Es ist doch egal wo ein Regisseur seine Inspirationen holt. Das wichtigste für ein Film ist unter Anderem die visuelle Umsetzung und da hat G. Lucas ein gigantisches Universum geschaffen.
Es ist ganz sicher falsch diese Filme als "Abklatsche" zu bezeichnen und G. Lucas das Klauen von Inspirationen vorzuwerfen. Inspirationen sind dafür da aufgenommen zu werden und etwas eigenes durch diese Inspirationen zu erschaffen.
Die visuelle Umsetzung von John Carter ähnelt zu stark der visuellen Umsetzung von Star Wars. Das kann man einfach nicht bestreiten. Die macher von John Carter haben sich von Star Wars inspirieren lassen aber sie haben visuell nichts eigenes geschaffen und haben visuell einfach sehr viel von Star Wars übernommen,
Hört auf, euch an die Gurgeln zu gehen! Bei dieser gegenseiteigen Inspiration kann es einfach nicht anders sein! Es sieht entsprechend zum Verwechseln ähnlich aus...Star Wars wurde entsprechend Storytechnisch und Settingtechnisch inspieriert und John Carter (Film) wurde von der Visualisierung von Star Wars inspiriert! Also hat jeder einen Part dazu beigetragen! Star Wars hatte schon seinen Erfolg und John Carter wird seinen hoffentlich noch haben! Und jetzt hört auf rum zu zicken! *bösen Blick werf*
Saruman believes it is only great power that can hold evil in check, but that is not what I have found. I found it is the small everyday deeds of ordinary folk that keep the darkness at bay...small acts of kindness and love. (Gandalf, Hobbit: AUJ)
Na der Trailer gefällt doch!! Freu mich auf den Film auch wenn fast alles irgendwie abgekupfert rüberkommt.. Star Wars wurde erwähnt aber auch an Avatar hat man oder könnte man sich bedient haben.. aber eher von der Story her (einer hilft einem ganzen Volk und is der Superhero) und nen bisschen Hellboy (Aliendesign) is auch als Zutat drin...
Wenn die Zutaten aber ordentlich durchmischt wurden, hab ich damit keine Mühe...
PS: zum Glück hat der Trailer nicht das Niveau der vorgängig aufgetauchten Bildchen
Mmh, bisher hatte ich eigentlich noch gar nichts richtig Fieses beigesteuert? Vielleicht mal nen Gang runterschalten Leute?
Für mich sieht die Sache so aus: Das einzige, was Star Wars, ob geklaut, inspiriert oder herorakelt, John Carter voraus hat, ist das Glück der vorzeitigen Umsetzung. Nur eines noch: Zugegeben, die Ähnlichkeiten sind da, nur wieviele Möglichkeiten hat man einen Wüstenplaneten mit großem Amphitheater abwechslungsreich darzustellen? Da hat Star Wars auch nichts neues oder innovatives gezeigt, sondern nur Wüste ^^ Das als irgendeine "Inspiration" für einen später erschienenen Film anzupreisen ist, sagen wir mal, ein seeehr schwaches Argument. Da könnte man auch D. Lynch für seinen Wüstenplaneten angehen. Alles dasselbe, weil es nun mal eben nur Wüste ist.
Fakt ist: Ohne die stilbildende Vorlage für die Genres "Space opera" und "planetary romance", die Star Wars ausmachen, und die zufällig in Form der John Carter-Romane von E.R. Burroughs geschaffen wurde , gäbe es SW gar nicht ^^
Aber ich sehe schon, die Fanboys sind mal wieder los. Ich für meinen Teil habe meiner Einschätzung nichts mehr hinzuzufügen und "gegiftet" habe ich schon gar nicht. "Gestichelt" mit Sicherheit, und das bewusst, aber wie heißt es so schön "Wem der Schuh passt, der zieht ihn sich an."
edit: da fällt mir doch noch ein unbeantworteter Punkt in Shalvas Ausführungen auf: Du sagst G. Lucas hätte visuell ein "ganzes Universum" geschaffen? Meinst du nicht eher, dass das Ralph McQuarrie und seine ziemlich abgefahrenen Bilder waren, die später von dutzenden Kulissenbauern und special effects-Technikern umgesetzt wurden? Lucas ist da wohl eher der Kopfnicker gewesen ("Ja, nehmen wir.") Im Übrigen ist es tatsächlich nicht egal, wo man seine Inspirationen und Ideen hernimmt, selbst wenn moderne Mem-Theorien und die ästhetisierenden Ansätze in der zeitgenössischen Philosophie genau den Punkt gerne aufgeweicht sehen würden.
Also für mich ist eindeutig "A Princess Of Mars", also John Carter das Original. Und das sich da einige Leute an der Story bedient haben, finde ich gar nicht schlimm. Da kann man mal sehen welches Potential in der Geschichte steckt, wird Zeit, daß die endlich mal verfilmt wird. Das ganze jetzt als "Abklatsch" und "abgekupfert" zu bezeichnen, find ich etwas unangemessen. "Inspiration" ist hier wohl tatsächlich das richtige Wort, und da haben sich einige Herren eindeutig von "A Princess Of Mars" inspirieren lassen und nicht umgekehrt. Außerdem gibt es wohl unzählige Filme in denen man das Gefühl hat, das Gezeigte schon einmal gesehen zu haben.
@ Ewan: Die Story von Avatar hatte ja wahrlich nichts innovatives, und den Plot, daß ein Hero ein ganzes Volk rettet, haben wir wohl alle schon mal gesehen und/oder gelesen. Also diesen Vorwurf solltest du dann schon eher an Avatar selbst richten. (Von der Avatar-Story klauen. LOL)
@Uatu: "Avatar" war nichts weiter als "Pocahontas in Space" mit nem guten Schuss Yiff reingemixt. Technisch natürlich ein Meilenstein. Als Film jedoch Standardkost.
Das ist leider auch das Einzige, was bei JC noch falsch laufen kann und wie ein Damoklesschwert über dem Film hängt. Sicher, die Geschichte ist zwar bekannt und man hat sich, wenn ich richtig gelesen habe, zumindest an Personen, Orten und Begebenheiten der ersten drei JC-Romane bedient (die Therns zum Beispiel tauchen eigentlich erst im zweiten Buch auf), sodass es sich nicht um eine 1 zu 1 Umsetzung handelt. Und dass die "Held rettet Welt"-Story mit dem Gilgamesch-Epos und der gesamten griechischen Mythenwelt auch uralt ist, dürfte auch nichts neues sein. In diesem Sinne hoffe ich inständig, dass man versucht, die Stimmung der Vorlage gut rüberzubringen. Das ist alles, was für mich noch zählt. Optisch überzeugt mich der Trailer in jedem Fall und damit dürfte ich rein objektiv betrachtet auch nicht falsch liegen.
Leider leben wir eben in genau der Zeit, in der die Menschen alles schon mal hatten: Eine Zeit der Kopie von der Kopie von der Kopie, usw.
Das ist genau richtig! BTW, Star Wars und Avatar eine Innovation zu nennen...da muss man aber echt ein Fanatiker sein! Der Herr der Ringe! Das ist innovativ! Erstens als Buch und zweitens als Film! Da hat nur noch das 3D gefehlt...dann müsste man keinen Camaron feiern, der etwas zur "Innovation" machte, was es soziehmlich seit der dem Anbeginn der Filmgeschichte gibt: 3D...
Und jetzt wagt PJ den nächsten Schritt. Seine Filme kann man wahrlich Kunst nennen! Jedenfalls sind das die einzigen Blockbuster, welche als Kunst bezeichnet werden dürfen! ;)
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also das wort "innovation" interpretiert sicher jeder ein bisschen anders. ich empfand beispielsweise hdr und auch avatar als innovativ. hdr, weil es ein sehr epischer und riesiger film ist. avatar, weil die dreharbeiten extrem aufwendig (wie bei hdr) waren und das studio ein hohes risiko eingegangen ist. natürlich sind das innovativste an avatar die effekte^^
genauso verhält es sich beim wort "fortschrittlich". viele leute heutzutage sagen, dies sei fortschrittlich, während hingegen jenes nicht fortschrittlich sei. die nazis haben das wort "fortschritt(lich)" ebenfalls für sich beansprucht. nur so als beispiel...
man muss also etwas vorsichtig mit solchen wörtern sein, da viele leute ein wort verschieden interpretieren können un es ja auch nicht so ganz eine festgelegte definition von dem wort (in diesem fall könnte man es auf "innovation" durchaus verwenden) gibt.
@patertom Na gut! Man sollte sagen, dass die Umsetzung ins 3D eine Innovation von Herrn Cameron ist. Aber wenn man die Zeitung von vor 50 Jahren auf neues und glänzendes Papier druckt, wird sie dadurch trotzdem nicht neuer! Das ist halt meine Meinung, aber hey! So schlimm war der Film jetzt nicht, nur der Hype war unnötig und die "Innovation" ist überbewertet... Bei Peter Jackson ist es so, dass er uns nicht das Brot von letzter Woche in eine neue, schöne Frühstückstüte packt! Und das ist der Punkt! Der Herr der Ringe ist nicht nur eine grafische Innovation, sondern auch eine technische und ein gewagter, mutiger Schritt, was die Verfilmung von Literatur betrifft! Der Herr der Ringe ist nebenbei auch noch ein literarisches Meisterwerk, welches das Fantasy-Genre, so wie wir es heute kennen, eingeführt hat und zusätzlich von relativ grossem christlichen Wert ist. Seien wir mal ehrlich. Welcher Film hat schon 11 Oscars bekommen und diese auch noch wirklich verdient hat? Naja, aber wie du bereits sagtest..."Jedem das Seine".
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Abgesehen vom 3D hat Avatar nicht s gegen HdR in der Hand! Auch visuell nichts...
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Ich habe noch nie was von John Carter gehört. Aber als ich mir den Trailer angeguckt hatte dann dachte ich...WOW. Wie lange ist es schon her seitdem ein Film auf dem Mars handelt? Mir viel ganz Spontan "Doom 3" ein (aber das ist ein Game kein Film^^). Jedoch finde ich, dass es höchste Zeit dafür wird neue unerforschte Planeten zu entdecken, wie z.B. Pandora aus "Avatar" hier aber der Planet Mars. Ich finde es immer wieder genial, wie die Regisseure versuchen neue Welten anschaulicher zu machen. Sagen wir mal ein Raumschiff stürzt auf einem fremden Planeten ab, z.B. "Riddick", man will neue Rohstoffe finden um seinen eigenen Planeten aufrechtzuerhalten "Avatar" oder man gelangt irgendwie in eine fremde, neue, gefährliche Welt, hier "John Carter". Aber was man nicht weiß, jeder Planet hat eine dunkle Seite die sich in verschiedenster Hinsicht zeigt. Das interresante ist, wie kommt man dort aus? Ohne seine geliebte Erde. Wie gerne würd ich "Aliens vs Predator" sehen der auf einem fremden Planeten handelt und dort ein mega Krieg herrscht. Das würde mich schon fast zum Heulen bringen. Oder wie wärs, wenn "Alien 5" der nächstes Jahr kommen soll nicht nur Aliens beinhaltet sondern vielleicht auch eine Verbindung zu "Predators 4" (der angeblich auch nächstes Jahr kommen soll) hat. Aber naja ich lasse mich überraschen. Ich freue mich natürlich auf "John Carter". Super Trailer. Warte zwar noch auf die Kritik aber es wird bestimmt nicht mehr lange dauern.
Der zweite deutsche "John Carter"-Trailer ist da
Moviejones | 01.12.2011