"Pans Labyrinth" ist eines der Filmhighlights des Jahres 2006. Regie führte der mexikanische Regisseur Guillermo del Toro, der auch das Drehbuch geschrieben hat. Der Film ist eine Mischung aus Drama und Fantasyfilm und erzählt die Geschichte des Mädchens Ofelia, das in der Realität nach dem Ende des Spanischen Bürgerkriegs plötzlich eine märchenhafte Parallelwelt erlebt.
Ofelia reist gemeinsam mit ihrer schwangeren Mutter in die Berge, die an der Seite ihres neuen Ehemanns ein neues Leben aufbauen will. Doch Hauptmann Vidal ist ein grausamer Mann, der Partisanen verfolgt, die sich gegen die Tyrannei stellen, und brutalste Foltermethoden anwendet, um deren Willen zu brechen. Ofelia merkt bald, dass sie für ihn als Stiefkind bloß ein Klotz am Bein ist. Eines Abends folgt ihr ein Insekt in das Schlafzimmer, welches sich plötzlich in das Abbild einer Fee aus ihrem Märchenbuch verwandelt und sie zu einem geheimnisvollen Labyrinth führt. Dort angekommen trifft sie einen Pan, der sie vor drei zu lösende Aufgaben stellt, damit sie dem irdischen Dasein entfliehen und als Prinzessin in einer unterirdischen Welt weiterleben kann.
Nicht auf jeden mag die Kombination Real-Fantasywelt wirken und insbesondere zartbesaitete Gemüter werden sich bei einigen Folterszenen unwohl fühlen. Der Film stellt brutale Gewalt dar, die zwar von so manchem Horrorfilm übertroffen wird, die aber aufgrund des realistischen Bezugs sehr nah geht. Doch alle, die noch durch die Augen eines Kindes schauen können, wird dieser Film, der vor allem durch seine leisen Töne besticht, verzaubern und traurig stimmen.
Ich habe mir den Film am 14. Oktober 2026 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Was Guillermo Del Toro mit Pans Labyrinth geschaffen hat, kann man schon als visuelles Meisterwerk betrachten. Dieser Mix aus den brutalen Realitäten des spanischen Bürgerkrieges und der albtraumhaften Fantasywelt ist atmosphärisch einfach genial umgesetzt. Auf der einen Seite fiebert man der jungen Ofelia mit, auf der anderen Seite bekommt man hier einige unvergessliche Kreaturen zu Gesicht. Emotional ist dieser Film eine absolute Wucht und vielleicht sogar mein liebster Film von Guillermo del Toro.
Meine Bewertung
Eines der größten Meisterwerke der Filmgeschichte und der beste Kriegsfilm, den ich je sah: »"Pans Labyrinth" Kritik.
Meine Bewertung
"Mir gegenüber im Nachteil zu sein, ist ein Vorteil, den ich Dir gegenüber behalten will."