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Ergebnisse der Umfrage

Welcher dieser Oscar-Gewinner (Bester Film) überzeugt heute am meisten?
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4 Kommentare
MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
20.02.2026 22:57 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 18.969 | Reviews: 188 | Hüte: 693

@GPJ

Ich nehme mir vor, Oscar-Filme aller Jahrgänge nachzuholen, und das sind mittlerweile fast schon 100 Jahre. Da sind Filme des 21. Jahrhunderts nur ein Tropfen auf dem heißen Stein^^

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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GPJ : : Moviejones-Fan
20.02.2026 22:11 Uhr
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Dabei seit: 26.09.24 | Posts: 1.029 | Reviews: 4 | Hüte: 61

Finde ich gut, dass Du Filme für Communitywahlen nachholst!

Ich habe in den letzten Jahren zu viel verpasst, so dass ich mich jetzt beim Nachholen auf die Zeit ab 2020 konzentriere.

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
20.02.2026 19:41 Uhr | Editiert am 20.02.2026 - 19:43 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 18.969 | Reviews: 188 | Hüte: 693

Hier kann es für mich nur eine Antwort geben, auch wenn es womöglich die langweiligste der Möglichkeiten und Konsensmeinung ist.

Aber "Die Rückkehr des Königs" bzw. "Der Herr der Ringe" in seiner Gesamtheit bleibt auch heute noch das Meisterwerk, ein Klassiker (im Prinzip schon seit den 2000ern), einer der besten Fantasyfilme der Filmgeschichte und hat abseits manch angestaubter CGI-Effekte und Slapstick-Blödeleien nichts von seiner Macht verloren. Hochverdienter Gewinner, wenn ich intern die Wahl hätte, würde ich die Oscars allerdings "Die Gefährten" zuschreiben. Schade für "Lost in Translation" und "Mystic River".

Zu "Gladiator" lässt sich ähnliches schreiben, auch der Film hat für mich den Test der Zeit und des kritischeren Blicks bestanden und bleibt das Meisterwerk von damals und ein Fels des Sandalenepos, hat für mich sogar noch hinzugewonnen, weil mir (film)politische Ebenen aufgefallen sind, die mir als Jugendlicher verborgen blieben. Hochverdienter Gewinner. Die Mitkonkurrenten "Tiger and Dragon", "Traffic" und "Chocolat" habe ich noch nicht gesehen, bzw. ersteren abgebrochen, weil ich auf das Wuxia-Genre nicht klarkam.

"Chicago" habe ich frisch für die Community-Wahl nachgeholt und wenn man erstmal im Film drin ist, entwickelt sich das zu einer sehr unterhaltsamen Musicalkomödie über die Fallhöhen des Showbusiness in Verbindung mit Kriminalität und Korruption, und die Herausforderungen, zu Ruhm und Namen zu kommen und beides in einer Stadt wie dem Chicago der 1920er Jahre zu behalten. Ist auch klasse inszeniert und gespielt bzw. gesungen. Der Oscar hätte aus meiner Sicht aber definitiv an "Der Pianist" oder "Die Zwei Türme" gehen sollen. Was "Chicago" aber definitiv nicht zu einem schlechten Film macht, und eine Ablehnung wegen der Oscars hat er auch nicht verdient. Ist vielleicht auch kein klassisches Werk für Film-Bros, dafür vor allem bei Frauen und in der LGBT-Community beliebt, so mein Eindruck.

"Million Dollar Baby" ist als Boxer-Sportdrama klassisches und (damals noch) hochwertiges Eastwood-Kino mit starkem Cast, die feinfühlige und dezente Erzählung der ersten Hälfte geht in der zweiten leider verloren, deswegen für mich "nur" gut, im 7er-Bereich. Hier würde meine Wahl Stand jetzt auf das berührende Peter-Pan-Schicksalsdrama "Finding Neverland" fallen, wobei ich die aussichtsreichen "Sideways" und "The Aviator" noch sehen muss

"A Beautiful Mind", ein sehenswertes aber sehr konventionelles Hollywood-Drama, funktioniert meine mehr als Paraonoiathriller, Ron Howard mit seinen Stärken und Schwächen, ein herausragender Russel Crowe. Der Oscar-Gewinn sehr albern, wenn dem gegenüber "Die Gefährten" steht, "In the Bedroom" und "Moulin Rouge" muss ich noch sehen.

"American Beauty", ich habe es zweimal versucht und zweimal festgestellt, dass ich den Film nicht sonderlich mag. Die gesellschaftskritischen, satirichen Ansätze sind überragend, in der Gesamtkeit zu plakativ und als lebenspihilosophisch zu esoterisch. "The Sixth Sense" wäre meine Wahl gewesen, ich vermissen den Shyamalan, als er noch anspruchsvolle Dramen drehte.

"L. A. Crash" habe ich ebenfalls wegen der Community-Wahl nachgeholt. Was man dem Film zu Gute halten muss, ist sein Cast und die Fähigkeit des Drehbuchs und des Schnitts, bei der Handlungs- und Ensemble-Konstruktion nicht den Überblick zu verlieren. Konstruktion bedeutet hier aber hemmungslos überkonstruiert, ansonten ist das Werk als Rassismusdrama unglaubwürdig überzeichnet und sentimentaler Kitsch übeler Sorte. Einen schwächeren Oscar-Gewinner habe ich noch nicht gesehen. "Brokeback Mountain" wurde beklaut.

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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GPJ : : Moviejones-Fan
20.02.2026 11:49 Uhr | Editiert am 20.02.2026 - 11:52 Uhr
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Dabei seit: 26.09.24 | Posts: 1.029 | Reviews: 4 | Hüte: 61

Welcher Oscargewinner in diesem Jahrtausend war der beste?

Bei den bisherigen Abstimmungen haben jeweils die ersten beiden Plätze belegt:

Parasite

Oppenheimer

Green Book

Shape of Water

No Country for old men

Departed

Diese Filme werden dann im Finale stehen, dazu die beiden, die sich in dieser Runde durchsetzen.

Nehmt bitte auch an der Wahl im Forum teil:

https://www.moviejones.de/forum/freestyle/1105/0/wahl-die-besten-bester-film-oscar-filme-von-2000-bis-2025.html#link

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