
Mit weltweit mehr als 1,4 Milliarden US-Dollar spielte Barbie 2023 eine gewaltige Summe ein. Dass Warner Bros. Interesse an einer Fortsetzung hat, überrascht daher kaum. Dennoch scheint Barbie 2 derzeit alles andere als sicher zu sein.
Wie aus aktuellen Berichten hervorgeht, sind die Verhandlungen über eine Fortsetzung ins Stocken geraten. Warner Bros. versucht demnach, Regisseurin Greta Gerwig, Drehbuchautor Noah Baumbach sowie Margot Robbie und Ryan Gosling für einen zweiten Film zurückzuholen. Eine Einigung konnte bislang jedoch nicht erzielt werden.
Dabei scheint es zumindest an einer Sache nicht zu mangeln: einer Idee. Gerwig und Baumbach sollen inzwischen ein Konzept für eine mögliche Fortsetzung entwickelt haben. Ohne entsprechende Verträge wollen sie dieses jedoch offenbar nicht weiter ausarbeiten.
Im Mittelpunkt der Verhandlungen steht wenig überraschend auch das Geld. Nach dem enormen Erfolg des ersten Films sollen die Beteiligten deutlich bessere Konditionen fordern. Neben höheren Gagen geht es demnach insbesondere um stärkere Beteiligungen am finanziellen Erfolg der Fortsetzung. Gosling soll beispielsweise rund 20 Millionen US-Dollar für seine Rückkehr als Ken verlangen.
Warner Bros. soll dem Team bereits mehrere Angebote unterbreitet haben. Eine Einigung steht trotzdem weiterhin aus.
Warner Bros. droht eine wichtige Frist
Zusätzlichen Druck erzeugt eine Vertragsfrist mit Mattel. Warner Bros. hat offenbar nur noch bis Dezember 2026 Zeit, die notwendigen Vereinbarungen für einen weiteren Barbie-Film abzuschließen. Gelingt dies nicht, könnten die entsprechenden Rechte wieder an den Spielzeugkonzern zurückfallen.
Das würde nicht zwangsläufig das Ende von Barbie im Kino bedeuten. Mattel könnte die Marke anschließend erneut für einen Film verwerten. Ein solcher Film dürfte allerdings nicht einfach auf Gerwigs Barbie von 2023 aufbauen. Statt einer direkten Fortsetzung könnte somit ein kompletter Neustart notwendig werden.
Entsprechend groß soll das Unverständnis bei Teilen der Beteiligten sein. Schließlich handelt es sich bei Barbie um einen der größten Erfolge in der Geschichte von Warner Bros. Die Frage steht damit im Raum, wie weit beide Seiten bereit sind, sich bei den finanziellen Forderungen aufeinander zuzubewegen.
Noch ist Barbie 2 also nicht vom Tisch. Aber aus einer Fortsetzung, die nach dem Erfolg des ersten Films beinahe selbstverständlich erschien, ist inzwischen ein Wettlauf gegen die Zeit geworden.
Was meint ihr: Sollte Warner Bros. alles daransetzen, Greta Gerwig, Margot Robbie und Ryan Gosling für Barbie 2 zurückzuholen, oder wäre es vielleicht sogar besser, den ersten Film für sich stehen zu lassen?
Greta Gerwig and Noah Baumbach have an idea for "Barbie 2," but sequel talks have stalled at Warner Bros. and now the movie could be shelved forever.
— Variety (@Variety) August 12, 2026
• Warner Bros. has roughly four months to put “Barbie 2” into active development — or the rights to the iconic doll revert to… pic.twitter.com/Wt95GcerOC
