Alien - Covenant

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Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt

Im Weltraum hört dich... - Alles, was du über "Alien" wissen musst!

Im Weltraum hört dich... - Alles, was du über "Alien" wissen musst!
0 Kommentare - So, 14.05.2017 von R. Lukas
Mit Ridley Scotts "Alien" fing es an, und mit Scotts "Alien - Covenant" wird es noch nicht enden. Wir geben euch einen Überblick über die Geschichte der Sci-Fi-Reihe.
Im Weltraum hört dich... - Alles, was du über "Alien" wissen musst!

Es gibt Aliens, und es gibt das Alien - die auch als "Xenomorph" bekannte außerirdische Lebensform, die sich so gerne auf Raumschiffe schmuggelt, um arglose Crewmitglieder zu terrorisieren. Da kann sich glücklich schätzen, wer eine Ellen Ripley an Bord hat!

Die Alien-Filmreihe zählt mit Sicherheit zu den erfolgreichsten und einflussreichsten Science-Fiction-Franchises überhaupt und schafft es immer wieder, uns in ihren Bann zu ziehen. Widerliche Biester von fremden Planeten, eine Heldin, die ihresgleichen sucht, nervenzerfetzende Spannung am laufenden Band - das und mehr macht Alien aus. Alien - Covenant steht als nächster Teil in den Startlöchern, was wir zum Anlass nehmen, um die ganze Reihe bis hierhin auszurollen, mit allen wissenswerten Fakten. Aber denkt dran, im Weltraum hört euch keiner schreien...

Alien - Die Entstehung

Nachdem er mit John Carpenter an Dark Star - Finsterer Stern gearbeitet hatte, nahm Drehbuchautor Dan O´Bannon einige der Ideen - vor allem das "Alien hetzt Crew durch ein Raumschiff"-Thema - und bastelte daraus einen Sci-Fi-Actionfilm. Autorenkollege Ronald Shusett fügte noch ein paar Elemente aus dem alten O´Bannon-Skript Gremlins (über Gremlins, die im Zweiten Weltkrieg einen Bomber zerpflücken) hinzu, und fertig war ihr Drehbuch. Der Titel Star Beast wurde später zu Alien abgeändert, als O´Bannon bemerkte, wie oft dieses Wort darin auftaucht. Er mochte auch, dass es sowohl Substantiv als auch Adjektiv ist.

"Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" Trailer 1

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Ihm und Shusett schwebte ein Low-Budget-Film vor, aber der Erfolg von Star Wars: Episode IV - Eine neue Hoffnung animierte 20th Century Fox dazu, für Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt tiefer in die Tasche zu greifen und mehrere Millionen in die Produktion zu investieren. Im Originaldrehbuch war die Schiffsbesatzung noch rein männlich, was auch für den Ripley-Charakter galt, den Tom Skerritt spielen sollte. Dann kam man auf den Trichter, dass eine Frau vielleicht besser wäre. Ridley Scott zog Sigourney Weaver ihrer Konkurrentin Veronica Cartwright vor, Cartwright wurde stattdessen Lambert und Skerritt Captain Dallas.

Alien - Das Design

Alien wäre nicht Alien ohne HR Giger. Der Schweizer Künstler (2014 verstorben) prägte mit seinem surrealistischen Stil ganz gewaltig den Look der Filme, er war es, der das Alien designte. Dan O´Bannon kannte ihn und seine Werke noch von einem gescheiterten Dune-Projekt und schlug ihn Ridley Scott vor. Der stöberte daraufhin in Gigers Buch "Necronomicon", erkannte sofort das Potenzial und suchte sich das Bild "Necronom IV" als Grundlage fürs Alien-Design aus, wegen seiner Schönheit und seiner stark sexuellen Untertöne, wie er sagte.

Bild 1:HR Gigers
HR Gigers "Necronom IV"

20th Century Fox war sich zunächst unsicher, ob man Giger ranlassen sollte, aus Sorge, sein Stil könnte für die Zuschauer zu verstörend sein. Schließlich lenkt das Studio aber ein, und Scott bekam seinen Willen. Er bestand darauf, dass sich Giger mit seinem Design an "Necronom IV" orientiert. Bei Null anzufangen, wäre ihm zu zeitaufwendig gewesen. Sollte Giger ursprünglich nur die Ei-, Chestburster- und Erwachsenen-Form des Aliens entwerfen, übernahm er den Planeten LV-426 und das Space-Jockey-Raumschiff letztlich auch noch. Für ihren Beitrag zu Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt gewannen er und Puppenbauer Carlo Rambaldi, der den animatronischen Kopf samt Kieferstruktur ausgetüftelt und konstruiert hatte, 1980 gemeinsam den Oscar für die besten Spezialeffekte.

Quelle: Diverse
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