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Willard gesehen am  
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Willard (1971)

Ein Film von Daniel Mann mit Bruce Davison und Elsa Lanchester

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Willard Bewertung

Willard Inhalt

Willard ist einer der Menschen, die nur schwer Anschluß finden. Sein ganzes Leben ist er bereits ein Außenseiter und hat keine Freunde. Nebenbei muss er sich um seine bettlägrige Mutter kümmern. Auf der Arbeit wird Willard regelmäßig vom Chef schikaniert. Doch eines Tages ändert sich sein Leben.

Im Haus seiner Mutter findet Willard plötzlich in ein paar Ratten neue Freunde. Willard baut ein Rattenparadies auf und nutzt die Nager, um kleine Racheaktionen durchzuführen. Als seine Lieblingsratte Sokrates im Büro seines Chefs getötet wird, dreht Willard durch und übt mit seiner Rattenarmee blutige Rache.

Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von Willard und wer spielt mit?

OV-Titel
Willard
Format
2D
Uns liegen keine Informationen zur FSK-Freigabe des Films vor.
Zur Filmreihe Willard gehören ebenfalls Ben (1972) und Willard (2003).
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1 Kommentar
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Silencio : : Moviejones-Fan
13.06.2019 17:12 Uhr
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Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.442 | Reviews: 46 | Hüte: 138

Ich bin kein großer Rattenhorrorfan, zum einen bietet das Subgenre nicht genug wirklich gute Filme, zum anderen komme ich aus einer Stadt, in der Ratten untrennbar zum Stadtbild gehören, ich verspüre also den Ekel nicht, der die Zielgruppe anlocken soll. Daran hat auch "Willard" nicht viel geändert, fürchte ich. Trotzdem lohnt sich ein Blick für den geneigten Horrorfan, denn "Willard" ist auf positive Art und Weise altbacken, die Geschichte, um den gescholtenen Nerd, der mit Hilfe seiner trainierter Ratten Rache an der Gesellschaft nimmt, könnte inklusive dem Ende aus einer Ausgabe der "Tales from the Crypt"-Comics aus den 50ern stammen. Dazu passt auch die Inszenierung, die von den offensichtlichen Sets, der Beleuchtung, den Kamerafahrten und der Musik eher an einen 15 bis 20 Jahre älteren Film erinnert als an einen, der drei Jahre nach "Rosemarys Baby" und zwei Jahre vor "Der Exorzist" erschienen ist. Am Ehesten fühlte ich mich, womit ich vorher nicht gerechnet hätte, sowohl an Hitchock und Tourneur erinnert. Von "Vertigo" leiht sich "Willard" den Einsatz von Farbe, inder er durchdacht Grün und Rot ablöst, um damit Versuchung und Tod (und... anderes) auszudrücken. Von Tourneur leiht sich der Film wiederum den psychologischen Unterbau, der Ratten und Katzen als Symbole für die männliche und weibliche Sexualität nimmt und das auch mit einer suggestiven Bildsprache versieht. Zusätzlich wird Willards Elternhaus (wenn das mal nicht metaphorisch ist, weiß ich es auch nicht) als Metapher für das Unterbewusstsein und Bewusstsein (mit den Ratten, die sich im Keller einnisten...) benutzt. Insoweit ist "Willard" auch ein relativ dichter Film, der gekonnt mit psychoanalytischen Motiven umgeht. Leider vermag die Inszenierung kaum Tempo aufkommen zu lassen, zusätzlich scheinen die Mittel nicht ausgereicht zu haben, um vernünftige Massenszenen mit den Ratten zu drehen. Dementsprechend bleibt nur ein kleiner, feiner Genrefilm und kein vergessener Klassiker. Für den Triviafreund hält der Streifen allerdings auch noch ein paar Späße bereit: produziert wurde der Film ausgerechnet von Bing Crosbys Produktionsfirma BCP (wofür das wohl steht...), Sondra Locke hat hier ihren zweiten Filmauftritt, den letzten vor "The Outlaw Josey Whales" und damit auch den letzten ohne Eastwood für die nächsten Jahre, und einen der letzten Auftritte von Horrorikone Elsa Lanchester, die Willards Mutter gibt und den Film ungefähr zur Halbzeit verlässt...

Meine Bewertung
Bewertung

"I know writers who use subtext... and they are all cowards."

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