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Primeval | 08.01.2012
Welchen Film habt Ihr zuletzt gesehen?

Dabei ist es egal, ob ihr im Kino wart, oder euch einen DVD/Blu-Ray Abend gemacht habt.
Ihr könnt auch einen kurzen Review dazu schreiben.
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6584 Kommentare
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luhp92 : : BOTman Begins
14.02.2018 10:43 Uhr | Editiert am 14.02.2018 - 10:44 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 9.443 | Reviews: 110 | Hüte: 284

Willow

"Willow" ist eine "Herr der Ringe"-Adaption für Kinder.
Dafür muss man George Lucas und Ron Howard einfach lieben!

Trotz all der Cheesyness in der zweiten Hälfte ist "Willow" ein schöner und magischer Film, der zwar keine anspruchsvolle Geschichte erzählt und im Gegensatz zu anderen Fantasywerken auch keine Bilder für die Ewigkeit erschafft, aber dafür das Herz am rechten Fleck trägt.

Sind eure Kinder noch zu jung für "Herr der Ringe", findet ihr in "Willow" einen perfekten Ersatz und eine Überbrückung, bis sie alt genug sind.

+ Warwick Davis als "Frodo"
+ Val Kilmer als "Aragorn"
+ der Soundtrack von James Horner
+ die Effekte von Industrial Light & Magic


"Willow - LotR" - Vergleich:
https://www.youtube.com/watch?v=qAF1NDyyWgs

"Willow - LotR" - Mash-Up Trailer:
https://www.youtube.com/watch?v=faXY7BPnFM4

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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RonZo : : Last Jedi
14.02.2018 11:33 Uhr
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Dabei seit: 07.11.14 | Posts: 295 | Reviews: 3 | Hüte: 18

@luph:

Wenn Dir Willow gefallen hat kann ich Dir die dazugehörige Buchtrilogie von Chris Claremont (der auch Jahrelang für die Uncanny-Xmen zuständig war) und George Lucas "empfehlen". In Schattenmond, Schattendämmerung und Schattensonne wir die Geschichte von Elora weitererzählt. Ich hab die Bücher vor ca.15 Jahren gelesen. Damals fand ich Sie gut. Aber keine Ahnung ob ich das heute auch noch so sehen würde...

Nukular! Das Wort heißt Nukular!

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sittingbull : : Häuptling
15.02.2018 11:59 Uhr
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Dabei seit: 22.06.13 | Posts: 2.208 | Reviews: 6 | Hüte: 37

Da Sonntagabend nun frei von der NFL ist, haben wir mit unserer Clique einen Filmabend gemacht.

Da ein unwissender Ketzer Jurassic World noch nicht gesehen hatte, war die Entscheidung schnell klar.

Habe den Film jetzt zum 4. oder 5. Mal gesehen und bin weiterhin 100% überzeugt. Ich würde im Zuge der Fanbrille 10/10 vergeben. Objektiv gibt es definitv ein paar Reibungspunkte (Raptoren als "Haustiere", Bryce Dallas Howard Overacting des Grauens, manchmal etwas käsige Passagen)

EGAL! Der Film haut rein. Ich mag die alten immer noch am liebsten aber der Film ist würdig den Namen "Jurassic World" zu tragen.

Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
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luhp92 : : BOTman Begins
15.02.2018 18:50 Uhr | Editiert am 15.02.2018 - 18:51 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 9.443 | Reviews: 110 | Hüte: 284

Streif: One Hell of a Ride

Vor einem Monat lief diese Dokumentation während des Hahnenkammrennens 2018 im Öffentlich-Rechtlichen, vorhin bin ich auf Amazon Video darüber gestolpert. Ich wusste gar nicht, dass die Doku so bekannt ist, dass sie sogar auf Amazon Video zur Verfügung steht!

Wer Spaß am Ski Fahren und Interesse am alpinen Skisport hat, dem kann ich diese Doku nur empfehlen! Sie begleitet fünf Athleten während ihrer zwölfmonatigen Vorbereitung auf das Abfahrtsrennen auf der sogenannten Streif, der wohl berühmt-berüchtigsten und gefährlichsten Piste des alpinen Skisports.

Teile der Rennstrecke werden auch für die Urlauber freigegeben und da ich selbst schon einmal in Kitzbühel im Skiurlaub war, habe ich hier einen persönlichen Bezug, weshalb die Doku für mich nochmal einen gesonderten Wert hat. Im Fernsehen sieht das alles noch relativ einfach aus, aber wenn man selbst auf der Rennstrecke steht und auf die steile, vereiste Piste hinabblickt, stellt man ziemlich schnell fest: "Das ist der blanke Wahnsinn!" Die Profis fahren immerhin Schuss die Strecken herunter und müssen dann auf Eis mit Geschwindigkeiten von bis zu 150 km/h die Kurve kriegen!

Währenddessen versuche ich, meine Bögelchen zu fahren und lege ich mich nach dem zweiten Schwung auf den Hintern, weil ich auf dem Eis wegrutsche^^

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luhp92 : : BOTman Begins
18.02.2018 23:50 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 9.443 | Reviews: 110 | Hüte: 284

Tatort: Meta
Review

Eine Beschreibung des Wesen eines Films und eine Hommage an "Taxi Driver".

8/10 Punkten

Hätte mir jemand vor einem Jahr gesagt, dass ich nicht nur wieder "Tatort" schauen, sondern auch noch Reviews dazu schreiben und in diesem Fall jetzt sogar als Kritik veröffentlichen werde, den hätte ich wohl für verrückt erklärt laughing

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sittingbull : : Häuptling
19.02.2018 12:25 Uhr
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Dabei seit: 22.06.13 | Posts: 2.208 | Reviews: 6 | Hüte: 37

Hotel Transsilvanien

Ziemlich cooler Film. Es wirkt alles neu und noch nicht so "100x gesehen". Die Story ist natürlich ein bisschen 0815 und in Ansätzen kitschig aber der Film hat sehr viele lustige und kreative Momente. Toll finde ich auch die Persiflage auf die alternativen Backpacker anno 2000er...herrlich!

Sony Animation hat hier sicherlich Disney/Pixar Niveau erreicht. Beim Emoji Film ist das eine andere Geschichte. laughing

Ich würde ihn mir nicht unbedingt ein zweites Mal ansehen, aber definitv Teil 2 in meine Watchlist aufnehmen smile

@luhp

Habe gerade nochmal deine Hänsel und Gretel Review gesehen. Pflichte dir zu 100% bei! Klasse Film mit sehr vielen coolen Momenten. Finde ihn fast schon "kultig".und Gemma Arterton ist einfach ne Rakete. In Prince of Persia und Runner Runner war ihre Leistung eher so mittel. Aber immer Drama um Tamara ist eine richtig skurile und saukomische englische Komödie, in der sie neben der hier behandelten Gretel auch mal eine "Hauptrolle" spielt. In Radio Rock Revolution (der Film ist in meiner all-time-unter-dem-radar-aber-geil-liste sehr weit oben!) sowie Ein Quantum Trost hat sie ja sehr kleine Auftritte.

Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
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luhp92 : : BOTman Begins
19.02.2018 14:30 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 9.443 | Reviews: 110 | Hüte: 284

@sittingbull

Als Bumsbekanntschaft von Bond in "Ein Quantum Trost" habe ich Gemma Arterton vor zehn Jahren zum ersten Mal (im Kino) gesehen, der Film eröffnete ihr ja auch ihre Hollywoodkarriere. "Prince of Persia" fand ich leider überhaupt nicht gut und über ihre Attraktivität kommt Artertons Charakter nicht hinaus, da gibt das Drehbuch meiner Meinung nach nicht mehr her.

"Immer Drama um Tamara" und "Radio Rock Revolution" habe ich noch nicht gesehen, letzterer steht aber schon länger auf meiner Liste, der wurde mir von einem musikbegeisterten Freund empfohlen^^

Im Infizierten-Horrordrama "The Girl with All the Gifts" spielt Arterton ebenfalls die Hauptrolle, zudem soll der Film ganz gut sein.

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MobyDick : : Moviejones-Fan
20.02.2018 13:42 Uhr
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Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 2.349 | Reviews: 16 | Hüte: 118

The Villainess:

Südkorea-Reisser, der im Prinzip nicht eine neue Idee hat, sondern alle möglichen Ideen, die es in diesem Genre wohl jemals gab, verwurstet und als grobe Action-Orgie daher kommt. Dabei entwickelt der Film irgendwann eine wirklich gute innere Spannung, dass man bis zum Ende dranbleibt. Ganz klar ist hier die extrem originelle Choreographie - irgendwo zwischen Smack-My-Bitch-Up meets Oldboy auf Steroiden - das Prunkstück des Films.

Die unnötig verschachtelte Story mit Rückblenden täuscht dem Zuschauer mehr vor als tatsächlich da ist. Dennoch bei so einem Film geht es um die Choreographie und die passt. Wehrmutstropfen ist die letzte Einstellung, welche interpretationswürdig ist, aber auch anders hätte gelöst werden können, andererseits unterstreicht diese Szene doch auch den B-Trash-Movie-Charakter des Films.

Unnötig zu erwähnen, dass dieser Film dem ähnlich gelagerten Atomic Blonde für mein Empfinden ganz klar die Grenzen aufzeigt, da Charlize Therons Film irgendwie irgendwann Ambitionen entwickelt, mehr sein zu wollen. The Villainess ist und bleibt was es ist, und das ist gut so.

7 Punkte

Dünyayi Kurtaran Adam
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sittingbull : : Häuptling
21.02.2018 11:12 Uhr
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Dabei seit: 22.06.13 | Posts: 2.208 | Reviews: 6 | Hüte: 37

@luhp

Dann bin ich so frei und empfehle dir als digitalter und ebenfalls musikbegeisterter Freund den Film "Radio Rock Revolution". Dann sind es schon 2 Empfehlungen laughing Der Film ist wirklich klasse und du wirst es nicht bereuen.

Die Empfehlung für "Immer Drama um Tamara" schieße ich aber gleich hinterher. Der Film ist echt skuril und herrlich britisch. Da könntest dir fast ein Doppel Feature mit Radio Rock gönnen hahaha.

Bei Prince of Persia gebe ich dir recht. Das war eher dünn! Ihr Charakter bei Runner Runner geht da in die gleiche Richtung...

"The Girl with all the Gifts" kenne ich nicht aber ich kann Horrorfilme einfach nicht ausstehen xD Seis drum!

@topic: Whiplash

Ein dreifach Tusch für Wilhelm Busch! Alter Verwalter war der geil. Ein J.K. Simmons zum fürchten, eine grandiose Story über einen Schlagzeuger, der es allen Beweisen will. Der Film hat emotional viele Höhen und Tiefen und ist messerscharf inszeniert. Viele Details, viel Musik zum mitgehen und der unbändige Wille des Hauptdarstellers der beste Jazz Drummer aller Zeiten zu werden prägen den Film.

Finde an diesem Film keinen Fehler und er erzeugte beim Abspann dieses "Wow-Gefühl". Ganz großes Kino im kleinen Proberaum der Musikschule! Unbedingt angucken.

(ich weiß er ist schon ewig draußen aber für manche Dinge brauch ich halt länger laughing Falls jemand seinen Senf zum Film abgeben will, würde mich das freuen. Ich bin sehr musikaffin aber kein Fachmann was Noten etc. betrifft. Ich denke so bekommt der Film noch eine ganz andere Dimension.)

Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
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MrBond : : Moviejones-Fan
21.02.2018 11:41 Uhr
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Dabei seit: 03.12.14 | Posts: 2.045 | Reviews: 10 | Hüte: 243

@sittingbull

Whiplash fand ich grundsätzlich auch genial. Toller Film und intensive Bilder. Ich habe früher selbst Schlagzeug gespielt und bin mir der Tatsache bewusst, dass "viel üben" seine Spuren an den Fingern hinterlässt. "Blutig" habe ich meine Finger zwar nie gespielt, aber Blasen gab es schon das ein, oder andere mal.

Einzig die Priorität des Lehrers fand ich etwas zweifelhaft. Er ist streng, das stimmt. Er hat krasse Methoden - soll`s geben. Aber jemanden dazu zu bringen, wie eine Maschine zu spielen, ist m.M.n. falsch und zeugt nicht zuletzt von einer gewissen "Unmusikalität". Es gibt eben noch mehr, als "Präzision" in der Musik.

Mein letzter Film: Bullyparade - Der Film

Hier meine Review

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

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luhp92 : : BOTman Begins
21.02.2018 16:25 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 9.443 | Reviews: 110 | Hüte: 284

@sittingbull
Gehörst du nicht auch du denjenigen, denen "The Last of Us" gefallen hat oder vertue ich mich da gerade?
"The Girl with all the Gifts" soll ja ählich sein.

Ein Dreifach Tusch für Wilhelm Busch. Helmut Poppen!
Wie es der Zufall will, habe ich mir das vor ein paar Tagen mal wieder angehört laughing


@MobyDick
zu The Villainess
Hat mir ebenfalls gefallen, wenn auch inhaltlich mit den ganzen Flashbacks ziemlich verschwurbelt und man das alles in Luc Bessons "Nikita" schon besser gesehen hat. Hier dann das südkoreanische Quasi-Remake. Wie dem auch sei, "The Villainess" bietet ähnlich wie "Atomic Blonde" meisterhafte Action, wobei letzterer an sich ja kein Actionfilm sondern ein Spionagethriller ist.

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MobyDick : : Moviejones-Fan
21.02.2018 16:43 Uhr
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Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 2.349 | Reviews: 16 | Hüte: 118

luhp

Wie ich ja schon schrieb, Villainess ist ein astreiner B-Movie, der wirklich überall was klaut, aber das macht er ganz gut. Und Atomic Blonde ist als Spionagethriller ja wirklich nicht so schlecht, und sehr stylisch, aber irgendwann gegen Ende schlägt er den einen Haken zu viel und verliert mich komplett auf der Zielgeraden. Das finde ich sehr schade, da der Film wirklich gut aufgebaut ist, sehr schick aussieht und deutlich Potential für alle möglichen Fortsetzungen hat. Da war ich am Ende doch sehr ernüchtert, vielleichtz auch weil die Erwartungshaltung doch sehr hoch war?. Bei Villainess hingegen habe ich kaum was erwartet, da das koreanische Kino derzeit einfach nicht auf der Höhe ist wie noch vor 10-15 Jahren, und auch sehr viel Rotz bei rumkommt. Ehrlich gesagt habe ich solch einen Rohrkrepierer in der Art von "Art of Revenge" erwartet und dann sowas, wirklich top!

Dünyayi Kurtaran Adam
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luhp92 : : BOTman Begins
21.02.2018 17:16 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 9.443 | Reviews: 110 | Hüte: 284

@MobyDick

Ich habe nach dem Trailer für "Atomic Blonde" einen reinen Actionfilm wie "John Wick" erwartet und wurde von dem Spionagefilm mit Namedropping voller Geheim- und Doppelagenten (und Dreifachagenten, war dir das zu viel?) dann leider gelangweilt. Die Action ist wie gesagt top, aber als Spionagethriller funktionierte der Film für mich nicht wirklich.

"da das koreanische Kino derzeit einfach nicht auf der Höhe ist wie noch vor 10-15 Jahren"

Dann sollte ich mir "Yellow Sea" wohl doch einmal ansehen, wenn du den Film trotzdessen klasse findest!
Der Trailer zum Film hat mir damals gefallen, aber eli4s Review brachte mich bisher immer vom Schauen ab.

Filme aus Südkorea der letzten 10-15 Jahre, die ich empfehlen kann:

  • Snowpiercer (kennst du ja schon^^)
  • Die Taschendiebin
  • The Host
  • Train to Busan

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MobyDick : : Moviejones-Fan
21.02.2018 17:40 Uhr | Editiert am 21.02.2018 - 17:41 Uhr
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Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 2.349 | Reviews: 16 | Hüte: 118

luhp:

Koreanische Filme: Ich nenne dir mal nur die mindestens 8 Punkte Filme der letzten Jahre die mir ad hoc einfallen, und da gibt es deutlich mehr, zB die Filme von KimKiDuk (nicht unbedingt jedermanns Sache aber Cineastisch sehr wertvoll tw):

Joint Security Area (9), Oldboy(10), Mr Vengeance(9), Lady Vengeance(10), Thirst (9), A Tale of Two Sisters (8), The Good the Bad the Weird (8), A Bittersweet Life (8), Crying Fist(8-9), I Saw The Devil (8-9), No Blood No Tears (8), Memories of Murder (9-10), Save the Green Planet (9), The Chaser (9), Brotherhood(8-9), War of the Arrows(8), Prisoners of War(8), Snowpiercer(9-10)

Da fallen die anderen von dir genannten durchaus ab, und da gebe ich eli4s auch recht, Yellow Sea auch, sind aber immer noch im grünen Bereich mit ca. 8 Punkten.

Atomic Blonde:

Ich kann es dir gar nicht sagen, was mich so abgetörnt hat, aber es war wohl eine Kombination von mehreren Faktoren. Zum einen tatsächlich dieser eine Twist zu viel, von denen es ja nicht nur einen gab. Dann die in meinen Augen irgendwann recht monotonen Kämpfe, die möglicherweise Theron-Fetischisten zugesagt haben als gäbe es kein morgen, aber ich fand die Kämpfe irgendwann auch recht statisch (Respekt an Ms Theron, aber Martial Arts sieht ein bißchen anders aus) und ehrlich gesagt unnötig brutal. Selbst The Raid, welcher für mich das Mass des modernen brutalen Klopperfilms im besten Sinne darstellt, habe ich nie als unnötig brutal wahrgenommen, aber hier in dem Kontext war Atomic Blonde in meiner Welt übers Ziel hinaus geschossen. Und immer das Gefühl, dass hier so viel mehr möglich gewesen wäre, denn die Story, Umsetzung, Optik, Darsteller versprechen so viel mehr. Da dann auf so eine krude Action-Orgie zu setzen, die mehr ermüded als pusht, ist irgendwie der Sargnagel.

Dünyayi Kurtaran Adam
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