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Batman v Superman - Dawn of Justice

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Zack Snyder Interview

Zehn Jahre Batman v Superman: Zack Snyder blickt zurück und die Fans feiern ihn

Zehn Jahre Batman v Superman: Zack Snyder blickt zurück und die Fans feiern ihn
5 Kommentare - Fr, 27.02.2026 von MJ-GPJ
Ein Jahrzehnt nach dem Kinostart spricht Zack Snyder über Casting-Ideen, alte Pläne und neue Projekte. In den Kommentaren zeigt sich derweil, wie stark der Film bis heute polarisiert – und wie sehr sich das Bild des Ultimate Cut gewandelt hat.
Zehn Jahre Batman v Superman: Zack Snyder blickt zurück und die Fans feiern ihn

Zehn Jahre nach Batman v Superman - Dawn of Justice: Dawn of Justice ist die Diskussion lebendiger denn je. Damals löste die sehr kritische Moviejones-Kritik im Forum eine regelrechte Kettenreaktion aus, umso interessanter ist heute der Rückblick, auch weil der Ultimate Cut inzwischen von vielen deutlich positiver bewertet wird und für zahlreiche Fans überhaupt erst die „runde“ Version des Films darstellt.

Im Interview mit Josh Horowitz spricht Zack Snyder Klartext über verworfene Ideen und frühe Weichenstellungen seines DC-Universums. So sei es zeitweise durchaus denkbar gewesen, Christian Bale als Batman zu behalten, letztlich habe man sich aber bewusst für einen Neuanfang entschieden. Mit Ben Affleck fand Snyder dann seinen klaren Favoriten, einen älteren, kampferprobten Dark Knight, der für viele Zuschauer bis heute als Idealbesetzung gilt. Auch die ursprünglich geplante Man of Steel-Fortsetzung, der Aufbau der Justice League und die Wahl der Gegenspieler kommen zur Sprache, ebenso wie sein Grundgedanke, dass wahres Heldentum immer mit einem Opfer verbunden ist.

Ein Blick in die Kommentare zeigt, wie stark Snyders Version des DC-Kosmos weiterhin unterstützt wird. Viele feiern seine Filme als Gegenentwurf zu „formelhaften“ Superheldenproduktionen, loben die Ernsthaftigkeit, die Bildsprache und die Musik. Mehrfach wird die Warehouse-Kampfszene als eine der besten Batman-Sequenzen überhaupt hervorgehoben, während Batfleck für zahlreiche Fans der definitive Dunkle Ritter bleibt. Der Ultimate Cut von Batman v Superman - Dawn of Justice wird mehrfach als Lieblings-Comicverfilmung bezeichnet, manche sprechen sogar davon, dass die Trilogie zu den Höhepunkten des Genres gehöre.

Gleichzeitig schwingt in vielen Beiträgen Wehmut mit: Der Wunsch, die Zack Snyder’s Justice League-Geschichte vollständig umgesetzt zu sehen, ist weiterhin präsent. Auffällig ist auch der respektvolle Ton gegenüber Snyder selbst, unabhängig von der Bewertung seiner Filme wird er als leidenschaftlicher, nahbarer Filmemacher wahrgenommen. Schaut mal in das Video, das deckt sich mit unserem Eindruck.

Dazu passt auch sein Blick auf James Gunn: Snyder äußert sich durchweg positiv, betont den Respekt für dessen klare kreative Linie und zeigt ehrliche Vorfreude auf den neuen Superman. Während die Diskussionen in Teilen des Fandoms noch immer hitzig geführt werden, wirkt seine Haltung gelassen und wertschätzend.

So zeigt sich zehn Jahre später ein bemerkenswertes Bild: Batman v Superman - Dawn of Justice bleibt umstritten, hat sich aber längst zu einem Film entwickelt, der für seine Anhänger Kultstatus besitzt.

Wie hat sich eure Wahrnehmung zu Batman v Superman - Dawn of Justice nach zehn Jahren verändert?

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Das Gespräch ist in einzelne Abschnitte unterteilt und lässt sich direkt zu den jeweiligen Themen anspringen:

00:00 – Introduction – Einstieg und Einordnung des Jubiläums

03:33 – Zack Snyder begins – Persönlicher Auftakt und Rückblick auf die Zeit rund um den Film

04:51 – The Dark Knight Returns – Einfluss der Comicvorlage auf Ton und Figurenzeichnung

09:07 – Reception to BvS – Reaktionen von Kritikern und Publikum

15:12 – Origins of BvS – Wie die Idee zum Aufeinandertreffen von Batman und Superman entstand

19:07 – Initial plans for a Superman sequel – Die ursprünglich geplante Man of Steel-Fortsetzung

20:59 – Using Nolan’s Batman – Überlegungen, das Nolan-Universum weiterzuführen

22:25 – Forming the Justice League – Frühe Weichenstellungen für das Team-Up

24:59 – Deciding on the villains – Auswahl und Funktion der Gegenspieler

34:56 – Casting Batman – Warum Ben Affleck Snyders Wunschkandidat war

37:42 – Casting Luthor – Die Entscheidung für Jesse Eisenberg

40:14 – BvS controversies – Der Umgang mit der Kritik und den Diskussionen

46:57 – Can the Snyderverse continue? – Einschätzung zu einer möglichen Fortführung

49:45 – James Gunn – Gedanken zur aktuellen DC-Ausrichtung

51:19 – Zack’s next film – Ausblick auf kommende Projekte

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5 Kommentare
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move : : Moviejones-Fan
28.02.2026 00:02 Uhr
0
Dabei seit: 08.08.23 | Posts: 574 | Reviews: 0 | Hüte: 26

Für mich ist das ein Paradebeispiel darüber, wie durch viele Fehlentscheidungen ein richtig mieser Film ensteht. Angefangen von Fehlbesetzungen wie Jesse Eisenberg, weiter zu viel zu vielen (neuen) Charakteren in einem Film, denen wie Bruce eine tragische Hintergrundgeschichte schnell zugeschoben wird, die kaum wirken kann. Dann der wohl dämlichste "Twist", für den sich Snyder sicher lange auf die Schuler geklopft hat (Martha...). Und ein vermeintlich tragisches Ende, dessen Kraft mit der letzten Szene schon wieder zurückgenommen wird. Und was mich persönlich ärgert, wie solche genialen Vorlagen wie The Dark Knight Returns und The death and return of Superman so verwursten kann, ohne den Inhalt wirklich zu verstehen. Bei ersteren ist die Freundschaft zwischen Batman und Superman sehr wichtig für die Story. Im Film wirkt es so, als würden sich zwei Alphatiere einfach nur auf die Fresse hauen. Und der Tod von Superman fühlt sich hier nur wie ein Gimmik aus, um künstlich Dramatik zu erzeugen. Dabei war es bei der Comicvorlage der Auftakt für die eigentliche Geschichte.

Snyder ist ein völlig unfähiger Drehbuchautor und ich hoffe sehr, er darf nie wieder ein selbst verfasstes Drehbuch verfilmen. Selbst Netflix sollte mittlerweile geschnallt haben, dass er nicht viel (mehr) drauf hat.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
27.02.2026 23:19 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 12.401 | Reviews: 48 | Hüte: 840

Batman v Superman hätte ein Meisterwerk sein können, stattdessen ist es ein Film unter vielen geworden, der eigentlich vor allem durch seinen Hauptcast (Cavill und Affleck) profitiert und dass Snyder halt immer wieder ne passende Bildsprache hat.
Für mich gilt seit 10 Jahren: "Ich liebe es diesen Film zu hassen und ich hasse es diesen Film zu lieben". Mit bisschen mehr Geschick hätte daraus ein Film für die Ewigkeit werden können.
Nun haben wir bereits ein Reboot, welches genau aus den gegenteiligen Gründen geliebt wird, wofür damals BvS von gewissen Leuten geliebt wurde ^^

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Poisonsery : : One Piece Fan
27.02.2026 23:03 Uhr
0
Dabei seit: 02.03.18 | Posts: 2.765 | Reviews: 8 | Hüte: 45

Ähm was? Für mich ist der Film nur eine Meme Maschine. Beste Parodie ist von DC selbst im Teen Titans Go Film. Er wird nie ein richtig guter Film sein aber das haben viele Kultfilme so an sich.

Whitebeard "das One Piece existiert!"

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PaulLeger : : Moviejones-Fan
27.02.2026 22:45 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 2.829 | Reviews: 17 | Hüte: 301

Ein Blick in die Kommentare zeigt, wie stark Snyders Version des DC-Kosmos weiterhin unterstützt wird.

Die Kommentarspalte unter einem Zack Snyder-Interview ist natürlich eine objektive Sample Size.^^ Hätten seine Vision besser mal in den Kinos unterstützen sollen, stattdessen hatte das hier besprochene "Meisterwerk" historisch schlechte Legs am Box Office, was eine unterirdische Mundpropaganda nahelegt. Ist halt doof, dass Bots keine Kinotickets kaufen können...

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TiiN : : Goldkerlchen 2021
27.02.2026 22:40 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 10.332 | Reviews: 180 | Hüte: 706

Naja, ich bezweifel, dass Christian Bale darauf Lust gehabt hätte. Ich denke er ist ganz froh darüber, dass er in seiner Filmografie eine Comicgeschichte mit einem klaren Anfang und einem klaren Ende hat und die zugleich große Wertschätzung erfährt. Als ambitionierter Schauspieler war es ihm sicher auch wichtig, sich zeitig von der Rolle zu lösen.

Was Batman v Superman ahgeht: Ich mag ihn sehr. Der epischste Film aus diesem Genre, mit dem Ultimate Cut ne ganze Ecke runder und er hat sogar im Nachgang Man of Steel etwas aufgewertet mit seiner Zerstörungsorgie am Ende.

Das Marketing von Batman v Superman war nur eine absolute Katastrophe. Sowohl Wonder Woman als auch Doomsday in der Promo gespoilert. Das hätten zwei richtige Überraschungsmomente im Kino werden können. Zudem die gekürzte Fassung im Kino und die Angriffsfläche war einfach da.

Mit dem richtigen Marketing und der richtigen Version hätte der Film besser performen können.


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