Hier dreht sich alles um die Star Trek - Der Film von DrStrange. Tausch dich mit anderen Filmfans aus.
Ich finde den Film auch ganz gut, wenn auch schwächer als die anderen Filme.
Das langsame Pacing ist zeitweise ganz angenehm, vor allem dank der Musik von Jerry Goldsmith.
Laut Making Ofs wurde ohne finales Script gedreht, was den Dreh sehr erschwert hat.
Der chaotische Dreh und das überzogene Budget haben dafür gesorgt, dass Gene Roddenberry bei den Filmen nur noch eine Beraterfunktion hatte und Harve Bennett für die Produktion verantwortlich war.
Ich hab mal gelesen, dass schon vor Star Wars die Überlegung im Raum stand, einen Film zu machen. Allerdings war man nie mit dem Skript zufrieden.
Diese Kluft zwischen den Fanlagern von "Star Trek" und "Star Wars" ist für mich unverständlich. Ich verstehe nicht, warum man nicht beides mögen soll.
Mal schauen, wie "Star Trek" nach dem Ausscheiden von Kurzman aussehen wird. Ich hoffe, dass es nicht noch schlimmer wird.
@CountDooku
Man muss auch sagen, dass das Budget nach oben geschossen ist, weil man nach der Hälfte der Produktion nochmal von vorne beginnen musste. Wie du schon sagtest... ein chaotischer Dreh, heute würde so ein Film untergehen, aber sie haben es wirklich noch richtig gut hinbekommen.
Ich finde den Film auch ganz gut, wenn auch schwächer als die anderen Filme.
Ich bin ja eh kein beinharter Fan der Filme, sonder eher der Serien, aber diesen hier sehe ich noch eher auf der Habenseite. Später gab es doch mehrere Filme die deutlich schwächer waren.
Diese Kluft zwischen den Fanlagern von "Star Trek" und "Star Wars" ist für mich unverständlich. Ich verstehe nicht, warum man nicht beides mögen soll.
Ein wenig seltsam, vor allem wenn es dann wirklich giftig wird. Ich war immer mehr Trekkie, schau mir aber die Star Wars Filme genauso an und kann damit meinen Spaß haben... naja, früher halt, als SW noch gut war.
Mal schauen, wie "Star Trek" nach dem Ausscheiden von Kurzman aussehen wird. Ich hoffe, dass es nicht noch schlimmer wird.
Nun, noch ist Kurtzman nicht draußen. Wobei ich stark damit rechne, dass die Zusammenarbeit auf die eine oder andere Weise "beendet" wird. Höchstwahrscheinlich recht unspektakulär, damit es kein großes Ding wird.
Nächstes Lebenszeichen sollte die ComicCon in San Diego Ende Juli sein. Da wird zwar der Fokus auf "Strange New Worlds Staffel 4" und "Starfleet Academy Staffel 2" liegen, aber es ist schwer davon auszugehen, das sie den kommenden Film offenbaren, an dem die "Dungeons & Dragons" Macher derzeit arbeiten.
"The Wheel weaves as the Wheel wills"
@DrStrange
Gute geschrieben... kurz und knackig. Ich möchte mal das ein oder andere kommentieren.
"Obwohl also bis heute noch diese Kluft existiert zwischen den Fanlagern, hat „Star Trek“ zumindest zu einem gewissen Anteil seine „Wiedergeburt“ dem „Star Wars“ Franchise zu verdanken."
Ich denke mal, ohne Star Wars hätte es Star Trek - Der Film in dieser Form nicht gegeben. Man hätte vermutlich wirklich die Serie Phase Two gedreht, die sich kaum von der Ursprungsserie unterschieden hätte. Mit der Begeisterung für Weltraum-Geschichten, die durch Star Wars entfacht wurde - und vor allem, die Effekte, die plötzlich möglich waren, sollten die Initialzündung für Star Trek sein. Daher resultiert auch Deine Aussage:
"Ich kann mich erinnern, als ich den Film das erste mal gesehen habe, welche Augenpracht das war. Man konnte kaum glauben, dass man es hier mit dem aus der Serie gewohnten „Raumschiff Enterprise“ zu tun hat."
Die Tatsache, dass man ein riesiges Raumschiff-Modell gebaut hatte und mit der atemberaubenden Aufnahmetechnik (Dykstraflex aus Star Wars), war auch eine Minutenlange Kamerafahrt um die Enterprise herum ein Moment, bei dem sich der gemeine Trekkie im Kino einen runterholte (sorry für die plakative Ausdrucksweise... ist positiv gemeint ^^). Das Gefühl von "Größe" konnte so manche Länge des Films kompensieren.
"Wenn man den Film für „langsam und langweilig“ hält, hat man wahrscheinlich „Star Trek“ nicht verstanden, oder ist beim falschen Franchise gelandet."
Das weise ich entschieden zurück. Jemandem vorzuwerfen, er habe Star Trek nicht verstanden, weil er die Art und Weise kritisiert, wie der Film umgesetzt wurde, ist anmaßend. Ich selbst habe die Originalserie (TOS) geliebt... als Star Trek - Das Nächste Jahrhundert kam, dachte ich nur "es kann nur einen geben, und der heißt Kirk (und seine Crew)! Und was ist das überhaupt für ein hässliches Raumschiff?" - erst einige Zeit später konnte ich mich mit der Picard-Enterprise arrangieren und sie (mit allen Crew-Mitgliedern) liebgewinnen. Heute mag ich beide Serien (wobei TOS zugegebenerweise schon ziemlich angestaubt wirkt), weil sie die Philosophie von Star Trek leben.
"Siehe das heutige „New Trek“ und die Kurtzman-Projekte. Genau wie die Filme aus der Feder von J.J. Abrams, die vielleicht unterhaltsame Actionfilme sind, aber „Star Trek“ ist das nicht, außer dem Namen nach."
Sehe ich genauso. Die Personen verhalten sich zum großen Teil einfach dumm - selbst Spock nimmt man seinen intellektuellen Vorteil gegenüber anderen nicht mehr ab, Handlung weicht Action, Emotionen werden mit dem Holzhammer eingeprügelt, für Charakterentwicklung werden abstruse Ist-Situationen konstruiert, damit auch der uninteressierteste Zuschauer sofort die Motivationen kapiert.
"Wer klassisches „Star Trek“ liebt, wird mit diesem Film kaum seine Probleme haben."
Kann ich leider nicht unterschreiben. Ich liebe das klassische Star Trek und habe dennoch meine Probleme mit dem ersten Spielfilm. Es ist nicht so, dass er für mich ein Totalausfall wäre - also weniger, als 3 Hüte würde ich dem Film auch nicht geben -, aber er wird nie den qualitativen Stellenwert anderer Beiträge aus dem Universum haben.
Und die Tatsache, dass man mit Star Trek II - trotz kommerziellem Erfolg des ersten Films - quasi ein Reboot mit deutlich weniger Budget vornahm, deutet darauf hin, dass Star Trek nicht wirklich das Vertrauen genoss, das zu einer klassischen Fortsetzung geführt hätte. Man könnte mir jetzt natürlich vorwerfen, dass ich "Star Trek nicht verstanden habe, oder beim falschen Franchise gelandet bin", weil ich das höhere Tempo der Folgefilme besser fand. Aber nichts-desto-trotz atmen diese Filme genauso die originale, philosophische Star-Trek-Luft, aber auf einer anderen, etwas düstereren Ebene, mit ein bisschen mehr Action und Drama. Aber insbesondere Charakterentwicklung, menschliche Fehler und das resultierende "Lernen" aus den Fehlern, stehen hier deutlich im Fokus.
“Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"
@MrBond
Gute geschrieben... kurz und knackig. Ich möchte mal das ein oder andere kommentieren.
Danke dir. Konnte mich nicht entscheiden, ob Kommentar oder Kritik.
ch denke mal, ohne Star Wars hätte es Star Trek - Der Film in dieser Form nicht gegeben. Man hätte vermutlich wirklich die Serie Phase Two gedreht, die sich kaum von der Ursprungsserie unterschieden hätte. Mit der Begeisterung für Weltraum-Geschichten, die durch Star Wars entfacht wurde - und vor allem, die Effekte, die plötzlich möglich waren, sollten die Initialzündung für Star Trek sein.
Ja, habe ich ja auch so angedeutet. Der Erfolg von „Eine neue Hoffnung“ war hier sicher der springende Punkt von Serie auf großen Kinofilm zu wechseln. „Phase Two“ wäre halt dann ohne Spock gewesen, weil der nicht zur Serie zurückkehren wollte und man stattdessen einen anderen Vulkanier etabliert hätte.
Die Tatsache, dass man ein riesiges Raumschiff-Modell gebaut hatte und mit der atemberaubenden Aufnahmetechnik (Dykstraflex aus Star Wars), war auch eine Minutenlange Kamerafahrt um die Enterprise herum ein Moment, bei dem sich der gemeine Trekkie im Kino einen runterholte (sorry für die plakative Ausdrucksweise... ist positiv gemeint ^^). Das Gefühl von "Größe" konnte so manche Länge des Films kompensieren.
Ja, die Szene in der Kirk mit Scotty in der Fähre um die Enterprise fliegt, ist wohl der Traum eines jeden Trekkies. Dauert eigentlich zu lange, ist aber immer noch mit diesem Gefühl von „Größe“ versehen. Und ja, der Film „kaschiert“ seine Längen oder nennen wir es gleich „Leerläufe“ mit der entsprechenden Optik und Größe. Das ist ja auch so mit dem „Encounter“ und wenn sie beginnen in den Nebel zu fliegen. Und wie du schon sagst… auch die Technik haben sie „Star Wars“ zu verdanken.
Das weise ich entschieden zurück. Jemandem vorzuwerfen, er habe Star Trek nicht verstanden, weil er die Art und Weise kritisiert, wie der Film umgesetzt wurde, ist anmaßend. Ich selbst habe die Originalserie (TOS) geliebt... als Star Trek - Das Nächste Jahrhundert kam, dachte ich nur "es kann nur einen geben, und der heißt Kirk (und seine Crew)! Und was ist das überhaupt für ein hässliches Raumschiff?" - erst einige Zeit später konnte ich mich mit der Picard-Enterprise arrangieren und sie (mit allen Crew-Mitgliedern) liebgewinnen. Heute mag ich beide Serien (wobei TOS zugegebenerweise schon ziemlich angestaubt wirkt), weil sie die Philosophie von Star Trek leben.
Sollte eigentlich nicht anmaßend klingen und schon gar nicht den nächsten „Clash of Cultures“ verursachen.
Ich habe das ein wenig darauf gemünzt, wenn man übertrieben gesagt, die neuen Filme von Abrams als Referenz nimmt, was ja durchaus ein neueres Publikum tut, versteht man mit Sicherheit diesen Film hier nicht und wird sich wundern oder ihn vielleicht sogar ablehnen, obwohl das hier eigentlich das „echte“ Star Trek ist.
Ich hatte eigentlich mit jeder neuen ST-Serie am Anfang meine Probleme. Neue Gesichter, neue Crew, neues Setting… da „fremdelt“ man halt einfach. Aber das hat sich spätestens nach 1-2 Staffeln gelegt und ging in Begeisterung über. Zumindest bis einschließlich „Enterprise“.
Sehe ich genauso. Die Personen verhalten sich zum großen Teil einfach dumm - selbst Spock nimmt man seinen intellektuellen Vorteil gegenüber anderen nicht mehr ab, Handlung weicht Action, Emotionen werden mit dem Holzhammer eingeprügelt, für Charakterentwicklung werden abstruse Ist-Situationen konstruiert, damit auch der uninteressierteste Zuschauer sofort die Motivationen kapiert.
Alleine wenn man wie hier Leonard Nimoy als Spock sieht, erkennt man, dass eigentlich niemand diese Rolle ersetzen kann. Weder Zachary Quinto, noch aktuell Ethan Peck. Manchmal und in gewissen Szenen habe ich schon beinahe den Eindruck, niemand von den Verantwortlichen hat die Figur oder Nimoy wirklich verstanden, so stark weichen die neueren Interpretationen ab.
Von „Bumm-Bumm“ Star Trek mit dem Holzhammer wollen wir gar nicht erst anfangen.
Kann ich leider nicht unterschreiben. Ich liebe das klassische Star Trek und habe dennoch meine Probleme mit dem ersten Spielfilm. Es ist nicht so, dass er für mich ein Totalausfall wäre - also weniger, als 3 Hüte würde ich dem Film auch nicht geben -, aber er wird nie den qualitativen Stellenwert anderer Beiträge aus dem Universum haben.
Ich hatte ihn sogar für mich schlechter in Erinnerung als er sich bei erneuter Sichtung nun herauskristallisiert hat. Klar, das ist nicht der beste Film der Reihe, bei weitem nicht, aber er weiß in vielen Punkten um seine Stärken und hat verstanden, was ST ausmacht. Vielleicht ist er halt hier und da über das Ziel hinausgeschossen.
Und die Tatsache, dass man mit Star Trek II - trotz kommerziellem Erfolg des ersten Films - quasi ein Reboot mit deutlich weniger Budget vornahm, deutet darauf hin, dass Star Trek nicht wirklich das Vertrauen genoss, das zu einer klassischen Fortsetzung geführt hätte. Man könnte mir jetzt natürlich vorwerfen, dass ich "Star Trek nicht verstanden habe, oder beim falschen Franchise gelandet bin", weil ich das höhere Tempo der Folgefilme besser fand. Aber nichts-desto-trotz atmen diese Filme genauso die originale, philosophische Star-Trek-Luft, aber auf einer anderen, etwas düstereren Ebene, mit ein bisschen mehr Action und Drama. Aber insbesondere Charakterentwicklung, menschliche Fehler und das resultierende "Lernen" aus den Fehlern, stehen hier deutlich im Fokus.
Hm, ich habe „Khan“ nie so wirklich als Reboot gesehen, sondern eher als Kurskorrektur, nachdem eben der erste Film viel Schelte erhalten hat und bei einem großen Teil des Publikums eher auf gemischte Gefühle gestoßen ist.
Ich habe „mehr Tempo und Action“ nie als Stärke von Star Trek gesehen, aber unterschreibe gerne den Fokus auf Charakterentwicklung, dass diese Figuren Fehler machen, daraus lernen und besser werden. Was ja auch ganz in der Tradition und dem Gedanken der Förderation und der Sternenflotte steht.
Ich werde jedenfalls meinen Rewatch der Filmreihe weiterführen und bin selbst gespannt, wo ich heute, einige Jahre später, bei all den Filmen stehe. Meine Meinung werde ich natürlich wieder kundtun.
"The Wheel weaves as the Wheel wills"
@DrStrange
Danke für die ausführliche Antwort und den Hut, den ich an dieser Stelle gerne erwidern möchte.
"Sollte eigentlich nicht anmaßend klingen und schon gar nicht den nächsten „Clash of Cultures“ verursachen."
Ich denke, ich habe mich da etwas zu harsch ausgedrückt.
"Ich habe das ein wenig darauf gemünzt, wenn man übertrieben gesagt, die neuen Filme von Abrams als Referenz nimmt, was ja durchaus ein neueres Publikum tut, versteht man mit Sicherheit diesen Film hier nicht und wird sich wundern oder ihn vielleicht sogar ablehnen, obwohl das hier eigentlich das „echte“ Star Trek ist."
Ganz genau.
"Ich hatte eigentlich mit jeder neuen ST-Serie am Anfang meine Probleme. Neue Gesichter, neue Crew, neues Setting… da „fremdelt“ man halt einfach. Aber das hat sich spätestens nach 1-2 Staffeln gelegt und ging in Begeisterung über. Zumindest bis einschließlich „Enterprise“."
Ging mir ziemlich identisch. Und es war ebenfalls die Serie Enterprise, die den Wendepunkt darstellte. Es war die erste Serie, die eine neue Erzählweise etablierte: Eine zusammenhängende Geschichte, die wie ein Spielfilm in Episodenform funktioniert. Was die Serie aber deutlich von späteren Produktionen abhob, war die Ausarbeitung der Charakteren. Man gab ihr, mit über 20 Folgen pro Staffel, Luft zum Atmen... man durfte noch jede Person wirklich kennenlernen. Der rote Faden und das große Ziel waren klar (gab`s bei Voyager eigentlich auch schon, wobei die Mission einfacher gestrickt war) und dennoch bekam jedes Crew-Mitglied genug Zeit, sich zu entwickeln - auch mal in persönlichen Episoden.
"Hm, ich habe „Khan“ nie so wirklich als Reboot gesehen, sondern eher als Kurskorrektur, nachdem eben der erste Film viel Schelte erhalten hat und bei einem großen Teil des Publikums eher auf gemischte Gefühle gestoßen ist."
Naja, Reboot ist vielleicht übertrieben - eher ein Soft-Reboot. Mir ist das auch erst wirklich aufgefallen, während ich meine Kritik zu Star Trek II geschrieben hatte, da ich den Übergang analysierte. Damals schrieb ich: "Vorweg sei gesagt, dass Star Trek II keinerlei Referenzen auf den ersten Teil Star Trek – Der Film bietet. Sowohl Ausstattung auf dem Schiff, als auch Uniformen, Musik und Handlung lassen keine Rückschlüsse auf den Vorgänger zu. Viel mehr scheint Star Trek II ein Reboot zu sein, denn eine Fortsetzung."
Das kann man natürlich auch anders sehen und offziell wird ja auch nicht von Reboot gesprochen. Es war lediglich meine Empfindung.
"Ich werde jedenfalls meinen Rewatch der Filmreihe weiterführen und bin selbst gespannt, wo ich heute, einige Jahre später, bei all den Filmen stehe. Meine Meinung werde ich natürlich wieder kundtun."
Ich freue mich darauf. Gerne kannst Du danach auch einen Blick auf meine Kritiken (bzw. Special) werfen. Insbesondere Star Trek II ist für mich ein formvollendetes Meisterwerk. Hier passt alles... es ist wie eine extrem gelungene Romanverfilmung.
“Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"
@MrBond
Danke für die ausführliche Antwort und den Hut, den ich an dieser Stelle gerne erwidern möchte.
Dann auch vielen Dank und verdient für deinen ausführlichen Beitrag.
Ich denke, ich habe mich da etwas zu harsch ausgedrückt.
Ich glaube ich habe hier vom Satzbau schon einen „harten Ton“ genommen, aber wie gesagt… das sollte eigentlich nicht zu verallgemeinert ausfallen.
Ging mir ziemlich identisch. Und es war ebenfalls die Serie Enterprise, die den Wendepunkt darstellte. Es war die erste Serie, die eine neue Erzählweise etablierte: Eine zusammenhängende Geschichte, die wie ein Spielfilm in Episodenform funktioniert. Was die Serie aber deutlich von späteren Produktionen abhob, war die Ausarbeitung der Charakteren. Man gab ihr, mit über 20 Folgen pro Staffel, Luft zum Atmen... man durfte noch jede Person wirklich kennenlernen. Der rote Faden und das große Ziel waren klar (gab`s bei Voyager eigentlich auch schon, wobei die Mission einfacher gestrickt war) und dennoch bekam jedes Crew-Mitglied genug Zeit, sich zu entwickeln - auch mal in persönlichen Episoden.
Natürlich hatte auch Voyager seine kleineren, fortlaufenden Thematiken, Story will ich es nicht so recht nennen, aber das hatte ja auch DS9 bereits, vor allem mit zunehmender Staffelanzahl. Aber wie du schon schreibst, wurde gerade bei Enterprise, eigentlich der rote Faden in das Serienfranchise erst so richtig ausgebaut und etabliert, mit dem Unterschied, dass man damals noch Ü20 Episoden hatte und nicht wie heute in Zeiten von Streaming je nach Anbieter 8-12 Folgen. Für Serien wie „Star Trek“ definitiv eine negative Entwicklung und Rückschritt, was die Charakterentwicklung und auch die dringend notwendigen kleinen Momente angeht.
Naja, Reboot ist vielleicht übertrieben - eher ein Soft-Reboot. Mir ist das auch erst wirklich aufgefallen, während ich meine Kritik zu Star Trek II geschrieben hatte, da ich den Übergang analysierte. Damals schrieb ich: "Vorweg sei gesagt, dass Star Trek II keinerlei Referenzen auf den ersten Teil Star Trek – Der Film bietet. Sowohl Ausstattung auf dem Schiff, als auch Uniformen, Musik und Handlung lassen keine Rückschlüsse auf den Vorgänger zu. Viel mehr scheint Star Trek II ein Reboot zu sein, denn eine Fortsetzung."
Hm, da kann ich aus der Erinnerung nicht mehr so viel dazu sagen. Glaube aber auch nicht, dass man den ersten Film auf irgendeine Art und Weise reflektiert oder dazu eine Referenz verbaut hat. Auffällig sind, wie du schon sagst, die Uniformen. Die ganzen Kostüme aus dem ersten Film, sahen so komplett anders aus und waren schon eine merkwürdige Designentscheidung. Kam wohl auch nicht so besonders an, weil man sie auch anschließend nie wieder gesehen hat.
Ich freue mich darauf. Gerne kannst Du danach auch einen Blick auf meine Kritiken (bzw. Special) werfen. Insbesondere Star Trek II ist für mich ein formvollendetes Meisterwerk. Hier passt alles... es ist wie eine extrem gelungene Romanverfilmung.
Dies werde ich mir auf jeden Fall anschauen und dann ziehen wir hier mal einen Vergleich, wobei ich befürchte, dass wir hier so ziemlich ähnlicher Meinung sein werden, jedenfalls mal was den „Zorn des Khan“ angeht. Ich bin gespannt. Demnächst aber dann mehr dazu.
"The Wheel weaves as the Wheel wills"
Bezüglich Kostüme habe ich gehört, dass die Darsteller immer Hilfe brauchten um aufs Klo zu gehen. Alleine sind sie nicht aus den Klamotten gekommen.
Bei The Next Generation gab es ein ähnliches Problem. Patrick Stewart hatte mal erzählt, dass die Kostüme geändert werden mussten, weil er von den stramm geschnittenen Teilen Rückenprobleme bekam.
Das geänderte Design ab Teil 2 fand ich viel besser.
Der Maschinenraum müsste aber noch der gleiche sein.
@CountDooku
Bezüglich Kostüme habe ich gehört, dass die Darsteller immer Hilfe brauchten um aufs Klo zu gehen. Alleine sind sie nicht aus den Klamotten gekommen.
Kann ich mir vorstellen, dass waren ja teil echt Ganzkörperanzüge.
Bei The Next Generation gab es ein ähnliches Problem. Patrick Stewart hatte mal erzählt, dass die Kostüme geändert werden mussten, weil er von den stramm geschnittenen Teilen Rückenprobleme bekam.
Das geänderte Design ab Teil 2 fand ich viel besser.
Der Maschinenraum müsste aber noch der gleiche sein.
Ja bei TNG haben sie auf jeden Fall im Laufe der Serie die Kostüme geändert und das nicht nur einmal. Teils wurden sie oder es kamen legerere Versionen dazu.
Meinst du jetzt den Maschinenraum als Raum, oder die Uniformen vom Personal im Maschinenraum.
Interessant fand ich bei diesem Film hier, die Uniformen der Sicherheit, die aussehen wie ne Mischung aus "Star Wars Rebellenarmee" und gerade noch bei "Kampfstern Galactica" an Bord gewesen.
"The Wheel weaves as the Wheel wills"
@DrStrange die Kulisse vom Maschinenraum dürfte bei beiden Filmen gleich geblieben sein.
Einige der Anzüge wohl auch. Müsste ich mir noch mal anschauen.
Die Raumanzüge von Kirk und Spock wurden wohl in Teil 2 auch wieder verwertet.
@CountDooku
Ok, ich werde mal versuchen darauf zu achten, wenn ich den nächsten Film gucke. Wäre ja sinnvoll gewesen, wenn sie ein paar Sachen in den nächsten Film "gerettet" hätten.
"The Wheel weaves as the Wheel wills"
Produzent Harve Bennett war diesbezüglich sehr sparsam. Er hat vieles wiederverwertet.
Zum Beispiel das Modell von Raumstation Epsilon 9, welches in Teil 3 als Wanddekor in der Bar zu sehen ist.
Kritik: Star Trek - Der Film von DrStrange
DrStrange | 02.07.2026