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Primeval | 08.01.2012
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Dabei ist es egal, ob ihr im Kino wart, oder euch einen DVD/Blu-Ray Abend gemacht habt.
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6624 Kommentare
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sittingbull : : Häuptling
20.03.2018 12:35 Uhr
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Dabei seit: 22.06.13 | Posts: 2.228 | Reviews: 6 | Hüte: 37

@eli & luhp

Möchte gar nicht lange stören und bin auch weiß Gott kein Horrorfilm-Gucker aber die Aussage von Netflix, dass nur 1 von 100 Personen den Film zu Ende schauen finde ich ziemlich amüsant. Schon mal daran gedacht, dass manche den Film abschalten weil er einfach schlecht/langweilig ist?

Statistiken kann man immer drehen, wie es einem passt und Netflix hat garantiert keine repräsentative Studie durchgeführt sondern einfach ins System geglotzt... Ich möchte das nur in den Raum werfen weil eure Meinungen ja von "gruselig" bis hin zu "harmlos" auseinander gehen. In meinem Freundeskreis gehen die Meinungen nämlich ebenfalls stark auseinander. Ich denke, dass das sicherlich ein Spiegel für die Community sein könnte und gut zeigt, dass solche Aussagen immer mit Vorsicht zu genießen sind. Das nur kurz zum Marketing des Films laughing

Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
MJ-Pat
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sid : : Auslöscher
20.03.2018 20:53 Uhr
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Dabei seit: 01.10.12 | Posts: 1.146 | Reviews: 14 | Hüte: 27

Kind 44

Hab mich gestern trotz der düsteren Vorschau dran gewagt. Dank dem lückenhaften Geschichtsunterricht an meiner Schule nach dem 2. WK ist mein Wissensstand über die Sowjetunion nicht der Beste und nur aus Interesse hab ich immerhin ein bisschen was nachgeholt, sprich Dokus im Fernsehen, ein paar der gängigsten Bücher wie Doktor Schiwago und Werke von Solschenizyn, Gorky Park für die Unterhaltung und was man eben so mitbekommt. Deshalb kann ich nicht wirklich beurteilen, ob sich der Film in allem an die Tatsachen hält und kann deshalb nur sagen, dass der Film von der Atmosphäre hinzukommen scheint. Kenner könnten bestimmt mehr dazu sagen.
Insgesamt fand ich den Film sehr stimmungsvoll, was unter anderem auch den sehr guten Schauspielleistungen zu verdanken ist (höchstens der Gegenspieler war etwas blass), sehr spannend und erstaunlich gut erträglich. Kind 44 ist eine Mischung aus politischem Zeitzeugnis, Thriller/Krimi und persönlichen Dramen. Die zeitliche Rückversetzung, an der viele Filme mMn scheitern, funktionierte ebenfalls erstaunlich gut. Ab und an könnte man kritisieren, dass die Figuren etwas cleverer/trickreicher/russischer agieren könnten und die eine oder andere, äußerst interessant zwar, aber nur angerissene Episode wie die Kinderzeit im Heim wurde mir zu kurz abgehandelt, als dass ich alles verstanden hätte. Ich sollte mir wohl mal das Buch vorknöpfen.
Insgesamt 8/10. Und man muss, wie schon bemerkt, nicht befürchten, dass man zu schockiert sein könnte, denn die Abgründe kann man sich in den meisten Fällen nur weiter ausmalen und auch sonst wird der Zuschauer mitgenommen (was man auch an anderen Dingen merkt wie zum Beispiel dem Schluss, aber eigentlich hatte ich nichts dagegen).

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luhp92 : : BOTman Begins
20.03.2018 21:26 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 9.683 | Reviews: 120 | Hüte: 288

@sittingbull

"Schon mal daran gedacht, dass manche den Film abschalten weil er einfach schlecht/langweilig ist?"

Das musst du die Netflix-Produzenten und deren Marketing-Abteilung fragen, nicht mich^^
Ich halte diese ganze Marketing-Aktion für Unsinn, auch wenn ich mir "Véronica" genau deswegen angeschaut habe. Ich habe mir da aber keine falschen Hoffnungen gemacht, sondern bin neutral an den Film herangetreten, weil ich "XY aller Zeiten"-Aussagen nicht ernst nehmen kann. Viele bewerten "Véronica" aber gerade deshalb schlecht, Netflix mag durch die Aktion zwar mehr Klicks generieren, aber das geschieht leider auf Kosten des meiner Meinung nach guten Films.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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sittingbull : : Häuptling
21.03.2018 12:20 Uhr
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Dabei seit: 22.06.13 | Posts: 2.228 | Reviews: 6 | Hüte: 37

@luhp

Ja das war mehr eine Frage an die Allgemeinheit laughing Du darfst es aber auch gern den Produzenten weiterleiten! Hast meinen Segen smile

“...weil ich "XY aller Zeiten"-Aussagen nicht ernst nehmen kann. Viele bewerten "Véronica" aber gerade deshalb schlecht, Netflix mag durch die Aktion zwar mehr Klicks generieren, aber das geschieht leider auf Kosten des meiner Meinung nach guten Films.“

Jo das sehe ich auch so. Solche Aktionen sind immer sehr subjektiv und lösen völlig falsche Erwartungen aus. Finde derartige Marketingkampagnen eher eindimensional. Ich werde den Film eh nie gucken aber das ganze Drumherum war schon witzig laughing

Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
MJ-Pat
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sublim77 : : Rattle Head
23.03.2018 10:18 Uhr | Editiert am 23.03.2018 - 11:01 Uhr
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Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 2.811 | Reviews: 21 | Hüte: 174

Wild Wild Country

Diese Dokumentation ist momentan auf Netflix zu finden. Sie hat mich in besonderem Maße fasziniert und auf eine seltsame Weise auch berührt. Wild Wild Country dokumentiert die Geschehnisse um den Sektenguru Bhagwan Shree Rajneesh (später Osho genannt) und seiner Anhänger (genannt Sannyasins), die von Indien nach Oregon (USA) ausgezogen waren, um dort eine neue Gesellschaft zu gründen und von dort aus nach ihren Vorstellungen die Welt zu verändern. Während der Dokumentation kommen sowohl die Gefolgschaft Rjneeshs, als auch die besorgten Bürger der unmittelbaren Nachbarschaft, sowie vertreter der Behörden zu Wort. Auf diese Weise bekommt der Zuschauer Einblick in die Gefühls und Gedankenwelt aller Parteien, was (bis zu einem gewissen Punkt) eine Empathie für alle Seiten aufkommen lässt.

Da ich nicht zu viel des Inhalts preisgeben will, gehe ich nicht zu sehr auf die Geschehnisse der Doku ein.

Nur soviel:

Ich finde diese Doku zu tiefst spannend und interessant. Mir selbst waren die Geschehnisse, die sich auch auf Deutschland ausweiteten, nicht bekannt. Auch wenn ich weder ein spiritueller Mensch, noch besonders religiös bin, hat mich Wild Wild Country sofort mitgerissen. Die Doku macht deutlich, wie weit Menschen gehen um ihre Ziele zu erreichen und zwar auf allen Seiten. Wie sehr Menschen auf der Suche nach sich selbst beeinflussbar sind. Wie andere für sie entscheiden was "richtig" ist, bis diese bereit sind ihre Realität als die einzig wahre "Wahrheit" zu erkennen und meinen sich im Recht befinden. Während auf der anderen Seite Altbürgertum und Fremdenhass zu einer explosiven Mischung werden kann und alles was nicht bekannt ist, abgelehnt wird.

Wer sich gerne spannende Dokumentationen ansieht, sollte einen Blick bei Wild Wild Country riskieren.

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

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luhp92 : : BOTman Begins
23.03.2018 19:08 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 9.683 | Reviews: 120 | Hüte: 288

Hier zwei großartige Kurzfilme vom deutschen Regisseur Erik Schmitt, die ich mir gestern angesehen habe:


Nun sehen Sie Folgendes

Ein ziemlich lustiger Kurzfilm über das Filme Machen, in dem aus dem Off kommentiert wird, was gerade geschieht.


Nashorn im Galopp
Ein charmanter, berührender und technisch verspielter Kurzfilm über Berlin und die Liebe. Ein introvertierter, heimatverbundener Mann (Tino Mewes, "Fickende Fische") trifft auf eine extrovertierte, reisefreudige Frau (Marleen Lohse, "Die Kinder vom Alstertal").

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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luhp92 : : BOTman Begins
07.04.2018 01:51 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 9.683 | Reviews: 120 | Hüte: 288

Ready Player One
Kritik

Ich bin in zweierlei Hinsicht enttäuscht:
Einmal als großer Fan der Romanvorlage und einmal als großer Fan Steven Spielbergs.

5/10 Punkten

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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sittingbull : : Häuptling
09.04.2018 11:41 Uhr
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Dabei seit: 22.06.13 | Posts: 2.228 | Reviews: 6 | Hüte: 37

Iron Man 1

Oh yeah Baby! Der Film rockt immer noch wie die Sau. Unangepasster Playboy wird zu einem der coolsten Helden des MCU. Das lobe ich mir!

Der Film macht echt verdammt viel richtig. Hatte ihn sogar etwas schwächer in Erinnerung aber er hat mich komplett abgeholt.

Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
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luhp92 : : BOTman Begins
16.04.2018 17:59 Uhr | Editiert am 16.04.2018 - 18:02 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 9.683 | Reviews: 120 | Hüte: 288

Titanic (1943)

"Der Tod von 1500 Menschen bleibt ungesühnt, eine ewige Anklage gegen Englands Gewinnsucht."

"Titanic" aus dem Jahr 1943 ist ein antibritischer NS-Propagandafilm, dessen Hintergrundgeschichte sich rückblickend als schadensfreudige bis traurige Ironie des Schicksals herausstellt. Die Planung und Produktion des Films zog sich von 1940 bis 1943 hin, in diesen Jahren verschlechterte sich die Kriegssituation der Nazis dermaßen, dass Goebbels "Titanic" in Deutschland verbieten ließ, weil er eine Assoziation des Untergangs der Titanic mit dem des Deutschen Reichs befürchtete. Während des Zweiten Weltkriegs lief der Film nur im Ausland, in Deutschland wurde er erst 1950 veröffentlicht.
Aufgrund der Schwierigkeiten während der Produktion und der Zusammenarbeit mit laienhaften Wehrmachtssoldaten äußerte Regisseur Herbert Selpin Kritik an der Wehrmacht und am Krieg, wurde deswegen verhaftet und zwei Tage später erhängt in seiner Zelle aufgefunden. Die Schiffsdreharbeiten fanden auf dem Luxusdampfer "Cap Arcona" statt, der im weiteren Verlauf des Krieges als Flüchtlings- und KZ-Häftlingsschiff verwendet und im Jahr 1945 von britischen Flugzeugen versenkt wurde. Bei dem Angriff kamen die meisten der 4500-6000 Menschen an Bord zu Tode, was ein Vielfaches der Opfer des Titanic-Untergangs darstellt.

Die Handlung des Films fällt entsprechend der NS-Progaganda ziemlich dämlich aus und kann aus heutiger Sicht kaum ernst genommen werden. Vorteil: Es ergeben sich oft unfreiwillig komische Szenen. Die Titanic wird von britischen und US-amerikanischen Kapitalisten/Börsenspekulanten mit Hilfe der korrupten Seemänner ins Verderben gefahren, nur der deutsche Erste Offizier Petersen - edel und moralisch integer - erkennt die Gefahr und versucht vergeblich, die Katastrophe einer möglichen Eisbergkollision zu verhindern. Von Ismay, Astor, Kapitän Smith und anderen Seemännern wird er nicht angehört oder verspottet, während des Untergangs kümmert sich Petersen um die Passagiere, rettet heroisch ein Kind aus einer versperrten Kabine und erobert nebenher das Herz der holden Weiblichkeit, die wegen ihres Geldes eigentlich vom schurkischen Ismay umworben wurde.

Sehenswert sind dagegen die hervorragenden Trickeffekte und Modellarbeiten, die aufgrund ihrer Hochwertigkeit und historischen Akkuratesse im britischen "Die letzte Nacht der Titanic" von 1958 wiederverwendet wurden. Darüberhinaus lohnt sich "Titanic" für Fans von James Camerons Version, welcher von diesem Werk eindeutig inspiriert wurde, mehrere Handlungselemente und Kameraeinstellungen wurden von ihm direkt oder indirekt übernommen. Des Weiteren ist der Film mit 85 Minuten glücklicherweise sehr kurz, man muss sich daher nicht allzu lange mit dem inhaltlichen Unsinn auseinandersetzen.

Zu sehen auf Youtube:
https://www.youtube.com/watch?v=RadNyjDLtA8

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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