Die Schlange im Regenbogen

Auf welchem Platz liegt Die Schlange im Regenbogen?

Hirn! Hirn! Hirn! - Die besten Zombie-Filme aller Zeiten

Eine Liste von Moviejones mit 30 Filmen (Letztes Update: 19.01.17)
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Hirn! Hirn! Hirn! - Die besten Zombie-Filme aller Zeiten

Seit dem Erfolg der kultigen Zombieserie The Walking Dead sind auch Zombie-Filme gefragter denn je.

Ob klassischer Untoten-Horror, wie ihn Zomiefilmikone George A. Romero schuf, Splatterkomödie oder diverse Endzeitvisionen, Liebesfilm, animierter Film auch für Kinder, alles ist inzwischen zu finden. Die verwesten Hirnfresser sind beliebt, ihr früheres Nischendasein ist endgültig beendet, ob man will oder nicht.

In unserer Liste stellen wir euch besten Zombiefilme vor, die man gesehen haben muss - aber wie immer natürlich sehr subjektiv platziert. Kommentiert daher gern, welche eure Lieblinge sind oder welcher Zombiefilm euch ganz im Ranking fehlt!

Hirn! Hirn! Hirn! - Die besten Zombie-Filme aller Zeiten

#30 - Zombiber (2014)

Zombiber
Filmstart: 30.10.2014
Was für ein Einstieg! Natürlich kann man Biber-Zombies nicht ernstnehmen, aber der Film ist purer Trash und bei einer Runde Bacardi-Cola auch ziemlich lustig. Muss man sich denn immer bloß fürchten?!

#29 - Die Schlange im Regenbogen (1988)

Die Schlange im Regenbogen
Filmstart: 23.06.1988
Der Zombie-Klassiker von Wes Craven darf nicht fehlen und ist ein guter Mit-Einstieg in diese Liste.

#28 - Fido - Gute Tote sind schwer zu finden (2006)

Fido - Gute Tote sind schwer zu finden
Filmstart: 17.01.2008
Schwarzhumorige Zombiekomödie aus Kanada mit Carrie-Anne Moss und Dylan Baker in den Hauptrollen. Zombies, die man in den 50er Jahren versucht, als Arbeitssklaven zu halten - muss man sehen!

#27 - ParaNorman (2012)

ParaNorman
Filmstart: 23.08.2012
Zombiespaß für Groß und Klein, sehenswert! Es müssen nicht immer Blut und Gedärme sein, die umherfliegen.

#26 - Resident Evil (2002)

Resident Evil
Filmstart: 21.03.2002
Schon wegen Milla Jovovich darf zumindest der erste Teil der Spieleverfilmung hier nicht fehlen. Was auch immer man von der Filmreihe ansonsten halten mag, das war ein launiger Zombie-Film.

#25 - Woodoo - Die Schreckensinsel der Zombies (1979)

Woodoo - Die Schreckensinsel der Zombies
Filmstart: 23.11.1979
Woodoo-Zombies sind wohl die, die realen Möglichkeiten noch am nächsten kommen, doch hier geht es natürlich um fiktiven Horror. Ein Klassiker.

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FSK & MPAA - Film-Freigaben in Deutschland und den USAZum Schmunzeln: Wenn man diese Filme rückwärts schaut...Comics, Spiele, Action, SciFi - Die großen Blockbuster bis 2020!

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31 Kommentare - Moviejones distanziert sich von Userbeiträgen.
Rubbeldinger
Moviejones-Fan
Geschlecht | 21.01.2017 | 14:02 Uhr21.01.2017 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 21.01.2017 14:08 Uhr editiert.

Kein "Return of the living Dead 3" ?

Eine abstruse Geschichte über militärische Zombies, der "Riverman" und eine Hauptdarstellerin, die versucht nicht ihren Freund zu essen und um diesen Drang mit Schmerz zu unterdrücken, sich unzählige Gegenstände in den Leib rammt, um letztlich als scharfe Cybergoth-Braut abzugehn!

Das "Dawn of the Dead" - Remake vor dem Original? Ich mag meine Zombies schlurfend und mit einem bisschen schwarzhumoriger Sozialkritik!

Ich hätte Braindead weiter nach vorne gezogen! Ebenso Day of the Dead - Weil der "Bub" einfach top is! laughing

All Hail To Skynet!

TamerozChelios
Moviejones-Fan
Geschlecht | 08.02.2016 | 13:16 Uhr08.02.2016 | Kontakt
Jonesi

@MJ Steffi

Also bezüglich Oldtimer: Die werden noch frisch gemacht, bevor man die fahren kann. Es gibt keinen Wagen, der über 50 Jahre alt ist und keine Mängel aufweist. Aber bei dem Beispiel habe ich einen Oldtimer gemeint, der NICHT bearbeitet wurde. Schließlich kann man einen fertigen Film (alten DOTD) nicht "frisch" machen wie bei einem Auto; an der Handlung und den schauspielerischen "Talenten" ändert sich nichts, man kann höchstens die Qualität des Filmes hoch skalieren, aber das wäre mit dem Beispiel gleichzusetzen, dass man den Oldtimer nur "umlackiert" - sieht anders aus, aber innen drin immer noch Schrott :-) ;) verstanden? laughing

wirst du ohne groß Nachdenken zu müssen sehen, dass er durchaus gruselig ist

Hahaha was ist das denn für ein Satz von dir? laughing Ich muss nicht nachdenken, damit ich einen Film gruselig finde haha. Entweder der Film überzeugt mich oder nicht. Es geht um den Sinn des Filmes oder die Vision des Regisseurs (wie Zsnake es so sagt), bei dem ich mir das Denken verkneife.

Aber ich denke, du meinst eher, dass ich mir nicht vorstellen brauche, wie es ist, wenn der Film Realität wäre. Also sprich: wenn ich mich in den Film hinein versetze. Gut, dass muss ich bei jedem Film machen, denn wenn ich dsa nicht mache, sehe ich auch nur Filme als das, was sie sind: Filme :-)

Ok wenn du mir den Film empfiehlst, dann werde ich mir den mal reinziehen. Hab, wie gesagt, das Gefühl, hätte ich schon mal, aber kann mich dann doch nicht so gut erinnern. Besitmmt mal Ausschnitte gesehen und das ist dann hängengeblieben.

Und wenn der Film doof wird, dann spame ich dich mit Zombiebildern zu muhahaani-laughtongue-out

Gute Vorbereitung ist 90% Sieg!

MJ-SteffiSpichala
Moviejones-Fan
08.02.2016 | 10:21 Uhr08.02.2016 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 08.02.2016 10:37 Uhr editiert.

@ZSSnake - er hat begründet, warum der Film für ihn schlecht ist, du, warum du ihn gut findest. Ihr streitet euch darüber, ob die Argumente dafür oder dagegen gut sind, da kommt ihr auf keinen grünen Nenner, weil keiner von euch die Perspektive des anderen wird einnehmen können. Es ist nachvollziehbar, einen Film abzuschalten, wenn man sich die ersten 15 min langweilt. Manche gucken trotzdem weiter und nur dann können sie ihre Meinung noch ändern. Man kann den alten Wagen doof finden, aber auch eine Weile damit fahren und merken, warum er trotz seines Alters seine Qualitäten hat, warum wohl sind Oldtimer heute noch beliebt. Wenn man aber doch eher auf Sportwagen steht, hat der Oldie einfach keine Chance, wenn er nicht nach ein paar Metern schon überzeugt. Packend sind die Romero-Filme nicht gleich zu Beginn, man muss schon dranbleiben. Es ist wie mit 2001 - Odyssee im Weltraum, man kann sagen, da wurde Großes für die Zeit geleistet, aber man kann ihn als Film für sich trotzdem schlecht finden, weil einfach streckenweise zu langweilig inszeniert. wink

@Tameroz - ich empfehle dir trotzdem mal Night of the Living Dead, glaub mir, anfangs mag man es belächeln, doch wenn man sich eingewöhnt hat und dranbleibt, wirst du ohne groß Nachdenken zu müssen sehen, dass er durchaus gruselig ist und auch spannend menschliche Konflikte a la The Walking Dead bietet (Comicvorlagen-Schöpfer Robert Kirkman kennt definitiv auch die Romero-Filme), aber hier muss man wirklich mal uncut vorziehen. Wegen Szenen, über die man sich zumindest in den USA auch heute noch aufregen würde. wink

Edit: Boxoffice sagt aber tatsächlich wie auch bei TV-Quoten nicht wirklich was aus, es gibt massig an der Kinokasse gefloppte Fime, die im Heimkino der Renner/Kult sind, auch heutzutage noch. Nimm zum Beispiel für damals The Crow und für heutzutage den neuen Dredd, Boxoffice-Flop, Heimkinohit.

Hanjockel79
Moviejones-Fan
08.02.2016 | 10:10 Uhr08.02.2016 | Kontakt
Jonesi

Also ich muss sagen ich verstehe beide Seiten sehr gut. Dem einen ist die Aussagekraft in Bezug auf die Realität wichtig, dem anderen eher der Film an sich. Man wird da halt auf keinen gemeinsamen Nenner kommen können. Was aber durchaus möglich ist ist die Meinung des jeweils anderen so stehen zu lassen und zu akzeptieren / respektieren indem man z.b. nicht gegen das Publikum eines Films nachtritt. Der eine schaut gerne das DotD Original von damals, der andere lieber die neue Version.

Nur wegen dem Filmgeschmack ist keiner von beiden schlechter gestellt. Filme schauen ist für uns alle ein Hobby und ein Hobby sollte Spass machen oder? Das tut es aber nicht wenn man sich untereinander wegen Filmen vollkommen unnötig rumzankt. Vermeidet einfach in die Schiene zu geraten wo man so weit kommt das man direkt den jeweils anderen schlecht macht nur weil er einen bestimmten Film mag. Weil das ist es wo dann ein Wort ins andere geht und sich ewig weiter gezofft wird.

TamerozChelios
Moviejones-Fan
Geschlecht | 08.02.2016 | 02:34 Uhr08.02.2016 | Kontakt
Jonesi

@Zsnake

Tschau Baby

@luhp

Brauchst dich für nichts zu entschuldigen!

Zsnake kann eine Millionen Gründe haben, trotzdem interessiert es mich nicht, was für einen Sinn die Filme von Romero haben, weil sie mich eh nicht ansprechen, weil ich sie halt so schlecht finde. Wenn der Film sehr gut wäre, dann würde ich über den Sinn nachdenken. Ich weiß ja nicht wie ihr drauf seid, aber habt ihr von all den Filmen, die ihr jemals geguckt habt, einen Sinn daraus entzogen? Ich meine sogar vom billigsten der billigsten Filme? Es ist einfach nicht die Mühe wert. Es ist genauso, wie wenn ich euch sage, guckt euch Telletubbies an und ich will am Ende euch zeigen, was für einen Sinn das hat (mir fiel kein besseres Beispiel ein).

Und noch einmal zum Verständnis, ist zwar nicht böse gemeint, aber ich verstehe echt nicht, warum das niemand versteht: Ich finde Filme nicht kacke wegen ihres Alters. Hab doch vor kurzem noch aufgezählt, welche Filme ich von damals so hammermäßig finde. Aus HEUTIGER Sicht sind die damaligen ZOMBIEfilme schlecht, richtig. Warum? Weil ich mit "besseren" aufgewachsen bin - Dawn of the dead, 28 Weeks Later, 28 Days Later, Rec.

Hast du dir das Beispiel mit den Sportwagen dir unten angeschaut? Keine Lust das zu suchen, aber kannst es gerne nochmal lesen, damit du verstehst, was ich meine.

Und wo bitte hab ich denn gesagt, dass ich deren Sinn und Bedeutung abspreche? Hab ich nie erwähnt. Nur dämlich finde ich das Argument: Regisseur Romero hat zu einem für die Schwarzen sehr schwierigen Zeitpunkt einen Schwarzen als Hauptdarsteller eingestellt - MANN DER FILM IST GEIL !!! Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun. Ganz ehrlich, das ist doch Schwachsinn, so etwas zu behaupten.

Harper Island (Serie) wurde bis zur letzten Folge gedreht, da wusste immer noch niemand, wer der Mörder auf der Insel ist. Erst als die letzte Szene gedreht wurde, kam das heraus. Bis dahin waren alle Schauspieler ahnungslos. Und? Die Serie war trotzdem kacke, obwohl die Idee dahinter gut war.

Oh, ich kann zwischen künstlerisch wertvoll und künstl. weniger wertvollen Werken unterscheiden. Hab doch auch geschrieben, dass ich verstehen kann, warum Leute die Klassiker von damals so lieben. Weil es halt sowas wie eine neue Welle war mit den Zombies. Wenn jetzt ein Film raus kommen würde, bei dem man eine Brille aufsetzt und man ist wirklich im Film drin (ich rede hier also nicht von 3D xD), dann ist es erstmal egal, was für eine Art oder Genre der Film ist. Leute werden millionenfach ins Kino gehen und der Film wird automatisch als "Klassiker" abgestempelt.

(Hab jetzt ein Technikbeispiel genommen, weil mir ein neues Genre oder eine neue außergewöhnliche Handlung nicht eingefallen ist).

Dasselbe ist doch mit Avatar geschehen. Hatte es auch in meinen vorherigen Kommentaren erwähnt.

Weil man den Film in 3D gucken konnte, wollten die Leute da rein. Ich weiß jetzt nicht, ob es direkt der erste 3D Film war, aber er war der erste große 3D-Film!!

Leute, die NIE Filme guckten, gingen deswegen rein und haben im Nachhinein gesagt, dass es der beste Film war, den sie je geguckt haben. Übertrieben gesagt sag ich mal, dass sie im Leben nur 5 Filme geguckt haben. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Avatar es zum besten Film aller Zeiten reicht? Und das waren viele in meinem Umkreis. Ich persönlich fand den ebenfalls kacke - die Botschaft (!) jedoch fand ich super!! Da war auch die Botschaft zugegebenermaßen deutlich und klar.

So, zurück zu den Leuten, die nur 5 Filme geguckt haben. Die Medien haben sie ins Kino gelockt, die Leute fanden den Film geil und haben weiter erzählt, woraufhin noch mehr 5-Filme-Gucker ins Kino gerannt sind, nur um diese scheiß 3D-Brille aufzusetzen und sich den Film anzugucken.

Versteht ihr, was ich meine?

Wenn der heutige Dawn of the Dead damals ins Kino gekommen wäre, und der damalige heute (natürlich qualitätsmäßig der Zeit angepasst - ich rede hier nur von der Umsetzung und der Handlung), dann wäre der Snyder DOTD ein Klassiker und die Leute würden keinen Sinn in Romeros DOTD sehen.

Ich hoffe, ich schreibe alles so, dass es verständlich ist. Hab das Gefühl, ihr wisst immer noch nicht, was ich ganz genau sagen möchte.


Wenn man schon so wie du argumentiert, dass man Filme nicht nur wegen der Unterhaltung schaue, dann sollte man die Filme auch genauer unter die Lupe nehmen sowie zwischen künstlerisch wertvollen und künstlerisch weniger wertvollen Werken differenzieren können.

Gute Vorbereitung ist 90% Sieg!

luhp92
BOTman Begins
Geschlecht | 08.02.2016 | 01:33 Uhr08.02.2016 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 08.02.2016 01:35 Uhr editiert.

@TamerozChelios

Entschuldigung, dass ich mich hier jetzt von der Seite aus einmische.

Aber so wie ich das sehe, willst du den Sinn und die Bedeutung hinter den Romero-Filmen gar nicht erst sehen, egal wie viele Argumente ZSSnake dafür anführt.
Der Grund: Du findest sie aus heutiger Sicht scheiße. Filme ihres Alters wegen nicht zu mögen, ist verständlich. Ihnen aber deswegen den Sinn und die Bedeutung abzusprechen, ist reichlich dämlich. Wenn man schon so wie du argumentiert, dass man Filme nicht nur wegen der Unterhaltung schaue, dann sollte man die Filme auch genauer unter die Lupe nehmen sowie zwischen künstlerisch wertvollen und künstlerisch weniger wertvollen Werken differenzieren können.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

ZSSnake
Expendable
Geschlecht | 08.02.2016 | 01:01 Uhr08.02.2016 | Kontakt
Jonesi

@TamerozChelios:

Whatever, Thema beendet, du hast deine Meinung und möchtest die Diskussion auf deinem Level führen - Gut, mach das. Dann aber ab jetzt ohne mich. Nur um dich zu beruhigen, ich habe nicht geweint, ich hab mir den Kopf zerbrochen ob du wirklich so bist wie du dich verkaufst oder ob das nur Show ist. Offenkundig bist du so und fühlst dich wohl damit. Dann viel Spaß weiterhin, war interessant sich auszutauschen und herauszufinden, warum ich das im Weiteren mit dir im Speziellen nicht mehr tun werde.

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
TamerozChelios
Moviejones-Fan
Geschlecht | 08.02.2016 | 00:42 Uhr08.02.2016 | Kontakt
Jonesi

1. Natürlich hast du was gegen Dawn of the Dead dem neuen, wortwörtlich hast du es nicht erwähnt, aber angedeutet. Du erwähntest, es sein ein "schnell schnell"-Film, was negativ geäußert wurde von dir, weil es dir leid tut, dass man an sowelchen Filmen gewöhnt ist.

2. Na ja, wenn die Filme doch so toll sind, dann hätten sie sich ja richtig gut verkauft.

3. Wäre es ein Film gewesen von Romero, bei dem es wirklich über Rassen geht, dann hätte ich den ernst genommen. Aber dadurch, dass ein Regisseur Stellung einnimmt, weil er einen dunkelhäutigen Schauspieler als Hauptdarsteller einstellt, hat doch nichts mit der Qualität des Filmes zu tun! Der Film konnte mit 500.000 schwarzen Hauptdarstellern spielen, trotzdem ist er in meinen Augen scheiße.

Ein bisschen abgedriftetes Beispiel: Von 12 Years A Slave habe ich mir viel versprochen, aber da kam auch nur Mist bei raus. Da hab ich in Django Unchained mehr vom Leid des Schwarzen Mannes gespürt.

Fakt ist: Nur weil der Regisseur eine Vision hat und sie in seinem Film umsetzt, macht sie den Film noch lange nicht gut - davon ist er sogar meilenweit entfernt. C-Movie-Regisseure stecken auch ihre eigenen Visionen in ihren Filmen hinein und trotztdem kommt nur Bockmist bei raus. Weil es an schauspielerischer Leistung, an Interesse, Motivation, Passion der Crew mangelt. Oder was weiß ich was alles noch !!

Okay, aber da gebe ich dir Recht: es ist krass, was Romero da getan hat. Vorallem zu dem Zeitpunkt. Dennoch macht es den Film nicht besser. Vor allem diente sein Gedanke dazu, seine „politische“ Seite zu zeigen und war kein Bestandteil der Handlung - wir reden hier von Night of living Dead.

Bei Dawn of the dead gehört jedoch der Sinn (die Vision des Regisseurs) mit zur Handlung. Wobei ich mich da frage, wo der Unterschied zum alten und zum neuen Teil ist? Die Handlung ist vom Prinzip her gleich. Was mir so auf die Schnelle einfällt ist, dass beim neuen Teil die "Konsumenten" schneller und gieriger sind. Und das passt doch perfekt in unsere heutige Zeit.

4. Dass ich alte Filme scheiße finde, hab ich nie gesagt!! Hab gesagt, schwarz-weiß Filme sprechen mich überhaupt nicht an. Aber alte Filme gibt es viele gute. Selbst du hast doch meine Liste gesehen und was stand drin? Aliens, Das Ding aus einer anderen Welt (Kurt Russell), der Pate, Scarface, Es war einmal in Amerika und und und!

Und ja, wenn einer keine gute Regiearbeit geleistet hat, dann spiegelt sich das im Film wider und das Ergebnis ist halt ein schlechter Film.

Wenn ein Zombiefilm wie "Maggie" aufgebaut wäre, dann würde ich mir einen Sinn dabei suchen, denn da geht es nicht um Schießerei und Brutalität, der Fokus liegt wo anders. Aber – wie ich das schon oft genug gesagt habe – wenn ich den Film (von Schauspieler bis hin zum Regisseur) kacke finde, dann mache ich mir keine Mühe, einen Sinn daraus zu kramen.

Oder soll ich ab heute auch in Steven Seagels Filmen einen Sinn suchen? Der Mann ist schließlich ein Prophet, der hat uns bestimmt was zu sagen (Vorsicht: Ironie).

5. Platte, herablassende Äußerungen ala "Das sagen Kinder immer, wenn die nicht weiter wissen. Oder Leute, die keine Argumentationen mehr haben oder Leute, die einfach nur dumm sind und nicht weiter wissen sich zu verhalten." werde ich mir NICHT sparen. Denn für mich ist das total kindisch, wenn jemand sagt, dass die Unterhaltung/Diskussion für ihn beendet ist. Entweder beendet man die gemeinsam oder man schreibt nichts mehr dazu und ignoriert das alles. Klingt ja so, als hättest du geweint wink Also kannst du dir sowelche Sätze ersparen, denn ersparst du dir meine Sätze gleich mit wink Verstanden? smile

Und über meinen Satzbau brauchst du dir keine Gedanken machen, der hat mit der Diskussion nichts zu tun! Verstehen tust du mich ja anscheinend. Mich darfst du ruhig auch als integriert betrachten ;)

Gute Vorbereitung ist 90% Sieg!

ZSSnake
Expendable
Geschlecht | 07.02.2016 | 23:07 Uhr07.02.2016 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 07.02.2016 23:16 Uhr editiert.

@ Steffi:

Er hat gesagt er kann nachvollziehen warum jemand den Film besser findet der damit aufgewachsen ist und dann recht klar gesagt verglichen mit modernen Zombiefilmen sei Romeros Dawn of the Dead "schlecht" - als wäre es Fakt (was es nicht ist). Und logisch sind seine Filme auch Grusel und Horror und auf dieser Ebene ebenfalls sehr gelungen, aber meine Begründung, weshalb die Filme mehr sind, belief sich eben auf den Hintergrund der Gesellschaftskritik, ohne den die Filme eben "nur" suspensevoller Horror mit expliziten Goreeffekten wären.

Und ich huldige eben den Filmen dann als Ganzes und nicht nur ihrer Botschaft.

Und kritiklos sind Romeros spätere Werke sicher nicht. Day war sichtbar von Produktionsproblemen gebeutelt, blieb aber beklemmend und düster, außerdem gut gespielt und ein geniales Kammerstück. Land hatte seine Schwächen, hat aber zur Weiterentwicklung des "Romero-Zombies" wieder etwas hinzugefügt und wusste ebenfalls sehr zu gefallen, außerdem hat er den damals wie heute zeitaktuellen Aspekt dee "Schere zwischen Arm und Reich" als faszinierenden neuen Aspekt in seine gesellschaftskritische Botschaft eingearbeitet, nicht umsonst nutzten die Zombies später einfache Werkzeuge, waren die "Arbeiterklasse" des Films.

Diary und Survival sind nette Versuche gewesen und halt als Filme so lala, nicht komplett mies, aber sicherlich nicht mehr mit seinen früheren Großwerken zu vergleichen, aber ich hab auch nie behauptet Romero sei unfehlbar oder hätte nur gutes im Genre geliefert. Letztlich hat er sich wohl mit diesen Beiden eher selbst geschadet als geholfen, obwohl Diary, so verfahren der Film auch war, zumindest Mut zu was Neuem gezeigt hat mit seiner Found Footage Idee.

Trotzdem bleibe ich dabei, dass Night und Dawn klare 10/10-Klassiker sind bei denen alles stimmt und die auch heute noch hervorragend funktionieren wenn man sich darauf einlassen kann.

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
MJ-SteffiSpichala
Moviejones-Fan
07.02.2016 | 22:55 Uhr07.02.2016 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 07.02.2016 23:00 Uhr editiert.

@ZSSnake - was den Ton angeht, bin ich voll bei dir, aber was die Aussage angeht, dass er nicht zugesteht, dass ein Film gut ist, nur weil er ihn nicht mag, nicht, da hast du deine "Sperre". Er hat ausführlichst und tatsächlich aus seiner Sicht, Wahrnehmung, anhand seiner Bedingungen für das Häkchen "gut" nachvollziehbar begründet, warum er ihn nicht gut findet. Völlig legitim, der Ton dabei ist wie gesagt eine andere Sache. Deine Werteskala wiederum ist eine ganz andere und daher auch dein Vermögen sich erstmal was reinzuziehen, auch wenn es vielleicht langweilig und mit billig wirkenden, weil alten Effekten anfängt und die Entwicklung langsam vorangeht. Romero nur wegen der Gesellschaftskritik zu huldigen halte ich nicht für sinnvoll, denn darum allein geht es Romero nun auch wieder nicht, er wollte schon auch Zombiegrusel machen. wink

Die ersten Romero-Filme, auch der SW-Film, sind auch deshalb gut, weil sie neben all der zeitbedingten Dinge tatsächlich auch gruselig und spannend sind (neben der tieferen Ebene), wenn man sich einmal an den etwas ungewohnten Stil gewöhnt hat. Wer den SW-Film Night of the Living Dead durchhält (ich verstehe gut, dass da der Trailer nicht reicht, um dazu zu animieren) trotz Geschmunzel bei den ersten Szenen aufgrund des Alters und langsamem Vorangehen wird dann tatsächlich mit Spannung und Grusel (vor allem uncut) belohnt werden, was alles vorherige Durchhalten wert war. Dafür muss man Spannung und Grusel aber auch aus mehr ziehen können als schneller Entwicklung und nach modernem Maßstab authentisch aussehendem Zombiegefledder. Und dann ist man auch erst in dem Wahrnehmungsniveau drin, mit dem auch die Folgefilme anders geguckt und wahrgenommen werden können. Die man aber auch dann wirklich nicht alle zwangsläufig "top" nennen kann.