Marina und Tobi entdecken eine alte Aufnahme vom achtjährigen Tobi, in der er die allererste "Checker-Frage" stellt: Wer hinterlässt die mächstigsten Spuren im Erdreich? Da er die Antwort aber vergessen hat, begibt er sich auf sein bisher größtes Abenteuer, das ihn durch die Pflanzen- und Tierwelt Madagaskars, die Permafrostregion Spitzbergens und die Spuren der alten Maya in Mexiko führt.
Wie bei den anderen beiden Teilen auch war der Kinobesuch mit den Kindern Pflicht und grundsätzlich folgt auch die neueste Ausgabe dem bewährten Schema, interessante Orte in einer Geschichte aneinanderzureihen und nebenbei Wissen zu vermitteln. Allerdings fiel doch auf, dass sich diesmal leider einige Schwächen eingeschlichen haben. Insbesondere der Rahmenstory fehlt einfach der rote Faden und obwohl die vergessene Kindheitserinnerung immer wieder bemüht wird will der Funke nicht so richtig überspringen. So wirkt es eher als hätte man erst ein paar exotische Orte gehabt anhand derer man die übliche ökologische Botschaft um Umweltschutz und Klimakampf präsentieren wollte und erst danach überlegt, wie man diese irgendwie verknüpfen kann. Das hat der zweite Checker Tobi Film mit seiner recht ähnlichen Schnitzeljagd um die Welt noch wesentlich eleganter, spannender und mitreissender hinbekommen. Auch die Wissensvermittlung bleibt diesmal recht oberflächlich und des Rätsels Lösung bezüglich der heimlichen Herrscherin der Erde ist schon regelrecht platt quasi 42 die Antwort auf alles. Aber es gibt ein paar schöne Aufnahmen aus Calakmul, genau auf dieser Pyramide standen wir vor mittlerweile 18 Jahren (oh Gott so lang ist das schon her) auch und bestaunten die magische Stätte und den imposanten Regenwald. Alles in allem bleibt Teil 3 trotzdem schon noch ganz nett, aber wer ihn noch nicht kennt sollte stattdessen lieber die Reise zu den fliegenden Flüssen wählen. Hoffentlich finden sie für Teil 4 wieder einen weniger verkrampften Storybogen.