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Rückkehr nach Ithaka (2024)

Moviejones | 05.05.2026

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DrStrange : : Moviejones-Fan
04.05.2026 19:28 Uhr
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Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 3.815 | Reviews: 63 | Hüte: 145

„Rückkehr nach Ithaka“ wird wohl nicht jedem zusagen, da wir es hier weniger mit einem großen Abenteuerfilm zu tun haben, sondern einem kleinen Independet-Film, der mehr einem Schauspiel gleicht.

Wie der Titel schon sagt, konzentriert sich der Film auf den finalen Teil der Odyssee, in dem Odysseus nach vielen Jahren des Krieges und natürlich seiner Irrfahrt, nach Ithaka zurückkehrt und sich den Freiern gegenübersieht, welche seine Frau Penelope bedrängen.

Mit Ralph Fiennes haben wir hier eine großartige Besetzung als Odysseus, der hier einen gealterten und von den Jahren gebrochenen König von Ithaka zeigt.

Passend zur Figur, ist der Film dann auch in seiner Inszenierung äußerst entschleunigt und weist auch keine große Action oder Effekthascherei auf. Selbst das Finale ist geerdet in Szene gesetzt und keine krachende Actionsequenz.

Der Film kann dazu einige sehr schöne Bilder einfangen, von den Schauplätzen auf Corfu und Kyllini, die auch gern mal wie ein Stillleben wirken und insgesamt zum langsamen Tempo des Films passen.

Ebenso empfand ich die Kostüme und Preps als wirklich ansprechend und gelungen in ihrer Schlichtheit. Das sieht deutlich überzeugender aus, als in einem Hollywood-Blockbuster, der wieder die üblichen Klischees bedient, oder gar „Fantasy-Rüstungen“ einsetzt.

Die Darsteller sind für mich noch die heikelste Angelegenheit. Wenn auch Fiennes und Juliette Binoche als Penelope, oder auch Marwan Kenzari als Antinoos und Roberto Serpi als Melanthius wirklich zu gefallen wissen, haben wir in der zweiten Reihe einige teils sogar unpassende Figuren. Aber auch ein Charlie Plummer als Telemachus spielt mir deutlich zu steif und blass unter der Nase… mal abgesehen das er kaum irgendwie „griechisch“ aussieht.

Insgesamt für mich ein sehr stimmiger Film, mit einer angenehmen, ruhigen Atmosphäre und einem langsamen Erzählfluss. Dazu eine Geschichte, die wohl nie alt werden kann und mich auch auf ein Neues eingesaugt hat.

Wer aber mehr nach einem großen „Fantasy-Abenteuer-Action-Kracher“ aus ist, der sollte sich wahrscheinlich besser den Film von Nolan anschauen.

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"The Wheel weaves as the Wheel wills"

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