Ein Wettkampf, eine Gruppe junger Männer, ein Sieger – THE LONG WALK erzählt die bedrohlich-utopische Geschichte einer Welt, in der ein tyrannischer Polizeistaat die Kontrolle übernommen hat und es nur eine Möglichkeit zum Aufstieg aus der Armut gibt: Den jährlich stattfindenden „Long Walk“. Der Gewinner erhält lebenslang alles, was er sich wünscht. Alle anderen bezahlen mit ihrem Leben.
50 Leute marschieren so lange, bis nur noch einer übrig ist. Wer stoppt, stirbt. Das sind die Regeln und das ist die gesamte Story. Es gibt keine Überraschungen, Twists etc. Auch dass unser Hauptcharakter Ray es bis zum Ende schafft und sich opfert für Pete ist kaum überraschend. Enttäuschend ist jedoch Petes Reaktion. Er redet Ray die Rache aus, aber übt sie dann selbst aus. Zwar befriedigend, aber trotzdem enttäuschend. Die Performances sind gut, der Film sieht gut aus, der Score ist emotional. Aber da man vorab weiß, was passiert, bindet man sich emotional wenig an die Charaktere, von denen zu viele auch nicht viel Tiefe bekommen haben. Mit 108 Minuten Laufzeit ist der Film nicht besonders lang, aber dennoch zu lang für diese Story.
The Long Walk ist wie The Hunger Games, nur trockener, ohne Überraschungen und weniger Emotionen. Ich habe kurz rechertiert, wie akkurat die Verfilmung ist und was die Unterschiede zum Buch sind. Also das Buch ist nicht besser als der Film und das Ende schlechter. Der Film hat also schon versucht, das Buch zu verbessern. Gehört wohl zu den schwächeren Werken von King.
Fazit: Ein Fan dieser Story bin ich nicht. Der Film an sich ist gut gemacht. Daher wenigstens 3,5 Hüte.
Meine Bewertung
Mein Letterboxd-Profil /// (ehem. FlyingKerbecs) /// aktuelle Anime-Empfehlungen: Sentenced to be a Hero // Hell’s Paradise // JJK (bei Crunchyroll)
Ich habe mir den Film am 05. Januar 2026 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Ich kenne das Buch leider nicht, aber den Film fand ich relativ spannend und durchaus konsequent und kompromisslos in seiner Darstellung. Ein wenig mehr Screentime vom "Major" hätte ich mir aber gewünscht, gleichzeitig hätte der ein oder andere Charakter vielleicht auch etwas mehr beleuchtet werden können. Hier erfährt man nur vereinzelt mal etwas persönliches bzw. tiefgreifenderes aus den Gesprächen der Teilnehmer.
Meine Bewertung
Master Luke (Hamil) wusste mich durchaus zu überzeugen in seiner Rolle als Major, wobei man trotzdem sagen muß das gutes Schauspiel dann doch noch anders aussieht, einen Oscar oder Nominierung wird er mit dieser Leistung auch nicht bekommen aber er schafft es das man seine Figur so richtig wirklich NICHT mag. Der Film ist sehr intensiv, allein schon in seiner Gewaltdarstellung die mich sehr überrascht hat.
"The long Walk" war tatsächlich einer meiner positivsten Überraschungen im Kino dieses Jahr
Gibbs Regel Nr.28: Wenn du Hilfe brauchst, dann frag nach Hilfe!
Ich habe mir den Film am 27. Dezember 2025 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Geradlinige und meines Erachtens werksgetreue Verfilmung. Die 2. starke King-Verfilmung dieses Jahr, wobei bei Chuck noch eine Prise Genialität versprüht wird was hier weder in den Romanvorlage noch im Film vorhanden ist. Anwärter für die Aufnahme in die All Time Top 10 King-Verfilmungen.
Meine Bewertung
Ich habe mir den Film am 15. September 2025 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Schnörkellose Verfilmung mit gut gecasteten Schauspielern.
Meine Bewertung
Schnörkellose Verfilmung mit gut gecasteten Schauspielern.