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Idris Elba über das mögliche James Bond Casting

Idris Elba über James Bond: „Es war nie realistisch“

Idris Elba über James Bond: „Es war nie realistisch“
13 Kommentare - Do, 11.06.2026 von MJ-GPJ
Über Jahre hinweg galt Idris Elba als einer der meistdiskutierten Kandidaten für die Nachfolge von James Bond. Nun hat der Schauspieler die anhaltenden Gerüchte erneut kommentiert und erklärt, warum er selbst nie wirklich damit gerechnet hat, den berühmten Geheimagenten zu spielen.

Im Gespräch mit GQ stellt Elba klar, dass die Spekulationen aus seiner Sicht nie auf einer konkreten Grundlage beruhten. „Es war immer nur ein Gerücht“, so der Schauspieler. Seiner Erinnerung nach nahm die Debatte 2008 Fahrt auf, als Daniel Craig rund um die Premiere von Ein Quantum Trost erklärte, die Zeit könne reif für einen schwarzen Bond sein. Fans und Medien hätten diese Aussage aufgegriffen und die Idee über Jahre weitergetragen.

Elba selbst sah die Angelegenheit deutlich nüchterner. Zwar habe er die Diskussion immer als Kompliment verstanden, wirklich realistisch erschien ihm ein Bond-Casting jedoch nie.

Dabei verweist der Schauspieler vor allem auf die internationale Bedeutung der Marke. Bond sei weltweit erfolgreich und nicht jeder Markt würde einen schwarzen Darsteller in der Rolle gleichermaßen akzeptieren. Deshalb habe er die Spekulationen stets mit einer gewissen Distanz betrachtet.

Gleichzeitig spricht sich Elba dafür aus, die Figur nicht grundlegend zu verändern. Seiner Ansicht nach sollte James Bond in erster Linie Eskapismus bleiben und nicht versuchen, auf jede gesellschaftliche Debatte eine Antwort zu liefern. Bond sei so unrealistisch, dass ein bisschen Realität gut ist. Aber man sollte nicht versuchen, ihn "woke" zu machen.

Stattdessen steht Elba nun bei Masters of the Universe in der Rolle des Man-At-Arms im Dienst. Und selbst dort gab es negative Reaktionen im Internet. Elba räumte ein, anfangs kurz über die möglichen Reaktionen auf sein Casting nachgedacht zu haben. Dann habe er sich jedoch gesagt, dass bei einem Charakter aus einer Fantasywelt mit grünen Gliedmaßen die Hautfarbe wohl kaum das entscheidende Merkmal sei. Den Part habe er vor allem angenommen, weil er selbst als Kind ein großer He-Man-Fan gewesen sei, auch wenn er zunächst unsicher war, ob ein derartiges Fantasy-Abenteuer noch zu seiner Karriere passe.

Erfahre mehr: #Agenten, #Fantasy, #Debatte
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13 Kommentare
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GPJ : : Popcornologe
14.06.2026 12:01 Uhr
0
Dabei seit: 26.09.24 | Posts: 1.423 | Reviews: 5 | Hüte: 86

Ich weiß gerade nicht, ob dies ernst gemeint ist oder als Witz.

Beides, es war sarkastisch gemeint.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
13.06.2026 15:21 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 12.627 | Reviews: 50 | Hüte: 876

@GPJ
Natürlich ist James Bond weit ikonischer, das Prinzip ist das Gleiche. Im James Bond-Fall hat er leicht reden, weil er (oder ein anderer Schwarzer) es nicht wird. Er hätte es trotzdem sicher nicht ausgeschlagen, denn bei den anderen Figuren war es ihm auch "egal". Klar, weniger ikonischer, doch mit einer ebenfalls krassen lautstarken Fanbase. Ich mein erwachsene Männer heulen doch heute noch wegen Disney-Prinzessinnen rum.

Hinzukommt, dass ein James Bond unaffällig sein muss und sich überall problemlos und privilegiert bewegen können muss. Schwarze Menschen berichten oft das Gegenteil. Ein Bond, der bei Grenzübergängen ständig in Racial Profiling Kontrollen stecken würde, wäre auch sehr unpraktisch.
Ich weiß gerade nicht, ob dies ernst gemeint ist oder als Witz. Dann doch lieber einfach gar keine "Ausländer" mehr casten. Oder das Drehbuch so schreiben, dass James Bond nicht nach Deutschland oder die USA reisen muss ;)
Und selbst dann: wann hatte James Bond in einem der Filme je eine Passkontrolle? Wurde nach seinem Ausweis gefragt? Wurde von der heimischen Polizei verhaftet, weil er wild rumballerte? Mehr noch - James Bond ist so unaufällig, dass er ÜBERALL mit seinem echten Namen auftritt! Am wenigsten glaubhaft ist in den Filmen doch, dass scheinbar niemand Bond zu kennen scheint.
Also bitte, James Bond ist bei aller Liebe auch nicht mehr als Fiktion.
Aber so kann man sich natürlich selbst gut eingrenzen, wer der Nachfolger sein wird, wenn Bond wirklich unauffällig sein muss:

  • er muss Brite sein (damit fallen sowieso schon Milliarden Menschen weg)
  • er darf kann ausländisches Aussehen haben (weil er sonst Probleme an der Grenze, etc. bekommt)
  • er darf nicht zu groß sein (zu auffällig, sry Jacob Elordi)
  • er darf nicht zu klein sein
  • er darf nicht nuscheln, lisbeln, keinen auffälligen Akzent haben
  • er darf keine Narben oder sonstige auffälligen Körpermerkmale haben
  • er darf nicht zu sexy sein udn auch zu muskulös fällt auf
  • er darf nicht mehr seinen echten Namen überall verraten

Er muss also eigentlich sein wie du und ich, also warum noch lange casten. Ich wäre der perfekte Bond, einfach weil ich so krass unscheinbar bin, dass niemand mich verdächtigen würde

@Darkclaw
Ok, hatte es somit falsch verstanden und sehe es genauso wie du

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Bibo : : Moviejones-Fan
13.06.2026 11:31 Uhr
0
Dabei seit: 30.04.19 | Posts: 1.059 | Reviews: 0 | Hüte: 12

Einen weiblichen Bond fände ich cool. Scarlett Johansson wäre die perfekte Besetzung.

"Zitierst Du da jemanden oder ist das auf Dein Steißbein tätowiert?"

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GPJ : : Popcornologe
12.06.2026 12:44 Uhr
0
Dabei seit: 26.09.24 | Posts: 1.423 | Reviews: 5 | Hüte: 86

Lustig, dass scheinnar Elba dies gesagt haben soll. Er spielte aber auch einen schwarzen Heimdall, was heute sicherlich zu endlosen Debatten führen würde. Oder gerade eben als schwarzer Man-at-Arms in Masters of the Universe, aber diesen Film interessiert scheinbar niemanden ;)

Dazu steht ja im Artikel:

in der Rolle des Man-At-Arms im Dienst. Und selbst dort gab es negative Reaktionen im Internet. Elba räumte ein, anfangs kurz über die möglichen Reaktionen auf sein Casting nachgedacht zu haben. Dann habe er sich jedoch gesagt, dass bei einem Charakter aus einer Fantasywelt mit grünen Gliedmaßen die Hautfarbe wohl kaum das entscheidende Merkmal sei.

Und, wie Darkclaw schreibt, James Bond ist weit ikonischer.

Hinzukommt, dass ein James Bond unaffällig sein muss und sich überall problemlos und privilegiert bewegen können muss. Schwarze Menschen berichten oft das Gegenteil. Ein Bond, der bei Grenzübergängen ständig in Racial Profiling Kontrollen stecken würde, wäre auch sehr unpraktisch.

Und zu guter Letzt drückt Elba es ja diplomatisch aus. Er weiß ganz genau, wie viel Hass ihm entgegenschlagen würde, wenn er den Job bekommen hätte. Das sieht er ständig bei anderen. Sowas will man sich und der eigenen Familie ja auch nicht unbedingt antun.

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Darkclaw : : Moviejones-Fan
12.06.2026 11:04 Uhr | Editiert am 12.06.2026 - 11:35 Uhr
0
Dabei seit: 24.04.25 | Posts: 429 | Reviews: 1 | Hüte: 12

Naja, ein Heimdall und ein Man-at-Arms ist sicherlich bekannt, aber nicht so ikonisch wie ein James Bond.

@Dauck-Anch-Amun: ja, eine weibliche 007 gab es, das stimmt. Mir geht es hier jedoch eher um die Kombination 007 in Verbindung mit James Bond. Vielleicht hatte ich mich hier unglücklich ausgedrückt. Nomi bekommt die Nummer 007. ABER, sie ist keine JANE Bond. Immerhin stirbt James Bond ja in No Time do Die, daher kann die Dienstnummer auf eine neue Mitarbeiterin oder Mitarbeiter übergehen, das ist natürlich nicht das Problem.

Noch ein Nachtrag: ich hätte auch kein Problem damit wenn man mit der Figur James Bond auch mal experimentiert. Insofern hatten wir das im letzten Film sozusaben bereits, in dem er wirklich gestorben ist. Aber ich denke auch an einen jungen Bond der gerade frisch von der Ausbildung kommt und frisch bei MI6 anfängt. Ich kann mich dunkel an eine Zeichentrickserie namens "Young Bond" o.ä. aus den 90ern erinnern. Oder von mir aus auch ein gealterter Bond der nochmals aus dem Ruhestand zurückkommt.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
12.06.2026 09:57 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 12.627 | Reviews: 50 | Hüte: 876

@Darkclaw
007 ist sozusagen seine Dienstnummer. Eine Dienstnummer kann jeder haben. Hinz und Kunz wenn man so will (...) Oder eine weibliche Agentin beim MI6, da sehe ich kein Problem, solange sie nicht die Dienstnummer 007 trägt.
Nich dass ich es brauchen würde, aber dies ist ja dann schon widersprüchlich. Eine weibliche Agentin kann halt auch die 007 tragen, ohne dass sie James Bond ist. Wie gesagt, würde mich null interessieren ein solcher Film, aber faktisch könnte man halt locker ein Spin-Off machen wo Ana de Armas z.B. als 007 Agentin auftritt. Und dies war ja auch schon der Fall, immerhin gab es in No Time to Die mit Lashana Lynch eine weibliche 007.

@Daywalker
Da sollte sich Disney mal ein Beispiel nehmen mit ihren Realverfilmungen. Wie Idres Elba schon sagt man sollte nicht alles versuchen Woke zu machen. Auch Marvel genau das gleiche. Und über die Harry Ptter Serie mal ganz zu schweigen.
Lasst die Figuren wie sie sind und erfunden wurden.
Lustig, dass scheinnar Elba dies gesagt haben soll. Er spielte aber auch einen schwarzen Heimdall, was heute sicherlich zu endlosen Debatten führen würde. Oder gerade eben als schwarzer Man-at-Arms in Masters of the Universe, aber diesen Film interessiert scheinbar niemanden ;)

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Darkclaw : : Moviejones-Fan
12.06.2026 09:09 Uhr
0
Dabei seit: 24.04.25 | Posts: 429 | Reviews: 1 | Hüte: 12

ich finde jetzt auch nicht, dass es Klickbait ist. Ein renommiertre Darsteller sagt seine (offene) Meinung zu einem Thema welches die letzte Zeit aufgepoppt ist.

übrigens: bez. weiblicher Geheimagentin mit James Bond-Charme, spielend in den swinging Sixties, das war das Computerspiel "No one lives Forever" aus dem Jahr 2000.

https://de.wikipedia.org/wiki/No_One_Lives_Forever

Das war damals sehr cool und vereinte eigentlich alles, was ein James Bond-Film ausmacht in neuer Form. Habe das damals sehr gerne gezockt :-)

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GPJ : : Popcornologe
12.06.2026 08:41 Uhr
0
Dabei seit: 26.09.24 | Posts: 1.423 | Reviews: 5 | Hüte: 86

Findest Du? Die Überschrift des Artikels fasst den Inhalt ja neutral zusammen.

MJ-Pat
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sid : : Kultopfer
12.06.2026 03:03 Uhr
1
Dabei seit: 01.10.12 | Posts: 2.716 | Reviews: 18 | Hüte: 63

Ihr legt es in der letzten Wochen echt drauf an, dass hier kontrovers diskutiert wird smile. Klickbait ohne Ende.

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GPJ : : Popcornologe
11.06.2026 20:22 Uhr
0
Dabei seit: 26.09.24 | Posts: 1.423 | Reviews: 5 | Hüte: 86

Mein Name ist Bond, Jane Bond.

heart

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Lehtis : : Gejagter Jäger
11.06.2026 16:57 Uhr
0
Dabei seit: 24.08.11 | Posts: 2.137 | Reviews: 7 | Hüte: 84

Also ich hätte jetzt kein Problem mit einem schwarzen Bond. Das würde schon funktionieren.

Nur eine Frau wäre einfach Quatsch weil da kann man die Marke gleich zu Grabe tragen. Also klar man könnte sicher einen sehr guten Agenten Film mit einer Frau in der Hauptrolle machen aber was ist daran dann noch James Bond?

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Daywalker : : Moviejones-Fan
11.06.2026 15:38 Uhr
0
Dabei seit: 01.01.23 | Posts: 364 | Reviews: 0 | Hüte: 7

Da sollte sich Disney mal ein Beispiel nehmen mit ihren Realverfilmungen. Wie Idres Elba schon sagt man sollte nicht alles versuchen Woke zu machen. Auch Marvel genau das gleiche. Und über die Harry Ptter Serie mal ganz zu schweigen.

Lasst die Figuren wie sie sind und erfunden wurden.

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Darkclaw : : Moviejones-Fan
11.06.2026 13:58 Uhr
0
Dabei seit: 24.04.25 | Posts: 429 | Reviews: 1 | Hüte: 12

Ich hatte das Interview bereits vor ein paar Tagen in ähnlicher Form gelesen gehabt und ich gebe ihm recht.

Zuerst, ich sehe Idris Elba sehr gerne. Und versteht mich bitte nicht falsch, aber ich brauche keinen schwarzen oder weiblichen James Bond. Dazu stehe ich absolut.

Warum ist das so? Ja, 007 ist sozusagen seine Dienstnummer. Eine Dienstnummer kann jeder haben. Hinz und Kunz wenn man so will. Aber, die Figur des James Bond ist von Ian Fleming erdacht worden. Ein weisser Mann.

Kein People of color und keine Frau.

Ich mag People of Color. Und wenn ich da in Richtung Krimi denke, dann habe ich einen Shaft vor Augen. Eine Jackie Brown. Ich sehe einen Samuel L. Jackson in Snakes on a Plane.

Bei Bond hatten wir bereits einen schwarzen Agenten. Felix Leitner. Und den fand ich absolut super. Von mir aus können sie da auch ein Spin-Off drehen. Gerne auch überschnitten mit dem neuen Bond Darsteller.

Oder eine weibliche Agentin beim MI6, da sehe ich kein Problem, solange sie nicht die Dienstnummer 007 trägt.

Übrigens, ich habe auch kein Problem damit, dass bei Daniel Craig damals bei Bond eine Bi-Sexualtät angedeutet wurde. Warum sollte ich auch ein Problem damit haben? Es würde ihm ja nur helfen in seinem Job, vielfältiger einsetzbar etc wenn er auf einen Mann angesetzt wird von dem man weiss, dass er dem männlichen Geschlecht zugetan ist.

Dass man auch ein unterhaltsames Franchise mit Agenten aufziehen kann, das haben für mich zumindest die ersten beiden Kings-Men-Filme gezeigt. Das fand ich sehr gelungen.

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