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Roborock Saros 20

Roborock statt Robocop mal wieder: Wir schauen uns den Saros 20 an!

Roborock statt Robocop mal wieder: Wir schauen uns den Saros 20 an!
0 Kommentare - Sa, 21.02.2026 von Moviejones
Wir haben uns den neuen Saug- und Wischroboter von Roborock angeschaut und prüfen in unserem Test, ob der Saros 20 ein Sprung nach vorn ist.
Roborock statt Robocop mal wieder: Wir schauen uns den Saros 20 an!

Kennt ihr auch das Problem? Ihr wollt einen schönen Abend oder Nachmittag mit Netflix, Amazon Prime Video, Apple TV+, Disney+ oder neu HBO Max verbringen und eigentlich schon längst eine tolle Serie oder einen Film starten. Aber überall liegt Staub, und eigentlich hätte man mal wieder staubsaugen müssen. Statt Film- und Seriengenuss gibt es eben Aufräumfrust! Wie also mehr Zeit gewinnen? KI und Roboter sind doch gerade voll im kommen, warum sich nicht einen kleinen Robotersklaven ins Haus holen?

Nachdem wir in den letzten Jahren uns immer mal wieder aus Neugier die neuen Modelle von Roborock angeschaut haben, schon um unser Katzenfellproblem überall in den Griff zu bekommen, steht nun der Roborock Saros 20 auf dem Programm. Die Testbedingungen haben sich zu früher dabei nicht geändert. Die Fläche ist groß und die Anordnung der Räume anspruchsvoll. Los geht es!

Wir möchten an der Stelle betonen, dass Roborock uns den Sauger zwar kostenlos zur Verfügung gestellt hat, aber kein Einfluss auf die Bewertung und den Inhalt des Artikels genommen wurde.

Also tauchen wir ein in die schöne neue Welt und berichten euch von unseren Erfahrungen, wie wir mehr Freizeit für Filme, Serien und Moviejones gewinnen können. Lasst uns also gemeinsam über den Tellerrand... natürlich meinen wir Saugerrand... blicken.

Was kann der Roborock Saros 20?

Erst einmal nicht viel mehr, als viele andere Sauger auf dem inzwischen gut gesättigten Markt. Er ist rund, saugt und wischt und kommt mit intelligenten Funktionen geschickt durch die Räume. Mehrere Saug- und Wischstufen sorgen dafür, dass er nahezu alle erreichbaren Ecken sauber bekommt. Vielleicht nicht beim ersten Mal, aber diese Sauger sind keine One-Time-Wunder, sondern die Wiederholung und Regelmäßigkeit schafft die Ordnung. Hier gibt es auf dem Markt inzwischen auch nicht mehr so viele Unterschiede zwischen den Geräten. Sie sehen größtenteils gleich aus. Sie haben aber unterschiedliche Saugleistungen, sind unterschiedlich clever und die Berichte über ihre Reinigungsergebnisse variieren. Dennoch zeigt sich auch im Jahr 2026, was gleich aussieht, arbeitet nicht gleich, und es zeigt sich noch immer beim Platzhirsch, dass alles etwas durchdachter und zuverlässiger ist.

Eigentlich ist der der Saros 20 eine kompaktere Weiterentwicklung des Z70. Optisch kaum zu unterscheiden, verzichtet er vor allem auf den Greifarm, der in der Praxis ohnehin nur selten zum Einsatz kam. Stattdessen hat Roborock die Energie offenbar in andere Bereiche gesteckt: Das neue AdaptiLift® Chassis 3.0 ist die wohl spürbarste Neuerung. Damit überwindet der Saros 20 nicht nur einzelne Schwellen, sondern auch Doppelschwellen mit einer Gesamthöhe von bis zu 8,8 cm – etwas, das in unserem Büro mit seinen verschiedenen Übergängen direkt positiv auffiel. Vor allem bei Stühlen gibt es nun nicht mehr den traurigen Robotertod. Neben dem S20 gibt es übrigens auch den S20X, der aber bis auf Ersatzmopps und Wischmittel ansonsten keinen Unterschied bietet.

Bild 1:Saros 20 im Einsatz
Saros 20 im Einsatz
© Roborock 2026

Auf dem Papier klingt das überzeugend und auch in der Praxis merkt man, dass hier deutlich mehr wieder die praktische Anwendung im Vordergrund stand. Die Saugleistung wurde ebenfalls nochmals nach oben geschraubt. 36.000 Pa HyperForce® bedeuten einen spürbaren Sprung gegenüber dem Vorgänger, und in Kombination mit dem Dual Anti-Tangle System hat sich auch nach wochenlangem Betrieb mit langen Haaren und Katzenflusen von unserer Bürokatzen Susie & Ellie nichts an der Bürste verheddert. Die veränderten Saugmöglichkeiten spiegeln sich auch in der App wider, die nun deutlich feingranularere und kräftigere Saug- und Wischmöglichkeiten für einzelne Räume bietet.

Was sind unsere Erfahrungen mit dem Roborock Saros 20?

Das Auspacken des Pakets mit dem Saros 20 ging schnell vonstatten, er nahm einfach die Position des alten Saugers ein. Die App befand sich dank der Vorgänger bereits auf dem Smartphone, ansonsten hat man diese aber schnell aus einem der Appstores geladen. Die Anmeldung und Verbindung mit dem Sauger geht ruckzuck und dieser Vorgang dauerte gefühlt keine zehn Minuten und verlief wieder absolut problemlos. Es ist genau die Art eines Plug & Play-Erlebnisses, das wir uns wünschen. Nach einer kurzen Aufladung konnte es auch schon auf die erste Rundfahrt gehen. Leider ist es weiterhin nicht möglich bereits in anderen Saugern gescannte Räume einfach auf den neuen Sauger zu übertragen. Auch dieses Mal muss der Neuling erst selbst auf Erkundung gehen und der Nutzer im Nachgang wieder Reinigungspläne, Raumnamen und Zuschnitte manuell anpassen. Alles in 20-30 Minuten erledigt, aber wenn man regelmäßig die Modelle wechselt, wird das doch langsam nervig.

Sobald der Saros 20 das erste Mal startete, erkundete er wie ein niedliches Haustier seine neue Umgebung. Wir konnten seine Fortschritte erneut direkt in der App verfolgen, und es ist auch heute noch faszinierend zu beobachten, wie nach und nach ein Lageplan unserer Räumlichkeiten erstellt wurde. Was die Reinigungsdauer betrifft, so braucht auch der Saros 20 eine ganze Weile, bis er über 100 m² erfasst und gesäubert hat. Je nach eingestellten Optionen sollte man mit 1-3 Minuten pro m² Reinigungsdauer rechnen, er ist aber wieder flotter unterwegs als der Z70, was angenehm ist. Durch die neuen gründlicheren Reinigungsoptionen kann es aber auch länger dauern, dies liegt dann aber in der Entscheidungsgewalt des Nutzers. Dank der automatischen Entleerung an der Ladestation, dem automatischen Wiederaufladen bei geringem Akkustand und der Selbstorganisation ist dies aber kein Problem.

Bild 2:Saros 20 im Einsatz
Saros 20 im Einsatz
© Roborock 2026

Bei der Erkennung der Räume und Umgebung hat Roborock auf jeden Fall den Dreh heraus. Der Saros 20 stieß nicht gegen Möbel, Personen oder andere Gegenstände und auch Katzen wurden nicht überfahren oder eingesaugt. Alle Räume wurden erstklassig erkannt, selbst komplizierte Ecken versuchte der Sauger zu erreichen. Das AdaptiLift Chassis 3.0 zeigte dabei seinen praktischen Nutzen: An Übergängen, die frühere Modelle manchmal ins Stolpern brachten, fand der Saros 20 selbstständig den richtigen Weg. Wie in den Jahren zuvor würden wir uns wünschen, dass Spiegel als solche erkannt werden und nicht als geisterhafte Räume in der App auftauchen. Man kann diese zwar manuell markieren, aber das muss besser gehen.

Wie muss man den Roborock Saros 20 warten?

Während die Werbung Saugroboter als Rundumsorglospakete der Autonomie verkauft, geht es dann ohne menschliches Zutun leider noch immer nicht. Sieht man von der AI-Rebellion ab, sind wir bedauerlicherweise noch nicht in einer I, Robot-Zukunft angekommen. Somit muss Mann oder Frau eben doch mal ran, auch im Jahr 2026. Neben selteneren Rettungsaktionen ist vor allem die Wartung und Pflege von entscheidender Bedeutung. Das neue RockDock® nimmt dabei deutlich mehr Arbeit ab als die Vorgängerstationen: Die Mopps werden automatisch gewaschen, getrocknet und die Dockingstation reinigt sich selbst mit bis zu 100 °C heißem Wasser. Auch die automatische Staubentleerung läuft für einige Monate ohne manuellen Eingriff. Trotzdem muss der Dreckwassertank regelmäßig geleert und der Sauberwassertank nach zwei bis drei Wischaktionen befüllt werden. Die Kosten für Ersatzteile halten sich in Grenzen, man sollte auch hier mit etwa 20 Euro pro Jahr rechnen. Daneben weist einen das Gerät auf die regelmäßige Reinigung der Sensoren hin, auf ein staubfreies Gehäuse sollte man daher immer achten. Insgesamt ist der Wartungsaufwand beim Saros 20 überschaubar, aber dennoch vorhanden.

Wie läuft die Reinigung?

Der Saugvorgang selbst ist im Prinzip ganz einfach, egal ob manuell oder nach Zeitplan gestartet: Der Sauger startet, saugt den Staub auf und entfernt den Schmutz. Die höhere Saugleistung macht sich dabei tatsächlich bemerkbar, vor allem auf Teppichen, wo die dynamische Chassisanhebung dafür sorgt, dass der Roboter den Abstand zum Boden automatisch optimiert. Spannender ist die Wischfunktion des Saugers – und hier haben wir auch etwas Kritisches anzumerken. Das Dual-Spinning-Mopp-System mit 200 U/min und der neu einstellbare Abwärtsdruck von bis zu 13 Newton bei hartnäckigen Flecken klingen nach einem großen Schritt nach vorne. In der Praxis konnten wir das auch bestätigen – bei stärkerem Schmutz arbeitet der Saros 20 deutlich gründlicher als die Vorgänger, vor allem durch neue Einstellmöglichkeiten in der App. Allerdings haben wir festgestellt, und das ist ein Problem bei allen getesteten Wischrobotern mit Wischmopps, dass nach einer Weile nach dem Wischen unschöne Streifen zurückbleiben. Das ist keine neue Erkenntnis, und es macht uns ein bisschen ratlos, dass Roborock dieses Thema in Generation um Generation nicht entschieden angeht.

Bild 3:Saros 20 im Einsatz
Saros 20 im Einsatz
© Roborock 2026

In dieser Preisklasse darf man mehr erwarten und vielleicht muss man endlich die Idee mit den Mopps in Rente schicken und nach Innovationen suchen. Die Saugleistung wird von Modell zu Modell verbessert, die Wischqualität tritt hingegen weitgehend auf der Stelle. Hier wünschen wir uns dringend Handlungsbedarf.

Wie verbinde ich den Saros 20 mit Alexa?

Wer gerne sein SmartHome einrichtet, der fühlt sich nur wohl, wenn alles miteinander vernetzt ist. Eine echte Neuigkeit beim Saros 20 ist die Matter-Unterstützung, die zumindest theoretisch die plattformübergreifende Steuerung einfacher machen soll. Alexa, Siri und Google Home werden ebenfalls unterstützt. Ob der Weg über Matter in der Praxis so reibungslos ist wie erhofft, wird sich im Alltag zeigen, tatsächlich haben wir die letzten Jahre nur noch die App benutzt, da sie schnell und einfach zum Ziel führt und Sprachbefehle zwar toll sind, aber wenn der Sauger außerhalb der Pläne arbeitet, möchte man in der Regel auch deutlich feingranularer den unplanmäßigen Saugakt durchführen und das geht dann nur gut mit der App.

Bild 4:Saros 20 im Einsatz
Saros 20 im Einsatz
© Roborock 2026

Fazit zum Roborock Saros 20

Kommen wir zurück zu unserer ursprünglichen Frage: Ermöglicht der Roborock Saros 20 nun mehr Zeit für Netflix und Co.? Absolut, auch wenn man zu Beginn, wie mit allen Gadgets, die gewonnene Zeit vor allem dafür nutzt, in der App alles zu konfigurieren, dem kleinen Kerl beim Putzen zuzusehen oder manchmal einfach versucht der Katze im Haus beizubringen, dass ihr neuer Kumpel nicht Lord Voldemort ist. Der Saros 20 ist kein Schnäppchen und man merkt, dass die Branche gerade ein wenig auf der Stelle tritt. Dennoch bekommt man als Käufer etwas für sein Geld. Die Saugleistung wird von Generation zu Generation fleißig nach oben geschraubt, die Hinderniserkennung wird besser, die Navigation präziser. Doch die Wischqualität, also das, womit man täglich Parkett, Vinyl und Fliesen in Schuss hält, entwickelt sich nicht annähernd so schnell. Streifen auf dem Boden nach einem Wischgang sind kein kleines Ärgernis, sondern ein echtes Manko für ein Gerät dieser Güte.

Die vielen kleinen Verbesserungen machen den Saros 20 aber dennoch zu einem tollen und runden Paket. Fest steht aber auch: Wer nur einen Saugroboter für den Alltag braucht, der ist in dieser Preisklasse an der falschen Stelle. Nur wenn die Wischfunktion des Saros 20 - trotz ihrer Schwächen - intensiv genutzt wird und die Räumlichkeiten die notwendige Größe und Komplexität haben, kann dieser Sauger sein volles Potenzial ausspielen. Natürlich bleibt ein wenig Arbeit durch die Entleerung und Wartung des Saugers und der Reinigungsstation am Verbraucher hängen, nicht jede Ecke kann perfekt gereinigt werden oder ist erreichbar, und Stühle hochstellen und Freiraum schaffen ist immer sinnvoll. Wer die Rahmenbedingungen hat und mit dem Gedanken spielt, sich einen Saug- & Wischroboter zu besorgen und Qualität vor dem Preis ansiedelt, der sollte den Roborock Saros 20 auf jeden Fall in Betracht ziehen – und dabei trotzdem nicht vergessen, dass bei der Wischleistung noch Luft nach oben ist.

Der Roborock Saros 20 und Saros 20X sind ab dem 26. Februar erhältlich.

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