12 Jahre nach Ende des Vietnamkrieges kehrt Braddock an den Ort des Geschehens zurück, um seine totgeglaubte Frau und seinen Sohn zu suchen, die er aus der Hand der Kommunisten befreien will.
Achtung! Chuck Norris ist bereits vor zehn Jahren gestorben. Der Tod hatte aber nicht den Mut, es ihm zu sagen.
Vor doch schon ein paar Jahren wie ich bemerkte, habe ich mir die ersten beiden Filme mal wieder angeschaut, aus traurigem aktuellem Anlass, stand nun der dritte Teil „Braddock: Missing in Action III“ auf meiner Agenda.
Im Prinzip ändert sich hier nicht viel zu den Vorgängerfilmen. Vielleicht auch der größte Vorwurf den man den Filmen machen kann. Die Reihe hat ein Schema, dass so ziemlich gleich in allen drei Teilen abläuft. Braddock findet sich nach dem eigentlich Vietnamkrieg in einer Situation, in der er irgendjemand aus Vietnam nach Jahren rausboxen muss, wird dabei erstmal gefangengenommen und gefoltert, kann entkommen und macht alles platt was nur im Ansatz nach Vietkong oder vietnamesischer Armee aussieht. „One-Man-Army“ Filme, wie sie halt in den 80ern sehr beliebt waren.
Im dritten Film gilt es dann, seine für tot gehaltene vietnamesische Ehefrau und seinen Sohn, von dem er überhaupt nichts wusste, herauszuholen. Der Rest läuft wie gesagt nach dem gleichen Schema ab wie die Vorgängerfilme.
Auch der dritte Film hat, wie der Zweitling, einen direkten Antagonisten, aber einen ziemlich überdrehten. Da war der Gegenspieler aus dem zweiten Teil deutlich besser charakterisiert.
Abschließend kurz gesagt, wer die Vorgängerfilme mochte, wird auch hier keine Probleme finden, wer nichts damit anfangen kann, den wird auch der dritte Teil nicht mehr abholen.
Die Filme sind für mich auch von der Bewertung nah beieinander. Den ersten sehe ich so bei 7/10, der zweite eine klare 8/10 als bester Teil der Reihe, der dritte irgendwo dazwischen mit 7,5/10.
Meine Bewertung
"The Wheel weaves as the Wheel wills"