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MJ-Pat
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CINEAST - ReReleaser
 
 
36
Jahrgang: ????
Anmeldung: 17.11.2009ReReleaser
Login: 21.10.2019
Punkte: 9.667
Kommentare: 1423
Kritiken: 5

CINEAST ist ein MJ-Pat - neugierig?

1. Und täglich grüßt das Murmeltier

2. Drive

3. La La Land

4. American Beauty

5. Lost in Translation


Erfolge von CINEAST
DatumTitelBeschreibung
01.07.2019 ReReleaser BOT-Sieger: "Avengers - Endgame" Box Office Tippspiel
14.02.2019 Killerkind BOT-Sieger: "The Prodigy" Box Office Tippspiel
Aktuelle Titelträger
Tagebuch von CINEAST
2019
Okt
19
One Cut of the Dead
19.10.2019
One Cut of the Dead
Nachdem der hier jetzt ja schon mehrfach angesprochen wurde und mittlerweile auch schon länger auf meiner Liste stand, wurde es heute endlich Zeit... Was für ein Wahnsinns-Film! Ich feier den gerade sehr... Das ist auch schon alles was ich dazu sagen darf... Angucken!
Wer hat´s gesehen? Bewertung
Nachdem der hier jetzt ja schon mehrfach angesprochen wurde und mittlerweile auch schon länger auf meiner Liste stand, wurde es heute endlich Zeit... Was für ein Wahnsinns-Film! Ich feier den gerade sehr... Das ist auch schon alles was ich dazu sagen darf... Angucken!
18
Drachenzähmen leicht gemacht
18.10.2019
Drachenzähmen leicht gemacht
Man man man... Das ist mal ein Brett. Da habe ich mich gerade noch darüber ausgelassen, dass es heutzutage zu wenig gute Familienblockbuster gibt, die Herz und Seele haben, da muss mal wieder ein Animationsfilm um die Ecke kommen und zeigen, wer heutzutage stattdessen hochwertige Filmkost abliefert, die nachhaltig sättigt. Das beste Beispiel dafür, wie man mit einem starken Drehbuch, gutem Szenenaufbau und prägnanten Dialogen einen tollen Film in knapp 90 min. abliefern kann. Sowas gab’s früher auch mal als Realfilm... Ich habe lange nicht mehr so einen bombastischen und emotionalen Soundtrack gehört, der nahezu durchgehend im Ohr ist und den Film maximal unterstützt, ohne zum dauerdröhnenden Ablenkungsgimmick zu mutieren, wie es heute in Actionblockbustern meist üblich ist. Großer Pluspunkt ist hier außerdem die (realistische) Kamera, die für einen Animationsfilm wirklich mit einigen sehr starken Aufnahmen und Fahrten glänzen kann. Eine herzerwärmende, emotionale Geschichte die außerdem mit vielen kleinen Kniffen auch noch die ein oder andere Botschaft mit auf den Weg gibt, ohne dies mit dem Holzhammer zu tun. Kindgerecht werden diese Dinge nahezu beiläufig in die Handlung eingestreut und verstärken ihre Wirkung dadurch nur noch mehr. Und ich wundere mich seit Jahren, warum diese Reihe so wahnsinnig erfolgreich (gar nicht mal nur am Box-Office) und beliebt ist, vor allem in Kritikerkreisen, weil ich darin bisher nur einen klassischen Animationsfilm ala "Wolkig mit Aussicht auf..." etc. gesehen habe...so kann man sich täuschen. Ich freue mich schon auf die Fortsetzungen! So viel Drama am morgen...und das noch vorm Frühstück! (wollte den anfangs nur nebenbei gucken...beim Bügeln...die Wäsche liegt hier immernoch...mmh...) Ganz klare Empfehlung!
Wer hat´s gesehen? Bewertung
Man man man... Das ist mal ein Brett. Da habe ich mich gerade noch darüber ausgelassen, dass es heutzutage zu wenig gute Familienblockbuster gibt, die Herz und Seele haben, da muss mal wieder ein Animationsfilm um die Ecke kommen und zeigen, wer heutzutage stattdessen hochwertige Filmkost abliefert, die nachhaltig sättigt. Das beste Beispiel dafür, wie man mit einem starken Drehbuch, gutem Szenenaufbau und prägnanten Dialogen einen tollen Film in knapp 90 min. abliefern kann. Sowas gab’s früher auch mal als Realfilm... Ich habe lange nicht mehr so einen bombastischen und emotionalen Soundtrack gehört, der nahezu durchgehend im Ohr ist und den Film maximal unterstützt, ohne zum dauerdröhnenden Ablenkungsgimmick zu mutieren, wie es heute in Actionblockbustern meist üblich ist. Großer Pluspunkt ist hier außerdem die (realistische) Kamera, die für einen Animationsfilm wirklich mit einigen sehr starken Aufnahmen und Fahrten glänzen kann. Eine herzerwärmende, emotionale Geschichte die außerdem mit vielen kleinen Kniffen auch noch die ein oder andere Botschaft mit auf den Weg gibt, ohne dies mit dem Holzhammer zu tun. Kindgerecht werden diese Dinge nahezu beiläufig in die Handlung eingestreut und verstärken ihre Wirkung dadurch nur noch mehr. Und ich wundere mich seit Jahren, warum diese Reihe so wahnsinnig erfolgreich (gar nicht mal nur am Box-Office) und beliebt ist, vor allem in Kritikerkreisen, weil ich darin bisher nur einen klassischen Animationsfilm ala "Wolkig mit Aussicht auf..." etc. gesehen habe...so kann man sich täuschen. Ich freue mich schon auf die Fortsetzungen! So viel Drama am morgen...und das noch vorm Frühstück! (wollte den anfangs nur nebenbei gucken...beim Bügeln...die Wäsche liegt hier immernoch...mmh...) Ganz klare Empfehlung!
18
Captain Marvel
18.10.2019
Captain Marvel
Tja, was soll ich sagen... Das war der letzte Marvel-Film der mich noch interessiert hat und es ist auch der einzige Film bei dem ich nach Ewigkeiten mal wieder dachte, dass das vom Feeling her wieder an die ersten Iron Man - Teile rankommen könnte (+ Weltraum). Klassische Origin mit toller Hauptdarstellerin, wieder bodenständiger als die letzten Marvel-Filme, mit einem kleinen Ausbruch zum Ende, wenn es an die vollständige Verwandlung geht. Soweit zur Erwartungshaltung. Letztendlich habe ich in gewisser Hinsicht sogar das bekommen was ich erwartet habe, mit der Ausnahme, dass der Film leider ganz gar nicht so bodenständig wie die ersten Iron Man - Teile war. Etwas mehr Background und weniger Weltraum-Geballer wäre schon wünschenswert gewesen. Alles in Allem zwar nicht die erwartete Rückkehr zu den Stärken der Marvel-Filme, bevor sie sich in CGI-Welten verloren haben, aber trotzdem noch einer der besseren Marvel-Filme. Brie Larson gefällt mir (Raum, steht noch aus). Die Action war solide ( der Supersaiyajin-Moment war schon ganz nett, hatte ich mir aber cooler vorgestellt). Die Geschichte hat ein wenig Retro-Feeling ins MCU gebracht. Die Musik war mal was anderes, hat mich jetzt aber auch nicht umgehauen. Ich dachte wirklich hier gibt es mal wieder einen stilistischen Ausbruch aus der Marvel-Formel, aber im Grunde steht bei allen Filmen mittlerweile die gleiche Schablone als Vorlage zur Verfügung. Einzelne Zutaten gefallen mir hier etwas besser, als bei den meisten anderen MCU-Filmen, aber letztlich gab es hier auch nichts neues zu bestaunen. Eine Frischzellenkur wäre hier wirklich ganz stark angebracht. Ich weiß auch wirklich nicht, wie man sowas immernoch abfeiern kann. Ich meine, das war gerade zwar ganz nette Unterhaltung und mit Pizza und Eis hab’ ich mir auch lieber den Blockbuster als den Arthouse-Schinken angeschmissen, aber ich bitte euch...das haben wir jetzt alle schon einige Male gesehen und das sage ich als jemand der - augenscheinlich bis jetzt - die Hoffnung noch nicht aufgegeben hatte, dass da noch was geht. Jetzt bin ich aber wiklich raus denke ich. Da müssen die sich schon komplett neu erfinden, damit ich da nochmal einen Blick riskiere... Da schaue ich lieber noch ein paar Mal Iron Man...da wird allein das erste Anlegen des Anzugs noch zelebriert als wäre das der Charakter-Höhepunkt des Films. Was hat man da beim zweiten Film nicht auf die neuesten Gadgets gestiert und sich wie ein kleines Kind gefreut, wenn der seinen Anzug auf einmal direkt aus seinem Koffer anzieht. Das war noch dieses Kind-will-auch-Held-werden-Feeling, weil es irgendwo noch einen realistischen Touch hatte (hier wurde auch noch nur das Nötigste mit CGI gelöst, als Favreau weg war, war das auch vorbei..). Jetzt wird das Mal eben nebenbei auf der Veranda abgehandelt...so ändern sich die Zeiten.
Wer hat´s gesehen? Bewertung
Tja, was soll ich sagen... Das war der letzte Marvel-Film der mich noch interessiert hat und es ist auch der einzige Film bei dem ich nach Ewigkeiten mal wieder dachte, dass das vom Feeling her wieder an die ersten Iron Man - Teile rankommen könnte (+ Weltraum). Klassische Origin mit toller Hauptdarstellerin, wieder bodenständiger als die letzten Marvel-Filme, mit einem kleinen Ausbruch zum Ende, wenn es an die vollständige Verwandlung geht. Soweit zur Erwartungshaltung. Letztendlich habe ich in gewisser Hinsicht sogar das bekommen was ich erwartet habe, mit der Ausnahme, dass der Film leider ganz gar nicht so bodenständig wie die ersten Iron Man - Teile war. Etwas mehr Background und weniger Weltraum-Geballer wäre schon wünschenswert gewesen. Alles in Allem zwar nicht die erwartete Rückkehr zu den Stärken der Marvel-Filme, bevor sie sich in CGI-Welten verloren haben, aber trotzdem noch einer der besseren Marvel-Filme. Brie Larson gefällt mir (Raum, steht noch aus). Die Action war solide ( der Supersaiyajin-Moment war schon ganz nett, hatte ich mir aber cooler vorgestellt). Die Geschichte hat ein wenig Retro-Feeling ins MCU gebracht. Die Musik war mal was anderes, hat mich jetzt aber auch nicht umgehauen. Ich dachte wirklich hier gibt es mal wieder einen stilistischen Ausbruch aus der Marvel-Formel, aber im Grunde steht bei allen Filmen mittlerweile die gleiche Schablone als Vorlage zur Verfügung. Einzelne Zutaten gefallen mir hier etwas besser, als bei den meisten anderen MCU-Filmen, aber letztlich gab es hier auch nichts neues zu bestaunen. Eine Frischzellenkur wäre hier wirklich ganz stark angebracht. Ich weiß auch wirklich nicht, wie man sowas immernoch abfeiern kann. Ich meine, das war gerade zwar ganz nette Unterhaltung und mit Pizza und Eis hab’ ich mir auch lieber den Blockbuster als den Arthouse-Schinken angeschmissen, aber ich bitte euch...das haben wir jetzt alle schon einige Male gesehen und das sage ich als jemand der - augenscheinlich bis jetzt - die Hoffnung noch nicht aufgegeben hatte, dass da noch was geht. Jetzt bin ich aber wiklich raus denke ich. Da müssen die sich schon komplett neu erfinden, damit ich da nochmal einen Blick riskiere... Da schaue ich lieber noch ein paar Mal Iron Man...da wird allein das erste Anlegen des Anzugs noch zelebriert als wäre das der Charakter-Höhepunkt des Films. Was hat man da beim zweiten Film nicht auf die neuesten Gadgets gestiert und sich wie ein kleines Kind gefreut, wenn der seinen Anzug auf einmal direkt aus seinem Koffer anzieht. Das war noch dieses Kind-will-auch-Held-werden-Feeling, weil es irgendwo noch einen realistischen Touch hatte (hier wurde auch noch nur das Nötigste mit CGI gelöst, als Favreau weg war, war das auch vorbei..). Jetzt wird das Mal eben nebenbei auf der Veranda abgehandelt...so ändern sich die Zeiten.
11
Joker
11.10.2019
Joker
Ich habe den Film bereits letzten Freitag gesehen, aber es einfach nicht geschafft, ein paar Worte zu schreiben. Ich war in erster Linie positiv überrascht. Hatte vorher durchwachsene Erwartungen, einerseits aufgrund der hohen Vorschusslorbeeren denen ich nicht getraut habe, Regisseur Todd Phillips und der Unwissenheit in welche Richtung der Film eigentlich gehen möchte, andererseits aber ein Joaquin Phoenix, auf den ich mich immer freue. Nach der Sichtung muss ich sagen. Joaquin Phoenix spielt grandios. Der Look und das Setting gefielen mir sehr gut. Die ruhige Art der Inszenierung und der langsame Storyaufbau ebenfalls. Andererseits hat er auch einige Schwächen, die mir schon beim Schauen auffielen. Der Film möchte im Grunde mehr sein als er ist. In seinen besten Momenten ist er wunderbar inszeniert und die Szenen entfalten ihre volle Wucht, dann wieder treten handwerkliche Makel auf, die mich zwischendurch etwas rausgerissen haben. Trotzdem saß ich mehrfach mit spürbar höherem Puls da und habe mich fesseln lassen. Einige Storykniffe wirkten zwar etwas ungelenk eingebaut, aber gerade noch so überzeugend, dass ich sie nicht als großen Negativpunkt ansehen würde. De Niro gefiel mir in seiner Nebenrolle sehr gut, da er hier weniger mit großen Gesten, als vielmehr mit einem glaubwürdigen Charakter glänzen konnte. Manche Dinge wirkten auf mich allerdings etwas zu gewollt in den Film gezwängt. Dazu würde ich auch ein, zwei Eigenarten von Arthur Fleck zählen, die etwas zu sehr auf Ja, schaut her wie crazy unser Joker ist - getrimmt sind. Heath Ledger hatte als Joker auch ein paar Ticks, die aber relativ beiläufig gezeigt wurden, weil sie einfach zu der Figur dazugehörten und verliehen ihm dadurch hintergründig noch mehr Bedrohlichkeit. Hier hatte ich ein paar Mal das Gefühl sie wollten die Crazyness und den vermeintlich unkonventionellen Arthouse-Anteil (für einen Mainstreamfilm) mit dem Holzhammer transportieren. Insgesamt fand ich ihn trotzdem gut, auch wenn er sich zwischen der Epicness eines Mainstream-Dramas und der noch dreckigeren Arthousschiene meiner Ansicht nach nicht ganz entscheiden konnte. Ich habe mich Nebenbei ist das für mich dieses Jahr schon der dritte Film, bei dem ich bei der Erstsichtung lange Zeit brauchte um den Film für mich überhaupt einsortieren zu können, wo er mit mir hin will bzw. worauf das Ganze hinaus läuft. Ich habe mich z.B. die ersten Minuten gefragt, wie schnell die Wandlung in den Joker wohl vonstatten gehen würde und ob wir ihn in voller Montur im Finale auch schon auf großer Bühne bei der Arbeit erleben werden oder ob es wirklich durchgehend ein kleines psychologisches dreckiges Drama im Untergrund bleiben wird. Ich weiß noch nicht, ob ich die jetzige Lösung als halbherzig bezeichnen soll oder ob meine Erwartungshaltung nur einfach nicht erfüllt wurde, denn...aber finalen Verwandlung inkl. Gary Glitter hätte den Joker nach der Talkshow-Szene gerne noch weiter in Aktion erlebt. Das gesamte Finale war ein einziges Highlight. Nur der Ausklang verlief dann doch etwas unspektakulär und wieder etwas Comicanbieter der, als ich es erwartet hätte. Wie bei Yesterday und Once Upon A Time In Hollywood (schon erledigt und es hat sich bewahrheitet) sehe ich hier auch eine Zweitsichtung als zwingend notwendig an, um dem Film mit meiner Bewertung gerecht zu werden. Bisher...guter Film, aber auch massiv overhyped, trotzdem sehr sehenswert und mitreißend.
Wer hat´s gesehen? Bewertung
Ich habe den Film bereits letzten Freitag gesehen, aber es einfach nicht geschafft, ein paar Worte zu schreiben. Ich war in erster Linie positiv überrascht. Hatte vorher durchwachsene Erwartungen, einerseits aufgrund der hohen Vorschusslorbeeren denen ich nicht getraut habe, Regisseur Todd Phillips und der Unwissenheit in welche Richtung der Film eigentlich gehen möchte, andererseits aber ein Joaquin Phoenix, auf den ich mich immer freue. Nach der Sichtung muss ich sagen. Joaquin Phoenix spielt grandios. Der Look und das Setting gefielen mir sehr gut. Die ruhige Art der Inszenierung und der langsame Storyaufbau ebenfalls. Andererseits hat er auch einige Schwächen, die mir schon beim Schauen auffielen. Der Film möchte im Grunde mehr sein als er ist. In seinen besten Momenten ist er wunderbar inszeniert und die Szenen entfalten ihre volle Wucht, dann wieder treten handwerkliche Makel auf, die mich zwischendurch etwas rausgerissen haben. Trotzdem saß ich mehrfach mit spürbar höherem Puls da und habe mich fesseln lassen. Einige Storykniffe wirkten zwar etwas ungelenk eingebaut, aber gerade noch so überzeugend, dass ich sie nicht als großen Negativpunkt ansehen würde. De Niro gefiel mir in seiner Nebenrolle sehr gut, da er hier weniger mit großen Gesten, als vielmehr mit einem glaubwürdigen Charakter glänzen konnte. Manche Dinge wirkten auf mich allerdings etwas zu gewollt in den Film gezwängt. Dazu würde ich auch ein, zwei Eigenarten von Arthur Fleck zählen, die etwas zu sehr auf Ja, schaut her wie crazy unser Joker ist - getrimmt sind. Heath Ledger hatte als Joker auch ein paar Ticks, die aber relativ beiläufig gezeigt wurden, weil sie einfach zu der Figur dazugehörten und verliehen ihm dadurch hintergründig noch mehr Bedrohlichkeit. Hier hatte ich ein paar Mal das Gefühl sie wollten die Crazyness und den vermeintlich unkonventionellen Arthouse-Anteil (für einen Mainstreamfilm) mit dem Holzhammer transportieren. Insgesamt fand ich ihn trotzdem gut, auch wenn er sich zwischen der Epicness eines Mainstream-Dramas und der noch dreckigeren Arthousschiene meiner Ansicht nach nicht ganz entscheiden konnte. Ich habe mich Nebenbei ist das für mich dieses Jahr schon der dritte Film, bei dem ich bei der Erstsichtung lange Zeit brauchte um den Film für mich überhaupt einsortieren zu können, wo er mit mir hin will bzw. worauf das Ganze hinaus läuft. Ich habe mich z.B. die ersten Minuten gefragt, wie schnell die Wandlung in den Joker wohl vonstatten gehen würde und ob wir ihn in voller Montur im Finale auch schon auf großer Bühne bei der Arbeit erleben werden oder ob es wirklich durchgehend ein kleines psychologisches dreckiges Drama im Untergrund bleiben wird. Ich weiß noch nicht, ob ich die jetzige Lösung als halbherzig bezeichnen soll oder ob meine Erwartungshaltung nur einfach nicht erfüllt wurde, denn...aber finalen Verwandlung inkl. Gary Glitter hätte den Joker nach der Talkshow-Szene gerne noch weiter in Aktion erlebt. Das gesamte Finale war ein einziges Highlight. Nur der Ausklang verlief dann doch etwas unspektakulär und wieder etwas Comicanbieter der, als ich es erwartet hätte. Wie bei Yesterday und Once Upon A Time In Hollywood (schon erledigt und es hat sich bewahrheitet) sehe ich hier auch eine Zweitsichtung als zwingend notwendig an, um dem Film mit meiner Bewertung gerecht zu werden. Bisher...guter Film, aber auch massiv overhyped, trotzdem sehr sehenswert und mitreißend.
10
Vice - Der zweite Mann
10.10.2019
Vice - Der zweite Mann
Das Warten hat sich gelohnt. Nach The Big Short die nächste starke...ja was sind die Filme von Adam McKay eigentlich...Doku-Dramödien?! Klasse Darstellerleistungen und eine aufregende Inszenierung sorgen, trotz des etwas trockenen Pilotthemas, für einen kurzweiligen Film, der mit einigen kraftvollen Bildern und Collagen für nachhaltige Gedankenspiele sorgt. Die vielen eingestreuten Gimmicks, Querverweise und filmischen Spielereien, die auch schon The Big Short für jedermann greifbar gemacht haben, sorgen auch hier für die nötige Leichtigkeit, um auch den geschicjtlich etwas weniger bewanderten Zuschauer mit seinen Botschaften zu erreichen. So geht Doku. Diese Art von Inszenierung dürfte, in abgeschwächter Form und weniger parteiergreifend, genau der richtige Stil sein, um jungen Schülern vermeintlich angestaubte Themen nachhaltig zu vermitteln. Freue mich auf mehr vom McKay...
Wer hat´s gesehen? Bewertung
Das Warten hat sich gelohnt. Nach The Big Short die nächste starke...ja was sind die Filme von Adam McKay eigentlich...Doku-Dramödien?! Klasse Darstellerleistungen und eine aufregende Inszenierung sorgen, trotz des etwas trockenen Pilotthemas, für einen kurzweiligen Film, der mit einigen kraftvollen Bildern und Collagen für nachhaltige Gedankenspiele sorgt. Die vielen eingestreuten Gimmicks, Querverweise und filmischen Spielereien, die auch schon The Big Short für jedermann greifbar gemacht haben, sorgen auch hier für die nötige Leichtigkeit, um auch den geschicjtlich etwas weniger bewanderten Zuschauer mit seinen Botschaften zu erreichen. So geht Doku. Diese Art von Inszenierung dürfte, in abgeschwächter Form und weniger parteiergreifend, genau der richtige Stil sein, um jungen Schülern vermeintlich angestaubte Themen nachhaltig zu vermitteln. Freue mich auf mehr vom McKay...
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