Seit zwei Jahren treibt sich Batman auf den Straßen herum und versetzt die Kriminellen in Angst und Schrecken. Bruce Wayne führte dies tief in die Schatten von Gotham City. Nur ein paar Verbündete - Alfred Pennyworth und Lt. James Gordon - hat er an seiner Seite, während er mit den korrupten Netzwerken der Stadt konfrontiert wird, in denen sich auch hochrangige Namen finden. Für die Bürger Gothams ist er die einzige Verkörperung der Rache.
Als ein Killer mit seinen sadistischen Machenschaften Jagd auf die Elite von Gotham macht, begibt sich der weltbeste Detektiv im Untergrund auf die Spurensuche. Dort tritt er auf Charaktere wie Selina Kyle aka Catwoman, Oswald Cobblepot aka The Penguin, Carmine Falcone und Edward Nashton aka The Riddler. Als ihn die Beweise seinem Ziel näher bringen und das Ausmaß des Planes bekannt wird, den der Killer geschmiedet hat, muss Batman neue Bündnisse eingehen, um den Übeltäter seiner gerechten Strafe zuzuführen und den Machtmissbrauch und die Korruption zu beenden, von denen Gotham City geplagt wird.
Ich habe mir den Film am 01. März 2026 mal wieder angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Nach dem Re-Watch von The Dark Knight im Kino hatte ich Lust dem neuen Batman ebenfalls erneut meine Aufmerksamkeit zukommen zu lassen und ihn nach dem Kinobesuch damals, ein zweites Mal zu sichten. Damals hat der Film bei mir (wie bei ein paar Seiten weiter hinten beschrieben) grundsätzlich einen guten Eindruck hinterlassen, mich haben trotzdem einige Dinge gestört (meist Kleinigkeiten) und vor allem das actionreiche Finale hat meinem Gesamteindruck damals einen herben Dämpfer versetzt, weil ich es im starken Kontrast zu dem ruhigen und storygetriebenen Film davor gesehen habe.
Nach dem ich jetzt The Dark Knight (mein Batman - ich habe die alten vier aus den 90ern bisher nur bruchstückhaft gesehen...ja ich weiß...ich hab die Box seit Jahren hier stehen...hab ich mich wohl bei der Umfrage zum Pile of Shame und den ungesehen eingeschweißten BluRays ertappt gefühlt...oh ja das habe ich) und The Batman im direkten Vergleich gesehen habe, sind mir ein paar Dinge aufgefallen.
- die beiden wären drehbuchtechnisch gerne schlauer, als sie es sind (an was schreibt Reeves eigentlich immer so lange und warum ist er so stolz darauf), trotzdem erfüllt die Story jeweils ihren Zweck und es tut dem Filmerlebnis keinen Abbruch
- The Batman zitiert 3-4 Mal The Dark Knight so deutlich, teilweise 1:1, dass ich überrascht war, dass es mir beim ersten Mal nicht aufgefallen ist.
- wo The Dark Knight gefühlt alle 10 min. eine große (erinnerungswürdige und spannende) Szene liefert und sich durch das permanente hin und herspringen von einem Höhepunkt zum nächsten und die dadurch entstehende Intensität, der Film irgendwo nach drei Stunden anfühlt...fühlt sich The Batman im Gegensatz dadurch durch seine absolut ruhige und melancholisch-düstere Inszenierung, die nur durch kurze eruptive Momente unterbrochen wird, ebenfalls nach seinen tatsächlichen drei Stunden an und das fantastische ist...beide machen auf ihre Weise Spaß.
- während The Batman durchgehend dunkel, schmodderig, nass und düster inszeniert ist, wirkt The Dark Knight im Vergleich hierzu wie geleckt und auf Hochglanz poliert, stylisch und präzise.
- wo The Dark Knight durch sein hohes Pacing Szenen für die Ewigkeiten im Dauerfeuer präsntiert, sind diese bei The Batman in den dreit Stunden deutlich spärlicher verteilt, aber es gibt sie. Hätte man The Batman um eine halbe Stunde gekürzt, wäre ein gänzlich anderer Filmdabei herausgekommen, aber ich wette, er hätte in der öffentlichen Wahrnehmung einen anderen Status als er ich jetzt hat, denn...
- ...ganz ehrlich, ich konnte mich an nicht mehr viel von diesem Film erinnern. Bei der erneuten Filmsichtung, war es bis auf ein paar aufploppende Erinnerungsfetzen, wenn eine entpsrechende Szene zu sehen war, fast eine gefühlte Erstsichtung für mich. Der Streifen ist im Grunde ein Mood Film und nicht auf die großen Bilder aus. Ich bin damals aber mit meiner Dark Knight Erwartungshaltung in diesen Film spaziert und war dann stellenweise etwas enttäuscht, weil die Hype-Momente etwas ausblieben, aber...
- bei dieser Sichtung war ich vorbereitet, ich wusste worauf ich mich einlasse und...die entsprechenden MoneyShots konnten ihre Wirkung bei mir diesmal umso stärker entfalten. Dadurch, dass der Film fast durchgehend wie ein mordernes Sieben-Remake inszeniert ist, stechen die hervorragend inszenierten Highlights zwischendrin noch viel mehr heraus.
- Der erste Auftritt des Batmobils ist dermaßen Badass, dass ich fast gejubelt habe vor Freude (im Kino damals war ich noch etwas unterwältigt, alles dunkel, etwas plötzlicher und unscheinbarer Szenenaufbau vorher), die anschließende Verfolgungsjagd findet zwar im kompletten Starkregen statt (damals auch ein Kritikpunkt), aber Reeves behält hier mit der Kamera durchgehend den Durchblick und die Intensität, die sich in dieser Szene bis zum großen Finale aufbaut ist wirklich gewaltig, apropos Final der Szene, meine Fresse ist der Sprung des Batmobils aus den Flammen eine geile Szene...der komplette Aufbau mit dem (etwas cheesigen) runterklappen der Laderampen plus der anschließende Shot auf den Pinguin im Auto, der sich voreilig freut, bis zum harten Crash ist einfach erstklassig inszeniert. Der anschließende finale Trailershot mit dem auf dem Kopf stehenden Bild, wenn Batman mit wehendem Cape auf das Auto zugeht...muah...Sahne.
- was mir, die Übersicht betreffend, im Vergleich auch bei The Batman positiv aufgefallen ist, sind die wirklich hart und übersichtlich inszenierten Fights von Batman. Gerade in der The Dark Knight zitierenden ClubSzene zu Beginn wo er sich durch die Gegner mäht, zieht er hier klar an dem total verwackelt und zerschnittenem Dark Knight-Batman (im Club) vorbei.
- außerdem sehr ansprechend inszeniert sind die tollen Szenen, in denen der Sonnuntergang, rote Fackeln oder ähnliches eine Rolle spielen. Lichtquellen im Allgmeinen erschaffen hier zusammen mit dem Schärfeverlauf so einige Postermotive
- ein Moment der bei dem ganzen Lob im Vergleich bei The Dark Knight aber deutlich härter reinkickt, ist der allererste Sprung mit anschließendem Cape-Flug wo der Soundtrack von Zimmer aber auch einfach so dermaßen reinkickt, dass man fast selbst vom Dach springen möchte. Dagegen ist der Jump vom Uhrenturm hier zwar ganz nett und die Kameraspielereien und die harte One-Shot Landung machen was her, aber es ist eben nur nett.
- der dezent eingestreute Humor ist mir erst jetzt richtig aufgefallen und ein paar Momente tanzen auf der Klinge zwischen cool, cheesy und cringe, aber er schafft es doch ganz gut hier die Linie zu halten
- Paul Dano als Riddler gefiel mir sehr gut, auch wenn er nicht so viel Zeit hatte zu glänzen, aber verschwimmt förmlich mit seiner Figur und ich habe nicht mehr Paul Dano schauspielern gesehen, sondern einen komplett wahnsinnigen Riddler in Persona (beste Szene im Verhörraum), außerdem gefiel mir John Turturro hier außerordentlich gut...leider etwas unpassend und im direkten Vergleich natürlich auch im Hintertreffen empfand ich Andy Serkis.
- abschließend noch zum Finale, ich habe tatsächlich meinen Frieden damit machen können und auch wenn es immernoch im harten Kontrast zum Rest des Films steht, wo gefühlt maximal mal n Auto umfällt und daher dieses Comicverfilmung-Action-Katastrophen-Gedönse mit Sprengungen und Überschwemmungen etc. etwas unpassend wirkt, schaffte der Film es doch, es dieses Mal für mich wie die logische Konsequenz aus dem ruhigen Aufbau des Riddler-Plans erscheinen zu lassen. Irgendwo steckt hinter der ganzen vermeintlichen Genialität doch eben nur Wahnsinn und Terror und der muss sich nun mal irgendwo flächendeckend auf die Menschheit auswirken, um ein Zeichen zu setzen.
Fazit
In Summe muss ich sagen, ist The Batman schon ein in sich ziemlich stimmiger Film, auch wenn er im direkten Vergleich zu The Dark Knight vielleicht nicht die gleichwertig gewaltigen Einzelmomente zu bieten hat, die man in einer Runde sofort zitieren würde, aber genauso wie das geistige Vorbild Sieben für mich irgendwo auch nicht so dieses Erinnerungen prägende Paket aus Einzelszenen (klar, Ausnahme ist DIE Szene) ist wo man als Filmfan direkt ins Schwärmen kommt, sondern eben eher ein Gesamtwerk, dass man nur alle paar Jahre mal wieder erleben möchte und es dann aber eben auch mit allen Sinnen fühlt, so ist The Batman für mich auch ein Film, der vielleicht nicht in jeder Einzeldisziplin der große Showsteeler, aber im Gesamtpaket doch schon ein ganz ordentliches Brett ist.
- Ja natürlich hat The Batman auch einige Schwächen, wie The Dark Knight auch, aber da kann bei Gelegenheit oder auf Nachfrage ja nochmal gesondert drüber unterhalten
Ich gehe mit meiner Wertung einen halben Punkt hoch und packe ihn auf eine Stufe mit The Dark Knight, auch wenn der bei mir einen größeren Stein im Brett hat, den höheren Wiederschauwert und die erinnerungswürdigeren Szenen, aber beide machen ihre Sache auf ihre Weise eben gleich stark. Nach klassicher 10er Wertung wäre The Batman für mich ein hoher 8er und The Dark Knight irgendwo im niedrigen 9er Bereich.
Hoher Unterhaltungswert!
Mittlerer Wiederschauwert!
Klare Empfehlung!
Meine Bewertung
- CINEAST -
Ich habe mir den Film am 03. November 2024 mal wieder angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Sehr guter Batmanfilm. Leicht unter den Nolan-Filmen, da er mir insgesamt zu düster ist und ich mit Pattinson nicht ganz warm werde. Der Off-Kommentar ist mir zu monoton und Pattinson spielt den kompletten Film mit einem Gesichtsausdruck.
Meine Bewertung
Ich habe mir den Film am 06. September 2024 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Robert Pattinson’s fulminanter Einstieg als dunkler Rächer im Neo-Noir-Style, der nicht nur optisch beeindruckt, sondern auch mit spannendem Plot von sich reden macht.
Meine Bewertung
"One movie a day, keeps the doctor away."
Ich habe mir den Film am 07. November 2023 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Sehr düster, trist und fast schon depressiv gehalten, begleitet man den Batman hier in seiner Detektivarbeit durch Gotham City. Dabei wird diese finstere Grundstimmung von einem eindringlichen, fast schon bedrohlichen Soundtrack begleitet. Er ist oft sehr ruhig gehalten und nimmt sich Zeit für seine Charaktere, wodurch der Streifen aber hin und wieder gewisse Längen hat. Aber wenn es mit der Action losgeht, dann ist diese wirklich brachial und grandios mit anzusehen und einfach richtig gut inszeniert. Mit Robert Pattinson konnte ich mich letztendlich ganz gut arrangieren, er passt auf jeden Fall ziemlich gut zu dieser Noir-Version von Matt Reeves. Man muss hier schon Zeit und Geduld mitbringen, um den Film am Stück zu Ende zu schauen, aber wenn man sich drauf einlässt, dann kriegt man hier einen richtig guten Batman-Film geboten.
Meine Bewertung
Nachdem mich der Kinobesuch damals nicht so recht überzeugen konnte, hatte ich dem Film nun eine zweite Chance gegeben und mein Eindruck ist quasi geblieben. Ansich gut und stimmungsvoll in Szene gesetzt, aber alles was ich aus Batman-Sicht interessant finde, habe ich in anderen Batman-Filmen vorher schon besser gesehen. Alles was sich in Sachen Detektiv & Ermittlung interessant fand, habe ich in anderen Filmen (insbesondere Sieben) schon besser gesehen.
Zudem stört mich die lange Laufzeit von knapp drei Stunden, welche meiner Meinung nach nicht benötigt wird.
Gut gefallen hat mir die Darstellung von Selina Kyle und insgesamt der optische Eindruck des Films.
Meine Bewertung
Ich habe mir den Film am 23. Oktober 2022 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Was für ein Batman! Neben The Dark Knight für mich der beste Batman aller Zeiten (bisher). Das einzige was mich etwas stört: Batman geht so ultra langsam und öffnet die Umschläge vom Riddler meeeeeeega laaaaaaaaangsaaaaaaam (der langsamste Batman aller Zeiten?)^^
Meine Bewertung
"Fuck the kingsguard, fuck the city, fuck the king."
Der Film ist teilweise Kunst. Die Kameraführung ist einsame Spitze. Nach deb zwei Kino Sichtungen gibt es den Film jetzt auch auf Wow vorher Sky.
Ich habe mir den Film am 13. August 2022 mal wieder angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Im März auf der großen Kino Leinwand gesehen, nun die zweite Sichtung. Amazon Prime hat ihn dieses Wochenende für 99 Cent im Angebot, wie wird er im Heimkino wirken. Und er kommt genauso gut rüber, 3,5 Sterne von mir damals, dabei bleibe ich. Die düstere Spannung knistert auch daheim, Robert Pattinson ist großartig, 20 bis 30 Minuten zu lang ist der Film, manchmal sehr zäh, sicher kein Meisterwerk, aber okay. Die nächste Sichtung kommt dann vor Teil 2.
Meine Bewertung
Warriors, come out to play-ayyy!
Habe zwei deiner Kritiken gelesen:
du sprichst von tollen Filmen, u.a. bei Ghostbusters Legacy, und dann steht da 0,5 von 5 Hüte... Hast du dich verklickt?
Warum bin ich nicht aus Stein wie du...?
Hier wurde wieder mal eine Duftmarke gesetzt.
Nach dem Joker Film, bekommt nun auch Batman einen neuen Anstrich, was die Realfilme betrifft.
Die Atmosphäre ist einfach ein Traum.
Gotham sieht richtig gut aus, nämlich dreckig durch und durch. Es regnet, wahrscheinlich jetzt gerade immer noch.
Die Atmo erinnerte irgendwie an Sieben, oder noch besser an den Saw Film. So wie Danny Glover ermittelt, haben wir hier Pattinson, den ich mir als Batman gar nicht vorstellen konnte.
Aber siehe da, er passt in diesen Film wie angegossen.
So wie die restlichen Darsteller ebenfalls, Wright ist ein toller Gordon.
Colin Farrell als Pinguin nicht zu erkennen, aber ich finde den Charakter toll angelegt. Er ist nie wirklich greifbar. Wahrscheinlich wird der Nachfolgefilm, den Charakter richtig aufblühen lassen. Hoffe es zumindest.
John Turturro empfinde ich immer als eine Augenweide. Unantastbar der Typ, egal was er spielt.
Paul Dano ist ein toller Riddler, er kann dieses kranke einfach brillant glaubhaft rüberbringen.
Der Rest ist einfach Atmosphäre pur, die einzelnen Elemente, die auf den ersten Blick gar nicht spektakulär wirken, wie Batmans Auto, passen am Ende einfach perfekt in diesen Film. Alles hat Hand und Fuss, was Matt Reees hier geschaffen hat.
Die Action Sequenzen, eher rar gesäht, was ich angenehm empfand, weil auch logisch für diese Art Film. Aber toll in Szene gesetzt. Die Kamera steht immer richtig, Reeves hat das richtige Gespür, wie er uns den Ritter präsentiert.
Kein Superheldenfilm im eigentlichen Sinne, hier werden neue Wege beschritten. Kann man natürlich ablehnen, für mich eine logische Weiterentwicklung von Joker. Ohne die Filme zu vergleichen, oder in Verbindung zu bringen. Aber ich denke, irgendwo wird der Film Einfluss gehabt haben.
Michael Giacchino überrascht genauso, er mausert sich immer mehr, vom oberflächlichen ganz netten Action Gedudel Scorer, zu richtig gutem Score. Die Musik ergibt eine perfekte Symbiose.
Wahrscheinlich wird man diesen Film noch besser einordnen können, wenn man den zweiten gesehen hat. Der zweite Teil, wird richtig schwierig, ich hoffe sie versauen es nicht.
Aber vieles wird sich da noch in interessante Bahnen lenken, sofern man es richtig macht.
Ich finde der Film ist richtig klasse geworden und kann die teilweise heftig schlechten Kommentare, überhaupt nicht nachvollziehen.
Ich bitte auch #TheBatman nicht immer mit #TheDarkKnight zu vergleichen. Es sind zwei komplett unterschiedliche Filme, wie auch zwei Filme, die Komplett anders angelegt sind. Wenn man sich beide ansieht ist #TheDarkKnight ein Heldenhafter Action-Thriller & #TheBatman ist eine art Psycho-Thriller der innerlich fragen aufwirft.
Aber natürlich jeder wie er mag.
Meine Meinung steht fest » Hier ist meine "The Batman" Kritik
Meine Bewertung
"The Wheel weaves as the Wheel wills"
Ich habe mir den Film am 01. Mai 2022 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Vorweg: dieser Batman ist definitiv kein Meisterwerk wie er fast überall beschrieb wird. Stellenweise zäh, und einfach zu lang. 30 Minuten weniger und er wäre vier Hüte. Dennoch ist es ein guter Batman. Pattinson macht seine Sache gut, auch wenn rein vom körperlichen Status man ihm die Kampfmaschine noch nicht so abnimmt. Auch das größte Rätsel, was von Anfang an auf der Hand lag und an allen Fotos so erkennbar war, wie das am 24.12 Heilig Abend ist, kamen die Super Detektive erst zum Ende, und auch erst durch entsprechenden Vorfall darauf, wo Riddler die ganze Zeit war, war sehr unlogisch. Das Themen ist die Kopie eines Nirvana Songs in einigen Takten, welchen man auch gleich zweimal in den Film gepackt hat. So, nun zu den guten Punkten: die Bilder sind toll, der Film düster gehalten, und dieser Batman ist endlich mal ohne Origin Story aber in den ersten Jahren. Reeves hat einen guten Job gemacht, wie immer. Aber er wollte zu viel. Doch das Potenzial ist enorm, und so freue ich mich auf den zweiten Teil.
Meine Bewertung
@Duck-Anch-Amun
Danke für den Tipp, bisher hatte ich allerdings noch keinen Zugang zu den Zeichentrickfilmen gefunden, auch wenn ich selbst mit der 90er Serie aufwuchs.
"Leider" gibt es sehr viele Batman-Trickfilme und insbesondere die drei zur 90er Trickserie sind zwar irgendwie toll, aber über eine Spielfilmlaufzeit jedoch etwas ermüdend.
Neben dem Tipp von luhp92 würde ich dir noch folgende zwei Trickfilme empfehlen:
Ich muss gestehen, anfänglich war ich sehr skeptisch. Kaum eine Comic Figur ist so kontrastreich wie die des Batman, seit dessen Existenz gibt es Diesen in allen „Farben und Größen“. Schließlich kam Nolan und präsentierte uns den dunklen Ritter in einem Thriller (mehr oder weniger), eingebettet in einer glaubwürdigen und bodenständigen Umgebung. The Batman vermittelte mir im ersten Anlauf den Eindruck von „More of the same“ oder auch „das selbe in grün“. Klar hatte ich Lust drauf aber sonderlich innovativ oder besonders „anders“ wirkte Matt Reeves Version nicht. Nun, ich war neulich im Kino und fühle mich fast ein wenig einfältig, rückblickend. The Batman fühlt sich in all seinen Facetten so massiv anders an und erinnert im besten Fall vereinzelt in kleinen Nuancen an Nolans Werk. „The Batman“ ist definitiv nicht über jeden Zweifel erhaben aber hat mir persönlich großen Spaß bereitet und war fast durchweg ein Genuss von seltener Art. Mein bis dato intensivster Berührungspunkt war Tim Burtons „Batman“ aus dem Jahre 1989 und „The Batman“ gab mir ähnliche Vibes und erinnerte mich gar ein Stück weit an die „Magie“ der damaligen Zeit. Ob es nun an der ähnlich unkonventionellen Wahl des Bruce Wayne lag, wie es damals schon Michael Keaton war, dessen Wahl kontrovers Diskutiert wurde oder an etwas gänzlich anderem, ich fühlte mich zeitweilig zurückversetzt in meine Kindheit, im positiven Sinne.