Hier dreht sich alles um die The Boys von Moviejones. Tausch dich mit anderen Filmfans aus.
Ein bisschen mehr Krawumm hätte ich mir für das Finale schon gewünscht, bin mit dem Ende aber durchaus zufrieden. Unterscheidet sich doch stark vom Comic. Irgendwann bekommen wir dann bestimmt Vought Rises, oder etwas ähnliches. Mal abwarten. Bis dahin, Adios Boys and Girls.
"Zitierst Du da jemanden oder ist das auf dein Steißbein tätowiert?"
Also ich weiß nicht. Hatte ich meinen Spaß mit der Staffel? Schon ja, auch wenn man in meinen Augen gemerkt hat das die Luft raus ist und die Charaktere gefühlt in jeder Staffel den gleichen Charakterverlauf haben. Aber die Staffel hat sich in meinen Augen zu keiner Zeit angefühlt wie eine Finale Staffel, so kommt es dann auch das ich das Finale doch recht plump fand und es einfach so wirkte wie: naja wir müssen es ja jetzt irgendwie zuende bringen.
Die letzte Staffel war schon unangenehm "drüber", der Anfang der Finalstaffel fing sich zwar ein wenig, endete aber dann, leider nicht unerwartet, fast schon slapstickartig.
Wie bei so vielen Serien, entscheidet irgendwer, dass das plumpe Vordergründige der Markenkern wäre und damit das Reduzieren darauf ausreicht.
Und so kam es in den letzten Staffeln nur noch zu einer Aneinanderreihung von Porno, Pornosprache, Splatterporn und Karikaturen der derzeitigen US-Regierung (, was nach 977 "dezenten", "versteckten" "Anspielungen" nur noch Mitleid auslöst. Wers nach drei DEUTLICHEM Zaunpfahlgewinke immer noch nicht kapiert hat, sollte sowieso nicht wählen dürfen. Wozu die restlichen 974? Hält man die eigene Blase für geistig behindert?)
Dazu nahm die Qualität der Synchronisation so dermaßen ab, dass man unweigerlich an die schlimmen Gräueltaten in den 70ern bei "Die Zwei" erinnert wurde.
Aber immerhin, bei allem schrillen "Toomuch" - man hat es zuende gebracht...!
"Die Nächste kommt schneller!"
Habe da auch gemischte Gefühle.
Was stimmt ist, dass sich inhaltlich nicht mehr so viel entwickelt hat. Es ist ein bisschen wie Pinky & Brain, die jede Woche aufs Neue versuchen, die Weltherrschaft an sich zu reißen. So wird eben auch jede Staffel aufs Neue versucht, irgendwie Homelander zu killen. Aber die Eigenschaften der Figuren bleiben im Kern immer gleich/werden resettet.
(Wobei es natürlich kleine Entwicklungen gibt)
Dass Homelander irgendwie 1000x Ryan aufsucht, ist auch irgendwie...meh. Es ist eigentlich immer das selbe Muster.
Den Gen V Cast einzubauen, hätte man sich ebenfalls sparen können. Eigentlich haben die nur auf einem Landhaus gechillt.
Dass Homelander am Ende gekillt wird, ist vermutlich das, was die meisten wollten - aber ich hätte mit tatsächlich eher ein Ende gewünscht, bei dem er am Leben bleibt, aber nur noch ein normaler Mensch ist :´)
Vielleicht muss er dann bei Starbucks arbeiten und den Leuten Hafermilch einschenken. Naja, oder er landet im Knast und ist dann eher Bottom Bitch von allen...
Den Kampf Homelander vs. Butcher fand ich vom Power Scaling etwas seltsam. Butcher war ja letztlich ziemlich ebenbürtig, obwohl Homelander dann auch noch V-One in Blut hat.
Mir hat auch ein bisschen gefehlt, den Fallout des Finales zu sehen in Hinblick auf die Gesellschaft. Man sieht irgendwie diesen Saal und dass Leute dann irgendwann gehen, aber das war es dann irgendwie auch schon.
Aber positiv finde ich, dass letztlich kein Arschloch ein Happy End hatte. Also dass Ryan Butcher links liegen lässt ist z.B. schon hart gewesen. Das hätte man auch weichgespülter machen können.
Und Sages Plan finde ich jetzt auch nicht sooo unlogisch. Wenn man daran denkt, wie sie damals in ihrem Apartment aufgesammelt wurde und auch die Staffeln vorher schon immer versucht hat, ein eigentlich eher unambitioniertes Leben zu führen, dann passt das schon zu ihrer Figur.
Ich glaube, 3/5 trifft es am Ende ganz gut. Es ist kein Total-Ausfall, aber auch nichts, was herausfordert, was einen noch lange beschäftigt. Eher relativ sicher runtergespielt. Aber ist vielleicht auch mal ganz ok.
AfD-Verbot (:
Am Ende des Tages war es halt ne serie die ich gern geschaut habe und mit der letzten folge und dem ende bin ich fein.
Ob das jetzt alles optimal gelöst wurde, sei mal dahin gestellt. Geht aber schlimmer. Solide staffel, mehr aber auch nicht.
#niewiederistjetzt
Staffel 1-3 und stückweise Staffel 4 - Meisterstücke.
Staffel 5 hat mir NICHTS gegeben und hab mich eher durch die Staffel gequält. Manchmal läuft es so.
Mit dem Ende kann ich allerdings meinen Frieden machen und hab sowas in der Art auch erwartet. Natürlich sind dann aber die Überraschungen ausgeblieben.
“You have fought long enough, Galadriel. Put up your sword.”
Man hat sich fürs Finale halt die Filme und Serien, die man parodiert hat als Vorbild genommen, haha.
Für alle die enttäuscht sind, dass Homeländer getötet wurde: der wahre Homeländer lebt noch, er heißt Peter Thiel.
Ich bin nach dem Sehen der fünften Staffel auch bei 6/10 Punkten gelandet, vielleicht sogar mit Fanbonus. Denn im Grunde genommen handelt es sich bei Staffel 5 um nicht mehr als ein auf 8-9 Stunden aufgeblähtes Finale, in dem gar nicht so viel passiert.
Ich musste mir danach nochmal den Piloten der ersten Staffel ansehen, und bin hängen geblieben. Es fällt deutlich auf, wie viel Charaktertiefe- und Entwicklung damals noch in der Serie steckte, speziell je stärker sie in die Vergangenheit der Boys und der Supes blickte. Kreativ auch noch auf einem höherem Niveau (siehe Kimiko und Frenchies Musicalnummer nach Kimikos ersten Worten oder Black Noir und seine Zeichentrickfreunde). Die Staffeln 1-3 habe ich nochmal aufgewertet und mit Staffel 3 ist "The Boys" dann gepeakt.
Der Nachteil von Staffel 5, nach Staffel 4 war im Prinzip sämtliche Entwicklung bereits abgeschlossen und auch viele der spannenden Charaktere sind bereits gestorben/ausgestiegen oder treten nur vereinzelt oder im Hintergrund auf.
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."
Staffel 4 nach dem Rewatch etwas abgewertet, weil mir die Nebenhandlungsstränge von Kimiko (Shining Light Liberation Army Vergangenheit) und Frenchie (Colin und die Auftragskiller-Vergangenheit) redundant erscheinen und in die Story eingefügt werden, damit man etwas zu erzählen hat. Ihre Vergangenheiten wurde ja bereits in Staffel 2 (Kimiko und ihr Bruder) und Staffel 3 (Frenchie und die russische Mafia um Little Nina) abgearbeitet.
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."
Kritik: The Boys von Moviejones
Moviejones | 20.05.2026