Der Film erzählt die wahre Geschichte der jungen Aktivist*innen von Jugend Rettet, die 2016 beschließen, nicht länger zuzusehen, wie Menschen im Mittelmeer ertrinken. Mit einer Crowdfunding‑Kampagne kaufen sie ein altes Fischereischiff, die Iuventa, und bauen es mit Freiwilligen zum Rettungsschiff um.
Während der Mission rettet die Crew mehr als 23.000 Menschen aus seeuntauglichen Booten. Doch die Einsätze geraten zunehmend unter politischen Druck: Europäische Behörden begegnen der zivilen Seenotrettung mit Misstrauen, es entstehen Vorwürfe der Zusammenarbeit mit Schleppern, und 2017 wird die Iuventa in Lampedusa beschlagnahmt. Der Film zeigt die Rettungsfahrten ebenso wie die juristischen und moralischen Konflikte, die folgen — ein Drama über Verantwortung, Aktivismus und die Konsequenzen, die entstehen, wenn Idealismus auf politische Realität trifft.