Mason, ein untergetauchter Soldat, lebt zurückgezogen auf einer abgelegenen schottischen Insel. Als er in einem Sturm einem jungen Mädchen das Leben rettet, setzt er eine Kette von Ereignissen in Gang, die zu einem gewalttätigen Angriff auf sein Versteck führen und ihn zurück in seine Welt zwingen, um sich den Dämonen seiner Vergangenheit zu stellen …
"Shelter" ist ein typischer Statham-Actionfilm. Fans von Jason Statham wissen, was sie erwartet und können durchaus ihren Spaß damit haben. So ging es mir gestern im Kino, und somit war ich durchaus zufrieden mit dem Film. Auf jeden Fall hat er mir besser gefallen als "A Working Man", was vor allem an der etwas emotionaleren Handlung liegt. Von "gut" ist die Handlung aber weit entfernt. Was man hier auch nicht bekommt, sind gute Dialoge oder gute schauspielerische Leistungen, aber das sollte ja eigentlich klar sein.
Leider jedoch fühlt sich der Film zu lang an, 90 Minuten hätten für die Handlung locker gereicht, hier hätte man einige Szenen durchaus streichen oder kürzen können.
Auch etwas störend wirkte die wackelige und hektische Kameraführung in den Actionszenen sowie die schnellen und vielen Schnitte. Hier hätte ich mehr erwartet.
Bewertung: 6/10 Punkte
Wiederschauwert: Gering
Nachhaltiger Eindruck: Gering
Emotionale Tiefe: Mittel
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.