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Zwischen Kritik und Solidarität

Von Tarantino kritisiert - jetzt äußert sich Matthew Lillard!

Von Tarantino kritisiert - jetzt äußert sich Matthew Lillard!
1 Kommentar - Mi, 25.02.2026 von MJ-Caminito
Matthew Lillard reagiert auf Quentin Tarantinos scharfe Kritik. Der Schauspieler spricht offen über seine Enttäuschung und über die unerwartet große Solidarität aus Hollywood.

In Hollywood kann ein einziger Satz lange nachhallen - vor allem, wenn er von Quentin Tarantino stammt. Der Regisseur gilt als einer der einflussreichsten Filmemacher seiner Generation, aber auch als jemand, der seine Meinung unverblümt äußert. Genau das bekam kürzlich Matthew Lillard (Scream, Scooby-Doo, Five Nights at Freddy’s) zu spüren.

In einem Podcast-Gespräch mit Bret Easton Ellis stellte Tarantino kürzlich seine 20 Lieblingsfilme des 21. Jahrhunderts vor. Dabei lobte er Paul Thomas Andersons There Will Be Blood, übte jedoch scharfe Kritik an einzelnen Darstellern. Paul Dano nannte er „mickrig“ und den „schwächsten verdammten Schauspieler in der SAG“. Auch Owen Wilson und Matthew Lillard erwähnte er in einem negativen Zusammenhang - um ihre Arbeit kümmere er sich nicht besonders.

Für Lillard kam diese Einschätzung unerwartet. Im Interview mit People reagiert der Schauspieler nun offen auf die Aussagen. „Es war ziemlich beschissen.“, sagt er ehrlich. Tarantino sei für ihn ein außergewöhnlicher Künstler, mit dem er jederzeit gerne arbeiten würde. Gerade deshalb habe ihn das Urteil besonders getroffen. Es habe sich angefühlt wie „ein Schlag ins Gesicht“.

Doch was darauf folgte, überraschte ihn. Zahlreiche Kollegen stellten sich öffentlich hinter ihn. George Clooney verteidigte Lillard, Dano und Wilson und erklärte, es wäre ihm eine Ehre, mit ihnen zu arbeiten. Auch Regisseur Mike Flanagan sowie viele Fans signalisierten Unterstützung.

„Ich habe gesehen, wie viele Menschen sich gemeldet haben, um zu sagen: ‚Hey, du bist toll, mach weiter so‘“, berichtet Lillard. Die Solidarität habe ihm vor Augen geführt, wie sehr seine Arbeit geschätzt werde, unabhängig von der Meinung eines einzelnen Regisseurs.

Tarantinos direkte Art ist seit jeher Teil seines öffentlichen Auftretens. Doch der Vorfall zeigt, wie stark Worte in einer Branche wirken können, in der Anerkennung und Wahrnehmung entscheidend sind.

Für Lillard bleibt die Episode zwar „eine Enttäuschung“, zugleich aber auch eine Erfahrung, die ihm Rückhalt und Bestätigung brachte. Vielleicht sagt das am Ende mehr über die Branche aus als so manche Podcast-Aussage.

Quelle: Variety
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1 Kommentar
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Darkclaw : : Moviejones-Fan
25.02.2026 15:01 Uhr | Editiert am 25.02.2026 - 15:08 Uhr
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Dabei seit: 24.04.25 | Posts: 254 | Reviews: 1 | Hüte: 11

Offene Worte sind gut. Offene Worte sind manchmal nötig. Offene Worte können gut tun. Offene Worte können verletzen.

Ich sehe gerne Filme von Tarantino. Einige finde ich aber ziemlich langweilig.

Ich sehe gerne einen Owen Wilson. Er passt halt in gewisse Rollen.

Ich sehe gerne eine Goerg Clooney. Auch er passt in gewisse Rollen.

Ich sah früher gerne einen Matthew Lillard, habe ihn jedoch aus den Augen verloren.

Ich schätze wohl, dass die meisten Schauspieler und Schauspielerinnen haben eine gewisse Bandbreite an Rollen die sie spielen können. In welchen Sie gut sind. Es gibt sicherlich auch einige, welche eine grössere Bandbreite haben als andere. Das soll von meiner Seite her nicht Ihre Arbeit schmälern. Ich hätte nie gedacht, dass ein Ben Affleck einen genialen Batman abgeben würde.

Matthew Lillard, wie bereits geschrieben, habe ich aus den Augen verloren. Kenne ich Ihn doch noch aus den Scooby Doo-Filmen. Dort war er doch ganz wunderbar besetzt als Figur. Aus Wing Commander als Maniac, ja, auch gut besetzt. Sage ich als Fan der Spiele. Dann natürlich aus gewissen Teeny-Komödien wie Trouble ohne Paddel ect. Alles ok.

There will be Blood habe ich beispielsweise noch nicht gesehen, jetzt aber neugierig geworden darauf :-)

Übrigens, auch wenn ich Laiendarsteller bin, ich könnte nicht in Filmen auftreten. Ein Owen Wilson, der ist doch wandelbar. Spielt er manchmal den Dude, so spielt er auch ernsthaft oder auch etwas mittendrin. Zum Beispiel in der Serie "Loki". Auch wenn ich diese nicht so berauschend fand, habe ich Wilson als Moebius darin sehr gerne gesehen. Daher, Hut ab für jeden Darsteller und jede Darstellerin! Ausser man spielt bei einem Uwe Boll-Film mit :-D

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