Eine Liebe in den Zeiten der Apokalypse - eine unerklärliche Epidemie führt dazu, dass die Menschen auf der ganzen Welt nach und nach ihre Sinneswahrnehmungen verlieren. Während sich die Katastrophe langsam anbahnt, finden in Glasgow die Forscherin Susan und der Chefkoch Michael, beide von leidvollen Erinnerungen geplagt, zueinander. Obwohl sich die Krankheit weiter ausbreitet und alle Menschen ihren Geruchs- und Geschmackssinn bereits eingebüßt haben, geht das Leben weiter. Nach einer Phase der Desorientierung stellen sich die Menschen auf die neue Situation ein. Die Beziehung der beiden Liebenden entwickelt sich und wird immer intensiver. Es ist längst nicht nur die Leidenschaft, die sie zusammenhält.
Jeder Eskalation der Epidemie gehen enorme Gefühlsschwankungen voraus, und vor dem Verlust des Hörsinns führt ein Wutausbruch Michaels dazu, dass sich die beiden verlieren. Jetzt scheint die Welt im Chaos unterzugehen. Und es droht noch Schlimmeres: Blindheit. Werden die beiden Liebenden wieder zueinander finden?
Ich habe mir den Film am 19. Februar 2026 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Intensiver kleiner Film, der mich nach einem etwas kühlen und trägen Anfang dann bis zum Ende mitgenommen hat. Bei der Prämisse muss man eigentlich von einem Horrorfilm sprechen, auch wenn er keine klassischen Horroranleihen hat, aber die Geschichte an sich ist schon eine Horrorvorstellung.
Kurzweilig, intensiv, gut geschauspielert von Ewan McGregor und Eva Green und mit einer mitreißenden Botschaft: Genieße das Leben mit all deinen Sinnen, solange du sie hast und es kannst.
Es ist schon ein paar Tage her, dass ich ihn gesehen habe und er beschäftigt mich immer noch nachhaltig. Jeder Spaziergang, jedes Lied im Radio, jede Textur unter den Fingern und jedes Film schauen wird seither mit noch mehr Aufmerksamkeit und bewusster Wahrnehmung versehen.
Mittlerer Unterhaltungswert!
Niedriger Wiederschauwert!
Meine Bewertung
- CINEAST -