Hier dreht sich alles um die News "WandaVision"-Star möchte nur noch in Filmen mit Kino-Release mitwirken!. Tausch dich mit anderen Filmfans aus.
Hört, hört. Mal schauen wie standhaft Frau Olsen wäre, wenn die Jobs dann plötzlich weniger werden oder ganz ausbleiben. Sprüche klopfen alleine reicht nicht aus.
"The Wheel weaves as the Wheel wills"
Was man in Hollywood gut gebrauchen kann ist Flexibilität. Selbst große Namen findet man dann und wann in Serien als Cameo oder eben bei einem Streaming Film. Mal das eine zu bedienen bedeutet nicht das andere zu verraten. Wenn sie aber meint sich das so leisten zu wollen und zu können, darf sie das natürlich. Ob der Vorsatz bleibt wird dann die Zeit zeigen.
„Ein Spiel für jeden der drauf sinnt, wie er seiner Welt entrinnt.“
Jumanji
Grundsätzlich habe ich absolut kein Problem damit dass Schauspieler im Streaming dabei sind, solange sie nicht solche Oberheuchler wie ein Martin Scorsese sind.
ist doch alles nur Bla Bla Bla. Sobald die Aufträge ausbleiben, wird das Fähnchen neu ausgerichtet und man macht das, was Geld einbringt. Keine Kinofilme mehr? Also wird neu orientiert...
Ja, die Kinolandschaft hat sich verändert. Wenn ich zurückdenke, sprich vor Corona, da waren wir je nach dem 1 - 2 Mal pro Monat im Kino. Während Corona waren wir wohl vielleicht einmal im Kino.
Danach? vielleicht 2 - 3 Mal pro Jahr.
Ja, wir haben auch erst seit Corona Netflix. Ja, so kauft man die eine oder andere DVD weniger. Der eine oder andere Film wird dann so mitgenommen.
Aber wir haben weder Paramount+, noch Disney+, noch sonst einen anderen Anbieter. Disney-Sachen haben wir wohl grösstenteils auf Scheibe. Paramount+ brauchen wir auch nicht.
Und, wenn der Disney+-Abonnent weiss, dass der Kinofilm in 2 - 3 Monaten auf dem Service drauf ist, für den er ein Abo bezahlt, warum soll er dann ins Kino gehen? Die Überlegung ist nachvollziehbar.
Wohingegen für mich Kino, und das muss man betonen, nach wie vor ein Erlebnis ist. Ich denke an Filme wie Alien: Romolus, Jurassic World Rebirth, Lilo & Stitch. Filme mit Schauwert, dann der Kinosaal, die Akkustik, die ich zu Hause nicht habe, Popcorn...
Ich finde die Position erstmal gut so. Kino als Erlebnis sollte nicht verloren gehen und derzeit tut man, vor allem mit einer konstanten Übersättigung auf allen "Kanälen", alles dafür, dass Filme und Serien zum reinen Masseprodukt verkommen, das durchweg nachgeliefert werden muss, damit man bloß jeden Tag was frisches zum konsumieren hat.
Wenn Olsen jetzt sagt, sie würde gerne vorwiegend in Kinoprojekten mitwirken und das MCU nur weiter mit Anwesenheit beehren, wenns auf der Leinwand ist, finde ich das gut und wünschenswert. Tatsächlich wurde es mir persönlich einfach auch zu viel über die letzten Jahre, Serien "nachschauen" verkam eher zur unliebsamen Arbeit, um den Anschluss nicht zu verlieren. Hier und da eine Serie wie "Loki" oder "Wandavision" um frische Konzepte auszuloten und bekannte Figuren zu vertiefen find ich garnicht verkehrt.
Aber warum z.B. Falcon and the Winter Soldier nicht auch einfach n Film hätte sein können erschloss sich mir nicht. Mir gefiel die Serie, aber die hätte man auch gut in 140 Minuten Film packen können ohne die unnötigen Längen, die die Serie hatte.
Bin gespannt, ob es dabei bleibt und Olsen sich in Zukunft dann nur noch dem "Big Screen" widmet. Ich mag sie gern, wäre also als jemand, der eher nicht so Serienjunkie ist, durchaus dafür.
Was ZSSnake anspricht, kann ich komplett nachvollziehen. Ich mag dieses "Hausaufgaben" machen nicht, wenn es um einen Film geht. Wir gehen nicht mehr soviel ins Kino wie früher, wie bereits erwähnt. Und wenn wir ins Kino gehen, dann will ich doch nicht vorher noch eine Serie, vielleicht mit mehreren Staffeln sehen müssen, damit ich den Film verstehe...
Ich vergleiche es jetzt mal mit Star Trek. Dort haben wir 10 Kinofilme, die mit TOS oder TNG zusammenhängen. Die Kelvin-Timeline lasse ich jetzt ganz bewusst aussen vor.
Muss ich die Serien geshen haben, um einen Star Trek-Film zu verstehen? Nein. Gibt es den Filmen mehr Tiefe, wenn ich die Serien gesehen habe? Ja.
Ich meine damit, ja, es gibt eine Vernetzung der Filme mit den Serien. Bei Star Trek 2: Zorn des Khan ist es vorteilhaft, wenn man die Figur kennt. Hat man die TOS-Folge jedoch nicht gesehen, ist es nicht so tragisch.
Auch Star Trek 8: der erste Kontakt kann man gut sehen ohne die Serie TNG zu kennen. Hier ist die Vernetzung zugegebenermassen tiefer, die Verbindung von Picard zu den Borg, Locutus etc. Aber zwingend vorauszusetzen ist es nicht.
Wenn ich an die Star Trek-Filme denke, dann ist es sogar eher vorteilhaft, wenn man die Filme in der richtigen Reihenfolge gesehen hat.
Teil 1, relativ losgelöst.
Teil 2, steht gut vor sich und ist ebenfalls recht losgelöst.
Teil 3, der baut bereits auf Teil 2 auf.
Teil 4, noch etwas mehr, baut stark auf Teil 3 auf
Teil 5 ist wieder relativ losgelöst
Teil 6 ist recht losgelöst, aber wenn man Teil 3 gesehen hat, versteht man Kirks Reaktion auf die Klingonen besser.
Teil 7 steht als Film gut für sich alleine da.
Teil 8, steht als Film gut für sich alleine da.
Teil 9 steht als Film gut für sich alleine da.
Teil 10 steht als Film gut für sich alleine da.
Prizipiell ähnlich wie das MCU, wenn man so darüber nachdenkt. Gerade am Anfang musste man nicht unbedingt alle Filme gesehen haben, um einen Film zu verstehen. Hatte man alle gesehen, war es umso unterhaltsamer.
"WandaVision"-Star möchte nur noch in Filmen mit Kino-Release mitwirken!
Moviejones | 22.10.2025