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Monarch: Legacy of Monsters

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Unterhaltsames Abenteuer mit Titanen

Monarch: Legacy of Monsters Staffel 2 Review

Monarch: Legacy of Monsters Staffel 2 Review
1 Kommentar - 24.02.2026 von Moviejones (F. Bastuck)
Wir haben uns "Monarch: Legacy of Monsters" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Review, ob sich diese Serie lohnt.
Monarch: Legacy of Monsters Staffel 2

Bewertung: 3.5 / 5

Ein neuer Titan wurde entfesselt! Die zweite Staffel von Monarch: Legacy of Monsters setzt genau dort an, wo die letzte aufgehört hat. Spektakel wird geboten, Geheimnisse werden offenbart und so manch auch bekannter Titan schön in Szene gesetzt. Nach der gelungenen ersten Staffel weiß auch Staffel 2 in großen Teilen erneut zu überzeugen, jedoch nicht vollständig. Was uns gestört hat und warum wir die Serie dennoch wesentlich besser als die Filme finden, verraten wir euch jetzt in unserer Review.

Monarch - Legacy of Monsters Staffel 2 Review

In der zweiten Staffel steht das Schicksal von Monarch und der Welt auf dem Spiel. Die dramatische Saga enthüllt verborgene Geheimnisse, die die Helden auf Kongs Skull Island wieder zusammenführen, sowie ein neues, geheimnisvolles Dorf, in dem ein mythischer Titan aus dem Meer aufsteigt. Die Auswirkungen der Vergangenheit schlagen Wellen in der Gegenwart und verwischen die Grenzen zwischen Familie, Freunden und Feinden, während die Bedrohung durch den mysteriösen Titan X am Horizont lauert.

Trailer zu Monarch: Legacy of Monsters Staffel 2

Einen Punkt können wir direkt abhaken: Auch Staffel 2 sieht einfach spektakulär gut aus. Zwischen Serie und Blockbusterkino kann man hier fast nicht mehr unterscheiden. Die Serie erzählt eine globale Geschichte und man hat zu keiner Zeit Zweifel, dass sie auch global gedreht wurde. Und auch die Titanen können sich sehen lassen, was sie auch einige Male tun. Sicher, hier ist vermutlich noch der größte Unterschied vorhanden, denn im Kino würde man noch mehr Titanen-Action zu sehen bekommen als hier in der Serie. Aber wenn die Titanen in Monarch: Legacy of Monsters auftauchen, sehen sie toll aus, und ja, es fliegen auch die Fäuste.

Tatsächlich gefällt uns die Serie optisch sogar besser als vor allem die letzten beiden Kinofilme (wir reden hier natürlich vom Legendary-Monsterverse, nicht von Godzilla - Minus One). Denn dort wirkte einfach alles nur noch künstlich und wie aus dem Computer, einschließlich der Sets und Kulissen. Auch das Gefühl für die epische Größe der Titanen ging vollkommen verloren, vor allem im Vergleich zu den ersten Kinofilmen der Reihe, wo die Titanen ihrem Namen im Auftreten noch gerecht wurden.

Wir würden aktuell Monarch: Legacy of Monsters den Kinofilmen ganz klar vorziehen. Sowohl optisch als auch inhaltlich ist die Serie einfach greifbarer und glaubwürdiger. Die Sets und Kulissen sind toll und wirken echt und eben nicht wie aus dem Computer. Man hat den Eindruck, sie hätten tatsächlich alles weltweit vor Ort gedreht. Anders als im Kino wird das Budget hier sichtbar. Dennoch ist das Budget für eine Serie natürlich begrenzter, weswegen wohl die Titanen auch eher gezielter und überlegter eingesetzt werden. Was aber einen Vorteil gegenüber der inflationären Nutzung im Kino hat, denn wenn sie hier auftreten, muss es auch spektakulär aussehen und Eindruck erwecken. Die Titanen dürfen wieder Titanen sein.

Und dann ist da der ganz große Schwachpunkt aller bisherigen fünf Kinofilme: Die menschliche Komponente. Schon hier hat uns die erste Staffel absolut überzeugt. Denn im Zentrum der Handlung stehen auch in Staffel 2 wieder die menschlichen Charaktere und ihre Geschichte, und anders als in den Kinofilmen sind sie hier auch interessant. Man lernt die Figuren kennen, man lernt sie zu mögen und entwickelt Interesse an ihrer Geschichte, und man fiebert mit ihnen mit. Abseits der Titanen ist Monarch: Legacy of Monsters vor allem eine unterhaltsame Abenteuergeschichte.

Es war dabei schon in Staffel 1 ein Glücksgriff, dass man einen tollen Cast mit Schauspielern wie Kurt Russell, Wyatt Russell und Anna Sawai zusammengebracht hat, denen man auch einfach gerne zusieht und die Spaß bereiten. Vor allem Kurt Russell hat natürlich immer noch diese Starpower und diesen Charme, und es tut der Serie gut, dass er jetzt in der zweiten Staffel im Grunde vollständig zum Hauptdarsteller von Monarch: Legacy of Monsters aufsteigt. Sein Charakter, in der jüngeren Version ebenfalls erneut toll verkörpert von seinem Sohn Wyatt Russell, steht jetzt deutlich mehr im Zentrum der Handlung. Und man darf sich diesbezüglich auch auf einige schöne Überraschungen freuen.

Leider gerät dadurch vor allem Anna Sawai mehr in den Hintergrund, nachdem sie in Staffel 1 noch deutlich die Hauptrolle inne hatte. Sie ist zwar in der neuen Staffel der Ausgangspunkt der neuen Handlung, jedoch auf eine Weise, dass man als Zuschauer nur den Kopf schütteln kann.

Und dies ist auch unser größter Kritikpunkt an der neuen Staffel, etwas, was sich leider durch viele der neuen Folgen zieht und man leicht zusammenfassen kann: Menschen, nicht nur Sawais Figur, treffen sehr dumme und unlogische Entscheidungen, weil das Drehbuch es verlangt, damit die Handlung vorangetrieben werden kann.

Auch wirkte es so, als ob die Autoren in der neuen Staffel nicht mehr viel mit den jüngeren Figuren der Gegenwart rund um Sawai anzufangen wussten. Man versteht nicht so recht, warum sie eigentlich immer noch da sind und in alle Vorgänge und Entscheidungen von den Behörden mit einbezogen werden. Es wird dann versucht, ihren Figuren Gründe zu geben, um immer noch in der Handlung involviert zu sein und gebraucht zu werden, doch wirkt dies alles sehr konstruiert. Dies geht so weit, dass dann im letzten Drittel der Staffel plötzlich aus dem Nichts noch ein neuer Handlungsstrang rund um eine neue Gruppe aufgemacht wird, nur damit Ren Watabes Charakter Kentaro wenigstens noch irgendetwas zu tun bekommt.

Fast auf alles rund um die jüngere Generation in der Gegenwart hätte man in Staffel 2 verzichten können. Die Figuren interessieren fast gar nicht mehr und gehen einem stellenweise sogar richtig auf die Nerven.

Wirklich interessant wird die Geschichte immer, sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart, wenn es um die Figuren rund um Kurt & Wyatt Russell, Mari Yamamoto und Anders Holm geht. Schon in der ersten Staffel lagen hier die großen Stärken, weswegen die Autoren auch die einzig richtige Entscheidung getroffen und diesen ganzen Handlungsstrang dieses Mal noch mehr ins Zentrum der Handlung gerückt haben. Dies gelingt so gut, dass vor allem Kong - Skull Island rückblickend davon sogar profitiert.

Vor allem wegen dieser Figuren und deren Geschichte ist Monarch: Legacy of Monsters vor allem eines, nämlich ein gelungenes und unterhaltsames Abenteuer, welches sogar ohne die Titanen auskommen könnte, aber durch sie natürlich noch interessanter wird.

Für alle, die sich jetzt jedoch Sorgen machen: Wer jetzt erst mit der Serie anfangen möchte, muss sich nicht erst all die Kinofilme ansehen. Monarch: Legacy of Monsters spielt deutlich im selben Universum und baut auf dem auf, was in den Kinofilmen vorgefallen ist, und sicherlich schadet ein gewisses Vorwissen durch die Kinofilme daher auch nicht. Aber die Serie agiert größtenteils völlig unabhängig und erzählt eine eigenständige Geschichte. Und wir würden sagen, dass man sich diese auch anschauen kann, ohne zu wissen, was in den Kinofilmen alles vorgefallen ist. Es ist eben eine Geschichte, die in einer Welt spielt, in der Titanen namens Kong und Godzilla bereits existieren.

Was die Titanen betrifft, so verraten die Trailer bereits, dass man sich auf Auftritte von sowohl Kong als auch Godzilla freuen darf. Doch sollte man nicht erwarten, sie allzu oft zu sehen. Sie sind Teil der Welt, aber nicht zwingend Teil der Handlung. Sie tauchen auf, sie haben tolle Szenen, doch setzt man sie sehr dosiert ein. Der Fokus liegt klar auf den menschlichen Figuren und deren Geschichte. Dadurch ist aber auch gewahrt, dass, wenn sie auftreten, es etwas Besonderes ist. Dies war auch schon in der ersten Staffel der Fall.

Fazit

Vor allem bei den Figuren der jüngeren Generation und deren Handlung offenbart Staffel 2 von Monarch: Legacy of Monsters viele Schwachstellen, auf die wir gerne verzichtet hätten. Man wusste offensichtlich nach Staffel 1 nicht mehr viel mit diesen Figuren anzufangen. Sie wirken wie Fremdkörper und sind unglaubwürdig in die Handlung hineinkonstruiert. Vor allem für die Golden Globe-Gewinnerin Anna Sawai (Shogun) tut einem dies leid, die in der ersten Staffel noch im Fokus der Handlung stand und die Hauptrolle inne hatte. Jetzt bekommt sie nicht mehr wirklich viel zu tun und wirkt in der Serie eher verschwendet. Hoffentlich findet man hier für Staffel 3 bessere Lösungen.

Erfreut hat uns jedoch, dass der Fokus in Staffel 2 diesmal noch stärker auf der Figur von Kurt Russell liegt, der in Staffel 2 endgültig zur Hauptfigur der Serie aufgestiegen ist. Sein Charakter, zusätzlich in jung erneut toll gespielt von Wyatt Russell, sowie die Geschichte rund um diese und den weiteren Figuren, bilden den Kern und das Herz von Monarch: Legacy of Monsters. Hier macht die Serie am meisten Spaß und ist ein gelungenes, unterhaltsames Abenteuer.

Auch sonst weiß die Serie in Sachen Optik und Spektakel wie zuvor sehr zu überzeugen. Alles sieht top aus, sowohl die Locations als auch die Sets. Und nicht zu vergessen die Titanen, die ebenfalls wieder tolle Auftritte erhalten, natürlich inklusive Kong und Godzilla. Es wird immer schwerer, Blockbusterkino und Serie zu unterscheiden, insbesondere, wenn es so gut gemacht ist wie hier. Wir würden die Serie den Filmen des Legendary-Monsterverse sogar vorziehen, da uns hier die Handlung und die Charaktere einfach wesentlich besser gefallen.

Insgesamt kann die zweite Staffel aufgrund mancher Kritikpunkte nicht ganz mit der ersten mithalten, dennoch hatten wir erneut viel Spaß. Monarch: Legacy of Monsters ist ein großer, unterhaltsamer Abenteuerfilm im Serienformat auf dem Niveau eines Kinoblockbusters, und mehr kann man wirklich nicht verlangen. Wir freuen uns schon jetzt auf eine dritte Staffel.

Monarch: Legacy of Monsters Staffel 2 Bewertung
Bewertung des Films
710

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Bibo : : Moviejones-Fan
24.02.2026 15:44 Uhr
0
Dabei seit: 30.04.19 | Posts: 836 | Reviews: 0 | Hüte: 10

Ich werde die zweite Staffel regelrecht inhalieren. Freue mich schon extrem.

"Zitierst Du da jemanden oder ist das auf dein Steißbein tätowiert?"

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