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Scream 7

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Drama und Comeback

Trotz etlicher Turbulenzen: "Scream 7" hält Franchise am Leben!

Trotz etlicher Turbulenzen: "Scream 7" hält Franchise am Leben!
0 Kommentare - Do, 26.02.2026 von MJ-Caminito
"Scream 7" überwindet Skandale, Gagenstreitigkeiten und Cast-Ausfälle. Mit Neve Campbell zurück im Zentrum der Horror-Reihe rechnen Analysten für das Startwochenende mit bis zu 50 Mio. Dollar.
Trotz etlicher Turbulenzen: "Scream 7" hält Franchise am Leben!

Scream 7, der siebte Teil der langlebigen Horror-Reihe, steht kurz vor einem beeindruckenden Kinostart. Branchenbeobachter haben ihre Prognosen inzwischen nach oben korrigiert: Statt der ursprünglich erwarteten 40 Millionen Dollar rechnen sie für das nordamerikanische Eröffnungswochenende nun mit Einnahmen zwischen 45 und 50 Millionen US-Dollar - das wäre der stärkste Start in der Geschichte des Franchise.

Paramount Pictures und Spyglass Media haben es geschafft, das Projekt trotz erheblicher Turbulenzen wieder auf die Beine zu stellen. Die Produktion markiert damit eine erfolgreiche Fortführung einer Marke, die vor einigen Jahren noch als tot galt.

Der Weg dorthin war alles andere als geradlinig. Ende 2023 wurde Melissa Barrera, die in dem Reboot Scream (2022) und auch Scream VI (2023) die Hauptrolle als Sam Carpenter übernommen hatte, von Spyglass entlassen. Der Grund waren Social-Media-Beiträge der Schauspielerin im Kontext des Gaza-Konflikts, die das Unternehmen als antisemitisch einstufte.

Kurz darauf gab Jenna Ortega bekannt, nicht zurückzukehren - offiziell wegen Terminproblemen mit ihrer Netflix-Serie Wednesday. Der damalige Regisseur Christopher Landon verließ das Projekt ebenfalls, nachdem er aufgrund der Entlassung Barreras Morddrohungen erhalten hatte, obwohl er an der Entscheidung nicht beteiligt gewesen war. Die Ausfälle von Barrera und Ortega, die in Scream VI die zentralen Figuren verkörpert hatten, machten eine grundlegende Überarbeitung des Drehbuchs notwendig.

Kevin Williamson, der bereits die Drehbücher zu Scream, Scream 2 und Scream 4 verfasst hatte, übernahm nun die Regie und schrieb gemeinsam mit Guy Busick (Co-Autor der beiden vorherigen Teile) ein neues Skript. Die Kosten für diese Umarbeitung beliefen sich Insidern zufolge auf etwa 500.000 US-Dollar - für ein Franchise dieser Größenordnung eine vergleichsweise moderate Summe.

Bei Scream VI hatten die Verantwortlichen bei Paramount Bedenken gehabt, ohne Neve Campbell auszukommen, die wegen Gehaltsstreitigkeiten nicht zurückgekehrt war. Die Zweifel erwiesen sich jedoch als unbegründet: Der sechste Teil spielte weltweit 169 Millionen US-Dollar ein - das beste Ergebnis seit den ersten beiden Filmen. Ohne die mittlerweile extrem populäre Jenna Ortega im Cast für den siebten Teil setzten die Produzenten nun verstärkt auf Nostalgie und die Rückkehr der Ikone Sidney Prescott.

Neve Campbell konnte in den Verhandlungen diesmal eine deutlich stärkere Position einnehmen. Sie einigte sich auf eine Gage von knapp sieben Millionen US-Dollar - eine deutliche Erhöhung und eine der höchsten Bezahlungen im Horror-Genre. Courteney Cox, die seit dem Original von 1996 in jedem Scream-Film mitwirkte, erhielt zwei Millionen US-Dollar. „Neve Campbell ist für Scream das, was Jamie Lee Curtis für die Halloween-Reihe ist“, kommentiert Shawn Robbins, Analyst bei Fandango und Gründer von Box Office Theory. „Sie ist besonders für ältere Generationen, die mit den Originalfilmen aufgewachsen sind, ein großer Anziehungspunkt.“

Das Budget von Scream 7 stieg auf 45 Millionen US-Dollar (im Vergleich zu 35 Millionen bei Teil sechs), unter anderem wegen der einjährigen Verschiebung und gestiegener Produktionskosten durch Inflation. Paramount und Spyglass setzen auf die anhaltende Popularität des Horror-Genres und den Nostalgie-Faktor. Während das Studio den Start eher bei rund 40 Millionen US-Dollar sieht, erwarten Branchenexperten mittlerweile sogar über 50 Millionen. „Anfangs bestand die Sorge, dass der Schwung der letzten beiden Filme verloren gehen könnte“, so Robbins weiter. „Ein Teil des Publikums ist verärgert über die fehlenden Rückkehrer. Aber inzwischen schwingt das Pendel um - die Rückkehr bestimmter Figuren weckt großes Interesse.“

Die Erfolgsaussichten deuten darauf hin, dass Ghostface noch lange nicht sein letztes Messer gezückt hat: Insider berichten bereits von Plänen für einen achten Teil.

Quelle: Variety
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