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Checker Tobi 3 - Die heimliche Herrscherin der Erde

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Für Jung und Alt gleichermaßen faszinierend

Checker Tobi 3 - Die heimliche Herrscherin der Erde Kritik

Checker Tobi 3 - Die heimliche Herrscherin der Erde Kritik
0 Kommentare - 29.01.2026 von SceneTalkOfficial
In dieser Userkritik verrät euch SceneTalkOfficial, wie gut "Checker Tobi 3 - Die heimliche Herrscherin der Erde" ist.

Bewertung: 3.5 / 5

Als ich noch ein Kind war, gab es zwei große Helden meiner Kindheit. Das waren zum einen Willi von „Willi wills wissen“ und natürlich Peter Lustig mit seinem wunderbar schrägen Nachbarn Herrn Paschulke, den ich im echten Leben zum Glück sogar kennenlernen durfte. Daher an dieser Stelle einmal kurz: Ruhe in Frieden, lieber Helmut Krauss, und danke, dass auch du dazu beigetragen hast, meiner Generation so viel Neues beizubringen.
Doch jede Generation hat natürlich ihre eigenen Helden. Und so wurde Checker Tobi seit der ersten Ausstrahlung der Sendung im September 2013 zum neuen Gesicht der Kinder-Wissenssendungen. Tobias Krell, der seitdem die Rolle des Checker Tobi innehat, war bis Ende 2025 in ganzen 175 regulären Folgen zu sehen, die sowohl im Kino als auch in der ARD liefen.
Neben der extrem beliebten Serie wurden bisher auch zwei Kinofilme veröffentlicht. 2019 erschien der erste Teil unter dem Titel „Checker Tobi und das Geheimnis unserer Planeten“, 2023 folgte dann „Checker Tobi und die Reise zu den fliegenden Flüssen“.
Mit dem dritten Teil „Checker Tobi und die heimliche Herrscherin der Erde“ kehrt Krell nun wieder auf die große Leinwand zurück und stellt sich dabei eine zentrale Frage: Wer – oder was – hinterlässt die größten Spuren in unserem Erdreich?
Warum diese Frage gestellt wird und warum Checker Tobi hier auch mit seiner eigenen Erinnerung als kleines Kind spricht, das werdet ihr im Kino selbst herausfinden. Klar ist aber: Auch im dritten Teil geht es wieder einmal rund um den gesamten Globus. Zuerst verschlägt es uns nach Madagaskar, dann nach Norwegen beziehungsweise Spitzbergen und schließlich nach Mexiko – alles unter der Leitfrage, was die größten Spuren auf dieser Erde hinterlassen hat.
Dabei wechselt „Checker Tobi und die heimliche Herrscherin der Erde“ immer wieder zwischen einem fiktiven Abenteuerfilm und einer wissenswerten Reportage hin und her. Und genau das ist so liebevoll und sympathisch umgesetzt, dass selbst Erwachsene wie ich hier einen riesigen Spaß haben. Das liegt auch daran, dass der Film immer wieder kleine falsche Brotkrumen ausstreut, die einen bewusst auf falsche Fährten locken. Das ist wirklich clever inszeniert und macht durch die wunderbar freundliche und nahbare Art von Tobias Krell einfach wahnsinnig gute Laune.
Krell schafft es, genau den richtigen Ton zu treffen, ohne dabei belehrend, besserwisserisch oder gar nervig zu wirken. Er fühlt sich über den gesamten Film hinweg wie ein Kumpel an, mit dem man gerne über all die wissenswerten Dinge dieser Erde sprechen möchte. Dass Kinder auf ihn abfahren und in Scharen ins Kino rennen, um seine Filme zu sehen, ist daher absolut selbstverständlich.
Das Ganze bewegt sich auf einem sehr hohen pädagogischen Niveau und ist gleichzeitig so verständlich erzählt, dass es Kinder extrem leicht haben, dem Geschehen zu folgen. Gleichzeitig nehmen sie viele neue Erkenntnisse mit, die sie sowohl in der Schule als auch später im Leben gebrauchen können. Und falls hier gerade ein paar Erwachsene zuschauen und sich denken:
„So einen Scheiß gucke ich mir doch nicht an“,
dann kann ich nur sagen: Doch, macht das mal.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch ihr – genau wie ich – nicht auf die große Auflösung gekommen wärt und dass ihr vieles über unsere Erde noch gar nicht wusstet.

FAZIT

Das hier ist wunderbar liebevoll, herzlich, perfekt auf die Zielgruppe zugeschnitten und dabei erstaunlich unterhaltsam für jedes Alter.

Checker Tobi 3 - Die heimliche Herrscherin der Erde Bewertung
Bewertung des Films
710

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