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Rollenklischees statt Vielfalt

„Wirklich harte Zeit“: Scarlett Johansson kritisiert das Hollywood der 2000er!

„Wirklich harte Zeit“: Scarlett Johansson kritisiert das Hollywood der 2000er!
18 Kommentare - Mo, 13.04.2026 von MJ-Caminito
Kaum Vielfalt, viel Druck und ein gnadenloser Fokus aufs Aussehen – Scarlett Johansson zeichnet ein düsteres Bild ihrer frühen Jahre in Hollywood.

Der Blick hinter die Kulissen von Hollywood zeigt oft ein anderes Bild als das glamouröse Scheinwerferlicht vermuten lässt.

Gerade für junge Schauspielerinnen waren die frühen 2000er-Jahre von enormem Druck, starren Rollenbildern und einer starken Fixierung auf Äußerlichkeiten geprägt – eine Erfahrung, über die Scarlett Johansson nun überraschend offen spricht.

Die Schauspielerin schildert dabei eindrücklich die Herausforderungen, mit denen sie in dieser prägenden Phase ihrer Karriere konfrontiert war. Rückblickend beschreibt sie eine Zeit, in der es „gesellschaftlich akzeptiert“ gewesen sei, Frauen vor allem anhand ihres Äußeren zu beurteilen und zu kritisieren.

Die Oscar-nominierte Darstellerin, die 2003 mit Filmen wie Lost in Translation und Das Mädchen mit dem Perlenohrring ihren Durchbruch feierte, bezeichnet diese Phase in einem Interview als „wirklich harte Zeit“. Damals habe ein enormer Fokus auf das Erscheinungsbild von Frauen gelegen – mit spürbaren Konsequenzen für die angebotenen Rollen. Die Möglichkeiten seien deutlich eingeschränkter gewesen als heute.

Mehr als zwei Jahrzehnte später blickt Johansson mit einem gewissen Abstand auf diese Erfahrungen zurück – und erkennt zugleich positive Entwicklungen. Insbesondere freut sie sich darüber, dass jungen Schauspielerinnen inzwischen deutlich vielfältigere und selbstbestimmtere Rollen offenstehen. Zu Beginn ihrer Karriere hingegen sei das Angebot „sehr dünn“ gewesen.

Sie erinnert sich daran, wie schnell man in bestimmte Rollenklischees gedrängt wurde: Immer wieder ähnliche Figuren, festgelegt auf stereotype Archetypen wie die Geliebte, die „andere Frau“ oder die Sexbombe. Dieses enge Rollenbild habe lange Zeit die Branche geprägt.

Umso wichtiger sei für sie der bewusste Schritt gewesen, sich zeitweise vom Hollywood-Trubel zu distanzieren und in der New Yorker Theaterszene neue Orientierung zu finden. Diese ruhigeren Phasen hätten ihr geholfen, gezielter auf die richtigen Projekte zu warten, anstatt sich dem Druck zu beugen, jede angebotene Rolle anzunehmen.

Denn gerade zu Beginn einer Karriere sei die Angst allgegenwärtig, eine Chance verstreichen zu lassen. Johansson beschreibt dieses Gefühl als typisch für viele Schauspieler: Die Sorge, dass jeder Job der letzte sein könnte, gepaart mit dem Wunsch, im Rampenlicht zu bleiben.

Erst mit der Zeit habe sich bei ihr ein Umdenken eingestellt. Sie habe gelernt, ihrer eigenen Position zu vertrauen und selektiver zu werden – sich auf Rollen zu konzentrieren, die sie wirklich fordern und künstlerisch weiterbringen. Gleichzeitig sei die Erkenntnis gewachsen, dass frühere Leistungen nicht einfach in Vergessenheit geraten.

Heute steht Johansson an einem Punkt, an dem sie Projekte bewusster auswählt und gelassener mit der Dynamik der Branche umgeht. Doch dieser Weg dahin, so macht sie deutlich, sei alles andere als einfach gewesen.

Scarlett Johanssons Aussagen zeigen, wie sehr sich die Filmbranche in den letzten zwei Jahrzehnten gewandelt hat – weg von starren Rollenbildern und oberflächlicher Bewertung hin zu mehr Vielfalt und künstlerischer Freiheit.

Wie empfindet ihr das? Haben sich die Chancen für junge Schauspielerinnen tatsächlich nachhaltig verbessert – oder wirken alte Muster bis heute nach?

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18 Kommentare
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GPJ : : Popcornologe
16.04.2026 16:56 Uhr | Editiert am 16.04.2026 - 17:05 Uhr
0
Dabei seit: 26.09.24 | Posts: 1.165 | Reviews: 4 | Hüte: 65

Das Muster ist immer gleich. Man nimmt ein Bild, welches unvorteilhaft ist und vergleicht es dann mit einem perfekten Bild einer anderen Person (z.B. ein ehemaliges Suprgirl) und dann . Feuer frei.

Klar, das ist nur ein kleiner Teil der Männer, aber das toxische Internet wird halt vor allem von denen intensiv bespielt, die a) viel Zeit haben b) frustriert sind und c) in ihrer eigenen Welt leben, wo es kaum ein moralisches Korrektiv gibt.

Früher waren diese Leute für sich, heutzutage können sie sich mit ihresgleichen im Internet verbrüdern und denken dann irgendwann, sie wären die moralische Norm.

Klar, so Moralapostel wie ich werden dann sowieso nicht ernstgenommen, mit ihrer "faschistoiden Schuldkultur", aber ich lerne auch dazu und akzeptiere, dass man manchen Menschen auch mit Argumenten nicht überzeugen kann. Das habe ich früher geglaubt, dass durch das Internet, die freie Verfügbarkeit nahezu alles wissenschaftlichen Wissens, einmalig in der Menschheitsgeschichte, sich die besten Argumente durchsetzen werden. Dass ein Zeitalter der Aufklärung 2.0 stattfindet. Naja, wäre schön gewesen.

Zum Thema: Auch ich sehe in Superheldenverfilmungen gerne "schöne" Menschen, na klar, aber es gibt so viele andere Filme und mich stört es, dass wir so wenig "normale" Menschen in Filmen sehen. Wenn jeder Wissenschaftlerin und jede Anwältin wie ein Model aussieht, ist das für die Kunst des Schauspiels auch nicht förderlich, denke ich. Aber, andererseits, wahrscheinlich ist das im Arthousegenre nochmal anders.

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
16.04.2026 16:32 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 9.110 | Reviews: 150 | Hüte: 767

@ GPJ

"dummerweise bin ich so oft auf social media unterwegs, dass ich diese Männer nicht übersehen kann, die permanent Schauspielerinnen wegen ihrem Aussehen angreifen. Aktuell beispielsweise Milly Alcock."

Ernsthaft? Davon habe ich bisher noch gar nichts mitbekommen, aber Millie Alcock kann man kaum Hässlichkeit vorwerfen, ganz im Gegenteil, ich finde sie total hübsch. Aber das liegt ja immer im Auge des Betrachters.

Aber ja, Hass, Hetze und Mobbing im Internet sind echt eine Pest.

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

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GPJ : : Popcornologe
16.04.2026 15:22 Uhr
0
Dabei seit: 26.09.24 | Posts: 1.165 | Reviews: 4 | Hüte: 65

@Raven13,

dummerweise bin ich so oft auf social media unterwegs, dass ich diese Männer nicht übersehen kann, die permanent Schauspielerinnen wegen ihrem Aussehen angreifen. Aktuell beispielsweise Milly Alcock. Selbst überdurchschnittlich gut aussehen reicht nicht, wenn eine Frau nicht in jedem Bild perfekt aussieht, gibt es im Internet stehts Häme. Gut durch das Internet vernetzen die sich, in echt sind es wahrscheinlich deutlich weniger Menschen, als man denkt.

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RaylanGivens : : Moviejones-Fan
16.04.2026 13:45 Uhr | Editiert am 16.04.2026 - 13:47 Uhr
0
Dabei seit: 13.03.23 | Posts: 126 | Reviews: 0 | Hüte: 3

So ein larmoyanter Blödsinn!

Über die intellektuelle Hürde, dass man einfach nach Drehbuch gecastet hat, kommen wohl einige nicht...

Das Mädchen mit dem Perlenohrring

Gesucht: Ein verführerisch hübsches, schlankes Mädchen um die 17, das aussieht, wie auf dem Bild von Vermeer.

Gefunden: Scarlett Johansson, die genauso aussieht, wie von der Geschichte gefordert und wie das Mädchen auf dem Bild. (real)

Damals abgelehnt: Whoopi Goldberg, obwohl bessere Schauspielerin. (fiktiv)

Huch...!

Was gibts denn da nicht zu verstehen...?

Und auch die nächste intellektuelle Hürde, die Erkenntnis, dass hässliche, dicke, unfreundliche, stinkende und/oder dumme Menschen es schwerer bei der Partnerwahl, im Beruf und bei Türstehern haben - und zwar früher, jetzt und bis in alle Ewigkeit, sollte man ab der 2. Klasse Grundschule genommen haben.

Mir ist auch nicht bekannt, dass solche Personen ins besonderen unter Cybermobbing leiden - meist nimmt sie keiner wahr. Das ist ja ihr Problem.

Das Aussehen, die Ausstrahlung, die Wirkung auf andere Menschen ist eines der Hauptkriterien für einen Schauspieler. Und wenn die verfilmbare Literatur, junge, gesunde, hübsche, schlanke Charaktere bevorzugt - weil es die Menschheit eben auch genauso tut - dann ist sonnenklar, wer auch beim Film bessere Karten hat.

Nicht, wie faschistoide Schuldkultanhänger gebetsmühlenartig wiederholen, weil weiße alte Männer alles Schweine sind, sondern weil die Menschheit eben so tickt - und (surprise, surprise): auch, und gerade, junge Mädchen jeglicher Lackierung.

Btw.: Um die Jahrtausendwende gab es zigmal bessere Filme

Harry Potter, Der Herr der Ringe, Matrix, Titanic, Gladiator, Dark Knight, Fluch der Karibik usw. usf. sind immer noch echte Blockbuster. Welche Filme von heute werden in einem Vierteljahrhundert eine ähnliche Wirkung haben...?

"Die Nächste kommt schneller!"

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
15.04.2026 16:04 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 9.110 | Reviews: 150 | Hüte: 767

@ GPJ

"Blöd daran ist nur, wenn "normal" aussehende Frauen, die Top Schauspielerinnen sind, regelmäßig wegen ihrem Aussehen benachteiligt werden oder Cyber Mobbing erleben."

Das ist natürlich wieder ein anderes Thema. Klar ist eine solche Benachteiligung einfach nur traurig, zumal auch gerade bei der Schauspielerei nicht immer nur Aussehen, sondern eben auch Talent wichtig ist. Und nicht jede Rolle muss ein Eyecatcher sein. Wenn ich jetzt eine Rolle wie Black Widow sehe, dann wäre es natürlich schön, wenn diese auch hübsch, sportlich und trainiert aussieht, und je nach Drehbuch, sollte die Schauspielerin dafür auch ein gewisses Talent mitbringen. Wenn es aber um eine Staatsanwältin oder eine Mutter in einem Drama geht, sollte das Talent absolut im Vordergrund stehen, nicht das Aussehen oder die Sportlichkeit.

Aber das sollte auch immer offen kommuniziert werden und vor allem sollte das nicht zu Herabwürdigungen der Schauspielerinnen führen. Bei der Masse an Filmen sollte es eigentlich immer für alle Arten von Schauspielerinnen ein Angebot an Rollen geben.

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

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GPJ : : Popcornologe
15.04.2026 15:20 Uhr
0
Dabei seit: 26.09.24 | Posts: 1.165 | Reviews: 4 | Hüte: 65

@Raven13 , ja, "rauskriegen" ist das falsche Wort. Schon Babys präferieren "schöne" Menschen, zeigen Studien, es liegt in unserer Natur.

Blöd daran ist nur, wenn "normal" aussehende Frauen, die Top Schauspielerinnen sind, regelmäßig wegen ihrem Aussehen benachteiligt werden oder Cyber Mobbing erleben.

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
15.04.2026 07:35 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 9.110 | Reviews: 150 | Hüte: 767

@ CINEAST

Wie unglaublich dumm von mir! yell

Ich dachte in dem Moment wirklich, du meintest mich. Eine meiner Schwächen, dass ich mich schnell angesprochen fühle, leider.

Ich bitte dich aufrichtig um Entschuldigung! Mein Kommentar war in dem Fall absolut unpassend. Es tut mir total leid!

Ich werde meinen Kommentar wieder löschen, weil er nun einfach nicht mehr passt.

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

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Rotwang : : Moviejones-Fan
15.04.2026 07:34 Uhr | Editiert am 15.04.2026 - 09:59 Uhr
0
Dabei seit: 11.06.20 | Posts: 1.484 | Reviews: 0 | Hüte: 42

Also ich sehe einen Punkt anders, man sollte auch Frauen respektvoll gegenübertreten, die nicht allgemein als gut aussehend gelten, denn Respekt gegenüber Frauen ist nicht nur das man nicht rumgrabscht, ich sehe es hier auch oft das Aussehen hart kritisiert wird, wie schon geschrieben man schaut sich einen gut aussehenden Menschen natürlich gerne an, im echten Leben trifft man ja auch nicht nur gut ausehende Menschen.

Der Falsche Weg ist jedenfalls auch dass man sich immer an Äußerlichkeiten stört, sicher sollte es zur Rolle passen, oft ist es aber gar nicht wichtig für die Rolle, wenn in einem Film alle grandios aussehen finde ich das ganze auch komisch, sieht man oft in so Highschool Filmen.

In allen Berufen in denen Jugend eine wichtige Rolle spielt, da sehe ich auch Sportler, sollte man halt einen Plan B haben, jedenfalls bis man genug Geld hat, denke Scarlett würde es selbst überleben wenn es plötzlich keine Rollen mehr gäbe, das sieht bei anderen Darstellern aus der zweiten Reihe sicher anders aus, genau so wie bei Sportlern, da hat auch nicht jeder ausgesorgt.

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TheGreatWhiteHype : : Moviejones-Fan
15.04.2026 07:27 Uhr
0
Dabei seit: 21.03.14 | Posts: 174 | Reviews: 0 | Hüte: 2

@Raven13

Ich denke Cineast geht es eher um das ekelige Geschreibsel von dem User Move, als um deine Posts.

MJ-Pat
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CINEAST : : Moviejones-Fan
15.04.2026 07:00 Uhr | Editiert am 15.04.2026 - 07:01 Uhr
0
Dabei seit: 17.11.09 | Posts: 2.280 | Reviews: 7 | Hüte: 143

@Raven13

Missverstehen wir uns richtig?

Zum Glück meinte ich dich gar nicht ; ) Ich dachte das sollte klar sein. Im Gegensatz zu dir, der seine Sicht in einem längeren Post reflektiert mitgeteilt hat, bewegt sich hier - ganz offensichtlich - nur ein Mensch mal wieder klar im respektlosen und unempathischen Bereich und das muss dann natürlich auch kritisiert werden.

- CINEAST -

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
14.04.2026 23:06 Uhr | Editiert am 15.04.2026 - 07:35 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 9.110 | Reviews: 150 | Hüte: 767

Kommentar gelöscht, da falsche Reaktion auf einen Kommentar von CINEAST, der gar nicht mir galt.

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

MJ-Pat
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CINEAST : : Moviejones-Fan
14.04.2026 19:35 Uhr
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Dabei seit: 17.11.09 | Posts: 2.280 | Reviews: 7 | Hüte: 143

Wie aufs Stichwort kommt bei so einer News immer ein Paradebeispiel eines unreflektierten Mannsbildes um die Ecke der auf die Bühne hüpft und schreit: Ich möchte vormachen, ich möchte vormachen!

- CINEAST -

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
14.04.2026 16:44 Uhr | Editiert am 14.04.2026 - 17:01 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 9.110 | Reviews: 150 | Hüte: 767

@ GPJ

"Wobei, meiner Meinung nach steht der Fokus auch heute und in 50 Jahren noch auf dem Erscheinungsbild. Das kriegt man aus den Zuschauern wohl auch nie raus."

Wie auch? Das nennt man Biologie. Männer, die auf Frauen stehen, schauen auch auf die Optik. Frauen, die auf Männer stehen, schauen ebenfalls auf die Optik. Und bei homosexuellen ist es auch so. Warum sollte man das "rauskriegen" wollen? Wir sind Menschen, und so funktionieren wir nunmal. Ich schäme mich nicht dafür, dass ich bei Schauspielerinnen auch auf die Optik schaue und es mag, wenn eine hübsche Schauspielerin in einer Rolle gecastet wird oder wenn die Rolle hübsch aussieht. Ich kann die Natur nicht ändern, und das will ich auch gar nicht.

Immerhin liegt Schönheit im Auge des Betrachters, und somit wird jede Schauspielerin ihre Anhänger haben, ebenso jeder Schauspieler.

Wichtig ist nur eines: Dass wir respektvoll bleiben. Gucken, nicht anfassen, sozusagen. Wenn jemand übergriffig wird oder Positionen ausnutzt (wie Weinstein z. B.), ist das ein No-Go. Aber hübsch aussehen wollen oder hübsche Frauen gerne anschauen, ist absolut nicht verwerflich. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Frauen es blöd finden, wenn Männer sie für hübsch halten.

Ich mag es, wenn Schauspielerinnen Talent haben, und ich mag es auch, wenn Schauspielerinnen hübsch sind. Wenn Schauspielerinnen gleichzeitig hübsch und talentiert sind: Volltreffer. Ich habe für alle Schauspielerinnen Respekt, aber wenn ich eine Schauspielerin nicht mag (vom Typ her), oder wenn ich ein Casting unpassend finde, dann sage ich das auch. Das ist aber nichts persönliches, sondern meine Meinung.

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

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Manisch : : Gutmensch <3
14.04.2026 16:16 Uhr
0
Dabei seit: 19.10.18 | Posts: 1.946 | Reviews: 31 | Hüte: 131

ES WIRD GEGESSEN WAS AUF DEN TISCH KOMMT!!

AfD-Verbot (:

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move : : Moviejones-Fan
14.04.2026 15:57 Uhr
0
Dabei seit: 08.08.23 | Posts: 635 | Reviews: 0 | Hüte: 26

Ja, das nennt man rumjammern. Hast du gut erkannt.

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