
Mit Die Odyssee wagt sich Christopher Nolan an einen der berühmtesten Stoffe der Weltliteratur, und die Erwartungen sind enorm.
Nach den ersten Pressevorführungen deutet nun vieles darauf hin, dass dem Oscarpreisträger erneut ein außergewöhnliches Kinoereignis gelungen sein könnte - zumindest wenn man den ersten Stimmen Glauben schenkt.
Die Odyssee erzählt die Geschichte des griechischen Helden Odysseus (Matt Damon), der nach dem Trojanischen Krieg eine lange und gefährliche Heimreise nach Ithaka antritt, um zu seiner Frau Penelope (Anne Hathaway) und seinem Sohn Telemachus (Tom Holland) zurückzukehren. Der Film ist zugleich der erste Spielfilm, der vollständig mit IMAX-Kameras gedreht wurde.
Die nun veröffentlichten Social-Media-Reaktionen fallen überwiegend euphorisch aus. Das aufwendig produzierte Historienepos wird von vielen Kritikern als visuell überwältigend, emotional packend und technisch beeindruckend beschrieben.
Besonders gelobt werden die spektakulären Bilder, die monumentalen Actionsequenzen und die Besetzung. Mehrere Kritiker bezeichnen den Film als Christopher Nolans bislang größtes Werk.
So schreibt Time Out, Die Odyssee sei „dicht, aber zugänglich“ und verbinde großes Spektakel mit emotionaler Tiefe. Besonders Samantha Morton wird für ihre Darstellung hervorgehoben.
IndieWire sieht in dem Film einen überraschend natürlichen Nachfolger zu Oppenheimer. Zwar sei das Werk etwas zu ausladend, der starke Schlussakt mache dies jedoch mehr als wett.
Auch Variety zeigt sich begeistert und spricht von einem „triumphalen, spektakulären Epos“. Neben Matt Damon und Anne Hathaway werden insbesondere Tom Holland, Robert Pattinson, Lupita Nyong’o und John Leguizamo für ihre Leistungen gelobt.
Noch deutlicher fällt das Urteil von The Independent aus. Dort wird Die Odyssee als „Nolans größter Film bislang“ bezeichnet. Die zahlreichen monumentalen Set-Pieces seien allesamt atemberaubend inszeniert, während Tom Holland in seiner Rolle als Telemachus seine bislang beste Leistung abliefere.
Auch Digital Spy hebt die spektakulären Actionsequenzen und den mitreißenden Score hervor. Zwar könnten Puristen einzelne Änderungen gegenüber der literarischen Vorlage kritisch sehen, als Kinoerlebnis sei der Film jedoch kaum zu übertreffen.
Collider empfiehlt den Film ausdrücklich im IMAX-70-mm-Format und beschreibt ihn als „atemberaubendes Erlebnis“, das beim zweiten Ansehen sogar noch gewinne.
Der US-Kritiker Eric Davis spricht schließlich von einem „absoluten Triumph“ und einer der größten Leistungen in Christopher Nolans Karriere. Besonders das Production Design, die Horrorelemente und die Darsteller - allen voran Robert Pattinson - hätten ihn überzeugt. Für ihn sei Die Odyssee das Kinoereignis des Sommers und möglicherweise sogar des gesamten Jahres.
Wie üblich handelt es sich bei den ersten Stimmen um Reaktionen unmittelbar nach den Pressevorführungen. Ausführliche Kritiken mit einer differenzierteren Einordnung werden in den kommenden Tagen folgen.
Die Odyssee startet am 16. Juli in den Kinos.
Wie fallen eure Erwartungen aus? Glaubt ihr, dass Christopher Nolan mit Die Odyssee an den mega Erfolg von Oppenheimer anknüpfen kann?
