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Primeval | 08.01.2012
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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
25.05.2020 19:43 Uhr | Editiert am 25.05.2020 - 19:44 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 8.172 | Reviews: 32 | Hüte: 507

@Raven13
Wie gesagt, deine Wünsche in Ehren, aber dann müsstest du auch bei vielen anderen Filmen deine Probleme haben. Letztendlich auch beim Herr der Ringe, welcher 3 Enden braucht um irgendwie einen Abschluss zu finden. Und dies erst in der Extended Edition (sehe ich als absolut positiv an, aber nur weil es nun bei Snyder mal klappte, können wir nun nicht auf unzählige Directors Cuts hoffen).

Aber muss es immer nur absolut heroisch sein? Darf es nicht auch mal etwas persönlicher und weniger heldenhaft sein? Er rettet die halbe Welbevölkerung, nur bekomme ich davon als Zuschauer gar nicht wirklich etwas mit. Klar kann ich es mir denken, aber wie heißt es so schön: "Show, dont tell!"
In Infinity War sterben mehrere bedeutende Figuren und Krieger, in der After-Credit-Szene sterben weitere Figuren und es bricht Chaos aus, in Ant-Man 2 lösen sich Figuren auf und Spider-Man 2 nutzt dieses Element.
Nun könnte man sagen, ein Film muss für sich alleine stehen können, da würde ich beim MCU als Cinematic Universe deutlich widersprechen. Aber selbst hier beginnt der Film damit, dass die Familie einer Hauptfigur stirbt. Und dann bekommen wir die Therapie-Stunde wo Normalos ihr Leid erzählen dürfen. "Show, don´t tell" wird sogar gemacht, da müsste man andere Filme, nochmals deutlicher abstrafen!
Und ja, heroischer muss es sein in einem Film über Superhelden, wo die Figur 3 Solo-Filme hatte in denen es persönlicher zuging. Ja selbst Civil War war persönlicher und hatte genau dies zum Thema.
Du erwartest eindeutig vom Film Dinge, die er nicht erzählen muss. Der Zuschauer ist doch nicht komplett doof und kann sich doch auch denken was gerade abgeht. Wenn Endgame beim Moment einsetzen würde, wo Tony eine Zeitmaschine erfindet, dann würde ich dir Recht geben. So vergeht aber fast über eine Stunde bevor die eigentliche Handlung beginnt.

Darf es nicht auch mal Dinge am Rande geben, die das ganze Drumherum noch glaubwürdiger gestalten? Je ausgeschmückter etwas ist, desto atmosphärischer und tiefer wird auch die Gesamthandlung und die Hintergrundgeschichte und je glaubwürdiger auch die Charaktere und deren Facetten.
Wenn ich dich nicht kennen würde, würde ich sagen: Kuck dir die 22 anderen Filme an smile Ich weiß über jeden Avenger durch seine einzelne Auftritte mehr als über gewisse Hauptfiguren von anderen Franchises.

Ja, aber am Ende nicht mehr. Und da wäre noch ein wenig mehr mit den Guardians möglich gewesen. Ich will meine Helden halt auch alle mal gesellig beisammen sehen. Ist dieser Wunsch denn so abwegig? Allein schon mit Rocket wären so viele lustige Dialoge möglich gewesen.
Rocket darf doch ziemlich viele Sprüche klopfen. Schon in Infinity War teilt er z.B. mit Bucky eine Szene. Dann natürlich mit den Avengers in Endgame. Der Fehler machte dann eindeutig Infinity War, hier hätten die Guardians dann auf mehrere Figuren treffen können.

Ich hätte mir einen weiteren Final-Film gewünscht, also quasi eine Aufteilung von Endgame auf zwei Filme. Also noch einen fünften Avengers-Film
Warum wäre Endgame denn Avengers 5?
Denn dann würde die Liste so aussehen:

  • Avengers 1
  • Avengers 2: Mission Hydra
  • Avengers 3: Age of Ultra
  • Avengers 4: New Avengers
  • Captain America 3: Civil War
  • Avengers 5: Secret Avengers
  • Avengers 6: Infinity War
  • Avengers 7: After the Snap
  • Avengers 8: Endgame
  • Avengers 9: Aftermath

Bestimmt bekäme ich noch einen 10ten Teil irgendwo hineingequetscht^^ Ich denke du sieht die Problematik? ;)

Auf diese Weise könnte man das Leben unter den Menschen und die Politik nach den Snip eingehender beleuchten, um auch mal zu zeigen, wie es in der Welt so zuging.
Shang-Shi spielt laut Setbildern im Jahr 2020. Falcon&Winter Soldier hat ein politisches Thema und wird wohl einige Lücken füllen können. Wir haben in der Realität 2020, im MCU 2023, ich denke dessen sind sich die Macher bewusst.
Letztendlich führt dann die gesamte Snap-Sache sowieso zu einem Paradoxon, der selbst in Endgame erwähnt wird: Ist es so schlimm was passierte? Soll man das Leben nicht leben lassen? Ich denke diese Thematik wäre für einen 0815 MCU-Blockbuster doch bisschen zu komplex und sprengt das Thema. Wäre ja fast so als würde man das Imperium bei Star Wars in Frage stellen, da man bis auf die Zerstöung von Alderaan nie erfährt, weshalb das nun alles so schlimm sein soll.

Diese von dir aufgezählten Momente wirkten alle so wie eine Liste, die abgearbeitet wird.
Wäre dies nicht auch bei Punkten wie: Fury spricht mit Carole, Quill spricht mit Steve Rogers, etc. ähnlich gewesen.

Nochmal, bevor nun wieder gleich User ankommen die mir erklären, ich würde dir meine Meinung aufzwingen. Es ist nur halt so, dass ich finde, dass du von Endgame Dinge einforderst, die der Film rein von seiner Handlung und vom Thema nicht alle schaffen kann. Und wenn man ehrlich ist: zahlreiche andere Filme würden gerne solche Probleme haben. Seltsamerweise muss ich bei dir dann auch direkt an Jurassic World 2, Captain Marvel oder Aquaman denken.
Ich finde nach wie vor, man kann einen Film nicht in seiner Bewertung dafür bestrafen, dass man gewisse Erwartungen hatte. Mag subjektiv natürlich gerne gemacht werden und so ist diese Diskussion auch hier.
Aber ich kann Endgame nicht als schlechten Film ansehen nur weil ich Zeitreisen halt doof finde und mir wünschte, dass der Hulk zum 10ten Mal in diesem Franchise irgendwas smasht. Und ja, das hatte ich mir erhoftt ^^

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
25.05.2020 20:11 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 2.610 | Reviews: 28 | Hüte: 274

@ Duck-Anch-Amun

"Wie gesagt, deine Wünsche in Ehren, aber dann müsstest du auch bei vielen anderen Filmen deine Probleme haben."

""Show, don´t tell" wird sogar gemacht, da müsste man andere Filme, nochmals deutlicher abstrafen!"

Andere Filme schließen aber auch nicht alle Nase lang ein Filmuniversum wie das MCU nach 21 Filmen ab. Ein solch gigantischer und epischer Abschluss darf gerne auch mal etwas "mehr" bieten als das, was Endgame liefert. Das war mir zuviel "MCU-Standard". Nicht falsch verstehen, MCU-Standard auf hohem Niveau mit extrem viel Fanservice und geilen Schlachten und vielen tollen Momenten. Das war in meinen Augen nur einfach nicht genug für diesen großen Abschluss, auf den wir Jahre gewartet haben.

Klar wird "Show, don´t tell" genutzt, aber das geht mir einfach nicht weit genug in die Materie hinein. Immer, wenn es wirklich ernst wird, macht die Handlung einen Rückzieher zurück ins Altbekannte.

Wenn ich dich nicht kennen würde, würde ich sagen: Kuck dir die 22 anderen Filme an smile Ich weiß über jeden Avenger durch seine einzelne Auftritte mehr als über gewisse Hauptfiguren von anderen Franchises.

Ich verstehe deinen Standpunkt, teile ihn aber an dieser Stelle nicht. Die anderen 22 Filme erzählen sehr viel, keine Frage, aber Endgame hätte all das noch vertiefen können. Civil War endet damit, dass Tony und Steve im extremen Streit und Hass auseinandergehen und deren Freundschaft zerbricht völlig. Diese Ausgangslage wurde für meinen Geschmack in Endgame zu stiefmütterlich behandelt und zu schnell abgehandelt.

"Rocket darf doch ziemlich viele Sprüche klopfen. Schon in Infinity War teilt er z.B. mit Bucky eine Szene. Dann natürlich mit den Avengers in Endgame. Der Fehler machte dann eindeutig Infinity War, hier hätten die Guardians dann auf mehrere Figuren treffen können."

Das stimmt allerdings.

"Warum wäre Endgame denn Avengers 5?
Denn dann würde die Liste so aussehen:"

Jetzt nimmst du mich auf die Schippe. laughing

Ein weiterer Film hätte doch ausgereicht. Ein kompletter Film über die Handlung nach dem Snap aber vor dem eigentlichen "Endgame". Dieser Film "After the Snap" hätte quasi eine Überleitung von "Infinity War" zu "Endgame" geschaffen und hätte den Fokus auf Charaktere, Bindungen, der Bevölkerung, Endzeit-Feeling, Politik und solchen Themen gerichtet. Erst mit "Endgame" wäre dann wieder ein Gang hochgeschaltet worden. Wäre das nicht soooo geil gewesen?

"Nochmal, bevor nun wieder gleich User ankommen die mir erklären, ich würde dir meine Meinung aufzwingen.

Keine Sorge, wir diskutieren hier doch nur sachlich und argumentieren gegeneinander. Es geht hier ja nicht darum, anderen die eigene Meinung aufzuwingen, falls das überhaupt möglich ist. laughing

Es ist nur halt so, dass ich finde, dass du von Endgame Dinge einforderst, die der Film rein von seiner Handlung und vom Thema nicht alle schaffen kann. Und wenn man ehrlich ist: zahlreiche andere Filme würden gerne solche Probleme haben. Seltsamerweise muss ich bei dir dann auch direkt an Jurassic World 2, Captain Marvel oder Aquaman denken."

Der Vergleich hinkt aber. Den Grund habe ich oben schon genannt: Endgame ist der krönende Abschluss von 21 Filmen, und das ist schon etwas anderes als Jurassic World 2, Captain Marvel oder Aquaman. Das sind einfach nur weitere Teile der gesamten Reihe, und da erwarte ich nicht ansatzweise dasselbe wie ich von Endgame erwartet habe.

"Ich finde nach wie vor, man kann einen Film nicht in seiner Bewertung dafür bestrafen, dass man gewisse Erwartungen hatte. Mag subjektiv natürlich gerne gemacht werden und so ist diese Diskussion auch hier.
Aber ich kann Endgame nicht als schlechten Film ansehen nur weil ich Zeitreisen halt doof finde und mir wünschte, dass der Hulk zum 10ten Mal in diesem Franchise irgendwas smasht. Und ja, das hatte ich mir erhoftt ^^"

Absolut richtig. Mir ist auch klar, dass es an mir liegt und meine Erwartungshaltung scheinbar zu hoch war. Ich habe einen Film vom Schlage eines "Rückkehr des Königs" erwartet, aber das war von einen 300 Mio. Dollar Film, auf den jahrelang hingearbeitet wurde, wohl zu viel verlangt.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
25.05.2020 20:22 Uhr | Editiert am 25.05.2020 - 20:26 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 8.172 | Reviews: 32 | Hüte: 507

@Raven13
Mittlerweile sind wir auch Off-Topic und wir werden hier auch nie auf die gleiche Wellenlänge kommen, was aber auch gar kein Problem ist. Deine Idee finde ich natürlich gut und ja, von mir aus könnten es unzählige weitere Filme geben. Ich nehm dich auch nicht auf den Arm, nur mal z.B. Avengers 5: Secret Avengers!
Cap, Falcon, Wanda, Hakweye und Ant-Man sind auf der Flucht vor dem Gesetz. Hawkeye und Ant-Man werden vor Gericht gestellt und müssen sich entscheiden zwischen ihren Familien oder ihrer Bestimmung. Thunderbolt Ross lässt die Verbliebenden jagen mit Hilfe der Thunderbolts. Doch damit nicht genug: Wanda und Vision treffen sich heimlich. Und dann tritt Black Widow auf: sie hat das Abkommen unterzeichnet, hat sich aber gegen Tony gestellt: Freund oder Feind? Wem kann man vertrauen, wer ist Freund, wer Feind? Und wie kann man die Menschen retten, wenn die Regierung einen als Bösen ansieht?
Wäre das nicht soooo geil gewesen? Ja, denn dafür bräuchte ich keinen lahmen Black Widow-Film tongue-out

Und dann zu guter Letzt noch dein Stichwort: "Rückkehr des Königs". Der Film, der nicht mal im Ansatz die Probleme zeigt, welche in Mittelerde herrschen. Erst im Extended Cut (dem einzig wahren Cut) wird einem die Bedeutung des Sieges klar - aber nur für unsere Helden (von denen rein zufällig keine einzige Hauptfigur stirbt...soviel zur Tragik). Doch nach der Schlacht in Gondor ist alles supidupi. Kein Vergleich mit dem Roman und den Abenteuern die unsere Helden noch erleben mussten. Die Zerstörung des Auenlands? Die Kriege am Erebor? Die Reisen von Gimli und Legolas?
Und doch funktioniert der Film, weil "Die Rückkehr des Königs" eben als Handlung reicht. Alles Andere ist Epilog.
Und dies ist mein Schlusswort zum Thema smile

MJ-Pat
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CINEAST : : ReReleaser
25.05.2020 22:57 Uhr
0
Dabei seit: 17.11.09 | Posts: 1.627 | Reviews: 6 | Hüte: 57

@Raven13

Deine Euphorie und Ideenreichtum in allen Ehren...

...aber du wärst wirklich der wahrgewordene Alptraum eines jeden Cutters und Produzenten.

"Wir müssen hier jetzt wirklich langsam mal was rausschneiden Raven, das bisher von dir abgesegnete Material beträgt mittlerweile 37 Stunden und 24 Minuten..."

"Mh okey...aber wie wärs denn, wenn wir das hier noch mit reinnehmen...?!"

- CINEAST -

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sittingbull : : Häuptling
30.05.2020 11:17 Uhr | Editiert am 30.05.2020 - 11:19 Uhr
1
Dabei seit: 22.06.13 | Posts: 2.476 | Reviews: 6 | Hüte: 51

Kraftwerk - Pop Art (ARTE Dokumentation)

Eine ganz wunderbare 60 Minuten-Doku über das Gesamtkunstwerk "Kraftwerk". Ich wusste schon vorher, dass die Jungs aus Düsseldorf wegweisend für die elektronische Musik waren...aber was da alles noch dahinter steht, haut mir die Kinnlade runter. Mir war nicht bewusst wie einflussreich diese Band im Endeffekt war. Electro, House, Techno, Dubstep, Hip-Hop, Funk, Pop, Kunst, Avantgarde. Auf der ganzen Welt bezieht man sich auf Kraftwerk. In der Doku wird davon gesprochen, dass die kulturelle Relevanz ähnlich wie die von Mozart ist.

Musikwissenschaftler und Produzenten kommen zu Wort und ordnen das Schaffen von Kraftwerk ein. Untermalt wird das Ganze durch wunderbare Bild- und Tonmaterialen aus den verschiedenen Epochen der Band. Dieses Mensch-Maschine-Spiel ist etwas ganz Besonderes. Es ist wirklich schwer zu beschreiben aber für mich als eigentlichen "Metalhead" war das eine ganz tolle Erfahrung. Ich werde jetzt mehr Musik davon hören. Kannte bisher nur "Autobahn" und die "Mensch-Maschine".

Ein wirklich magische Doku mit synthetisch emotionalen Klängen & Melodien, deren Sogwirkung man sich nicht entziehen kann. Sollte man sich geben und gibt es hier in der Mediathek von ARTE: Kraftwerk - Pop Art Doku

Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
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DirtyMary : : Moviejones-Fan
30.05.2020 16:34 Uhr
0
Dabei seit: 07.08.13 | Posts: 175 | Reviews: 33 | Hüte: 6

Kraftwerk - Pop Art (ARTE Dokumentation)

Kunst und Künstlichkeit müssen kein Widerspruch sein, wie die sagenumwobene deutsche Elektronikband Kraftwerk eindrucksvoll bewiesen hat. Nach Kraftwerk konnte nur noch Rammstein den gleichen Weltruhm für deutsche Musikfarben einstreichen. Und der unverwechselbare Stil der Industrial Metaller ist - wie es der Zufall will - nicht wenig von den Elektronikpionieren mitinspiriert worden.

MJ-Pat
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FlyingKerbecs : : Captain Levi
06.06.2020 17:16 Uhr
0
Dabei seit: 24.11.15 | Posts: 3.889 | Reviews: 17 | Hüte: 196

The Garden of Words (Anime), Kurzfilm (46 Minuten)

Ein visuell überragender Film mit einer einfachen aber tollen Story, sympathischen Charakteren, tollem Soundtrack und einem emotionalen Ende. Post-Credit-Szene gibt es übrigens auch.

Mir hat er sehr gut gefallen. Regen spielt in dem Film eine zentrale Rolle, die meiste Zeit sitzen die Charaktere beim Regen im Park. Das ist sehr entspannend. Ich mag den Regen auch sehr.

Also wer mal runterkommen und sich entspannen möchte, dem kann ich den Film sehr empfehlen.

9/10 Punkte

Gesehen bei Anime on Demand

MJ-Pat
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FlyingKerbecs : : Captain Levi
06.06.2020 20:53 Uhr
0
Dabei seit: 24.11.15 | Posts: 3.889 | Reviews: 17 | Hüte: 196

Tokyo Ghoul (Film) (2017)

Live-Action Adaption des Mangas und der ersten 8 Episoden der 1. Staffel des Anime Tokyo Ghoul.

Live-Action Adaptionen haben es nie leicht. Vor allem, wenn es Adaptionen von Fantasy-Comics/Mangas/Serien sind.

Negativ-Beispiele, die ich gesehen habe, sind z.B. Die Legende von Aang, Attack on Titan (2015), Death Note (2017). Die Filme sind total beschissen. Hauptgrund: Die Charaktere wurden teils völlig verändert, Story und Storyelemente schlecht umgesetzt, Namen geändert, Story geändert usw...

Nun hab ich mir eine weitere Live-Action-Adaption angesehen. Natürlich in Erwartung eines ebenso miesen Films wie die 3 o.g. Vorab ist aber zu sagen, dass es einen Unterschied gibt, was meine Erwartungshaltung anging. Denn im Gegensatz zu den 3 o.g. Serien-Adaptionen, wo ich die Serie super gut fand und auf eine gute Adaption gehofft hatte, war es bei Tokyo Ghoul eher so, dass es mir egal war, wie der Film wird. Ich hab den Manga nicht gelesen und fand die 1. Staffel gut, aber nicht mehr. Zudem wusste ich, dass der Anime keine gute Adaption des Mangas sein soll.

Der Tokyo Ghoul Film ist also eine Adaption eines nicht gut umgesetzten Anime. Kann daraus überhaupt ein guter Film entstehen? Eigentlich unmöglich oder? Vor allem, wie will man das mit den Krallen und Klinken umsetzen? Oder wird das einfach stark verändert? Wie würde das überhaupt aussehen? Sicher alles andere als gut, vermutlich?

Ja...umso mehr war ich von dem Film dann überrascht. Denn er ist tatsächlich eine ganz annehmbare Live-Action-Adaption der Serie.

Die Charaktere kommen soweit alle drin vor, ihre Namen und Persönlichkeiten und selbst ihr Aussehen wurden so gut wie nicht verändert, die Story war größtenteils gleich wie in der Serie, die Effekte sehen gut aus, der Cast hat gepasst, die Krallen und Klinken wurden super umgesetzt und sehen klasse aus, zudem fast genauso wie in der Serie...also ich bin echt total baff! Wieso nicht immer so?? Ist das denn so schwer??

Klar, die Story wurde teilweise verändert, aber nicht so schlecht, finde ich. Bei solchen Adaptionen bleibt immer was auf der Strecke. Ich finde, das haben sie solide hinbekommen. Die Lautzeit war auch in Ordnung.

Selbst die Fights waren nicht schlecht und sahen nicht mal amateurhaft aus.

Der Film hat so viel richtig gemacht, dass mich negativen Aspekte gar nicht mal so stören. Der Soundtrack war übrigens auch nicht schlecht.

Insgesamt eine ordentliche Adaption der ersten 8 Folgen. Vor allem im Vergleich mit den 3 o.g. Adaptionen ein großer Fortschritt.

Mag an meinen nicht vorhandenen Erwartungen gelegen haben oder dass es mir einfach egal war, wie der Film wird. Auf jeden Fall ist es ein solider Film geworden. Und sowas über eine Anime Live-Action-Adaption sagen zu können, ist eine Seltenheit.

Klar, wenn man ihn nun versucht, objektiv zu bewerten, ist es dennoch kein guter Film und ich bin mir sicher, Manga-Fans werden ihn verreißen, aber ich für meinen Teil finde ihn erfrischend "nicht scheiße" wie so manch andere Adaptionen.

Der Film bekommt von mir unglaubliche 3,5 Hüte. Bravo!!

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