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Ergebnisse der Umfrage

Welcher dieser Oscar-Gewinner (Bester Film) überzeugt heute am meisten?
Gesamt: 170 Stimmen
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3 Kommentare
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GPJ : : Moviejones-Fan
12.02.2026 18:41 Uhr
0
Dabei seit: 26.09.24 | Posts: 998 | Reviews: 4 | Hüte: 61

Ich sammel mal die Ergebnisse um später darauf zurückzugreifen.

Zwischenstand nach 91 Votings:

Keiner der sechs Filme überzeugt mich – 23,1 %
Green Book (2019) – 22 %
Birdman (2015) – 20,9 %
12 Years a Slave (2014) – 16,5 %
Shape of Water (2018) – 8,8 %
Spotlight (2016) – 5,5 %
Moonlight (2017) – 3,3 %

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
09.02.2026 23:43 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 18.918 | Reviews: 188 | Hüte: 691

Auch hier wie bei der letzten Umfrage, alle Filme bisher nur einmal gesehen und das war damals, also wie sie heute wirken, weiß ich nicht. Mit Ausnahme von "12 Years a Slave", den ich erst letztes Jahr wegen meiner Oscar-Listen nachgeholt habe.

Die Antwort muss hier aus meiner Sicht "Birdman" sein. Meisterhaft in der Form und herausragend als satirisches Psychodrama über das Showbusniness, Hollywood und ihre Künstler. Dass der Film Michael Keatons Karriere wiederbelebt hat, zum MCU-Casting als Vulture und zum Batman-Revival geführt hat, setzt dem Ganzen noch die Krone auf.

"A Shape of Water" mochte ich sehr, ein wunderschön gefilmtes und erzähltes Hollywood-Märchen, hat im Drehbuch hier und dort aber auch seine Plumpheiten. Mit dem Oscar-Gewinn bin ich einverstanden, auch wenn für mich "Dunkirk" nochmal stärker war und ich die Auszeichnung von "Call Me By Your Name" als Indiedrama charmanter gefunden hätte.

"Green Book" hat mich als Wohlfühldrama wider Erwarten abgeholt, ich war in der Weihnachtszeit wahrscheinlich genau in der richtigen Stimmung und es steht und fällt womöglich auch mit dem Casting von Viggo Mortensen und Mahershala Ali. Abseits davon aber schon ein sehr gefällige und altbekannte Dramaturgie. Hätte nie und nimmer gegen "Roma" gewinnen dürfen und auch ein "A Star is Born" rangiert viel höher.

"Spotlight" lebte in erster Linie von seinem wichtigen Thema, der Aufarbeitung und dem Cast, sticht filmisch aber nicht hervor. Dem gegenüber sitzen dann die Klassenprimen bzw. moderne Klassiker "Mad Max: Fury Road" und "The Revenant" oder auch "Raum" ...

Bei "Moonlight" kann ich nachvollziehen, wo die Auszeichnung herkommt, der Film sieht halt überragend gut aus. Die Entscheidung, die Lebensgeschichte über drei kurze Ausschnitte zu erzählen, ging für mich persönlich aber nicht auf, zu sprunghaft und der Hauptcharakter bleibt zu unnahbar. Da wäre "La La Land" aus meiner Sicht schon der bessere Sieger gewesen, der wahre Sieger ist jedoch "Manchester by the Sea" oder wenn die Academy Mut für Science Fiction hätte, auch "Arrival".

"12 Years a Slave" ist ein furchtbar oberflächlicher Film, der über die Erkenntnis, dass Sklaverei und Rassismus schlimm sind, nicht hinauskommt. Abseits einiger starker Einzelszenen wüsste ich nicht, warum man sich den Film ansehen sollte. "The Wolf of Wall Street", "Gravity", "Her", "Nebraska", da kann man sich einiges aussuchen, besser ist ohnehin jeder Mitkonkurrent.

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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TiiN : : Goldkerlchen 2021
09.02.2026 21:43 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 10.357 | Reviews: 180 | Hüte: 706

Schöne Umfrage die zeigt, was in den 2010ern für ein Käse ausgezeichnet wurde. Nicht das die Filme schlecht sind, aber "bester Film"? cmon.

Von der Liste gefällt mir Birdman am besten. Aber für mich deutlich nicht der Alejandro González Iñárritu.


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