Professor Moriarty, der Erzfeind von Sherlock Holmes, plant ein Jahrhundertverbrechen: Er möchte einen wertvollen Smaragd aus dem Tower von London entwenden. Dieses Vorhaben kann ihm nur gelingen, wenn der Meisterdetektiv mit anderen Dingen beschäftigt ist. Also inszeniert er einen Fall, in dem die grazile Ann Brandon zum Dreh- und Angelpunkt wird.
Rathbone als Sherlock Holmes kann ich mir immer wieder anschauen. Der zweite Film nach dem Klassiker "Der Hund von Baskerville" bringt Holmes Erzfeind Moriarty ins Spiel, der seinen eigentlichen Plan vernebeln will, in dem er Sherlock Holmes mit einem anderen, von ihm inszenierten Fall beschäftigt hält.
Das ist ganz klassisch erzählt im Sinne der Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle und mag heute etwas langsam inszeniert wirken, aber immerhin verstand man damals noch, dass Sherlock eigentlich kein Actionheld ist.
Die Performance von Rathbone bleibt damit auch unvergleichlich, wenn ich auch finde das Jeremy Brett den Charakter in der 80er Serienverfilmung am deutlichsten in punkto Nähe zur Vorlage getroffen hat. Also ein ähnliches Verhältnis wie bei Miss Marple und den beiden Darstellern Rutherford und Hickson.
Meine Bewertung
"The Wheel weaves as the Wheel wills"