Me By Your Name wieder ein "heißer" Sommerfilm an der Reihe...und wieder mit einem meiner liebsten Darsteller...Timothée Chalamet! Hot Summer Nights ist einer dieser Fälle wo der Trailer einen spritzigen und knackigen Film verspricht, der mit wilden Schnitten und möglichst viel Szenenmaterial von allem was Jugendliche in ihren besten Jahren beschäftigt, ins Kino locken möchte. Leider löst er, wie so viele Filme vor ihm, seine Versprechen nicht ganz ein und der Film ist dann doch nicht ganz so temporeich und unterhaltsam kurzweilig geworden, wie es der Trailer suggeriert. Spätestens nach einer Minute, wenn die allwissende Off-Stimme, die mit der Handlung absolut nichts zu tun hat, sich zu Wort gemeldet hat, weiß man genau welche Richtung dieser Film einschlägt bzw. gerne einschlagen möchte. Bei gedrosselter Erwartungshaltung hat der Film durchaus seine Momente und gerade das Look and Feel der 90er in einem Küstenort in den USA kommt hier gut zur Geltung. Leider weiß der Film nicht so richtig was er erzählen möchte bzw. auf welche der Charaktere er sich fokussieren will. Spätestens wenn dann überraschend noch zwei, durchaus kultige Schauspieler in Nebenrollen auftreten, stellt sich einem die Frage warum der Regisseur hier derartig viele Fässer aufmacht, aber in der etwas zu langen Laufzeit von 108min keines so wirklich voll bekommt. Positiv hervorstechen tun aufjedenfall die einzelnen Schauspielleistungen, die durch die Bank solide sind und den etwas ziellos durch die Genres irrenden Film etwas erden. Der Soundtrack ist für diese Art Film eine grundsolide Geschichte und spielt stakkatoartig einmal querbeet kurzweilige Klassiker zu Filmontagen und harten Szenenwechseln ab. Das hätte mit ein bisschen Feinschliff eine richtig unterhaltsame Drogen-Sommer-Coming-of-Age-Dramödie mit leiden Thrillerelementen werden können...so ist es lediglich ein netter Versuch dessen. Durchaus einmal nett anzuschauen, aber auch sehr vegessenswert. Chalamet ist hier im Grunde verschenkt, macht seine Sache dafür aber ganz gut. Mittlerer Unterhaltungswert! Kein Wiederschauwert!
05
Predator - Prey
05.08.2022
Predator - Prey
Wer hat´s gesehen? Bewertung
05
Predator - Prey
05.08.2022
Predator - Prey
Disney und Immer geht's um Kinder... Aber sonst stark.
Wer hat´s gesehen? Bewertung
Disney und Immer geht's um Kinder... Aber sonst stark.
05
Predator - Prey
05.08.2022
Predator - Prey
Wer hat´s gesehen? Bewertung
05
Predator - Upgrade
05.08.2022
Predator - Upgrade
Die Idee isr nicht schlecht, aber das Endprodukt wirkt auf mich wie Edel-Trash. Direkt noch mal Prey hinterher.
Wer hat´s gesehen? Bewertung
Die Idee isr nicht schlecht, aber das Endprodukt wirkt auf mich wie Edel-Trash. Direkt noch mal Prey hinterher.
05
Predator - Prey
05.08.2022
Predator - Prey
Schöne Bilder, tolle Atmosphäre, Spannung & Action in perfekter Harmonie. Dan Trachtenberg und alle weiteren Beteiligten haben mit diesem Film ordentlich abgeliefert.
Wer hat´s gesehen? Bewertung
Schöne Bilder, tolle Atmosphäre, Spannung & Action in perfekter Harmonie. Dan Trachtenberg und alle weiteren Beteiligten haben mit diesem Film ordentlich abgeliefert.
04
Master & Commander - Bis ans Ende der Welt
04.08.2022
Master & Commander - Bis ans Ende der Welt
Heute Abend zum dritten Mal an Bord der "HMS Surprise" gewesen und habe zusammen mit Russel Crowe die "Acheron" gejagt. Peter Weirs Seefahrer-Spektakel gehört zu den Filmen die mir nach jedem anschauen noch ein klein wenig besser gefallen. Der Film ist von Anfang an spannend, überzeugend gespielt und rasant erzählt. Dazu die berauschenden Bilder, der Soundtrack. Russel Crowe als Kapitän Jack Aubrey und Paul Bettany als Schiffsarzt Stephen Maturin sind grandios, ach, was sage ich, die ganze Schauspielriege, kann sich wirklich sehen lassen und spornt sich zu Höchstleistungen an. Der Film ist bis in die Nebenrollen hochkarätig besetzt. Wir sehen einen überforderten, jungen Leutnant, der sich als Opfer des Lagerkollers für die Mannschaft opfert. Wir sehen auch, wie damals üblich, 13-jährige Offiziersanwärter, die Matrosen, die ihre Väter sein könnten, im Kampf befehligen. Die Szene als der Schiffsjunge Blakeney (Max Pirkis), gleich beim ersten Gefecht so stark verwundet wird, dass sein Arm amputiert werden muss, tut so weh beim anschauen. Genauso wenn Paul Bettany sich tatsächlich selber am Bauch notoperiert, nachdem er versehentlich von einem eigenen Offizier angeschossen wurde, was für Bilder. Malerische Landschaften und bezaubernde Seeaufnahmen wechseln sich mit grauem Nebel, schwindelerregenden Höhen auf den Masten und rasant geschnittenen Actionszenen ab. Im Mittelpunkt stehen neben dem Zweikampf der Kriegsschiffe und den verschiedenen Persönlichkeiten Aubreys und Maturins das raue Leben auf See, der Mikrokosmos auf dem Schiff und der Kampf des Individuums gegen die Naturgewalten. Das man den Feind eigentlich nie zu Gesicht bekommt, gleichwohl das französische Schiff des öfteren am Horizont auftaucht, diese Taktik des unsichtbaren Feindes funktioniert hervorragend, die Franzosen selbst bekommt man erst bei der Schlussschlacht zu sehen. Was mir besonders gefällt, bis auf den Showdown und ein paar Shots in der Mitte des Films verlassen wir nie die "Surprise", also 90% des Films sind wir an Bord dieser Fregatte. Auch die ruhigen Momente auf den Galápagos-Inseln tun dem Film gut, dort erlaubt Aubrey seinem Freund Maturin, sich auf den Inseln zu erholen und die Natur der Insel zu erforschen. Mit der Ruhe ist es vorbei als der Schiffsarzt das feindliche Schiff in einer Bucht ankern sieht. Dieser Film beschreibt ein Katz und Maus Spiel, bei dem man sich nie wirklich sicher sein kann wer die Katze, und wer die Maus ist. Bei jeder der häufigen Begegnung der Surprise und der Acheron werden die Karten neu verteilt, wobei der Schwächere in der Regel flieht. Wann kommt es zum entscheidenden Gefecht? Neben Master and Commander sieht jede andere Seeschlacht, die man bisher gesehen hat, aus wie eine Aufführung der Augsburger Puppenkiste. Niemals wurde das Leben auf einem Schlachtschiff und der Seekrieg im beginnenden 19. Jahrhundert so realistisch verfilmt. Unterm Strich, ganz großes Kino, ein ganz tolles Seefahrerdrama von Peter Weir, für mich ein Meisterwerk.
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Heute Abend zum dritten Mal an Bord der "HMS Surprise" gewesen und habe zusammen mit Russel Crowe die "Acheron" gejagt. Peter Weirs Seefahrer-Spektakel gehört zu den Filmen die mir nach jedem anschauen noch ein klein wenig besser gefallen. Der Film ist von Anfang an spannend, überzeugend gespielt und rasant erzählt. Dazu die berauschenden Bilder, der Soundtrack. Russel Crowe als Kapitän Jack Aubrey und Paul Bettany als Schiffsarzt Stephen Maturin sind grandios, ach, was sage ich, die ganze Schauspielriege, kann sich wirklich sehen lassen und spornt sich zu Höchstleistungen an. Der Film ist bis in die Nebenrollen hochkarätig besetzt. Wir sehen einen überforderten, jungen Leutnant, der sich als Opfer des Lagerkollers für die Mannschaft opfert. Wir sehen auch, wie damals üblich, 13-jährige Offiziersanwärter, die Matrosen, die ihre Väter sein könnten, im Kampf befehligen. Die Szene als der Schiffsjunge Blakeney (Max Pirkis), gleich beim ersten Gefecht so stark verwundet wird, dass sein Arm amputiert werden muss, tut so weh beim anschauen. Genauso wenn Paul Bettany sich tatsächlich selber am Bauch notoperiert, nachdem er versehentlich von einem eigenen Offizier angeschossen wurde, was für Bilder. Malerische Landschaften und bezaubernde Seeaufnahmen wechseln sich mit grauem Nebel, schwindelerregenden Höhen auf den Masten und rasant geschnittenen Actionszenen ab. Im Mittelpunkt stehen neben dem Zweikampf der Kriegsschiffe und den verschiedenen Persönlichkeiten Aubreys und Maturins das raue Leben auf See, der Mikrokosmos auf dem Schiff und der Kampf des Individuums gegen die Naturgewalten. Das man den Feind eigentlich nie zu Gesicht bekommt, gleichwohl das französische Schiff des öfteren am Horizont auftaucht, diese Taktik des unsichtbaren Feindes funktioniert hervorragend, die Franzosen selbst bekommt man erst bei der Schlussschlacht zu sehen. Was mir besonders gefällt, bis auf den Showdown und ein paar Shots in der Mitte des Films verlassen wir nie die "Surprise", also 90% des Films sind wir an Bord dieser Fregatte. Auch die ruhigen Momente auf den Galápagos-Inseln tun dem Film gut, dort erlaubt Aubrey seinem Freund Maturin, sich auf den Inseln zu erholen und die Natur der Insel zu erforschen. Mit der Ruhe ist es vorbei als der Schiffsarzt das feindliche Schiff in einer Bucht ankern sieht. Dieser Film beschreibt ein Katz und Maus Spiel, bei dem man sich nie wirklich sicher sein kann wer die Katze, und wer die Maus ist. Bei jeder der häufigen Begegnung der Surprise und der Acheron werden die Karten neu verteilt, wobei der Schwächere in der Regel flieht. Wann kommt es zum entscheidenden Gefecht? Neben Master and Commander sieht jede andere Seeschlacht, die man bisher gesehen hat, aus wie eine Aufführung der Augsburger Puppenkiste. Niemals wurde das Leben auf einem Schlachtschiff und der Seekrieg im beginnenden 19. Jahrhundert so realistisch verfilmt. Unterm Strich, ganz großes Kino, ein ganz tolles Seefahrerdrama von Peter Weir, für mich ein Meisterwerk.
04
Leberkäsjunkie
04.08.2022
Leberkäsjunkie
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04
Thor - Tag der Entscheidung
04.08.2022
Thor - Tag der Entscheidung
Bleibt der beste Thor Einzelfilm.
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Bleibt der beste Thor Einzelfilm.
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