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MJ-Spieletipp

Der MJ-Spieletipp: Tennisfieber und zurück nach Raccoon City!

Der MJ-Spieletipp: Tennisfieber und zurück nach Raccoon City!
0 Kommentare - Sa, 28.02.2026 von Moviejones
Wir präsentieren euch den MJ-Spieletipp und da darf in dieser Woche das großartige "Resident Evil Requiem" natürlich nicht fehlen.
Der MJ-Spieletipp: Tennisfieber und zurück nach Raccoon City!

Resident Evil Requiem (PC, PS, Xbox)

Es ist unglaublich und doch ist es fast zehn Jahre her, seit Capcom mit Resident Evil 7 den Schritt in die Ego-Perspektive wagte und schon wieder fünf Jahre ist es her, seit das großartige Resident Evil Village erschien. Doch die Reihe wäre nicht die Reihe, die wir kennen, wenn nicht immer wieder etwas verändert wird und mit Resident Evil Requiem steht pünktlich zum 30. Jubiläum der Reihe der neunte Hauptteil bereit. Dieser versucht den Spagat hinzubekommen, alle spielerischen Epochen der Resident Evil-Reihe unter einen Hut zu bekommen. Capcom schickt dabei niemand Geringeres als Leon S. Kennedy zurück ins Geschehen. Begleitet wird er von der frischen Protagonistin Grace Ashcroft, einer FBI-Analystin mit dunkler Familiengeschichte. Requiem versteht sich als Knotenpunkt der gesamten Seriengeschichte: Raccoon City kehrt zurück, alte Fäden werden aufgenommen, und das Erbe der Umbrella Corporation lastet schwerer denn je auf den Charakteren.

Die Handlung verknüpft Leons Suche nach einem Heilmittel für eine mysteriöse Krankheit mit Graces persönlichem Trauma rund um den Tod ihrer Mutter. Beide treffen in einem verlassenen Pflegeheim aufeinander – und von dort nimmt das Chaos seinen Lauf. Die Geschichte ist typisch Resident Evil: schaurig, melodramatisch und voller Verweise auf die bisherigen Geschichten, die Fans begeistern werden.

Technisch kann Resident Evil Requiem auf jeden Fall begeistern. Nachdem die letzten Releases von Capcom immer mit der Performance zu kämpfen hatten, wir verweisen hier nur auf Dragons Dogma 2 oder Monster Hunter Wilds, ist Resident Evil Requiem ein echter Traum. Sehr gut optimiert, wunderbar angepasst an den PC und tatsächlich mit ein paar Einschränkungen sogar auf dem Steam Deck lauffähig. Dazu kann man dieses Mal völlig frei entscheiden, ob man Resident Evil Requiem lieber in der klassischen 3rd Person Perspektive oder aus der Ego-Perspektive spielen möchte. Das Herzstück ist das Zweispieler-Protagonistensystem: Grace spielt sich aus der Ego-Perspektive heraus wie Resident Evil 7 – leise, klaustrophobisch, erschreckend. Leon dagegen übernimmt die actionreiche Third-Person-Perspektive von Resident Evil 4. Beide Stile ergänzen sich hervorragend und halten die rund 10-15 Stunden Spielzeit straff und ohne Leerlauf beisammen.

Anzumerken ist, dass Resident Evil Requiem sich brutaler als die Vorgänger anfühlt. Zwar setzte die Reihe schon immer auf blutigen Horror, doch in diesem Teil gibt es ein paar Szenen, die deutlich über dem Durchschnitt der Reihe beim Splatterfaktor liegen. Dies ist nicht verstörend, fällt aber durchaus auf und passt auch zur Stimmung des Spiels.

Fazit: Resident Evil Requiem ist ganz klar unser Spiel der Woche und Fans der Reihe kommen nicht an diesem Werk vorbei. Glückwunsch Capcom mit diesem Release und warum nicht immer so wenn es um Performance und Feinschliff geht?

Mario Tennis Fever (NSW2)

Bild 1:Der MJ-Spieletipp: Tennisfieber und zurück nach Raccoon City!

Die Super Mario Bros. sind legendär und während uns Nintendo mit einem Nachfolger von Super Mario Odyssey noch hängen lässt, schnuppert der Klempner mit seinen Freunden so lange in anderen Genres vorbei. Mit Mario Tennis Fever gibt es wie bei Resident Evil jetzt den neunten Hauptteil der Tennisserie. Wieder hatte Stammentwickler Camelot Software die Federführung und das Spiel markiert damit den ersten großen Mario-Sporttitel auf der Nintendo Switch 2.

Der Adventure Mode schickt Mario und seine Freunde auf eine abgelegene Insel, wo mysteriöse Monster die Truppe in Babys verwandeln. Was skurril klingt, entpuppt sich als charmantes, wenn auch recht kurzes Abenteuer. Baby Mario kämpft sich durch die Mushroom Tennis Academy zurück zur alten Form. Die Handlung fühlt sich thematisch nah an den klassischen Mario-Tennis-Wurzeln auf N64 und Game Boy Color an, bleibt aber letztlich enttäuschend flach und zu schnell durchgespielt. Fans, die auf ein vollwertiges Story-Erlebnis hoffen, werden etwas ernüchtert sein.

Anders sieht es beim Gameplay aus, wo Mario Tennis Fever primär glänzen kann. Das zentrale Novum sind die 30 Fever-Schläger, die mächtige Sonderschüsse freischalten – Eisfelder auf dem Platz, miniaturisierende Pilze oder blitzschnelle Schattenklone. Wer den Fever-Gauge durch anhaltende Rallyes auflädt, kann mit einem Fever Shot entscheidende Vorteile erzwingen – oder den gegnerischen Schuss noch vor dem Aufprall kontern, um die Effekte umzukehren. Das System ist zugänglicher und ausgewogener als das überkomplizierte Aces. Mit 38 spielbaren Charakteren gibt es auch gleich einen Serienrekord, wer braucht da dann noch DLCs? Dazu kommen unterschiedliche Spielmodi wie dem wilden Wonder Court Match, wodurch das Spiel auch für Einzelspieler länger unterhält, die Stärke bleibt aber der Multiplayer.

Technisch läuft Mario Tennis Fever flüssig auf konstanten 60fps, sowohl im Handheld- als auch im Docked-Modus. Optisch präsentiert sich Fever farbenfroh und scharf, visuell wird aber kein Sprung nach vorn gewagt. Es bleibt ein farbenfrohes Mario-Spiel mit dem üblichen Design und unterscheidet sich daher nur marginal vom Vorgänger. Dies wäre dann im Kern auch das Fazit, Mario Tennis Fever ist wie sein Vorgänger ein überaus solides, spaßiges Sportspiel was sich weder nach unten grobe Schnitzer erlaubt, noch versucht nach oben hin besonders hervorzustechen. Solider und gewohnter Spielspaß für Fans der Reihe.

The Riftbreaker (PC)

Bild 2:Der MJ-Spieletipp: Tennisfieber und zurück nach Raccoon City!

Mit der Mischung aus Tower Defense, Top Down-Shooter und Automation hat sich The Riftbreaker seit vielen Jahren einen Namen gemacht. Obwohl das Spiel bereits 2021 erschien, hat sich das Entwicklungsstudio nicht ausgeruht und im Laufe der Jahre kontinuierlich an dem Spiel gearbeitet. Neben einer Reihe von DLCs, die jeweils neue Biome, Gegner und Waffen einbauten, wurde das Spiel um einen Multiplayer erweitert, das Gameplay feingeschliffen und viele Spielmechaniken überarbeitet. Fünf Jahre nach seinem ersten Release kann man sagen, The Riftbreaker hat sich ganz schön gemausert. Das Kernprinzip des Spiels ist simpel, wenn man bereits Factorio und Co gespielt hat.

Mit eurem Mech landet ihr auf einem fernen Planeten, sucht Rohstoffquellen und baut eine Infrastruktur auf, die Energie, Ressource und vor allem Munition für eure Waffen produziert. Dabei erkundet ihr die Karte, legt euch mit der örtlichen Flora und Fauna an und diese schlägt regelmäßig in Wellen zurück. Diese gilt es durch eine gute Basisverteidigung zurückzuschlagen und hier kommt dann die Tower Defense Mechanik ins Spiel. Doch auch euer Mech ist gut bewaffnet und so könnt ihr diesen aus einem reichhaltigen Fundus aus Energiewaffen, Projektilwaffen, explosiven Waffen und Nahkampfwaffen bestücken und kleine Gegner und auch Bosse umnieten. Dies alles kann manchmal hektisch werden und nicht selten gehen große Teile der Basis kaputt, der Wiederaufbau geht aber schnell und mit wenigen Klicks. Das Chaos ist somit beabsichtigt und gewollt.

Doch warum nach all den Jahren über dieses Spiel berichten? Ganz einfach, denn Anfang März erscheint nicht nur die Complete Edition von The Riftbreaker mit allen DLCs, sondern auch das World Update IV. Dieses optimiert wieder die vielen Spielmechaniken UND führt einen neuen Spielmodus ein. Der Open Campaign Modus lässt euch völlig frei entscheiden, in welchem Biom ihr starten wollt und deaktiviert die Handlung, dadurch ist ein komplett freier Spieldurchlauf möglich, euer einziges Ziel ist es die Prime Rift Station zu bauen. Zusätzlich gibt es neue Gebäude, ein paar neue Abwehrtürme, die Cryo Felder als neues Biom und viele kleinere Anpassungen. Wer also The Riftbreaker noch nie gespielt hat, jetzt ist die perfekte Gelegenheit.

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