Frank Castle, auch bekannt als der Punisher, hat die Männer, die für die Ermordung seiner Familie verantwortlich sind, zur Rechenschaft gezogen. Mit seinen tief sitzenden inneren Dämonen kämpfend, sucht er nach einem Sinn im Leben jenseits der Rache, die zuletzt alles war, wofür er noch gelebt hat. Als eine Person auftaucht, die Vergeltung sucht, wird Frank ein neuer Kampf aufgezwungen, der ihm aber auch einen neuen Weg in die Zukunft eröffnen könnte.
Ich hätte rein gar nichts gegen eine weitere Staffel des Punishers, aber "One Last Kill" ist selbst als Teaser recht wenig.
Dieses "Special", das wie eine Folge einer Serie wirkt mit seinen 50 Minuten Spielzeit, entbehrt leider jeglicher Substanz. Die ersten 25 Minuten verbringt die Serie mit Selbstreflexion und einer Art „Rückschau“, die inzwischen hinlänglich bekannt ist und zeigt einen weiterhin gebrochenen Frank Castle. Das beginnt recht fetzig mit einer musikalischen Einlage des Schinkengotts, nur um dann zu zeigen, dass man recht wenig zu erzählen hat.
Darauf folgen etwa 15 Minuten Action, teils mit nerviger und hektischer Wackelkamera, die jetzt leider auch nicht sonderlich attraktiv inszeniert sind, nur um das „Special“ dann mit etwa 10 Minuten „Pseudo-Epilog“ auszublenden.
In der Regel hatten die alten episodenartigen Serien von früher mit ihren 45-Minuten-Folgen bereits deutlich mehr zu erzählen als dieser Einwurf. Böse Disney-Träume tauchen da plötzliche vor meinem Auge auf, und Erinnerungen an die „Boba Fett“ Serie. Wenn man halt nichts zu erzählen hat, dann ist es manchmal besser es einfach gut sein zu lassen.
Meine Bewertung
"The Wheel weaves as the Wheel wills"
Ich habe mir den Film am 13. Mai 2026 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Schroffe und erwachsen erzählte Punisher-Geschichte, die mit der Kamera überall draufhält, inhaltlich aber nicht das zu Ende bringt, was man erwartet.
Meine Bewertung
"One movie a day, keeps the doctor away."
War ganz unterhaltsam, aber zu kurz. Und anhand des Titels hatte ich etwas anderes erwartet...den Tod des Punishers oder zumindest ein rundes Ende seiner Story. Aber nein. Er weiß nix mit sich anzufangen nachdem er alle getötet hat, die er töten wollte. Bei seinem letzten Akt hat er wieso auch immer die Mutter übrig gelassen, die natürlich dann auch auf Rache aus ist und ihn töten lassen will. Er bringt dann alle um, die ihn töten wollen. Und schon ist der Punisher back. Und wenn man denkt, jetzt geht es richtig los und er macht vlt. endlich jagt auf die Mutter, ist die Episode schon vorbei. Mir fällt gerade ein, dass der Punisher ja im neuen Spider-Man Film vorkommen soll, also waren meine Erwartungen anhand des Titels falsch. Dieses TV-Special diente wohl also eher dazu, ihn wieder ready zu machen für den neuen Spidey-Film.
Fazit: Unterhaltsam, blutig, brutal, erinnert an John Wick (wenn auch nicht so gut). Und Bernthal liefert eine gute Performance ab, die Rolle ist ihm auf den Leib geschneidert. Mal schauen, wie brutal er im neuen Spidey sein darf, der Film wird ja maximal ein PG-13-Rating bekommen.
Meine Bewertung
Mein Letterboxd-Profil /// (ehem. FlyingKerbecs) /// aktuelle Anime-Empfehlungen: Daemons of the Shadow Realm // Witch Hat Atelier // Go for it, Nakamura-Kun!! (alle bei Crunchyroll)