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Avatar - Die sieben Häfen

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"Avatar - Die sieben Häfen" Ersteindruck

Unser "Avatar - Die sieben Häfen" Ersteindruck: Optimistischer Start

Unser "Avatar - Die sieben Häfen" Ersteindruck: Optimistischer Start
0 Kommentare - Fr, 09.10.2026 von Alex Wall
Die ersten drei Folgen von "Avatar - Die sieben Häfen" sind erschienen. Wir verraten euch, ob sich die neue Serie lohnt.
Unser "Avatar - Die sieben Häfen" Ersteindruck: Optimistischer Start

Der Avatar ist zurückgekehrt. Beziehungsweise die Avatare. Denn in der neuen Avatarserie begleiten wir erstmal Zwillingsschwestern, die die Verantwortung haben, die Menschheit aus der Postapokalypse zu retten, die der letzte Avatar offenbar verursacht hat. In einer Welt voller Feinde des Avatars und etlicher Gefahren müssen Pavi und Nisha herausfinden, wer sie sind und was wirklich passiert ist.

Darum geht’s

Avatar - Die sieben Häfen spielt etwa 200 Jahre nach Die Legende von Korra in einer postapokalyptischen Welt. Offenbar brachte Avatar Korra den Kataklysmus über die Menschheit, die anschließend die sieben Häfen errichteten. Diese sieben Häfen sind die letzten Rückzugsorte von Bändigern und Nicht-Bändigern. Im Hafen Ellora entdeckt die junge Pavi, dass sie der neue Avatar ist - gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Nisha. Um die schweren Stürme in der Postapokalypse abzuwehren, arbeiten alle Bändiger in der Brigade zusammen. So auch Luftbändiger Jae, der Pavi überhaupt erst entdeckt. Sein Kommandant Karthik bildet derweil insgeheim Nisha aus.

"Avatar - Seven Havens" Trailer (dt.)

Aufgrund der Zerstörung, die durch den Avatar herbeigeführt wurde, fürchten die Menschen diesen. Für sie würde eine Rückkehr nur noch mehr Leid bedeuten. Umso wichtiger ist es, die Existenz und das Training der neuen Avatare geheim zu halten. Zeitgleich möchten Pavi und Nisha mehr über ihre Herkunft erfahren, denn sie können sich kaum an ihre ersten Lebensjahre erinnern.

Neues Setting mit viel Potenzial

Während Avatar - Der Herr der Elemente noch einer technisch recht simplen Welt spielte, entwickelte sich die Welt in Die Legende von Korra bereits enorm weiter. Das ging mit einem erheblichen Wechsel des Settings einher und genau das erleben wir nun auch wieder. In den ersten drei Folgen sehen wir fast ausschließlich Ellora, immerhin ist die sonstige Umgebung nicht mehr als eine Wüste voller Ruinen. Das passt auch zur allgemein eher gefährlichen und düsteren Welt voller Stürme und Naturkatastrophen. Michael Dante DiMartino und Bryan Konietzko erleichtern es sich dadurch, wirklich etwas Neues zu erzählen.

Nichtsdestotrotz zieht sich ein roter Faden durch das Universum. Avatar Aangs Taten ermöglichten Frieden zwischen den Nationen und die Errichtung Republikas, sodass Avatar Korra sich neuen Herausforderungen stellen musste. Diese beinhalteten insbesondere auch eine noch stärkere Auseinandersetzung mit der Geisterwelt und die Entscheidung, die physische und die Geisterwelt zu verbinden. Das führte wohl zu dem Kataklysmus, wenngleich uns die ersten drei Folgen wenig Kontext zum genauen Geschehen geben.

Das Mysterium rund um Avatar Korra, die Stürme und die Zerstörung bieten aber eine durchaus spannende Grundlage für die weiteren Folgen. Immerhin ist die Serie laut Branchenberichten bereits vollständig fertig und beinhaltet zwei Staffeln mit je 13 Folgen.

Vielversprechende Charaktere

Wenn über das Franchise und vor allem die erste Serie gesprochen wird, sticht immer wieder die grandiose Charakterentwicklung hervor. Potenzial, diese Tradition fortzusetzen, gibt es aus unserer Sicht durchaus. Die Zwillinge unterscheiden sich stark, während Nisha hitzköpfig ist und gerne kämpft, ist Pavi eher friedlich und zurückhaltend. So könnte man wohl auch Korra und Aang bezeichnen. Auch ein Vergleich mit den Geistern Raava und Vaatu ist denkbar, immerhin steht auch die Frage im Raum, warum es überhaupt zwei Avatare gibt. Es bleibt auf jeden Fall spanennd, wie die Serie mit diesen Ansätzen umgeht.

Abseits davon haben wir vor allem Jae kennegelernt, der eher regelkonform arbeitet. Als er vom Geheimnis der Avatare erfährt, muss diese Arbeitsweise aber über Bord werfen. Verantwortung und eigene Entscheidungen, um das Richtige zu tun, könnten bei ihm zu wichtigen Entwicklungspunkten werden.

Gut gefallen hat uns auch der Humor, der zwar wie üblich etwas kindlich ist, aber dennoch immer wieder für Lacher sorgen kann. Jae wirkt am Anfang so, als könnte er eher nervig werden, doch schaffen die Autoren es, genug Sympathie zu erzeugen, dass Jae nicht über die Stränge schlägt. Auch die Zwillingsschwestern sind ein unterhaltsames Duo.

Fazit

Avatar - Die sieben Häfen kann uns in den ersten drei Folgen durchaus überzeugen, doch sind drei Folgen mit einer Länge von je 20 Minuten zu wenig, um ein richtig fundiertes Urteil zu fällen. Dennoch lifern die Mysterien und Charaktere bereits jetzt genug Potenzial und erste gute Entwicklungen, um uns optimistisch zu stimmen, dass diese Serie an ihre beiden Vorgänger anknüpfen kann.

Die ersten drei Folgen von Avatar - Die sieben Häfen können seit dem 9. Oktober auf Paramount+ angesehen werden. Wöchentlich werden drei weitere Folgen veröffentlicht, am 30. Oktober kommt noch eine vierte Folge als Staffelfinale dazu.

Quelle: Paramount+
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